DE517050C - Verfahren zur Trennung des Foerdergutes von der Foerderluft an Luftfoerderanlagen - Google Patents

Verfahren zur Trennung des Foerdergutes von der Foerderluft an Luftfoerderanlagen

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DE517050C
DE517050C DEK107512D DEK0107512D DE517050C DE 517050 C DE517050 C DE 517050C DE K107512 D DEK107512 D DE K107512D DE K0107512 D DEK0107512 D DE K0107512D DE 517050 C DE517050 C DE 517050C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/60Devices for separating the materials from propellant gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trennung des Fördergutes von der Förderluft an Luftförderanlagen Am Ende einer Luftförderanlage muß das Fördergut von der Förderluft getrennt werden. Bekannt sind folgende Trennungsverfahren: I. Trennung durch freies Ausblasen, wobei sich die schweren - Fördergutteile in einer Wurflinie auf den Boden senken und zur Ruhe kommen. Dies Verfahren ist oft nicht anwendbar, zumal wenn das Fördergut staubhaltig ist oder wenn aus irgendwelchen Gründen die ausströmende Luft in der Nähe der Ausströmstelle unerwünscht ist.
  • 2. Trennung durch Anordnung von Luftabscheidern, sogenannten Zyklonen, bei denen Förderluft und Fördergut in kreisende Bewegung gebracht werden, wodurch das Fördergut sich infolge seiner Schwere abwärts bewegt, während die Luft sich nach oben aentspannt. Dieses Verfahren ist dann unerwünscht, wenn man die Wucht des Fördergutes nach Verlassen der Förderleitung noch in irgendeiner Weise ausnutzen will. Auberdem sind die Zyklone sehr umfangreich und mehr oder weniger nur bei ortsfesten Anlagen verwendbar.
  • 3. Trennung durch Einmünden der Körnerleitung in eine Schleusenkammer, Empfängerraum, während die Förderluft vor der Kammer aus der Leitung seitlich abgeführt wird.
  • Die seitliche Abführung der Luft wird infolge des Abschließens der in die Schleusenkammer mündenden Förderleitung durch die Schleusenwirkung erzielt. Bei dieser Anordnung kann zwar die lebendige Kraft des Fördergutes zwischen Abzweigstelle und Empfängerkammer noch mehr oder weniger ausgenutzt werden, aber die Anlage wird durch die notwendige Schleuse teuer und schwer bewegbar.
  • Während das erste Verfahren sich mit einer Reinigungsvorrichtung vereinigen läßt, durch Anordnung von schrägen Anprallflächen, mehreren senkrechten Ausläufen u. dgl., wie sie z. B. bei Saatreinigungsanlagen bekannt sind, das Fördergut also von Staub und leichteren Beimengungen getrennt werden kann, sind die zweite und dritte Art mehr oder weniger nur zur Abtrennung der Luft mit ihren staubähnlichen Teilchen benutzbar.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren mit den Vorrichtungen dazu, die Förderluft in geschlossenem Strom durch Absaugen der Luftschicht an der Innenseite des Abzweigbogens, wodurch eine Ablösung des Förderstromes von der Krümmungswand verhindert wird und der Förderstrom also geschlossen in die seitliche Abzweigung abfließt, abzulenken und ins Freie abströmen zu lassen, während das Fördergut in an sich bekannter Weise in der Förderrichtung weiterfliegt. Dabei kann die Absaugung verschieden stark sein.
  • Die Vorrichtung zur Ablenkung des Förderluftstromes gemäß der Erfindung besteht darin, daß die innere Wand einer seitlichen Abzweigung der Förderleitung siebartig ausgebildet ist, Durch besondere Anordnungen kann der Ablenkwinkel der Förderluft so gewählt werden, daß leichte Beimengungen des Fördergutes mit der Förderluft vom Fördergut getrennt und abgeführt werden. Man hat es dann in der Hand, entweder nur den Staub abzuführen oder, was vor allem bei Dreschmaschinen und Saatreinigungen in Frage kommt, auch Strohteile und leichte oder kranke Körner vom guten, schweren Getreide zu trennen, so daß die Anordnung Reinigungswirkung hat. Außerdem kann der abgelenkte Luftstrom, der nicht wie beim Zyklon entspannt ist, nochmals zum Reinigen in einem Putzwerk ausgenutzt werden.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Darin bedeutet a die Hauptförderleitung, b die Abzweigung, c das Absaugesieb, d den Absaugekanal. Der Pfeil 1 zeigt die Förderrichtung von Luft und Fördergut, Pfeil die Richtung des Fördergutstromes nach der Ablenkung des Förderluftstromes nach Pfeilrichtung 3 infolge des Absaugens der Grenzschicht, im Sinne der kleinen Pfeile 4 und des Wegführens dieser Luft in Richtung des Pfeiles 5.
  • Die Wfrkungsweise e der Anordnung ist folgende: Luft und Fördergut strömen inRichtung des Pfeiles I von dem Fördergebläse durch die Förderleitung an das Sieb c; hier wird die Grenzschicht des Förderstromes abgesaugt, so daß die Förderluft in Richtung des Pfeiles 3 abbiegt, während das schwere Fördergut infolge seiner Wucht in Pfeilrichtung 2 weiterfliegt.
  • PATENTANSpRüc,tE: I. Verfahren zur Trennung des Fördergutes von der Förderluft an Luftförderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderluftstrom an einer Abzweigung des Förderrohres durch Absaugen der Luftschicht an der Innenseite des Abzweigbogens abgelenkt wird.

Claims (4)

  1. -
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeiclmet, daß die Absaugung der Wandgrenzschicht zur Erzielung verschiedener Ablenkungswinkel des Förderluftstromes verschieden stark ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die innere Rohrkrümmung der Abzweigung siebartig ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeiclmet, daß der Ablenkungswinkel verstellbar ist, so daß entsprechend der Beschaffenheit des Fördergutes entweder Staub oder Staub zusammen mit leichteren Fremdbeimengungen oder Staub zusammen mit leichten Fremdbeimengungen und leichten Teilen des Fördergutes mit der abgelenkten Luft abströmen und so vom Fördergut getrennt werden.
DEK107512D 1928-01-17 1928-01-17 Verfahren zur Trennung des Foerdergutes von der Foerderluft an Luftfoerderanlagen Expired DE517050C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197384B (de) * 1956-06-25 1965-07-22 Frantisek Tikal Vorrichtung zum Foerdern von pulverfoermigem oder feinkoernigem Gut
FR2345504A1 (fr) * 1976-03-26 1977-10-21 Hutni Projekt Praha Procede de transport d'une charge de charbon prechauffee dans des chambres de cokefaction et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede
EP0110055A3 (en) * 1982-11-24 1986-07-16 Crown Zellerbach Corporation Apparatus for separating trim from a fluid conveying medium
DE3506679A1 (de) * 1985-02-26 1986-09-04 Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck Luftentspannungsvorrichtung fuer blasluftfoerdereinrichtungen im untertaetigen bergbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0110055A3 (en) * 1982-11-24 1986-07-16 Crown Zellerbach Corporation Apparatus for separating trim from a fluid conveying medium
DE3506679A1 (de) * 1985-02-26 1986-09-04 Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck Luftentspannungsvorrichtung fuer blasluftfoerdereinrichtungen im untertaetigen bergbau

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