DE516758C - Brunnenfilter, insbesondere aus glasiertem Steinzeug mit Glockenstuecken - Google Patents

Brunnenfilter, insbesondere aus glasiertem Steinzeug mit Glockenstuecken

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DE516758C
DE516758C DEL63797D DEL0063797D DE516758C DE 516758 C DE516758 C DE 516758C DE L63797 D DEL63797 D DE L63797D DE L0063797 D DEL0063797 D DE L0063797D DE 516758 C DE516758 C DE 516758C
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/16Component parts of wells
    • E03B3/18Well filters
    • E03B3/20Well filters of elements of special shape

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Description

  • Brunnenfilter, insbesondere aus glasiertem Steinzeug mit Glockenstücken Die Erfindung bezieht sich auf einen Brunnenfilter, der aus einer Reihe übereinanderliegender Glockenstücke besteht. Die bekannten Filter dieser Art bestanden aus einer Reihe einzelner Stücke von glockenförmiger Gestalt, die getrennt für sich hergestellt und nachträglich mittels metallener, durchgehender Längsanker zu Filterschüssen entsprechender Länge zulsammengesetzt wurden. Die Verbindungsanker iaäen entweder außen oder innen oder wurden n Verbindung mit besonderen Kupplungen der einzelnen Glockenstücke verwendet. Diese zusammengebauten Filter weisen nun den großen Nachteil auf, daß sie ordentlich leicht zerbrechen und dadurch den Einbau erschweren und verteuern. Es ist zu beachten, daß oft der Bruch der Glockenstücke erst dann festgestellt wird, wenn der ganze Brunnen fertig eingebaut und hinterfüllt. ist und die Bohrrohre über den neuen Filter hinweg aus der Erde herausgezogen sind. Hierdurch geht meistens der ganze Brunnen verloren und damit die aufgewendeten Baukosten.
  • Diese Nachteile können nun dadurch vermieden werden, daß von vornherein mehrere Glockenstücke durch durchgehende Längsstege zu einem einzigen Filterschuß, also zu einem untrennbaren, aus einem einheitlichen Baustoff bestehenden Werkstück hergestellt werden. Es soll also die Vereinigung mehrerer Glockenstücke zu einem Filterschuß bereits an der Erzeugungsstelle der Glockenstücke und nicht erst nachträglich an der Einbaustelle des Filters erfolgen. Zum Zusammenbau von Rohrbrunnenfiltern dienen nunmehr nicht einzelne Glockenstücke und metallene Anker, sondern es finden aus einem Stück bestehende Filterschüsse Verwendung, die auch eine bedeutend größere Sicherheit gegen Bruch beim Versand und beim Einbau aufweisen als die einzelnen Glockenstücke. Diese Sicherheit gegen Bruch dürfte wohl auch darauf zurückzuführen sein, daß es bei der nachträglichen Vereinigung mehrerer einzelner Glockenstücke durch metallene, nachträglich eingesetzte Anker praktisch unmöglich ist, einen starren, rohrförmigen Körper zu schaffen, so daß durch gegenseitige Verlagerung der einzelnen Glockenstücke Beschädigungen dieser Teile nicht zu vermeiden sind.
  • Die durchgehenden, mit den Glocken aus einem Stück bestehenden Längsstege werden am besten in der Weise ausgestaltet, daß sie sowohl nach außen als auch nach innen hervorstehen. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, bei den aus einzelnen Glockenstücken nachträglich zusammengesetzten Filtern an den Glockenstücken kurze Stege anzuordnen, die nach innen und außen hervorstehen und bei der nachträglichen Vereinigung der einzelnen Teile sich über die ganze Länge des zusammengesetzten Filterschusses erstrecken. Der nach innen vorspringende Teil dieser Stege diente zur Herstellung einer Art Bajonettverbindung für die einzelnen Glockenstücke, während der außen vorstehende Teil eine Vertiefung zur Aufnahme der durchgehenden Verbindungsanker aufwies. Es sind auch bereits bei zusammengesetzten Glockenstückfiltern die durchgehenden Längsanker zur Verbindung der einzelnen Teile derart angeordnet, daß sie in den Innenraum des Filters hineinragen und somit im Innern des Filters vorhandene, von oben bis unten durchgehende Stege bilden. Gegenüber diesen bekannten Anordnungen gewährt die Ausgestaltung der mit den Glockenstücken aus einem Stück bestehenden Längsstege gemäß der Erfindung in der Weise, daß sie sowohl nach außen hervorstehen als auch in den Innenraum des Filters hineinragen, die neuartige Wirkung, daß sie gleichzeitig eine Führung für die Werkzeuge zur Reinigung der Filter bilden, während sie eine Beschädigung der Glockenstückeränder beim Versand oder auch beim Einbau verhüten. Man kann in dem außen vorstehenden Teil der Längsstege gemäß der Erfindung die bekannten Vertiefungen anordnen, um hier metallene, durchgehende Ankerbolzen einzulagern. Derartige Ankerbolzen finden aber bei einem Filter gemäß der Erfindung nur als zusätzliche Sicherung bei der Einbauarbeit Verwendung und dienen nicht wie bisher zum Zusammenhalt der einzelnen, voneinander getrennte Teile bildenden Glockenstücke.
  • Um ein Anfressen einerseits durch Wasserbeimengungen (Eisenocker, Kalksalze, Säuren usw.) zu vermeiden und andererseits Reibungsverluste möglichst hintanzuhalten, findet zweckmäßig als Werkstoff eine säurefeste keramische Masse mit glasierter Oberfläche einheitlich für den ganzen Filter Anwendung. Auf der Zeichnung ist in den Abb. i bis 3 ein Ausführungsbeispiel eines solchen Filters dargestellt. Darin zeigen: Abb. i einen Längenschnitt in Richtung I-I der Abb. 3, Abb. 2 eine Draufsicht der Bodenplatte, Abb. 3 einen Schnitt in Richtung der Linie II-II der Abb. i.
  • An den Stirnseiten des aus mehreren übereinanderliegenden Glockenstücken c bestehenden Filterschusses a sind zwei Anschlußstücke d und e vorgesehen, die derart mit Gewinde versehen sind, daß ohne weiteres eine Kupplung der einzelnen Filterschüsse a untereinander durch Verschrauben oder Vergießen möglich ist. In Abb. i ist an dem einen Anschlußstück e ein Bodenstück f verschraubt, an welchem drei Augen g zum Angriff der nicht weiter dargestellten Zugstangen angeordnet sind. Diese Zugstangen verlaufen seitlich an dem Filterschuß a in entsprechenden Ausnehmungen h, die. außen an den Längsstegen b vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brunnenfilter, insbesondere aus glasiertem Steinzeug mit Glockenstücken, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere übereinanderliegende Glockenstücke (c) mittels durchgehender, nach außen und innen vorspringender Längsstege (b) zu einem einzigen Filterschuß (a) verbunden und mit diesen in einem Stück geformt sind.
DEL63797D 1925-08-08 1925-08-08 Brunnenfilter, insbesondere aus glasiertem Steinzeug mit Glockenstuecken Expired DE516758C (de)

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