DE515449C - UEberlagerungsempfaenger - Google Patents
UEberlagerungsempfaengerInfo
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- DE515449C DE515449C DEST42023D DEST042023D DE515449C DE 515449 C DE515449 C DE 515449C DE ST42023 D DEST42023 D DE ST42023D DE ST042023 D DEST042023 D DE ST042023D DE 515449 C DE515449 C DE 515449C
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- tube
- capacitor
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D7/00—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
- H03D7/06—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes
- H03D7/10—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes the signals to be mixed being applied between different pairs of electrodes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Superheterodyne Receivers (AREA)
Description
Die vorliegende Schaltung für Überlagerungsempfang bezweckt die Erzielung einer
einwandfreien Koppelung der im Generator erzeugten Hilfsschwingungen mit den von der
Antenne aufgenommenen bzw. in einer besonderen Vorröhre verstärkten Empfangsschwingungen auf kapazitivem Weg mit derart
einfachen Mitteln, daß die Ausführung der Schaltung nicht an die Verwendung besonderer
Induktionsspulen oder Röhren besonderer Konstruktion gebunden ist, z. B. einer besonderen
Schwingröhrentype für den Oszillator oder einer Doppelgitterröhre im Eingang des Empfangsgeräts.
Im besonderen soll durch diese Vereinfachung bei höchster Empfindlichkeit der Eingangsschaltung eine technisch leichte
Durchführung der Schaltung gewährleistet werden.
Die Schaltung soll mit der Einfachheit der
ao Ultradynschaltung nach R. E. Lacault die höhere Empfindlichkeit der Superheterodynschaltungen
nach Armstrong bei gleichen Betriebsbedingungen verbinden. Der Kernpunkt der vorliegenden Erfindung liegt in der Wahl
der Mittel zur Ankoppelung des Hilfssenders. Von den vielen vorgeschlagenen Schaltungen
seien die Ultradynschaltung von R. E. Lacault sowie eine Superheterodynschaltung,
welche als Eingangsröhre eine Doppelgitterröhre verwendet, vergleichsweise betrachtet. Unter
Eingangsröhre soll im folgenden die Röhre verstanden werden, welche die vom Sender ankommenden
Empfangsschwingungen unmittelbar oder mittelbar nach Verstärkung durch eine Vorröhre aufnimmt.
Die Ultradynschaltung von R. E. Lacault hat den Vorteil größter Einfachheit bei hoher,
aber entschieden geringerer Empfindlichkeit, erfordert aber, da hierbei die örtlich erzeugten
Schwingungen die Anodenspannung der Eingangsröhre bilden, eine besonders wirksame
Oszillatorröhre. Diese bekannte Ultradynschaltung ist in Bild 2 dargestellt.
Eine Superheterodynschaltung mit Doppelgitterröhre im Eingang ist in Bild 3 wiedergegeben.
Diese bekannte Schaltung benutzt das eine Gitter zur Steuerung durch die ankommende
Empfangsfrequenz, während dem anderen Gitter die örtlich erzeugte Hilfsfrequenz
zugeführt wird. Das Hilfsgitter wirkt also weder als Raumlade- noch als Schutznetzgitter,
sondern bezweckt nur eine kapazitive Koppelung der Generatorfrequenz mittels der inneren Röhrenkapazität.
Im Gegensatz hierzu wird bei der vorliegenden Erfindung zur Erzielung einer wirksamen
Überlagerung der Generatorhilfsfrequenz mit der Empfangsfrequenz ein besonderer Kondensator benutzt, dessen Kapazitätswert
im voraus in angemessener Größe gewählt und bestimmt werden kann und nicht wie bei der
bekannten Schaltung nach Bild 3 durch die technischen Daten der Konstruktionselemente
festgelegt ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltung ist in einer in Bild 1 dargestellten
Ausführungsform wiedergegeben. In den drei dargestellten Schaltungen stellt C1, L1 den Eingangsgitterkreis,
C2, L2 und L3 mit Röhre F2
den Überlagerer dar. T1 ist der primär- und
sekundärseitig, auf jeden Fall aber primärseitig
abgestimmte Filtertransformator am Eingang der Zwischenfrequenzkaskade. Die Schaltung nach Bild ι unterscheidet sich von den
bekannten Schaltungen im wesentlichen dadurch, daß die Primärseite f des Filtertransformators
T1 nicht durch den Kondensator C5
überbrückt wird, sondern daß beide in Serie gelegt sind. Hierdurch ergibt sich infolge der
gleichzeitigen Verwendung des veränderlichen, aber nach erfolgter Abstimmung der Zwischenfrequenzkaskade
konstant gehaltenen Kondensators C5 als Abstimmungskondensator für die
Primärseite des Filters als Koppelungskondensator für die Hilfsfrequenz und als Blockkondensator,
der die Gleichstromanodenspannung der Eingangsröhre von dem Oszillatorgitter absperrt, die Möglichkeit, eine äußerst wirksame
Koppelung der empfangenen und der örtlich erzeugten Schwingungen auf einfachste Art zu
bewerkstelligen.
In Bild 1 sind die charakteristischen Teile
der neuen Schaltung stark ausgezeichnet und entsprechend auch die unterscheidenden Merkmale
in den vergleichsweise angeführten bekannten Schaltungen nach Bild 2 und 3.
An dem Schaltungsprinzip wird nichts geändert,
wenn die Empfangsschwingungen nicht unmittelbar der Röhre Fx in Bild 1 zugeleitet
werden, sondern wenn zum Zwecke der Ver-Stärkung eine Vorröhre zugeschaltet wird.
Der wesentliche, durch die Erfindung erzielte Fortschritt besteht darin, daß
1. eine feste und sehr wirksame Koppelung
zwischen der Hilfsfrequenz des Überlagerers mit der Empfangsfrequenz ohne zusätzliche Schaltungsteile
erzielt wird,
2. an Stelle einer Doppelgitterröhre in dem Eingangsteil des Transponierungsempfängers
die normalen Eingitterröhren und auch emissionsschwache Röhren verwendet werden können,
3. eine Steigerung der Empfindlichkeit im Eingang des Überlagerungsempfängers erzielt
wird,
4. eine wesentliche Vereinfachung z. B. durch Vermeidung besonderer Koppelungsspulen oder
u. U. notwendig werdender Hochfrequenzdrosseln sowie besonderer GitterzuführungS1-leitungen
erzielt wird. .
Claims (2)
1. Überlagerungsempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gitterkreis des Oszillators über einen Kondensator mit der Anode der Eingangsröhre verbunden ist, die
ihrerseits über die Primärwindung des Zwischenfrequenzfilters an die Anodenbatteriespannung
gelegt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Anspruch
ι verwendete Koppelungskondensator mit der primären Spule des Filtertransformators
in Serie gelegt ist und gleichzeitig als Abstimmkondensator des primären Filterkreises vom Zwischenfrequenzverstärker
dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST42023D DE515449C (de) | 1926-12-25 | 1926-12-25 | UEberlagerungsempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST42023D DE515449C (de) | 1926-12-25 | 1926-12-25 | UEberlagerungsempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515449C true DE515449C (de) | 1931-01-05 |
Family
ID=7464110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST42023D Expired DE515449C (de) | 1926-12-25 | 1926-12-25 | UEberlagerungsempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515449C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970035C (de) * | 1944-09-02 | 1958-08-14 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer frequenz- oder phasenabhaengigen Mess- oder Regelspannung |
-
1926
- 1926-12-25 DE DEST42023D patent/DE515449C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970035C (de) * | 1944-09-02 | 1958-08-14 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer frequenz- oder phasenabhaengigen Mess- oder Regelspannung |
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