DE515438C - Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von SchallwellenInfo
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- DE515438C DE515438C DES85126D DES0085126D DE515438C DE 515438 C DE515438 C DE 515438C DE S85126 D DES85126 D DE S85126D DE S0085126 D DES0085126 D DE S0085126D DE 515438 C DE515438 C DE 515438C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/72—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
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Description
- Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen Zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen, insbesondere unter Wasser, hat man sich bisher meist der binauralen oder der Interferenzmethode bedient. Es sind auch Einrichtungen bekannt, welche die Ausübung beider Methoden unmittelbar nacheinander gestatten. Um eine eindeutige Bestimmung der Richtung zu erhalten, ist es bei den bekannten Einrichtungen meist nötig, mehrmals den Empfänger umzuschalten, weil durch die bei der Interferenzmethode auftretenden Nebenmaxima leicht eine Unsicherheit hervorgerufen wird.
- Gemäß der Erfindung kann man eine besonders genaue Richtungsbestimmung erreichen, wenn man die Einrichtung derart ausbildet, daß die von zwei Empfängern oder Empfängergruppen erzeugten Ströme in an sich bekannter Weise nach der Interferenzmethode vereinigt und die Summe an einem Meßinstrument angezeigt wird und daß gleichzeitig die von den gleichen oder besonderen Empfängern oder Empfängergruppen erzeugten Ströme zwecks Ausübung der ebenfalls bekannten binauralen Richtungsbestimmungsmethode getrennt zu zwei Telephonen geführt werden. Mit Hilfe der Interferenzmethode läßt sich dann das Maximum sehr genau ermitteln, besonders, wenn man einen verhältnismäßig großen Empfängerabstand verwendet. Mit Hilfe der binauralen Methode kann man feststellen, ob es sich dabei um das Hauptmaximum handelt. Eine Schaltung, die zur Ausführung des Verfahrens besonders geeignet ist, ist in der Abbildung dargestellt, und zwar werden bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur zwei Empfänger benutzt. An Stelle der beiden Empfänger können natürlich auch Empfängergruppen treten. Mit i und 2 sind die Empfänger bezeichnet. Die von ihnen erzeugten Ströme werden durch die Verzögerungsmittel (Kettenleiter) 3 und q. den Primärwicklungen der Transformatoren 5 und 6 zugeführt. Die Transformatoren besitzen je zwei Sekundärwicklungen, von welchen die Wicklungen 7 und 8 hintereinandergeschaltet sind, so daß sich die in ihnen induzierten Spannungen addieren bzw. subtrahieren. Die resultierende Spannung wirkt über den schematisch angedeuteten Verstärker 9 und über den Gleichrichter io auf das Meßinstrument ii. Je nach der Schaltung der Wicklungen 7 und 8 kann man nach der Maximum- oder Minimummethode arbeiten.
- Um gleichzeitig durch binaurales Hören festzustellen, ob es sich um ein Haupt- oder Nebenmaximum handelt, besitzen die Transformatoren 5 und 6 zwei weitere Wicklungen ia und 13, die je zu einem Telephon geführt sind.
- Bei der in der Abbildung dargestellten Schaltung werden zur Ausübung des Interferenz-und Binauralverfahrens die gleichen Verzögerungsleitungen benutzt. Auf diese Weise kommt man mit einer möglichst geringen Zahl der verhältnismäßig teueren Verzögerungsleitungen aus: Außerdem erreicht man den Vorteil; daß mit einem Handgriff die Abgleichung sowohl für das Binauralverfahren als auch das Interferenzverfahren hergestellt werden kann. In besonderen Fällen kann man natürlich auch getrennte Verzögerungsleitungen verwenden, deren Verstellglieder gegebenenfalls mechanisch gekuppelt sein können.
- Man kann die Einrichtung natürlich auch so treffen; daß sowohl für die Ausübung der Interferenzmethode als auch für die Ausübung der binauralen Methode je zwei getrennte Empfänger oder Empfängergruppen verwendet werden. In diesem Falle empfiehlt es sich, den Abstand der Empfänger, die zur Ausübung der binauralen Methode benutzt werden, etwa dem Ohrabstand anzupassen, der dem jeweiligen Medium entspricht, in dem sich die Schallwellen fortpflanzen, also beim Empfang von Unterwasserschallwellen etwa i m (Wasserschädel) zu wählen. Der Abstand der Empfänger, die zur Ausübung der Interferenzmethode dienen, kann wesentlich größer gewählt werden, beispielsweise 3 bis 4 m.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen, insbesondere unter Wasser, nach dem Binaural- und nach dem Interferenzverfahren, dadurch gekennzeichnet; daß die Richtungsbestimmung nach beiden Verfahren gleichzeitig geschieht, indem die von zwei Empfängern öder Empfängergruppen erzeugten Ströme in an sich bekannter Weise nach dem Interferenzverfahren vereinigt und die Summe an einem Meßinstrument angezeigt wird und gleichzeitig die von den gleichen oder besonderen Empfängern öder Empfängergruppen erzeugten Ströme zwecks Ausübung des ebenfalls bekannten binauralen Richtüngsbestimmungsverfahrens getrennt zu zwei Telephonen geführt werden. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß wenigstens die zur Ausübung des Interferenzverfahrens dienenden Empfangssysteme einen Abstand voneinander besitzen, der gegen den dem jeweiligen Medium entsprechenden Ohrabstand (Wasserschädel) vergrößert ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellglieder der Verzögerungsmittel zur Ausübung beider Meßverfahren mechanisch gekuppelt sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch wenigstens teilweise gemeinsame Verzögerungsmittel zur Ausübung beider Meßverfahren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85126D DE515438C (de) | 1928-04-11 | 1928-04-11 | Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85126D DE515438C (de) | 1928-04-11 | 1928-04-11 | Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515438C true DE515438C (de) | 1932-06-07 |
Family
ID=7512179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85126D Expired DE515438C (de) | 1928-04-11 | 1928-04-11 | Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung von Schallwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515438C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084833B (de) * | 1957-03-28 | 1960-07-07 | Deutsche Post Inst | Verfahren zur Anzeige der Phasendifferenz zwischen zwei Wechselspannungen |
| DE1228679B (de) * | 1961-05-06 | 1966-11-17 | Telefunken Patent | Anordnung zur Bestimmung des Elevationswinkels einer einfallenden elektromagnetischen Welle |
-
1928
- 1928-04-11 DE DES85126D patent/DE515438C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084833B (de) * | 1957-03-28 | 1960-07-07 | Deutsche Post Inst | Verfahren zur Anzeige der Phasendifferenz zwischen zwei Wechselspannungen |
| DE1228679B (de) * | 1961-05-06 | 1966-11-17 | Telefunken Patent | Anordnung zur Bestimmung des Elevationswinkels einer einfallenden elektromagnetischen Welle |
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