DE515028C - Maschine zum Laengs- oder Querfalten von Geweben - Google Patents

Maschine zum Laengs- oder Querfalten von Geweben

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DE515028C
DE515028C DER78430D DER0078430D DE515028C DE 515028 C DE515028 C DE 515028C DE R78430 D DER78430 D DE R78430D DE R0078430 D DER0078430 D DE R0078430D DE 515028 C DE515028 C DE 515028C
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DE
Germany
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grippers
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DER78430D
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Rossweiner Maschinenfabrik A G
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Rossweiner Maschinenfabrik A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/107Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by means of swinging or reciprocating guide bars

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zuni Längs- oder Querfalten von Geweben Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an solchen Gewebeaufbereitungsmaschinen, die wie z. B. Dublier- und Legemaschinen zum Falten des Gewebes in der Längs- oder Querrichtung dienen. Es hat sich bei einigen Gewebearten, z. B. gewissen Seiden oder Wollstoffen, gezeigt, daß die bisherigen Vorrichtungen zur Herstellung einer bleibenden Falte nicht genügen, weil das Gewebe bestrebt ist, infolge seiner federnden Eigenschaften sogleich nach der Bearbeitung die Faltenform wieder aufzugeben. Die hierbei auftretende Volumenvergrößerung der Gewebestapelränder verursacht Ungenauigkeiten und hindert den Fortgang der Legearbeit.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird die Faltenbildung durch die Bügelwirkung elektrisch oder mit Dampf oder mit anderen Wärmequellen geheizter Greifer unterstützt. Diese werden während der Erzeugung der Falte auf das Gewebe gedrückt und in an sich bekannter Weise wieder zurückgezogen, sobald die Vorbereitung einer neuen Falte beginnt.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an einer Dublierlegemaschine dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt parallel zur Legerichtung, Abb. 2 einen solchen lotrecht hierzu; Abb.3 ist ein waagerechter Schnitt, der die Greiferanordnung zeigt, und Abb. q. zeigt eine gekapselte Stromzuführung zum elektrisch geheizten Greifer.
  • Den Abbildungen wurde eine bekannte Ausführungsform der Dublierlegemaschine zugrunde gelegt, bei der das Gewebe i mit Hilfe des Wendemessers 2 über die Leitrollen 3, die Dublierstangen q. und den Dublierwinkel 5 gezogen wird, während es gleichzeitig von dem Gewebeballen 6 abrollt. Kurz bevor z. B. links die Endlage des waagerecht geführten Wendemessers erreicht wird, hebt sich ein daselbst angeordneter, mit Kratzenüberzug versehener Greifer 7, so daß sich das Wendemesser 2 mit dem Gewebe darunterschiebt. Beim Rückgang des Wendemessers 2 hält der wieder herabfallende Greifer 7 mit seinem Kratzenüberzug die Gewebefalte zurück; das zurückgehende Wendemesser 2 wird durch den bei io gelagerten Wender g gedreht und legt eine neue Falte unter den rechts gezeichneten Greifer 7 usf.
  • Dieser für die meisten Gewebe zur Herstellung bleibender Dublierlegefalten ausreichende Vorgang wird nach vorliegender Erfindung bei elastischen oder sehr dicken Geweben durch die Bügelwirkung geheizter Greifer unterstützt. Da es nicht angängig ist, den Katzengreifer 7 selbst zu beheizen, weil der zur Erhöhung der Reibung unumgänglich nötige Kratzen- oder Gummiüberzug nicht hitzebeständig ist, muß dicht neben dem Kratzengreifer 7 ein besonderer Bügelgreifer ii vorgesehen werden, der einen solchen Überzug nicht hat.
  • Auch die beim Dublieren mit den Dublierstangen q. erzeugte doppelte Längsfalte zeigt bei elastischen Geweben große Neigung zur Wiederauflösung; sie kann durch einen an der Längsseite des Warenstapels angeordneten Bügelgreifer ia sofort nach dem Ablegen jeder Falte schärfer ausgebildet und gesichert werden. Damit die Bügelgreifer den Dublier- und Legevorgang selbst nicht hindern oder verzögern, werden sie in bekannter Weise beim Vorübergange des Wendemessers 2 zurückgezogen. So befindet sich z. B. der äußerste Punkt p des Bügelgreifers 12 für die Dublierfalte (s. Abb. 2) beim Bügeln bei a; der Bügelgreifer muß aber zurückgezogen werden, unmittelbar bevor das Wendemesser 2 an der Arbeitsstelle dieses Greifers 12 vorbeiläuft. Es geschieht dies z. B. nach der strichpunktiert gezeichneten Kurve a-b-c. Nach Vorübergang des Wendemessers 2 wird der Greifer 12 wieder auf das Gewebe gedrückt, was z. B. nach Kurve c-d-a geschehen kann usf.
  • Der für jede Maschine ermittelbare richtige Bewegungslauf a-b-c-d-a kann z. B. durch Hebel 13, 14 erreicht werden, die einerseits durch die Kraft der Federn 15, i6, anderseits durch die Kurven 17, 18 bewegt werden, die auf einer Welle =g sitzen, die z. B. durch Kette und Kettenrad von der Hauptwelle der Maschine so angetrieben wird, daß sie bei jedem vollen Spiele des Wendemessers zwei Umdrehungen vollzieht.
  • Damit beim Anhalten der Maschine das Gewebe nicht durch Verbrennen verdorben wird, wird der Bügelgreifer 12 durch Zurückdrehen des Hebels 14 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 2o vom Gewebe abgehoben. Dies kann gesondert von Hand geschehen oder auch selbsttätig mit dem Ausrücker der Maschine.
  • Als zweites Ausführungsbeispiel eines geheizten Greifers ist der die Legefalte bildende Bügelgreifer =i dargestellt. Dieser ist an lose auf der schwingenden Achse 8 drehbaren Hebeln 21 befestigt, die mit Anschlägen 22 von den die Kratzengreifer 7 tragenden Hebeln 23 mitgenommen werden, sobald diese beim Einschieben der Gewebefalte durch das Wendemesser 2 angehoben werden. Gehen diese wieder zurück, so legen sich die Bügelgreifer =i durch ihr Eigengewicht zugleich mit dem Kratzengreifer 7 wieder auf das Gewebe auf. Beim Stillstand der Maschine erfolgt auch hier das Abheben des erhitzten Greifers =i gesondert von Hand oder selbsttätig zugleich mit der Ausrückbewegung der Maschine; es wird hierbei der Hebel 2,1 in Richtung des Pfeiles 24 gedreht.
  • Handelt es sich um elektrisch geheizte Bügelgreifer, so kann die Stromzuführung zu den in dauernder Bewegung befindlichen Heizkörpern, z. B. durch bewegliche Kabel, erfolgen. Diese bilden jedoch wegen ihrer hängenden Anordnung eine ständige Gefahr für die Betriebssicherheit und Feuersicherheit der Maschine, weshalb die Zuleitung des Stromes durch gekapselte Schleifkontakte vorzuziehen ist. Da wegen Platzmangels die Anordnung von sonst üblichen Schleifringen an den Scharnieren unmöglich ist, wurde folgende, bei mäßigen Winkeldrehungen ausführbare Stromüberleitung ausgebildet, mit der die Platzfrage auch in schwierigen Fällen zu. lösen ist. Abb. 4 zeigt z. B die Überleitung an den den Drehpunkten 25 und 26 zugeordneten Scharnieren des Hebels 13 gemäß Abb. 2. Die feste Zuleitung 28 führt an eine Klemme 2g, wo ein Schleifstück 30 zwischen federnden Kontakten 31 drehbar angeordnet ist. Das Schleifstück 30 trägt einen zylindrischen Ansatz, der sich in einem Rohrstück 32 verschieben kann, das am oberen Ende wiederum als Schleifstück ausgebildet ist, das zwischen Schleiffedern 3, 4 angeordnet ist, die an einer zweiten, fest mit dem Greifer 12 verbundenen Klemme 33 drehbar gelagert sind. Innerhalb des Rohres 32 ist in Schraubenwindungen ein bewegliches Kabel 36 angeordnet, dessen Enden mit den beiden Schleifstücken 3o und 32 verlötet sind.
  • Die Kapselung der Stromüberführung ist in den Scharnieren nicht vollzylindrisch, sondern erfolgt durch Zylindersegmente 37, 38 einerseits und 39, 40 anderseits. Diese haben Durchbrüche zur Durchführung des die Stromüberleitung 36 enthaltenden Gleitrohres 32. Diese Öffnungen sind so weit bemessen, daß bei der betriebsmäßig auftretenden Winkeldrehung eine Berührung des stromführenden Rohres 32 mit den Gehäusewandungen ausgeschlossen ist. Während der Drehung der Scharniere erfolgt der Stromübergang ungestört von der Leitung 28 über die Klemme 2,9, die Kontaktfedern 31, den Schleifkontakt 30, das bewegliche Kabel 36, den Schleifkontakt 32, die Kontaktfedern 34, die Klemme 33 und die Leitung 35 nach dem im Greifer z2 eingebetteten Heizkörper 27.
  • Der Vorteil der soeben beschriebenen Bauart besteht darin, daß die Schleifflächen in ihrer ganzen Ausdehnung von den Kontaktfedern bedeckt bleiben und sich deshalb blank erhalten, und daß die Kabelschraube stets in vorteilhaftester Weise nur in Richtung ihrer Achse beansprucht wird, so daß Brüche infolge Ermüdung einzelner Stellen vermieden werden. Tritt aber dennoch aus irgendeinem anderen Grunde ein Kabelbruch ein, so wird weder Kurzschluß im Gehäuse verursacht, noch diesem eine gefährliche Spannung mitgeteilt, weil das gebrochene Kabel 36 innerhalb des Rohrstückes 32 bleibt. Die beschriebenen Bügelgreifer lassen sich auch an anderen als den beschriebenen Stellen von Gewebeaufbereitungsmaschinen jeder Art überall da anbringen, wo eine Falte bleibend ausgebildet werden soll.
  • Die Heizung des Bügelgreifers kann auch durch Dampf erfolgen, wobei die Zuleitung durch bewegliche Schläuche oder durch an den Scharnieren angebrachten Stopfbüchsen erfolgen kann.
  • Zur Heizung kann schließlich auch jeder andere Wärmeträger verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Längs- oder Querfalten von Geweben, gekennzeichnet durch geheizte, die Faltenbildung unterstützende bügelnde Greifer.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an der Längsseite des Warenstapels angeordneten Bügelgreifer (i2) für die Dublierfalte.
  3. 3. Maschine nach Anspruch:[, gekennzeichnet durch einen parallel zum Bügelgreifer (ii) für die Legefalte angeordneten, an sich bekannten Kratzengreifer (7). q.. Maschine nach Anspruch x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelgreifer im Stillstande der Maschine gesondert oder zugleich mit denen Maschinenausrücker vom Gewebe abhebbar sind. 5. :Maschine nach Anspruch i bis q. mit elektrisch geheizten Bügelgreifern, gekennzeichnet durch an ihren Scharnieren angeordnete zylindersegmentgekapselte Strömübergangsteile, die aus je zwei drehbar gelagerten und sich gegenseitig geradlinig führenden Schleifstücken (3o, 32) mit rohrgeschützter beweglicher Kabelverbindung bestehen.
DER78430D 1929-06-18 1929-06-18 Maschine zum Laengs- oder Querfalten von Geweben Expired DE515028C (de)

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DER78430D Expired DE515028C (de) 1929-06-18 1929-06-18 Maschine zum Laengs- oder Querfalten von Geweben

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DE (1) DE515028C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2254113A1 (de) * 1972-11-04 1974-05-16 Monforts Fa A Stofflanglegemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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