DE514569C - Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege

Info

Publication number
DE514569C
DE514569C DEB145425D DEB0145425D DE514569C DE 514569 C DE514569 C DE 514569C DE B145425 D DEB145425 D DE B145425D DE B0145425 D DEB0145425 D DE B0145425D DE 514569 C DE514569 C DE 514569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
production
bodies
asbestos
predatory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB145425D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDDEUTSCHE BREMSBAND WERKE G
Original Assignee
NORDDEUTSCHE BREMSBAND WERKE G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORDDEUTSCHE BREMSBAND WERKE G filed Critical NORDDEUTSCHE BREMSBAND WERKE G
Priority to DEB145425D priority Critical patent/DE514569C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE514569C publication Critical patent/DE514569C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D11/00Double or multi-ply fabrics not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Gewebes für Bremsbeläge Es ist ein Verfahren zur Herstellung eines gewebten Bremsbandes oder Bremsbelages aus Asbest o. dgl. mit Einlagen bekannt geworden, gemäß welchem bei der Herstellung im Webstuhl. kleine Raubkörper, wie Sand o dgl., zum Anhaften auf die Kettenfäden gebracht werden.
  • Um- die ziemlich umständliche Einstreuung im Webstuhl zu vermeiden, soll gemäß der Erfindung das Gewebe aus Fäden, insbesondere Asbestfäden, hergestellt werden, welche die Raubkörper bereits enthalten.
  • Die Herstellung erfolgt z. B. in der Weise, daß aus der Asbestmasse nach dem üblichen Spinnverfahren die Fäden ausgesponnen werden, und die Aufbringung der Raubkörper erfolgt z. B. auf die zum Ausdrehen der Spinnfäden dienende Asbestmasse, welche durch Auflockerung der rohen Asbestkörper mittels Krempelmaschinen o. dgl. gewonnen wird, so daß das aufgewickelte Asbestgarn in sich bereits mit den Raubkörpern durchsetzt ist. flus diesem so präparierten Garn wird dann das Bremsband oder der Bremsbelag gewebt.
  • Die Raubkörper können beliebiger Art sein und je nach dem Zwecke der scharfen und weicheren Bremsung abgestuft werden. Als Material kommt in Frage: Irreide, Gips, Graphit, feiner gesiebter Sand, Eisenfeilspäne, Hobelspäne von Gußeisen in zerkleinerter Form usw. Um die Verbindung der Raubkörper mit dem Garn zu begünstigen, kann die Aufbringung unter Anwendung von Feuchtigkeit oder Klebstoff erfolgen, indem entweder die Raubkörper oder das Garn angefeuchtet bzw. mit Klebstoff versehen werden.
  • Es ist zwar bekannt, die Spinnfähigkeit vor. kurzem Fasergut dadurch zu erhöhen, daß man eine gewisse feine Rauhigkeit und Haftfähigkeit der Faseroberfläche durch trokkene oder nasse Zusätze von pulverigen, erdigen Stoffen erzielt, oder daß man das Fasergut mit scharfkantigen Pulverkörnern in trokkenem oder nassem Zustande behandelt. sowie ferner, daß man in allen oder einzelnen Phasen der Behandlung oder Herstellung den Fasern Mittel, z. B. Alkalien, Säuren, Salze usw., zusetzt, welche sie für die Aufnahme von Raubkörpern geeigneter machen; jedoch handelt es sich hier um eine andere Aufgabe, nämlich um die Herstellung -eines Bremsbelages, uni durch das Mittel des rein mechanischen Aufbringens von Raubkörpern auf das Asbestgewebe, z. B. während des Krempelns, ein Bremsband von möglichst unmittelbarer momentaner stärkerer Reibungswirkung zu erzielen.
  • Außerdem kommen die bekannten Verfahren, durch welche die Spinnfähigkeit der Fäden erhöht werden soll, für die vorliegende Aufgabe so weit nicht in Frage, als Asbest verwendet wird, der an und für sich schon spinnfähig ist. Jedoch soll der Zusatz der Rauhkörper dazu dienen, die Glätte zu beseitigen, um die Bremsfähigkeit zu erhöhen.
  • Andererseits ist ein chemisches Verfahren zur Herstellung eines Bremsbandes aus Asbestgewebe bekamst geworden, um durch Zusatz von Kieselsäure das Bremshand aus Asbestgewebe zu verbessern.
  • Dieses chemische Verfahren ist naturgemäß bedeutend umständlicher und teuerer als das rein mechanische Verfahren nach der Erfindung, ohne daß dabei die beabsichtigte Wirkung irgendwie beeinträchtigt würde; denn schließlich kommt das bekannte chemische Verfahren nach langen Umwegen zu demselben Endeffekt wie die Erfindung, nämlich das Bremsband mit Rauhkörpern zu versehen. Der Fortschritt gemäß der Erfindung liegt also auch zum Teil in der bedeutenden Vereinfachung der Erreichung des angestrebten Zieles.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Gewebes für Bremsbeläge mit Einlagen von Rauhkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe aus Fäden hergestellt wird, die die Rauhkörper bereits enthalten.
DEB145425D 1929-08-29 1929-08-29 Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege Expired DE514569C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB145425D DE514569C (de) 1929-08-29 1929-08-29 Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB145425D DE514569C (de) 1929-08-29 1929-08-29 Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE514569C true DE514569C (de) 1930-12-13

Family

ID=7001034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB145425D Expired DE514569C (de) 1929-08-29 1929-08-29 Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE514569C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE930947C (de) Verfahren zum Schutz der Faeden in einer fortlaufenden Glasfadenlitze
DE514569C (de) Verfahren zur Herstellung eines Gewebes fuer Bremsbelaege
DE902427C (de) Verfahren zur Herstellung fester, waschbarer, gewebeaehnlicher, verfilzter Stoffe aus Cellulosefasern ohne Spinnen und Weben
DE656780C (de) Verfahren zur Herstellung eines wollaehnlichen Garnes
DE884307C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Flors mit Wirrfaserlage
DE809431C (de) Verfahren zur Herstellung impraegnierter Reissfaservliese
DE571244C (de) Papierbinde fuer Verbandzwecke und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE587973C (de) Rauhkoerper zum Rauhen von Textilstoffen
DE353186C (de) Verfahren zur Herstellung offengedrehter Garne
AT155309B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung kurzfaseriger gedrehter Kunstseidefäden.
DE745636C (de) Verfahren zur Herstellung von besonders widerstandsfaehigen organischen Faeden, Geweben und gewebeartigen Stoffen
DE653276C (de) Verwendung eines im wesentlichen aus einer Drahtschleife bestehenden Geraetes zum Stopfen
DE448939C (de) Gewebe mit kammgarnartigem Aussehen
DE946181C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbandstoffen mit einem Gehalt an oberflaechenaktiven Stoffen
DE1560868C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kurzfaservliesstoffes
CH284067A (de) Verfahren zur Herstellung von Formgebilden unter Zusatz von Aktivkohle, z. B. von Fasern, Fäden, Folien, Bändern usw.
DE742913C (de) Siebgewebe
DE454051C (de) Bremsband oder -belag aus Gewebe
DE812860C (de) Biegsame Kupplungsscheibe zur Verbindung von zwei Kraftuebertragungswellen
DE675380C (de) Verbandmaterial
DE926154C (de) Filter fuer Haushaltstaubsauger
DE687769C (de) Weichpackung fuer Stopfbuechsen u. dgl.
AT108781B (de) Verfahren zur Herstellung von Schußflorgeweben.
DEP0031203DA (de) Verfahren zur Herstellung imprägnierter Reißfaservliese
DE1785352C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Frottiergewebes