DE513705C - Viertaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Viertaktbrennkraftmaschine

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DE513705C
DE513705C DER75404D DER0075404D DE513705C DE 513705 C DE513705 C DE 513705C DE R75404 D DER75404 D DE R75404D DE R0075404 D DER0075404 D DE R0075404D DE 513705 C DE513705 C DE 513705C
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DE
Germany
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charge
cylinder
internal combustion
combustion engine
inlet
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DER75404D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
    • F01L5/08Arrangements with several movements or several valves, e.g. one valve inside the other
    • F01L5/10Arrangements with several movements or several valves, e.g. one valve inside the other with reciprocating and other movements of the same valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Viertaktbrennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Viertaktbrennkraftmaschinen, bei denen die Einlaß-und Auslaßkanäle durch einen einzigen mit Fenstern versehenen Rohrschieber gesteuert werden, der eine Verbundschwing- und Hinundherbewegung :ausführt. Bei derartigen Maschinen tritt die Ladung in den Zylinder mehr oder weniger tangential infolge der bei .Öffnung der Einlaßkanäle erfolgenden seitlichen Bewegung des Schiebers ein und veranlaßt dadurch, daß die Ladung eine Kreiselbewegung um die Zylinderachse ausführt. Es hat sich gezeigt, daß dieser Ladungswirbel einen tiefgehenden Einfluß auf den Verbrennungsvorgang ausübt, und die Aufgabe der Erfindung ist eine Regelung des Wirbels derart, daß die besten Ergebnisse erzielt werden.
  • Eine gewisse Wirbelung ist vorteilhaft insofern, als sie die Verpuffung vermindert; ein zu starker Wirbel aber führt zu Störungen infolge Fliehkraftabscheidung des flüssigen Brennstoffes in der Ladung und zu übermäßig starkem Wärmeverlust, der die rasche Ausbreitung der Flamme verhütet.
  • Gemäß der Erfindung sind die Kanäle jedes Zylinders, die die Ladung zu den Einlaßkanälen der Zylinderwandung führen, so geformt, daß sie die Neigung der Ladung, um die Zylinderachse zu kreisen, auf einen passenden Wert herabsetzen. Zweckmäßigerweise kann dies dadurch bewirkt werden, daß man die Kanäle so anordnet, daß die Ladung zu den Kanälen mit einer tangentialen Strömung gelangt, deren Richtung der des natürlichen Wirbels @entgegengerichtet ist. Statt dessen können Leitschaufeln oder Stoßwände in den Kanälen oder öffnungen angebracht werden, die die Beschickung zwingen, in den Zylinder m einer mehr oder weniger radialen Richtung einzutreten.
  • Bei Mehrzylindermaschinen, die gemäß der Erfindung ausgebildet sind, sind die Einlaßkanäle jedes einzelnen Zylinders oder die Einlaßöfnungen jedes Zylinders in der oben beschriebenen Weise ausgebildet und ,angeordnet, so daß die Kreiselbewegung in jedem Zylinder auf das .erforderliche Maß herabgesetzt wird. Infolgedessen wird das Arbeiten der Maschine als Ganzes verbessert.
  • Die Erfindung kann praktisch in verschiedener Weise ausgeführt werden. Zwei beispielsweise Ausführungsformen sind in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar ist A.bb. i ein Aufriß (zum Teil im Schnitt) einer, Maschine der Art, wie sie für die vorliegende Erfindung in Frage kommt.
  • Abb. z zeigt einen Schnitt nach Linie 2-a der Abb. i für eine Maschine, deren Einlaßöffnungen in bekannter Weise ,angeordnet sind; die Abbildung zeigt, wie bei früheren Konstruktionen ein übermäßiges Kreisen der Ladung um die Verbrennungskammerachse hervorgerufen wird.
  • Abb. 3 zeigt eine der Abb. 2 ähnliche Darstellung einer Anordnung der Einlaßöffnungen gemäß der Erfindung, und Abb. 4. ist eine 'ähnliche Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Bei der Anordnung nach Abb. z besteht die Maschine aus einem Kurbelgeliäuse A mit Kurbelwelle Al, über dem ein wassergekühlter Zylinder B sitzt, der am oberen Ende durch einen stopfenartigen Zylinderkopf C geschlossen ist. Im Zylinder B ist ein Rohrschieber D vorhanden, der in bekannter Weise eine Verbunddreh- und Schwingbewegung durch einen Kurbelzapfen Dl :einer liegenden Welle D-' erfährt, die von der Kurbelwelle durch entsprechendes Getriebe mit halber Kurbelwellengeschwinäigkeit in Umlauf gesetzt wird. Im Zylinder B geht der Kolben E hin und her, der mit der Kurbelwelle A1 durch die Kuppelstange E'1 verbunden ist.
  • Bei Maschinen dieser Art öffnen sich die Einlaßöfinungen seitlich, wenn der Rohrschieber hauptsächlich eine Schwingbewegung ausführt. So tritt bei der bekannten, in Abb.2 wiedergegebenen Anordnung der Einlaßöffnungen, bei der der Zylinder BI mit drei Einlaßöffnungen F versehen ist, die durch einen gemeinsamen K analFl mit einer mittleren Einlaßöffnung F° in Verbindung stehen und durch einen Rohrschieber H gesteuert «,erden, der gleichzeitig zwei Auslaßkanäle G steuert, die Ladung in den Zylinder durch die öffnungenF mit einer Tangentiallkomponcnte ein, die entgegengesetzt gerichtet der der kohrschieberbewegung während der Öffnungsperiode ist (wie durch Pfeile angedrutet), mit dem Ergebnis, daß ein unerwünscht rascher Umlauf der Ladung um die Zylinderachse einzutreten sucht. Sind die Einla.ßöffnungen völlig geöffnet, so ist keine Neigung der Ladung vorhanden, tangential durch den Mittelkanal F einzutreten. Dagegen ist die Ladung geneigt, tangential durch die beiden Seitenkanäle F einzuströmen. Die Tangentialkomponenten der Strömungen durch diese Seitenöffnungen sind aber gleich und entgegengesetzt gerichtet, so daß im ganzen an diesem Zeitpunkt der öffnung des Schiebers kein Bestreben besteht, eine Kreiselung hervorzurufen. Andererseits ist aber auch wenig oder gar kein Bestreben vorhanden, den Wirbel zu dämpfen, der während des Anfangs der öffnungszeit der Einlaßöffnungen erzeugt wurde mit dem Ergebnis, daß am Ende der Einlaßperiode die Ladung bestrebt ist, um die Zylinderachse unerwünscht rasch zu kreisen. Bei der Konstruktion gemäß der Erfindung, die in Abb.3 wiedergegeben und bei der die Anordnung so getroffen ist, daß dieser übermäßige Umlauf gedämpft wird, besitzt die Maschine einen Zylinder Bi mit einem Rohrschieber Hl, der drei Einlaßöffnungen F3 und zwei Auslaßöffnungen G1 steuert, die ähnlich den öffnungen F und G der Anordnung gemäß Abb. 2 angeordnet sind. Bei der Anordnung nach Abb.3 aber sind die drei Einlaßäifnungen F3 durch einen Kanal F4 mit einer Öffnung F5 verbunden, die dem einen Ende dieses Kanals näher liegt als dem anderen, so daß, wie wiederum durch Pfeile angedeutet, ein größerer Teil der Ladung bestrebt ist, während der späteren Teile der Einlaßperiode in den Zylinder in solcher Richtung einzutreten, daß der normal erzeugten Kreiselung, die während der ersten Teile der Einiaßperiode durch die Einströmung der Gase in der in Abb.2 angedeuteten Weise entsteht, entgegengewirkt wird. Weiter sind die Einlaßkanäle F3 zweckmäßigerweise mit geneigten Kanten oder einer überhängenden Lippe versehen, wie bei FG angedeutet, so daß die Gegenströmung unterstützt wird.
  • Maat sieht, daß bei dieser Anordnung zwar während der Anfangsöffnung der Einlaßkanäle ein Wirbel um die Achse der Verbrennungskammer zu entstehen sucht, daß aber während der späteren Teile zu der Eröffnung der Einlaßkanäle die Ladung durch die Einlaßöffnungen in einer Richtung einströmt, die dem anfangs erzeugten Wirbel entgegenarbeitet, wodurch die Geschwindigkeit der Kreiselung der Ladung um die Zylinderachse sich am Ende der Einlaßperiode auf einen erwünschten Wert zu vermindern sucht.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Erfindung, die Abb. q. veranschaulicht, ist der Zylinder B3 mit drei Einlaßöffnungen F7 versehen, die durch eine Kammer F$ mit einer Einlaßöffnung F9 verbunden sind sowie mit zwei AuslaßöffnungenGg; alle diese öffnungen und auch der Kanal F$ und öffnung F9 sind genau wie bei der Konstruktion nach Abb. 2 angeordnet. Die Kanäle werden durch einen Rohrschieber H° gesteuert.
  • Bei der Anordnung nach Abb. q. ragt nun eine Reihe von Leitschaufeln J quer durch die Einlaßöffnungen F7 hindurch. Diese Leitschaufeln sind im wesentlichen radial zur Zylinderachse gerichtet und haben also das Bestreben, die durch die öffnungen in den Zylinder eintretende Ladung zu zwingen, dies im wesentlichen radial zu tun; dadurch wird das Bestreben der Ladung, um die Zylinderachse zu kreisen, vermindert. Die Leitschaufeln könnten auch schräg angeordnet werden, so daß sie eine Kreiselbewegung hervorrufen, die bestrebt ist, dem natürlichen Wirbel entgegenzuwirken, der im Zylinder während des frühen Teiles der Eröffnungsperiode der Einlaßöffnungen entstehen kann.
  • Die Schaufeln J können aus einem Stück mit dem Zylinder gegossen werden oder können aus Flachmetall gefertigt und später eingebaut werden.
  • Die oben beschriebenen Konstruktionen sind nur beispielsweise gegeben und können in, mannigfacher Weise ohne Abweichung vom Erfindungsbereich abgeändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Viertaktbrennkraftmäschine, bei der die Einlaß- und Auslaßöffnungen durch einen einzigen mit Fenstern versehenen Rohrschieber mit Verbundschwing- und Hinundherbewegung gesteuert werden und bei. der die Aufsteuerung der Einlaßöffnungen eintritt, wenn die Bewegung des Rohrschiebers vorzugsweise eine Schwingbewegung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnungen jedes Zylindermantels oder die die Ladung zu ihnen führenden Kanäle so gestaltet sind, daß das Bestreben der Ladung, eine Wirbel- oder Drehbewegung um die Zylinderachse herbeizuführen, verringert wird. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ladung zu den Einlaßöffnungen führenden Kanäle (F4) so angeordnet sind, daß, die Ladung veranlaßt wird, sich der Mehrzahl der öffnungen mit einer Tangentialkomponente zu nähern. deren Richtung entgegen der des Wirbels ist, der im Zylinder zu entstehen sucht. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (J) in der Nähe der Einlaßöffnungen in solcher Stellung vorgesehen sind, daß sie dem Bestreben der Ladung, um die Zylinderachse zu kreisen, entgegenarbeiten, wobei die Schaufeln entweder mit dem Zylinder zusammengegossen oder besonders gefertigt und damit verbunden sind. q.. Brennkraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Kanten (F6) der Einlaßöffnungen so geneigt sind, daß, sie die Zuströmung der Ladung in der gewünschten Richtung unterstützen.
DER75404D 1927-08-26 1928-08-10 Viertaktbrennkraftmaschine Expired DE513705C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB513705X 1927-08-26

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DER75404D Expired DE513705C (de) 1927-08-26 1928-08-10 Viertaktbrennkraftmaschine

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