DE513503C - Filmgreifer - Google Patents
FilmgreiferInfo
- Publication number
- DE513503C DE513503C DEC40127D DEC0040127D DE513503C DE 513503 C DE513503 C DE 513503C DE C40127 D DEC40127 D DE C40127D DE C0040127 D DEC0040127 D DE C0040127D DE 513503 C DE513503 C DE 513503C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- pin
- arcs
- radius
- circular arcs
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Filmbewegungsvorrichtung
für kinematographische Projektionsapparate, die aus einem einen Greiferträger tragenden Hebel und zwei auf
einer Welle sitzenden Exzentern besteht, von denen der eine, in einem Führungsschlitz des
Hebels wirkend, diesen und der andere den Greiferträger steuert.
Der Erfindung gemäß ist der Führungsschlitz im Hebel von zwei großen Kreisbögen
und von zwei kleinen Kreisbögen begrenzt und die Bahn eines exzentrischen Zapfens
gegenüber der Lage des Führungsschlitzes sowie der Radius der großen Kreisbögen so
gewählt, daß der Hebel bei der Bewegung des Zapfens über die großen Kreisbögen nicht
verschwenkt wird, während der Radius der kleinen Kreisbögen gleich dem Radius des
Zapfens ist. Hierdurch erreicht man, daß die von dem Zapfen auf den Hebel ausgeübten
Stöße nicht mehr in einem Punkt wirken, sondern über die ganze Länge der kleinen
Kreisbögen verteilt werden. Die durch die Stöße bedingte Abnutzung ist daher äußerst
klein.
Die Anfangsgeschwindigkeit wird in den beiden Stellungen, welche der Gleitbewegung
des Zapfens über die beiden großen Kreisbögen entsprechen, nicht nur durch die Reibung
der Achse des Hebels und durch die Reibung des den Film antreibenden Gliedes, sondern auch noch durch zwei an sich bekannte
Reibungsbremsen gedämpft, welche zu beiden Seiten des Hebels angeordnet sind und auf diesen dann einwirken, wenn er sich
in der Nähe der Anfangsstellung befindet.
Vorteilhaft ist eine drehbare Scheibe, mit einem konzentrischen, zapfenartigen Ansatz
versehen, welche den Hub des Hebele begrenzt. Dieser zapfenartige Ansatz begrenzt
die Schwenkbewegung des Hebels in beiden Richtungen.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dar.
Eine in Richtung des Pfeiles umlaufende Scheibe 15 trägt zwei Zapfen 17, 18. Von den
Zapfen wird bei der Drehung der Scheibe 15 ein Hebel 19, der auf einer Achse mit leichter
Reibung schwenkbar, ist, auf und ab geschwenkt. Der Hebel 19 ist mit einem Ausschnitt
versehen, dessen Kontur sich aus zwei großen Kreisbögen 20, 21 und zwei kleinen
Kreisbögen 22, 23 zusammensetzt. Diese vier Kreisbögen sind durch Kurven 24 von kleinem Radius und durch eine Grade oder
Kurve von großem Krümmungsradius 25 miteinander verbunden. Der Krümmungsradius
der Kreisbögen 20, 21 ist so gewählt, daß der Hebel 19 beim Entlanggleiten des Zapfens 17
an diesen Kreisbögen nicht verschwenkt wird. Gleitet der Zapfen 17 dagegen über die Kreisbögen
22, 23, so erhalten diese über die ganze Länge ihrer Bahn einen Stoß, und zwar der
eine Kreisbogen zu Beginn der Abwärtsbewegung des Hebels 19 und der andere zu
Beginn der Aufwärtsbewegung des Hebels 19. Die Abrundungen 24, 28, welche die
großen und kleinen Kreisbögen miteinander
to verbinden, vernichten allmählich die Hubgeschwindigkeit
des Hebele gegen Ende der Abwärtsbewegung und der Aufwärtsbewegung.
-
Eine Führung 26 trägt zwei elastische Backen 27 und 27'. Gegen diese legt sich der
Hebel 19 mit einer gewissen Reibung, so daß er am Ende oder gegen Ende der Abwärtsbewegung
durch die Backe 27' und gegen Ende der Aufwärtsbewegung durch die
ao Backe 27 gebremst wird. Außerdem wird der Hebel durch die Reibung seiner Schwenkachse
und durch die Reibung des Films in seiner Führung gebremst. Auf diese Weise
wird die Auf- und Abwärtsbewegung des Hebels gedämpft.
Auf dem Hebel 19 ist der Greiferträger 28
angeordnet. Dieser ist möglichst leicht gehalten und mit einem Querschlitz 29 versehen.
In diesem Schlitz gleitet der an der Scheibe 15 befestigte Zapfen 18. Der Greifer
30 wird bei der Drehbewegung der Scheibe 15 hin und her geschwenkt und im richtigen
Augenblick durch die Perforierung des Films gesteckt und wieder zurückgezogen. Die
Scheibe 15 trägt in der Mitte einen Ansatz 31, an welchem der Zapfen 18 befestigt ist.
Der Ansatz 31 besitzt einen solchen Durchmesser, daß er über einen der großen Kreisbögen
gleitet, wenn der andere Zapfen mit dem anderen großen Kreisbogen in Eingriff
ist. Auf diese Weise wird der Hub des Hebels nach beiden Richtungen hin begrenzt.
An der Filmführung 33 ist ein einstellbarer Anschlag 32 angeordnet. Gegen diesen
Anschlag legt sich der Greiferträger 28 am Ende seiner Bewegung. Das Ende der Abwärtsbewegung
wird also durch den Anschlag genau begrenzt und dadurch eine genaue Festlegung der Projektion gewährleistet.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Filmbewegungsvorrichtung für kinematographische Projektionsapparate mit einem einen Greif erträger tragenden Hebel und zwei auf einer Welle sitzenden Exzentern, von denen der eine, in einem Führungsschlitz des Hebels wirkend, diesen und der andere den Greiferträger steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz im Hebel (19) von zwei großen Kreisbögen (20, 21) und zwei kleinen Kreisbögen (22, 23) begrenzt ist, und daß die Bahn eines exzentrischen Zapfens (17) gegenüber der Lage des Führungsschlitzes und der Radius der großen Kreisbögen (20, 21) so gewählt ist, daß der Hebel (19) bei der Bewegung des Zapfens (17) über die großen Kreisbögen (20, 21) nicht verschwenkt wird, während der Radius der kleinen Kreisbögen (22, 23) gleich dem Radius des Zapfens (17) ist.
- 2. Filmbewegungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei gegenüber dem Hebel (19) angeordnete elastische Backen (27, 27'), welche die Bewegung des Hebels an den Hubenden bremsen.
- 3. Filmbewegungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der .Scheibe (15) ein zapfenartiger Ansatz (31) konzentrisch angeordnet ist, welcher den Hub des Hebels (19) begrenzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR513503X | 1926-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE513503C true DE513503C (de) | 1930-11-28 |
Family
ID=8913611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40127D Expired DE513503C (de) | 1926-07-17 | 1927-07-16 | Filmgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE513503C (de) |
-
1927
- 1927-07-16 DE DEC40127D patent/DE513503C/de not_active Expired
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