AT100874B - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

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AT100874B
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Austria
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lever
friction
drum
shaft
pin
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English (en)
Inventor
Edward Lytton
Original Assignee
Edward Lytton
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Description


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    Reibullgsimppinng.   



   Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, bei der zwei gegeneinander wirkende Teile ver- wendet werden, von denen der eine eine Hohltrommel, ein Schwungrad od. dgl. darstellt und eine Scheibe (Mitnehmerscheibe) oder ähnliche Vorrichtung aufweist, die den zweiten gegenwirkenden Teil bildet. Einer dieser gegeneinander wirkenden Teile wird mit der sich drehenden Welle fest verkeilt, wobei beide Teile mittels eines Reibungsbandes miteinander verkuppelt werden können und das Reibungs- band mit seinem einen Ende an einer der erwähnten Teile befestigt ist und mit dem anderen Teile in Eingriff kommen kann. Zum Anziehen des Reibungsbandes sind besondere Mittel vorgesehen. 



   Gemäss der Erfindung hat das Reibungsband, das mit seinem einen Ende an eines der gegeneinander wirkenden Teile angeschlossen ist, am anderen Ende einen Arm oder Stift bzw. Zapfen aufzuweisen, der durch einen Schlitz in der Seitenwand der Trommel hindurchgeht und mit einem gelenkig bzw. drehbar auf der Aussenseite der Trommel angeordneten Hebel verbunden ist. Auf der Welle ist ein verschiebbarer
Kranz vorgesehen, der den Hebel im gegebenen Falle derart beeinflussen soll, dass er um seinen Drehpunkt ausschwingt und hiebei erwähnten, am Reibungsband sitzenden Zapfen längs des Schlitzes in der Seiten- wand der Trommel verschiebt, derart, dass das Reibungsband betätigt wird.

   Wird der Zapfen längs des
Schlitzes in einer bestimmten Richtung oder mit Bezug auf die Drehung der Welle   rückwärts   bewegt, so löst er hiebei das Reibungsband, so dass der auf der Welle fest aufgekeilte Kupplungsteil frei umlaufen kann ; wird der Zapfen in umgekehrter Richtung oder vorwärts bewegt, so zieht er das Reibungsband an, so dass dieses mit dem anderen gegenwirkende Teil der Kupplung in Reibungseingriff kommt und dieses in Umdrehung versetzt. Die Trommel ist lose drehbar auf der Welle angeordnet. Das Gegenstück hiezu muss jedoch fest auf der Welle angeordnet sein. 



   Die Erfindung wird mit Bezugnahme auf die Zeichnung nachstehend beschrieben. In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungen einer Kupplung dargestellt. Das Reibungsband (oder deren mehrere) ist so dargestellt, dass es mit der Innenseite der Trommel verbunden ist, wobei die Trommel selbst lose -drehbar auf der sich drehenden Welle aufsitzt ; die Mitnehmerscheibe ist fest auf der Welle verkeilt. 



   Es ist : Fig. 1 eine Seitenansicht der Kupplung. Die eine Seitenwand der Trommel ist hier entfernt und es sind zwei Bänder dargestellt, die nach entgegengesetzten Seiten wirken. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Teilansicht der in Fig. 1 dargestellten Kupplung. Fig. 4 ist eine teilweise Seitenansicht einer Kupplung, darstellend eine Vorrichtung zur Regelung des Hubes des Antriebshebels. Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie   5-5   der Fig. 4 und Fig. 6 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist auf die sich drehende Welle 1 eine Mit- nehmerscheibe 2 fest aufgekeilt, die auf ihrem Umfange mit einem Reibungsbelag versehen ist. Lose auf Welle 1 aufgesetzt ist die Trommel 4 die eine feste Seitenwand 4'und eine abnehmbare Seitenwand 6 besitzt ; diese ist in Fig. 1 weggenommen. 



   Damit die Mitnehmerscheibe der Kupplung sich nach jeder Richtung dr   h : n   kann, ist ein Reibungs- bandpaar vorgesehen, das in entgegengesetzten Richtungen einen Zug auszuüben in der Lage ist. Beide
Bänder 14 und 14'stehen mit der umlaufenden Mitnehmerscheibe 2, die auf der Welle 1 festgekeilt ist, in Eingriff. Das eine Ende des Bandes 14 ist   schwalbenschwanzförmig   oder in anderer geeigneter Weise 

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 bei 15 auf der Innenseite der Trommel 4 befestigt. Das andere Ende ist mit einem Zapfen 16 in Verbindung gebracht, der durch einen Schlitz   17 der Trommelwandung hindurchgeht   und seinerseits mit einem bei 19 drehbar an der Aussenseite der Trommelwand angebrachten Hebel 18 verbunden ist.

   Das Band 14'ist in ähnlicher Weise mit seinem einen Ende bei 20 befestigt und mit dem anderen Ende mit einem Zapgen 21 verbunden, der sich in   e n^m Schlitz   22 bewegen kann und mit einem bei 24 angelenkten Hebel 23 verbunden ist. Die Zapfen 16 und 21 werden längs der entsprechenden Schlitze 17 und 22 bei Drehung der Hebel 18 und 23 um ihre Drehpunkte 19 und 24 verschoben, u. zw. wird dies herbeigeführt durch einen mit Konus 13 versehenen genuteten Kranz   12,   der verschiebbar auf der Welle 1 angeordnet ist und durch eine geeignete, nicht dargestellte Hebelvorrichtung, die in die Nut des Kranzes eingreift, verschoben werden kann. Damit die beiden Hebel 18, 23 sich frei gegeneinander bewegen können, wird der eine von diesen in geeigneter Weise   gekrümmt,   wie aus Fig. 3 hervorgeht. 



   Wenn der genutete und mit Konus versehene Kranz in Richtung auf die   T l omm 1 bewegt   wird und in Eingriff mit den Hebeln 18 und 23 tritt, so drehen sich letztere um ihre Drehpunkte in dem Sinne,   dass   die Bänder 14, 14'zum grössten Teil ihrer Länge mit der Mitnehmerscheibe 2 in Berührung treten und hiebei ein Reibungseingriff bzw. die Verkupplung der Mitnehmerscheibe 2 und der Trommel 4 vonstatten geht. Wird der Kranz 12 in umgekehrter Richtung wieder abgeschoben, so wird der Reibungeingriff aufhören, da sich die Bänder zufolge ihrer eigenen Elastizität von der Mitnehmerscheibe 2 abheben. 



   Die Reibungswirkung der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform wird gleichmässig und höchst wirksam sein, u. zw. gleichgültig, in welcher Drehung sich die Mitnehmerscheibe 2 befinden sollte. 



   Fig. 4 und 5 stellen eine Kupplung dar, bei der der Hub des Hebels mittels einer Vorrichtung geregelt werden kann. In diesem Falle ist der Zapfen 9 an seinem äusseren Ende mit einem Winkelhebel 25 verbunden, der mit dem Ende eines seiner Arme bei 26 an der Trommelwand 4'drehbar angeordnet ist. 



   Der Hebel 25 wird betätigt bzw. um seinen Drehpunkt 26 mittels eines Kniehebelpaares 27, 28 bewegt. 



   Das Kniehebelpaar 27, 28 ist bei 29 gelenkig miteinander verbunden. Der Hebel 27 ist bei 30 an den genuteten Kranz 31, welcher sich auf der Welle 1 verschieben lässt, angelenkt. Der Hebel 28 geht durch die Führung 32 hindurch und ist so angeordnet, dass er das freie Ende des Winkelhebels 25 oder einen auf letztgenanntem Ende vorhandenen Anschlag 33 beeinflusst. Umgekehrt könnte der Anschlag 33 auch in dem Hebel 28 vorgesehen sein. 



   . Durch Einstellung des Anschlages 33 am Ende des Hebels 25 kann die Spannung des Reibung- bandes verändert bzw. geregelt werden, wobei auch gleichzeitig der Reibungseingriff zwischen Band und Mitnehmerscheibe sich verändern lässt. Durch den Anschlag   33   lässt sich ein Ausgleich der Abnutzung der Kupplung wirksam herbeiführen. 



   Nach der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist der Zapfen 9 mit einem zweiarmigen Hebel 34, der bei 35 drehbar ist, verbunden. Dem Hebel kann zum Zwecke der Betätigung des Reibungsbandes 7 eine Drehung mittels einer Stange 36 erteilt werden, die sich in einer Führung   37   verschiebt und mit dem einen Arm des Hebels 34 in Eingriff tritt, dessen anderer Arm mit dem Zapfen 9 in Verbindung steht. 



   Die Betätigung der Stange 36 geschieht durch den mit Konus versehenen und auf der Welle 1 verschieb- baren Kranz 12. Das Ende der Stange 36 kann einen einstellbaren Anschlag 33 besitzen, der so angeordnet wird, dass er mit dem Hebel 34 bei Betätigung der Stange 36 in Eingriff kommt. Wird der Hebel   34   um seinen Drehpunkt bewegt, so wird sich selbstverständlich das Reibungsband 7 auf der Mitnehmer- scheibe 2 anspannen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reibungskupplung, bei der ein Reibungsband an dem einen Ende eines der zu kuppelnden
Teile angebracht und zwecks Eingriffs mit dem anderen zu kuppelnden Teil einer Zugkraft unterworfen wird, die durch die Drehbewegung eines Hebels erzeugt wird, der an dem das Reibungsband tragenden
Kupplungsteil angelenkt ist und durch einen auf der Antriebswelle verschiebbar angeordneten Kranz betätigt wird, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (33) für den Hub des Hebels und dadurch auch für die Spannung des Reibungsbandes beim Kuppeln.

Claims (1)

  1. 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zweiReibungsbänder (14, 14') in entgegengesetzter Richtung an einer Mitnehmerscheibe (2) befestigt und mit je einem Hebel (18 bzw. 23) verbunden sind, der an der Aussenseite einer Trommel (4) angelenkt ist, wobei die Vorrichtung zur gleichzeitigen Betätigung der beiden Reibungsbänder die gleiche ist, wie bei Verwendung eines einzigen Reibungsbandes.
AT100874D 1921-11-15 1922-11-04 Reibungskupplung. AT100874B (de)

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GB100874X 1921-11-15

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ID=9961222

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AT100874D AT100874B (de) 1921-11-15 1922-11-04 Reibungskupplung.

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