DE513271C - Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen

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DE513271C
DE513271C DEB142837D DEB0142837D DE513271C DE 513271 C DE513271 C DE 513271C DE B142837 D DEB142837 D DE B142837D DE B0142837 D DEB0142837 D DE B0142837D DE 513271 C DE513271 C DE 513271C
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DE
Germany
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skin
processing machines
leather processing
workpiece abutment
pliers
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DEB142837D
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English (en)
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BADISCHE MASCHINENFABRIK und E
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BADISCHE MASCHINENFABRIK und E
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B17/00Details of apparatus or machines for manufacturing or treating skins, hides, leather, or furs
    • C14B17/04Work-supports or other counter-pressing elements; Bed rolls or counter-pressing rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Werkstückwiderlager für Häute- und Lederbearbeitungsmaschinen Für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder, insbesondere zum Entfleischen, Enthaaren o. dgl., schlägt das Hauptpatent ein Werkstückwiderlager vor, welches aus einem Gummipolster besteht, das durch eine Reihe von einzelnen, nicht unmittelbar miteinander verbundenen Backen oder Zangen gestützt wird. Die Stützstangen können senkrecht und waagerecht unabhängig voneinander eingestellt werden, so daß man den Verlauf des Gummipolsters gegenüber der Messerwalze an sich und nach Maßgabe der verschiedenartigen Dicke der Werkstücke passend einstellen kann.
  • Die Werkstücke weisen nun zum Teil entgegengesetzte Eigentümlichkeiten auf. Bei Kuhhäuten ist der Rückenteil erheblich stärker als die Seitenteile, dagegen sind bei Ochsen- oder Bullenhäuten die Seitenteile stärker als der Rückenteil. Wenn die Werkstücke häufig wechseln, also im äußersten Falle auf eine Kuhhaut eine Ochsenhaut, dann wieder eine Kuhhaut usw. folgt, so muß die Einstellung des Gummipolsters in kurzen Zeitabständen von einem Grenzfall zum anderen gewechselt werden.
  • Für das Bearbeiten von Ochsenhäuten ist das Gummipolster so einzustellen, daß der Spalt zwischen ihm und der Werkzeugwalze in der Mitte am schmalsten und an den Enden am breitesten ist, und die Spaltenden müssen am engsten sein. Dieser Wechsel zwischen dem einen und dem anderen Grenzfall erfordert beim Gegenstande des Hauptpatentes eine entsprechende Verstellung der einzelnen Backen oder Zangen. Sie ist zeitraubend, und die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Zeitverlust dadurch, daß für alle Zangen eine gemeinsame Einstellvorrichtung vorgesehen wird, welche die beiden Grenzfälle und alle Zwischenstellungen umfaßt.
  • Man hat bei Lederbearbeitungsmaschinen schon für drehbare Gummiwalzen, welche als Hautauflage dienen, zusätzlich einstellbareStützglieder mittels gemeinsamer Nockenwelle so bewegt, daß die Elastizität der Gummiwalze verschieden beeinflußt wurde. Hierbei wird mittels weniger Stützrollen in verhältnismäßig sehr grober Form ein ungleicher Druck auf dieGummiwalze ausgeübt.
  • Beim Erfindungsgegenstande wird dagegen mittels einer entsprechend großen Zahl von auf einer gemeinsamen Welle angebrachten Exzentern eine ganz allmählich verlaufende Krümmung des Gummipolsters herbeigeführt und zugleich das ganze Gebiet der Krümmungen zwischen den beiden erwähnten Grenzfällen, diese selbst einschließlich unendlich vieler Zwischenstellungen, beherrscht. Außer einer raschen Umstellung von dem einen in den anderen Grenzfall wird also noch eine verhältnismäßig feine Einstellung durch Zwischenkrümmungen ermöglicht, so daß die Pressung des Werkstückes gegen das Werkzeug allen vorkommenden Anforderungen leicht angepaßt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der beiligenden Zeichnung dargestellt.
  • Abb. x zeigt die Vorrichtung in einem Grundriß mit konvex gekrümmtem Gummipolster. Abb. 2 zeigt dieselbe mit konkav gekrümmtem Gummipolster.
  • Abb. 3 veranschaulicht in größerem Maßstabe die ganze Einstellvorrichtung im Querschnitt. Ein Querbalken i ist gemäß Abb. 3 mit einer ihm vorgelagerten durchgehenden Achse 3 ausgerüstet, an welcher die einzelnen Zangen 4 mittels senkrechter Gelenkstangen 5 gelagert sind, um das Gummipolster 6 zu tragen. Die Gelenkstangen 5 sind verstellbar, um beim Aufbau der Maschine eine einmalige genaue Einstellung des Gummipolsters 6 in senkrechter Richtung vornehmen zu können.
  • An den Backen oder Zangen 4 greifen ferner mittels Kugelgelenke Stellschrauben 8 an,welche im wesentlichen waagerecht liegen und dazu dienen, beim Aufbau der Maschine oder in besonderen Fällen auch in waagerechter Richtung eine einmalige Einstellung des Gummipolsters 6 vorzunehmen.
  • Die Stellschrauben 8 greifen gemäß vorliegender Erfindung in Exzenterringe ii ein. Letztere umfassen Exzenter 12, die auf einer gemeinsamen Welle 13 befestigt sind. Diese ist auf dem der Werkzeugwalze io vorgelagerten Querbalken i drehbar gelagert. Sie kann durch ein Handrad 1q. beispielsweise mittels einer Schnecke und eines Schneckenrades oder in anderer geeigneter Weise gedreht werden.
  • Die Exzenter i2 sind auf der Welle 13 im' Winkel so gegeneinander versetzt, daß durch eine bestimmte Drehung der Welle, beispielsweise um i8o °, die Umstellung aus dem einen Grenzfalle in den anderen herbeigeführt wird.
  • Gibt man der Welle 13 die in Abb. i dargestellte Winkellage, so verschieben die Exzenter i2 bei dieser Wellendrehung die einzelnen Zangen 4 so, daß das Gummipolster 6 der Messerwalze io in ihrer Mitte am nächsten liegt und an den Enden weiter von der Messerwalze zurückbleibt. Ist bei dieser Stellung eine Ochsenhaut bearbeitet worden und folgt ihr eine Kuhhaut, so werden durch einfache Drehung des Handrades 14 die Zangen 4 in die Stellung nach Abb. 2 übergeführt, in welcher sich die mittleren Zangen von der Messerwalze io entfernt und die an den Enden befindlichen Zangen der Messerwalze genähert haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Werkstückwiderlager für Häute- undLederbearbeitungsmaschinen nach Patent 486248, gekennzeichnet durch eine gemeinschaftliche Einstellvorrichtung für die Zangen (4) mit Hilfe einer drehbaren Exzenterwelle (i3), deren Exzenter (i2) von mit den Zangen (4) verbundenen Exzenterringen (ii) umfaßt werden und in der Winkellage gegeneinander versetzt sind.
DEB142837D 1929-04-07 1929-04-07 Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen Expired DE513271C (de)

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DEB142837D DE513271C (de) 1929-04-07 1929-04-07 Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen

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DEB142837D DE513271C (de) 1929-04-07 1929-04-07 Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen

Publications (1)

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DE513271C true DE513271C (de) 1930-11-25

Family

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DEB142837D Expired DE513271C (de) 1929-04-07 1929-04-07 Werkstueckwiderlager fuer Haeute- und Lederbearbeitungsmaschinen

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DE (1) DE513271C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2197982A1 (de) * 1972-08-28 1974-03-29 Moenus Maschf
FR2532952A1 (de) * 1982-09-10 1984-03-16 Rizzi & Co Spa Luigi

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2197982A1 (de) * 1972-08-28 1974-03-29 Moenus Maschf
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