DE512796C - Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden - Google Patents

Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden

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DE512796C
DE512796C DEB146793D DEB0146793D DE512796C DE 512796 C DE512796 C DE 512796C DE B146793 D DEB146793 D DE B146793D DE B0146793 D DEB0146793 D DE B0146793D DE 512796 C DE512796 C DE 512796C
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    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
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    • DTEXTILES; PAPER
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Description

  • Verfahren zum Imprägnieren von Textilfäden Die vorliegende Erfindung betrifft ein Imprägnierverfahren für solche textilen Faserstoffe, die beispielsweise als Einlagen für Luftreifenmäntel, wasserdichte Stoffe o. dgl. Verwendung finden sollen. Damit bei derartigen Gebilden eine vorzeitige Zerstörung des Verbandes der Bestandteile von innen heraus vermieden wird, ist eine besonders homogene Durchtränkung erforderlich, wie denn überhaupt Ermüdungserscheinungen vor allem durch eine zweckmäßige Imprägnierung begegnet werden muß.
  • Bei den bekannten Verfahren zur Behandlung von Textilfäden mit Gummi wurde bisher unter anderem so vorgegangen, daß durch Anwendung von Hitze und mechanischem Druck Gummi in Berührung mit den von einer Spule o. dgl. abgezogenen Fäden gebracht wurde. Hierbei erfolgt vor allem eine Umhüllung der Fäden mit dem Gummi und weniger eine Durchtränkung bis ins Fadeninnere. Die Folge dieser Behandlung der Fäden ist, daß die Gummischicht, insbesondere nach einer gewissen Benutzungsdauer eines aus derart behandelten Fäden hergestellten Gewebes o. dgl., sich leicht ablösen läßt, so daß die Fadenteile nicht mehr im elastischen Verband sind.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, auf eine Kautschuklösung mit Hilfe eines durch eine Schraube vorbewegten Kolbens Druck auszuüben, um verzwirnte Fäden mit Kautschuk zu behandeln. Die jeden Faden umgebende Menge der Lösung wird dabei durch die Größe der Öffnungen begrenzt, durch welche die Fäden hindurchlaufen. Die hohe Viskosität der bei diesem Verfahren Verwendung findenden Kautschuklösung verhindert jedoch ein nennenswertes Eindringen des Kautschuks in die Fäden.
  • Der Zweck vorliegender Erfindung ist nun, die Nachteile der bekannten Verfahren zu beseitigen und ein Verfahren zu schaffen, durch welches es ermöglicht wird, in einfacher Weise Textilfäden mit Gummi derart zu tränken, daß die einzelnen Fasern des Fadens vollkommen in Gummi eingebettet werden und ein Lösen des Gummis von dem Textilstoff auch nach langer Benutzungsdauer nicht zu befürchten und auch nicht möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird der angestrebte Zweck dadurch erreicht, daß in einem geschlossenen Behälter natürliche oder künstliche Gummimilch, Balatamilch o. dgl. durch ein unter Druck stehendes Gas (Stickstoff) durch die Textilfäden in aufgewickeltem Zustand hindurchgepreßt, der nasse Faden alsdann vom Wickel abgezogen, durch ein besonderes Bad aus mehr oder weniger konzentrierter Gummimilch, Balatamilch o. dgl. geleitet, gegebenenfalls verzwirnt und schließlich getrocknet und koaguliert wird.
  • Bei der Durchführung des neuen Verfahrens wird der zu behandelnde Faden in der iüblichen Weise auf eine Spule gewickelt, und die Spulen werden dann in der beim Naßbehandeln von Textilfäden üblichen Weise in einem geschlossenen Behälter auf siebartige Hülsen aufgesteckt, die an einem -gemeinschaftlichen mittleren Rohr befestigt sind. Dem mit Durchbrechungen versehenen Rohr wird nach dem Verschließen des Behandlungsbehälters natürliche oder künstliche Gummimilch, Balatamilch o. dgl. unter dem Druck eines Gases so zugeführt, daß die flüssige Gummi- o. dgl. Milch durch die Spulen hindurch und hierbei durch die einzelnen Fäden der Spule gedrückt wird. Der Flüssigkeitsstrom wird dabei gegebenenfalls abwechselnd vom Spuleninnern nach außen und umgekehrt geleitet und als Druckgas Stickstoff verwandt.
  • Von der Höhe des auf die Gummimilch ö. dgl. ausgeübten Druckes und von der Zeit, während welcher der Druck zur Wirkung kommt, hängt die Menge der von dem Faden absorbierten Gummimilch ö. dgl. ab.
  • Die in dieser Weise mit Gummi- o. dgl. Milch vollkommen getränkten Fäden werden, solange sie sich noch im nassen Zustand befinden, von der Spule abgezogen, durch ein Bad aus natürlicher oder künstlicher konzentrierter Gummimilch, Balatamach o. dgl. geleitet und hierbei durch Bürsten geglättet und schließlich getrocknet. Die Fäden werden bei diesem Verfahren nicht nur mit Gummimilch, Balatamilch o. dgl, dür; litränlt, sondern sie erhalten auch eine Umhüllung aus dem gleichen Stoff: Die Fäden können in jeder beliebigen Weise wie gewöhnliche Fäden weiterbearbeitet werden, und die aus ihnen hergestellten Gewebe o. dgl. behalten auch bei langer Benutzungsdauer die auf den Gummi zurückzuführenden guten Eigenschaften bei.
  • Durch die Behandlung der Fäden nach denn Verfahren gemäß der Erfindung wird die Lebensdauer der Fäden wesentlich verlängert, da die Fäden infolge der Durchdringung des Gummis und der gleichzeitigen Umhüllung durch eine Gummischicht nicht faulen oder ermüden können.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Verfahren zum Imprägnieren von Textilfäden mit unter Druck stehender Gummiflüssigkeit in geschlossenen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß natürliche oder künstlicheGummimilch, Balatamilch o. dgl. durch ein unter Druck stehendes Gas (Stickstoff) durch die Textilfäden in aufgewickeltem Zustand hindurchgepreßt, darauf der nasse Faden beim Abspulen von dem Wickel abgezogen, durch ein besonderes Bad (z. B. aus Gummimilch, Balatamilch o. dgl.) geleitet, gegebenenfalls verzwirnt und, dann getrocknet und koaguliert wird.
DEB146793D 1929-11-08 1929-11-19 Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden Expired DE512796C (de)

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DEB146793D DE512796C (de) 1929-11-08 1929-11-19 Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden

Publications (1)

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DE512796C true DE512796C (de) 1930-11-17

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DEB146793D Expired DE512796C (de) 1929-11-08 1929-11-19 Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden

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DE (1) DE512796C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095243B (de) * 1954-07-09 1960-12-22 Gen Tire & Rubber Co Verfahren zum Behandeln von Kordfaeden aus Kunstfasern, insbesondere von Kordgeweben fuer Luftreifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095243B (de) * 1954-07-09 1960-12-22 Gen Tire & Rubber Co Verfahren zum Behandeln von Kordfaeden aus Kunstfasern, insbesondere von Kordgeweben fuer Luftreifen

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