DE511980C - Registrier- und Kontrollapparat fuer Arbeitsmaschinen - Google Patents

Registrier- und Kontrollapparat fuer Arbeitsmaschinen

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DE511980C
DE511980C DEO17986D DEO0017986D DE511980C DE 511980 C DE511980 C DE 511980C DE O17986 D DEO17986 D DE O17986D DE O0017986 D DEO0017986 D DE O0017986D DE 511980 C DE511980 C DE 511980C
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Germany
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pointer
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shaft
control apparatus
disc
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DEO17986D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/04Efficiency control of looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Registrier- und Kontrollapparat für Arbeitsmaschinen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Registrier- und Kontrollapparat für Arbeitsmaschinen (Webstühle o. dgl.), deren Leistung von der Umdrehungszahl abhängt. Die Aufzeichnung der tatsächlichen Leistung erfolgt hierbei im Verhältnis zu einer im voraus festgesetzten Leistung durch einen Zeiger auf ,einer von der Arbeitsmaschine angetriebenen Registrierscheibe, die mit einer Einteilung nach Arbeitsstunden und Hundertteilen der festgesetzten Leistung versehen ist.
  • Durch die Ausbildung der graphischen Scheibe kann der Apparat für alle vorkommenden K utzeffekte sowie für alle Geschwindigkeiten der zu kontrollierenden Arbeitsmaschinen benutzt werden, ohne daß ein Eingreifen in dessen Triebwerk und die Vornahme irgendwelcher Veränderungen an demselben oder eine andere bzw. anders ausgebildete graphische Scheibe erforderlich würde.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Zeiger, welcher die graphische Scheibe markiert, auf einen von einer Anzahl konzentrischer, auf die verschiedenen Drehoahlen der Arbeitsmaschine abgestimmter Kreisbögen, die sich auf der graphischen Scheibe befinden, einstellbar ist und daß die jeweilige Zeigerstellung in an sich bekannter Weise periodisch mittels einer am Zeiger sitzenden Markziernadel durch Lochung im Bereich der Einteilung der Registrierscheibe festgelegt , wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Vorrichtung in Vorderansicht ohne Gehäuse, Abb. 2 einen Grundriß, ebenfalls ohne Gehäuse, Abb.3 die graphische Scheibe.
  • Mit i ist die Welle bezeichnet, auf der der Antrieb mit Hilfe eines Kettenrades 2 oder auch durch eine biegsame Welle erfolgt. Eine Umdrehung der Hauptwelle der Arbeitsmaschine entspricht einer Umdrehung der Welle i. Die auf der Welle i sitzende Schnecke 3 treibt ein auf einer Welle. befindliches Zahnrad 5 an. Die auf der Welle 4 weiter angeordnete Schnecke 6 setzt ein Zahnrad: 7 auf der Welle 8 in Umdrehrung. Die Welle 8 überträgt den Antrieb vermittels der Schnecke 9 durch das Zahnrad io auf die Welle i i. Die auf der Welle i i sitzende Schnecke 12, treibt das auf der Welle 13 sitzende Zahnrad i4.. An ihrem Ende trägt die Welle 13 einen Scheibenteller 15, der eine Filzauflage 16 hat, auf der die graphische Scheibe i9 mit Kordelznutter 17 und mit Klemmfedern 18 lösbar festgehalten wird. Durch Loch2ern der Schraube 17 kann die graphische Scheibe in jede gewünschte Stellung gebracht werden. Auf der Welle. ist eine Exzenterscheibe 2o angeordnet, die gegen einen Hebelei drückt. Der Heb& 2i, der ,durch die Feder 22 immer wieder an der Exzenterscheibe 2o angezogen wird, ist ÜbeV seinen Drehpunkt hinaus verlängert und trägt einen Registrierzaiger 23, der mit einer Kordelmutter 24 festgeklemmt wird. Der Registrierzeiger 23 ist an seinem Ende winklig abgebogen und seine Abbiegung zu einer feinen Nadelspitze ausgebildet. Bei jeder Umdrehung der Welle 4 drückt der Exzenter den Hebel2l nach außen, wodurch der auf der Verlängerung angeordnete Zeiger 23 sich der Scheibe 19 nähert und mit seiner Xade1-spitze ein kleines Loch in ;lie graphische Scheibe sticht, wobei die Filzauflage eine weiche Unterlage bietet. Dieses so. gebildete Triebwerk ist in einem Gehäuse untergebracht, das einen verschließbaren und rIurcIisichtigen Deckel hat, um so ein Durchsehen auf die graphische Scheibe und deren Auswechseln jederzeit zu -ermöglichen und Eingriffe Unbefugter zu verhindern.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte graphische Scheibe z9, vorzugsweise aus Papier, ist für eine zwölftägige bzw. 96stündige Lohnperiode vorgesehen. Auf ihrer -äußeren Randfläche sind zweimal die Tage von Montag bis Sonnabend hintereinander eingetragen und durch einen hervortretenden Kreisbogen 25 begrenzt. Zwischen der Bezeichnung eines jeden Tages befindet sich je ein scharfer Trennungsstrich, von dem aus (die weiteren Trennungslinien 26 für jeden einzelnen Arbeitstag als Kurvenlinien nach einem inneren Kreisbogen 27 verlaufen und daselbst enden. Zwischen diesem Kreisbogen 27 und dem äußeren, hervortretenden Kreisbogen 25 sind weitere Kreisbögen 28 in gleichen Abständen teils mehr, teils weniger stark hervortretend vorgesehen. Zwischen dem äußeren Kreisbogen 25 und der Tageskolonne ist ein Zwischenraum eingelassen, in dem die Nutzeffektzahlen o bis 100 von 5 zu 5 eingetragen sind. Von,diesen Zahlen aus führen vorzugsweise andersfarbige, die Kreisbogen 28 kreuzende Kurvenlinien 29 zur Mitte der Scheibe. Hierdurch wird auf jeden Kreisbogen das Ablesen des Nutzeffektes ermöglicht. Auf der ersten der Kurvenlinien 26 sind die Anzahl -der Umdrehungen der Hauptwelle der -Arbeitsmaschine in Prozenten ausgedrückt.
  • Die Nutzeffektzahlen., die für jeden Artikel bekannt und festgelegt sind, sind bei dem jeweils herzustellenden Artikel zu berücksichtigen.
  • Die Wirkungsweise des Apparates und seine Anwendung ist nachstehend beschrieben.
  • Angenommen, der Apparat ist für Zoo Umdrehungen pro Minute gebaut und wird an einem Webstuhl angebracht, der 15o Touren in ,l,er Minute macht. Wenn der darauf herzustellende Artikel mit 8o % @TUtzeffekt berechnet ist, so ist der Zeiger mit seiner Nadelspitze auf den Kreisbogen bei »6o« einzustellen. Dies erklärt sich wie folgt: Da 15o Touren 75 % der zugrunde gelegten Tourenzahl von Zoo sind, der Artikel mit 8o'/, Nutzeffekt festgelegt ist, so müssen weitere 2o 0@o in Abzug gebracht werden, also 75 - 2o °/o - 6o: Auch für höhere Tourenzahlen ist der Apparat ver,#vendibar. Angenommen, der Webstuhl macht 24o,Touren in der Minute und der Nutzeffekt ist 70 %.
  • Bei 2oo@ Touren müßte die Nadel bei einem Nutzeffekt von 70 % auf den Kreisbogen 7o eingestellt werden. De aber 24o Touren in Frage kommen, das ist 20 % mehr, `so ist die Nadel auf den Bogen-7o -'- 2o 0/0, also bei 84 einzustellen.
  • Demnach läßt sich mit Leichtigkeit für jeden Artikel entsprechend,der Umdrehungen der Welle der Arbeitsmaschine mit dem Nutzeffekt des betreffenden Artikels der Wert des Kreisbogens berechnen, auf dem die Nadel einzustellen ist.
  • Am Ende der Kurvenscheibe sind noch einige in der Zeichnung punktiert dargestellte, sogenannte Prämienkurven 30 vOr9esehen. Erreicht der Arbeiter mit seiner Arbeit diese Kurven, so steht ihm eine ausgesetzte Prämie zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registrier- und Kontrollapparat für Arbeitsmaschinen, deren Leistung von der Umdrehungszahl abhängt, zur Aufzeichnung der tatsächlichen Leistung im Verhältnis zu einer im voraus festgesetzten Leistung, mit einem Zeiger und einer von der Arbeitsmaschine angetriebenen Registrierscheibe, die mit einer Einteilung nach Arbeitsstunden und Hundertteilen der festgesetzten Leistung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (23) auf einen von einer Anzahl konzentrischer, auf die verschiedenen Drehzahlen der Maschine abgestimmter Kreisbögen (28) der Registrierscheibe (19) einstellbar ist, und daß sie Einrichtungen (2o, 21, 22) besitzt, um die jeweilige Zeigerstellung in an sich bekannter Weise periodisch mittels einer am Zeiger sitzenden Markiernadel durch Lochung im Bereich der Einteilung der Registrierscheibe festzulegen.
DEO17986D 1929-02-28 1929-02-28 Registrier- und Kontrollapparat fuer Arbeitsmaschinen Expired DE511980C (de)

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DE511980C true DE511980C (de) 1930-11-08

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