DE511692C - Reibraedergetriebe - Google Patents
ReibraedergetriebeInfo
- Publication number
- DE511692C DE511692C DEK111193D DEK0111193D DE511692C DE 511692 C DE511692 C DE 511692C DE K111193 D DEK111193 D DE K111193D DE K0111193 D DEK0111193 D DE K0111193D DE 511692 C DE511692 C DE 511692C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- friction
- housing
- friction rollers
- gear transmission
- bearing
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/02—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members without members having orbital motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
!.NOVEMBER 1930
!.NOVEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVs 511692 KLASSE 47 h GRUPPE
K111193XII 4-W
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 23. Oktober
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen. Ruhr )
Reibrädergetriebe Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Reibrädergetriebe mit mehreren nebeneinander in
einem Gehäuse gelagerten Reibrollen, und besteht darin, daß die Lagerzapfen der Reibrollen
auf jeder Stirnseite in einer in das Gehäuse eingepaßten Lagerplatte gelagert
sind. Diese Lagerung der Reibrollen zeichnet sich durch große Genauigkeit aus. so daß
die Reibrollen im Betrieb stets auf ihrer ganzen Mantellänge aneinander anliegen, und
gestattet auch, die bei Reibrädergetrieben in radialer Richtung erforderlichen Spielräume
auf ein Mindestmaß zu beschränken.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Reibrädergetriebe
mit drei von einem Spannring umschlossenen Reibrollen erläutert, und zwar
zeigt
Abb. ι eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht des Getriebes und
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1, von oben gesehen.
In dem Gehäuse des Getriebes, das aus einem Hauptteil A und einem diesen Teil an
der einen Stirnseite abschließenden Deckel B besteht, sind drei Reibrollen C, D und E gelagert,
die in bekannter Weise von einem Spannring F umschlossen sind, der die Rollen
zur Erzeugung des Reibdruckes aueinanderpreßt. Die getriebene Rolle D ist auf
eine ein besonderes Stück bildende Welle D1 aufgekeilt, während die treibende Rolle C
mit der Antriebswelle C"1 und die dritte Rolle E mit ihren Zapfen E1 aus einem Stück
bestehen. Am Gehäuse A, B sind die RoI-len
C. D und E auf jeder Stirnseite unter Vermittlung einer in das Gehäuse eingepaßten
Lagerplatte G von rechteckiger Grundform gelagert, die in der Mitte mit Schrauben
H an dem entsprechenden Gehäuseteil A oder B befestigt und an dem einen Ende durch
einen Paßstin / festgelegt ist. Die Platten G
sind an ihren Schmalseiten mit zylindrischen Mantelflächen gl versehen, mit denen sie an
entsprechenden Ausdrehungen al und bl der
Gehäuseteile .-/ oder B anliegen. Die Lager der Weilen C1. In und der Zapfen E1
sind als Kugellager ausgebildet und weisen je einen Laufring A." auf. der in einer zylindrischen
Bohrung g- der Lagerplatte G ohne radiales Spiel sitzt und gegen Längsverschiebung
nach außen dadurch gesichert ist, daß er mit seiner außenliegenden Stirnfläche k1
an dem zugehörigen Gehäuseteil A oder B anliegt. Der Laufring ist mit einer der inneren
Stirnfläche zugekehrten einseitigen Anlauffläche k" für die Kugeln L des Kugellagers
versehen: je eine entsprechende, ebenfalls einseitig ausgebildete Anlauffläche c~.
</" oder c" ist unmittelbar an den Wellen C"1. D1 und den
Zapfen E1 vorgesehen, wodurch sich geringe radiale Abmessungen der Lageranord-
*) Von dem Paientsuclier ist als der Erfinder angegeben'worden:
Adolf SeWn in Stuttgart.
nung und des Spannringes F ergeben. Die
Welle C"1 und die Zapfen E1 haben in ihren
Lagern etwas Spiel, so daß sie sich in radialer Richtung innerhalb gewisser Grenzen
ungefähr l l0 mm > einstellen können.
Die Herstellung der Platten G erfolgt so.
daß zunächst die Bohrungen g2 unter Schablonen hergestellt werden und hierauf die
Platten an den Schmalseiten gleichachsig zu ίο der mittleren Bohrung g- abgedreht werden,
wodurch erreicht wird, daß die zylindrischen Flächen g1 genau gleichachsig zur mittleren
Bohrung g2 liegen.
Aus der beschriebenen Ausbildung des Getriebes ergibt sich der Vorteil, daß die Drehachsen
der Rollen C. D und E mit größter Genauigkeit parallel liegen. Das zur Erreichung eines gleichförmigen Reibungsschlusses erforderliche Spiel in radialer Richtung
wird hierbei in einfachster Weise durch die Anordnung der Lagerkugeln mit einseitigen
Anlaufflächen erreicht.
Claims (2)
1. Reibrädergetriebe mit mehreren nebeneinander in einem Gehäuse gelagerten
Reibrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen der Reibrollen (C,
D, E) auf jeder Stirnseite in einer in das Gehäuse (A, B) eingepaßten Lagerplatte
(G) gelagert sind.
2. Reibrädergetriebe nach Anspruch 1 mit drei von einem Spannring umschlossenen
Reibrollen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Reibrollen (C, D, E) Kugellager
-vorgesehen sind, deren Lagerkugeln (L) in an sich bekannter Weise unmittelbar
auf den nur einseitig mit Anlaufflächen (r\ e~) versehenen Zapfen gelagert
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK111193D DE511692C (de) | 1928-09-14 | 1928-09-14 | Reibraedergetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK111193D DE511692C (de) | 1928-09-14 | 1928-09-14 | Reibraedergetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511692C true DE511692C (de) | 1930-11-01 |
Family
ID=7242142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK111193D Expired DE511692C (de) | 1928-09-14 | 1928-09-14 | Reibraedergetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511692C (de) |
-
1928
- 1928-09-14 DE DEK111193D patent/DE511692C/de not_active Expired
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