DE511504C - Anhaengevorrichtung fuer Motorzugwagen - Google Patents

Anhaengevorrichtung fuer Motorzugwagen

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DE511504C
DE511504C DED56296D DED0056296D DE511504C DE 511504 C DE511504 C DE 511504C DE D56296 D DED56296 D DE D56296D DE D0056296 D DED0056296 D DE D0056296D DE 511504 C DE511504 C DE 511504C
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DE
Germany
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coupling
trailer
towing
arms
shaft
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DED56296D
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K E DAMISCH FA
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K E DAMISCH FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/14Draw-gear or towing devices characterised by their type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Anhängevorrichtungen für Motorzugwagen, bei welchen das hülsenförmig ausgebildete Kupplungsglied durch an ihm angelenkte Arme mit Lagern gelenkig verbunden ist, die die Hinterachse des Zugwagens umgreifen und kennzeichnet sich dadurch, daß die Arme an oberhalb und unterhalb des Kupplungsgliedes angeordneten Zapfen mit senkrechter Drehachse angelenkt sind. Durch die besondere Art der Anlenkung der Arme sowie durch deren Ausbildung wird erst die Aufgabe, die Last des Anhängers auf den Zugwagen richtig zu übertragen und zu verteilen, gelöst. Die bekannten Anordnungen, bei welchen die Arme an dem an einer Seite des Kupplungsgliedes angeordneten Zapfen angreifen, konnten den beabsichtigten Zweck nicht erfüllen, da die ganze Last auf den einen Zapfen
ao drückte, was eine unzweckmäßige, sogar ein Brechen des Zapfens herbeiführende Belastung zur Folge hatte.
Die Anhängevorrichtung soll nicht nur eine Verbindung zwischen Zugwagen und Anhängewagen zum Zwecke des Ziehens, sondern auch zum Zwecke der Kraftübertragung herstellen, um gleichzeitig mit oder unabhängig von der Zugbewegung die Motorkraft auf den Anhänger oder die zu treibenden Vorrichtungen, z. B. Kehrvorrichtung, Mischmaschinen u. dgl., übertragen zu können. In diesem Falle müssen die Übertragungsglieder ganz oder zum Teil in der Anhängevorrichtung ihre Lagerung finden und so angeordnet sein, daß sie beim Einkuppeln des Anhängewagens in die Anhängevorrichtung gleichzeitig mit dessen anzutreibenden Vorrichtungen gekuppelt werden.
Die Anhängevorrichtung muß daher auf der Zugwagenachse so gelagert bzw. mit ihr so verbunden sein, daß sie durch die Achse nicht nur die Last auf den Zugwagen überträgt, sondern auch verhindert, daß die Schwingungen der Achse auf die Übertragungs- oder Kupplungsglieder weitergegeben werden.
Dies wird dadurch erreicht, daß der das Kupplungsglied der Anhängevorrichtung tragende Rahmen, der gleichzeitig den Rahmen für einen Teil der Kraftübertragungsglieder und deren Kupplung mit den zu treibenden Vorrichtungen des Anhängefahrzeuges bildet, durch Arme mit die Zugwagenachse umgreifenden Gelenkstücken gelenkig verbunden ist.
Die Kraftübertragungsglieder sind zwisehen Anhängevorrichtung und Kraftmaschine des Zugwagens derart angeordnet und selbst so ausgebildet, daß die etwaigen Bewegungen der Anhängevorrichtung durch Abwälzung einzelner Übertragungsglieder, z. B. von Kegelrädern aufeinander, durch Schwingung einzelner dieser Glieder um Zapfen bzw.
Drehung dieser Glieder oder ihrer Teile gegeneinander, „durch, z, B. rohrartige Verschiebung ineinander nachkommen können, ohne daß ihre Übertragungswirkung beeinflußt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Äusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Abb. ι einen Längsschnitt nach Linie E-F der Abb. 2, Abb. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung nach der Linie A-B bzw. C-D der Abb. 1 mit der Anordnung der Übertragungsglieder, Abb. 3 einen Teil der Stirnansicht, von der Kupplungsseite aus gesehen.
An dem Rahmen« ist die Anhängerkupplung b angeordnet. Mit dem Rahmen und daher mittelbar mit der Kupplung sind als bügeiförmige Auslader ausgebildete Arme c um oberhalb und unterhalb der Kupplungshülse angeordnete Spurzapfen 1, 1' drehbar verbunden. An den Armen sind mittels der Bolzen d, die die Achse des Zugwagens umgreifenden Lager e angelenkt. Der Bolzen d ist der Zugvvagenachse vorgelagert. An dem gleichen Rahmen a, parallel mit der Anhängerkupplung b und mit dieser verbunden, ist die zu einem Hohlstück bestehende mehrkantige Antriebskupplung f angebracht. Diese ist an eine in Rollenlagern g, h geführte, ein Kegelrad i tragende Wellet angeschlossen.
Dieses Kegelrad! greift in ein um den Spurzapfen / drehbares und auf ihm verschiebbares Doppelkegelrad m, welches wieder einem auf einer Welle η sitzenden Kegelrad ο als Eingriffsglied dient. Die Welle η trägt ein weiteres Kegelrad p, das mit einem Kegelrad q im Eingriff steht, welches wieder mittels einer Welle r an Kegelradschaltgetriebe t, u angeschlossen ist, das je nach Bedarf durch einen Schalthebel die Weller und die mit ihr verbundenen Übertragungsglieder mit dem Motor in oder außer Verbindung bringen kann.
Das das Kegelrad q tragende Ende der Welle r, das Kegelrad selbst sowie die Kegelräderverbindung p, n, 0 sind in einem Gehäuse s, s' untergebracht, das aus zwei ineinander drehbaren, nach Art von aufeinander senkrechten Hülsen ineinandergeschobenen Teilen besteht, von welchen der eine, s, mit dem Rahmen α bzw. mit den Armen c, der andere mit der Welle r derart verbunden ist, daß sich bei Änderung der Höhenlage der Zugwagenachse bzw. des Bolzens d die Hülsen ineinanderdrehen und die bezüglichen Zahnräder p, q aufeinander abwälzen können. Die Welle r trägt an ihrem anderen Ende ein Kegelrad f, das in ein Kegelrad u einer durch weitere Kegelräder zum Motor führenden Welle ν eingreift. Dieses Wellenende und die Räder t, u sind in einem Gehäuse w eingeschlossen, welches in ähnlicher Weise, wie dies für die Teile s, s' angegeben wird, mittels über die Welle ν geschobener Hülsen um diese Welle drehbar ist und eine Abwälzung der Kegelräder t, u aufeinander gestattet, wenn die Achse infolge Höhenänderung ihres der Kupplung zugewendeten Endes sich um diese Welle drehen muß.
Um auch der Längenänderung Rechnung zu tragen, die die Welle r bei Höhenänderung erfahren muß, besteht die Welle aus zwei' ineinander verschiebbaren, jedoch nicht gegeneinander drehbaren Teilen, z. B. durch An-Ordnung einer Kupplungshülse.
Zwischen Welle r und Kegelrad t ist eine (nicht dargestellte) Kupplung angeordnet, welche durch einen Schalthebel χ aus- oder eingerückt werden kann.
Die Wirkungsweise der Anhängerkupplung und der mit ihr zusammenarbeitenden Kraftübertragungsvorrichtung ist folgende:
Die Kupplung des Anhängefahrzeuges er*- folgt in der Weise, daß ein mit einem zweckmäßig zylindrischen Ansatz versehener Teil in den rohrförmigen Kupplungsteil b eingeschoben und darin durch einen Bolzen, dadurch eine Bohrung in diesem Teil b hindurchführt, in diesem festgehalten, jedoch am Drehen nicht verhindert wird.
Gleichzeitig mit dem Kuppeln des Anhängers schiebt sich das durch das Fahrzeug in der richtigen Lage gehaltene mehrkantige Ende der Anhängerantriebsvorrichtung in die hohle Antriebskupplung f.
Während des Fahrens sind nun alle genannten Teile der Anhängerkupplung und Übertragungsvorrichtung, teils infolge der Belastung, teils infolge der Unebenheit des Bodens oder der Wegkurven, Bewegungen unterworfen.
Tritt eine Verschiebungzwischen Anhänger und Zugwagen in der Höhenrichtung ein, so ermöglicht der Bolzen d bzw, das Lager e eine senkrechte Bewegung der Anhängevorrichtung. Hierbei werden sich die Kegelräder q, p und t, u aufeinander abwälzen, indem sich die ineinandergeschobenen Führungshülsen s, s' bzw. die entsprechenden Hülsen auf der Welle υ ineinanderdrehen. Die notwendige Längenänderung der Welle r infolge der verschiedenen Drehpunkte wird durch die ineinander verschiebbaren Teile der Welle r selbst ermöglicht. Die beim Kurvenfahren auftretende Bewegung in der waagerechten Ebene wird durch die senkrechten Spurlager Z, Γ und das Abwälzen des Kegelrades i auf dem Kegelrad m ermöglicht.
Einem Verwinden der einzelnen Teile bei Bewegungen außerhalb der waagerechten und senkrechten Ebene wird durch die Drehbar-
keit des Kupplungsansatzes des Anhängerfahrzeuges in der Kupplungshülse der Anhängevorrichtung durch die Abwälzbarkeit des Rades i auf dem Rad m und durch Einschaltung von Kardangelenken entgegengewirkt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    ίο i. Anhängevorrichtung für Motor zugwagen, bei welcher 'das hülsenförmig ausgebildete Kupplungsglied durch an ihm angelenkte Arme mit Lagern gelenkig verbunden ist, die die Hinterachse des Zugwagens umgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (c) an oberhalb und unterhalb des Kupplungsgliedes (b) angeordneten Zapfen (7, /') mit senkrechter Drehachse angelenkt sind.
    zo 2. Anhängevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (b) an einem von den Armen (c) getragenen Rahmen (a) angeordnet ist, der gleichzeitig als Träger für eine Kupplung (/) und deren Übertragungsglieder (h, i, m, n, 0, p, q, r) zum Antrieb einer auf dem Anhänger befindlichen Vorrichtung dient.
    3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (/) der Antriebsvorrichtung und die Anhängerkupplung (&) derart an dem Rahmenträger (a) angeordnet sind, daß das Einkuppeln der Antriebsvorrichtung beim Schließen der Anhängerkupplung selbsttätig bewirkt wird.
    4. Anhängevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder (i, in) den Bewegungen der Anhängevorrichtung durch Abwälzen aufeinander oder Schwenken um eine Achse folgen können.
    5. Anhängevorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Übertragen der Antriebskraft dienende, an dem einen Ende am Rahmenträger (a) und am anderen Ende an dem Zugwagen gelagerte Welle (r) aus rohrartig -ineinander verschiebbaren Teilen besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED56296D 1927-08-09 1928-08-04 Anhaengevorrichtung fuer Motorzugwagen Expired DE511504C (de)

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