DE511340C - Press- und Schneidvorrichtung fuer Waschmaschinen fuer Ruebenblaetter u. dgl. - Google Patents

Press- und Schneidvorrichtung fuer Waschmaschinen fuer Ruebenblaetter u. dgl.

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DE511340C
DE511340C DEM108755D DEM0108755D DE511340C DE 511340 C DE511340 C DE 511340C DE M108755 D DEM108755 D DE M108755D DE M0108755 D DEM0108755 D DE M0108755D DE 511340 C DE511340 C DE 511340C
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pressing
washing
cutting device
washing machines
beet leaves
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DEM108755D
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CHRISTIAN MASCHE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Preß- und Schneidvorrichtung für Waschmaschinen für Rübenblätter u. dgl. Rübenblätter u. dgl. «-erden nach dem Waschen zur weiteren Aufbereitung für Trocknungs- und Silagezwecke durch Preß-und Schneidvorrichtungen von dem anhaftenden Waschwasser befreit und zerkleinert. Hierzu dienen Maschinen in der Art von Schnecken- oder Kolbenpressen. Bei bekannten Waschmaschinen mit Preß- und Schneideinrichtungen der letztgenannten Art ist der Austragboden der Wasch- und Austragvorr ichtung von dem Boden der Preß- und Schneidvorrichtung getrennt. Desgleichen «erden auch die beweglichen Teile beider Vorrichtungen gesondert angetrieben. Der Antrieb der Wasch- und Austragvorrichtung erfolgt bei bekannten Waschmaschinen du.r ch Kettentrieb, während der Preßkolben der Preß- und Schneidvorrichtung durch Zahnräder und Schubstangen bewegt wird. Bei dieser Anordnung sind die Massenwirkungen in der Waschvorrichtung ebenso wie in der Preßvorrichtung schlecht ausgeglichen, welches die Wirkungsweise der Gesamtanlage sehr beeinträchtigt. Weiterhin besteht die Schneideinrichtung nur aus einem feststehenden Messersatz. Die Zerschneidung erfolgt aus diesem Grunde lediglich in einer Richtung und ist sehr unvollkommen bzw. ungleichmäßig.
  • Erfindungsgemäß ist die Einrichtung so getroffen, daß an den Austragboden der Waschvorrichtung der Preßkanal ohne Unterbrechung angeschlossen ist und daß von dem Waschrechen der schwingbare Preßkörper einer Preß- und Schneidvorrichtung angetrieben wird. Dadurch wird eine wechselseitige Arbeitsweise zwischen Wasch- und Preßvorrichtung mit ausgleichender Massenwirkung erzielt. Befindet sich nämlich der Waschrechen im Leergang, dann ist der Preßkolben im Arbeitsgang. Die Massenwirkung des schweren Waschrechens wird dadurch zur Kraftabgabe beim Pressen verwendet, und es wird eine ruhige Arbeitsweise bei verringertem Kraftbedarf erreicht. Weiterhin wird eine Vereinfachung der Antriebsteile geschaffen, so daß sich alles zusammen in größere Betriebssicherheit und bessere Wirkungsweise der Anlage auswirkt. Die Schneideinrichtung besteht aus einem feststehenden Messersatz mit anschließendem Messerrad am Ende des Preßkanals. Die Zerkleinerung wird eine bedeutend gleichmäßigere, da die Zersch.neidung in zwei zueinander rechtwinklig stehenden Richtungen erfolgt. Die Schneideinrichtung gehört jedoch nicht zur Erfindung.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Preß- und Schneidv orrichtung für Waschmaschinen für Rübenblätter u. dgl. dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Aufriß, Abb. 2 einen Grundriß, A-bb. 3 eine Rückansicht und Abb. q. einen Schnitt durch das Schneidrad. Das bei i aufgegebene Waschgut gelangt in den Trog 2 und wird, wie bekannt, von den Greifern 4 und 3 der Waschvorrichtung erfaßt. Der Antrieb der Waschvorrichtung erfolgt von den beiden Stirnrädern 5 aus, die von einer in gußeisernen Lücken gelagerten Vorgelegewelle io mittels Stirnräder angetrieben werden. An Stelle der bisher üblichen Kurbelwelle ist eine einfache Achse 6 getreten, die die beiden fliegend gelagerten Stirnräder 5 in einem dem halben Hub der Waschvorrichtung entsprechenden Abstand vom Mittelpunkt aus miteinander verbindet. Die von denBlättern abgewaschenen Schmutzteile sinken, wie üblich, durch den geschlitzten Zwischenboden 8 zu der Reinigungsklappe i i. Als Steinfänger dient der ansteigende Siebboden. Die Steine werden durch das Ablaßventil i3 aus dem Waschbottich entfernt. Die Greifer 3 befördern das Waschgut zu dem Preßkolben 17, der auf der Achse 16 drehbar gelagert ist und zwei Hebel 15 hat. Diese Hebel tragen an ihrem freien Ende in einem Schlitz die Achse 7, an welche die Wäscher q. drehbar befestigt sind. Die Arbeitsweise zwischen Wäsche und- Presse wechselt ab, befindet sich die Waschvorrichtung im Arbeitsgang, dann ist der Preßkolben im Leergang und umgekehrt. Der Preßkolben 17 steht mit den beiden Hebeln 15 in einem Längenverhältnis von ungefähr i :3. Das als Zugkraft sich an den Hebeln 15 auswirkende Eigengewicht des schweren Waschrechens ruft deshalb einen hohen Preßdruck am Kolben 17 bei geringem Kraftbedarf der Maschine hervor. An den Austragboden der Waschvorrichtung schließt sich der Preßkanal g ohne Unterbrechung an, das Waschgut wird fortlaufend von dem auf und nieder schwingenden Preßkolben erfaßt und durch einen feststehenden Messerrost 18 gedrückt. Beim Durchgang der Blätter durch die feststehenden Vorschneidemesser und durch den Preßkanal g wird das an den Blättern haftende Wasser abgepreßt.
  • Das Preßwasser läuft durch den geschlitzten Boden des Preßkanals auf dem Wassera:blaufblech ig dein Waschbottich wieder zti. Am Ende des Preßkanals g befindet sich die Messerwalze 2i bis 23 mit Gebläseeinrichtung, durch welche die weitere Zerkleinerung und Fortschaffung des Waschgutes erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I: Preß- und Schneidvorrichtung für Waschmaschinen für Rübenblätter u. dgl. mit einem das Waschgut über eine schräg ansteigende Austragfläche befördernden Rechen, bei der am Ende des Preßlizanals der Presse ein feststehenderMesserrahmen vorgesehen und hinter diesem Rahmen ein umlaufendes Schneidrad angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Preßkanäls der Presse eine Verlängerung des Austragbodens der Waschvorrichtung bildet und als Preßmittel eine schwingbar gelagerte Platte verwendet ist, die vom Förderrechen der Waschvorrichtung mittels eines Schwinghebels angetrieben wird.
DEM108755D 1929-02-16 1929-02-16 Press- und Schneidvorrichtung fuer Waschmaschinen fuer Ruebenblaetter u. dgl. Expired DE511340C (de)

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