DE510646C - Vertikal-Fraesmaschine, bei welcher das Gewicht des auf und nieder beweglichen Fraeserschlittens durch eine Gegenbelastung ausgeglichen ist - Google Patents

Vertikal-Fraesmaschine, bei welcher das Gewicht des auf und nieder beweglichen Fraeserschlittens durch eine Gegenbelastung ausgeglichen ist

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DE510646C
DE510646C DEB138306D DEB0138306D DE510646C DE 510646 C DE510646 C DE 510646C DE B138306 D DEB138306 D DE B138306D DE B0138306 D DEB0138306 D DE B0138306D DE 510646 C DE510646 C DE 510646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/001Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vertikal-Fräsmaschine, bei welcher das Gewicht des in der Höhe einstellbaren Fräserschlittens durch eine Gegenbelastung ausgeglichen wird.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art ließ man die Gegenbelastung, z. B. ein im Innern des Maschinenständers hängendes Gewicht, mit Hilfe eines Zugorgans auf dasselbe Zahnrad wirken, welches die Höhenstellung ίο des Fräserschlittens bewirkt. Diese Einrichtung ist insofern unvorteilhaft, als nach der Einstellung der Höhe des Fräserschlittens allmählich durch das auf das Einstellrad einwirkende Gewicht nachträglich eine Änderung der Höhenlage des Fräserschlittens eintreten konnte, woraus sich ein ungenaues Arbeiten ergab.
Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß das die Gegenlast auf den Fräserschlitten übertragende drehende Element unabhängig von dem die Höheneinstellung des Fräserschlittens bewirkenden Getriebe auf den Fräserschlitten einwirkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι die Gesamtanordnung in schematischer Darstellung,
Abb. 2 die Einzelheiten der neuen Anordnung in vergrößerter Darstellung.
Es bedeutet α das Maschinengestell, in dessen Hohlraum das das Gewicht des Fräserschlittens b ausgleichende Gegengewicht c auf und nieder beweglich angeordnet ist. An Stelle des Gewichtes kann auch eine Federbelastung treten.
Im Maschinengestell sind die beiden Bolzen h und I gelagert. Die Zahnstange K ist mit dem in verdrehter Richtung verschiebbaren Frässpindelschlitten fest verbunden. Die Verstellung des Frässpindelscblittens erfolgt durch Drehung des Bolzens e in Verbindung mit der Schnecke /, dem Schneckenrad g, dem Bolzen h, Ritzel i, Zahnstange k, und zwar nach unten, wenn das Schneckenrad g- sich in Pfeilrichtung Γ (Abb. 2) dreht. Dadurch entsteht ein Spiel S im Zahneingriff, was beim Fräsen ein Nachfallen des Spindelschlittens, hervorgerufen durch dessen Gewicht, verursachen würde. Um dieses Nachfallen des Spindelschlittens zu verhindern, ist im Maschinenständer ein Bolzen I gelagert, auf dem einerseits ein Kettenrad η und andererseits ein Ritzel m sitzt, das ebenfalls in die Zahnstange K eingreift. Durch ein entsprechendes Zugorgan, welches in Pfeilrichtung i? auf das Kettenrad?! wirkt, wird einerseits das Gewicht des Frässpindelschlittens ausgeglichen und andererseits .das Zahnspiel S beseitigt, da doch der Zahndruck des Ritzels m dem des Ritzels i entgegengesetzt gerichtet wirkt, so daß ein Nachfallen des Spindelschlittens nicht erfolgen kann.
Setzt man dagegen, wie das bisher üblich war, das Kettenrad mit auf den Bolzend, so kann zwar der Gewichtsausgleich hergestellt, jedoch nicht das Zahnspiel S beseitigt werden, denn in diesem Falle wirkt der Gewichtsausgleichzug nur auf die Elemente, welche auf dem Bolzen h sitzen.
Aus der Abb. 2 ist ersichtlich, daß das Spiel 5" unvermeidbar ist, wenn man das Zugorgan an der Spindel h angreifen läßt, daß es dagegen mit Sicherheit vermieden wird, d. h. ein Nachfallen des Schlittens um den Betrag dieses Spieles ausgeschlossen wird, wenn die Erfindung Anwendung findet.
Die Erfindung ist auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. Das Wesentliche ist, daß das drehende Element, welches die Gegenlast auf den Fräserschlitten überträgt, unabhängig von der Einstellvorrichtung am Fräserschlitten angreift.

Claims (1)

  1. 85 Patentanspruch:
    Vertikal-Fräsmaschine, bei welcher das Gewicht des auf und nieder beweglichen Fräserschlittens durch eine Gegenbelastung ausgeglichen ist, die an einem mit dem Fräserschlitten zusammenwirkenden drehenden Element angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gegenlast (c) auf den Fräserschlitten übertragende drehende Element (m, n) unabhängig von dem die Höheneinstellung des Fräserschlittens (b) bewirkenden Getriebe (e, f, g, h, i) am Fräserschlitten angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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