DE51042C - Vereinigte Quer- und Langschwelle für Eisenbahn-Oberbau - Google Patents

Vereinigte Quer- und Langschwelle für Eisenbahn-Oberbau

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Publication number
DE51042C
DE51042C DENDAT51042D DE51042DA DE51042C DE 51042 C DE51042 C DE 51042C DE NDAT51042 D DENDAT51042 D DE NDAT51042D DE 51042D A DE51042D A DE 51042DA DE 51042 C DE51042 C DE 51042C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threshold
sleeper
bolt
rail
sleepers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51042D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. K. HOFFMEIER in Lancaster, Penns., V. St. A
Publication of DE51042C publication Critical patent/DE51042C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
    • E01B3/22Longitudinal sleepers; Longitudinal sleepers integral or combined with tie-rods; Combined longitudinal and transverse sleepers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Construction einer Schwelle für Eisenbahnbau, welche als vereinigte Quer- und Langschwelle bezeichnet werden kann' und die Vorzüge beider vereinigt. Die Schwelle wird aus Metall, Glas oder Papiermasse geformt, gewalzt oder geprefst, und zwar auf der unteren Seite zweckmäfsig hohl, so dafs die Schwelle in dem Bettungsmaterial nach vollzogener Unterstopfung recht fest liegt. Die Querschwelle erhält vier seitliche. Ansätze oder Arme, welche mit Fläntschen versehen sind, durch welche Rinnen zur Aufnahme der Schie-'.' nen gebildet werden. Bei diesem Oberbau . sind die Befestigungsvorrichtungen der Schie-' nen durch Laschen oder Stühle entbehrlich.
Auf beiliegender Zeichnung ist: .."■.'
Fig. ι eine Oberansicht einer Anzahl verbundener Schwellen mit einem JStück eingelegter Schiene, von welcher der Kopf fortgeschnitten ist,
Fig. 2 die Oberansicht einer etwas anders ausgebildeten Schwelle, -
Fig. 3 eine Endansicht einer der Schwellen mit Vorderansicht der Schienenbefestigung,
Fig. 4 ein verticaler Längsschnitt durch den Querarm nach der Linie x-x von Fig. 1 ohne Schiene,
Fig. 5 die Unteransicht eines Schwellenendes mit den Löchern zur Aufnahme der Bolzen und den für die Bolzenköpfe vorgesehenen Aussparungen,
Fig. 6 einen Verticalschnitt nach der Linie y-y von Fig. 1,
Fig. 7 eine Endansicht des Bolzens, wobei die Schraubenmutter weggelassen ist, und eine Seitenansicht des Bolzens mit durchschnittener Schraubenmutter,
Fig. 8 eine Oberansicht der Schwelle mit Befestigungsvorrichtung für Doppelkopfschicnen,
Fig. 9 eine Seitenansicht derselben Schwelle, zum Theil im Längsschnitt nach der Linie \-\ von Fig. 8, ■
Fig. 10 eine Oberansicht einer modificirten Schwellenconstruction und'
Fig. 11 eine Seitenansicht, welche dieselbe Schwelle im Schnitt nach v-v, Fig. 10, zeigt.
Fig. 12 und 13 sind yergröfserte perspectivische Ansichten des Bolzens und der Wickelplatte, die zweckmäfsig zur Befestigung von Schienen mit flachem Fufs verwendet werden, und
Fig. 14 und 15 sind ähnliche Darstellungen von Theilen, die zur Befestigung von Schie-. nen mit elliptischer Basis bestimmt sind.
A ist eine Querschwelle, welche seitliche Arme B trägt, die aus einem einzigen Stück mit der Querschwelle hergestellt werden und Längsunterzüge für die Schienen bilden. Beim Verlegen werden die Schwellen durch Feder C und Nuth D der seitlichen Arme mit einander verbunden. Die Anbringung der Federn und Nulhen an den Querarmen ist derart, dafs eine Verbindung möglich wird, gleichgültig, wie die Schwellen an einander gepafst werden.
Die Schwelle und deren Arme werden an der Unterseite hohl hergestellt bezw. mit nach unten vorstehenden Fläntschen α an den Seiten und Enden des eigentlichen- Schwellenkörpers versehen, und die Arme B erhalten in gleicher Weise Fläntschen b b, die um die Seiten und äufseren Enden der Arme B herum und bei
den an einander gelegten Schwellen in einander übergehen.
Das Schienenbett E wird von Flantschen F
eingeschlossen, die nur an den Stellen ff kurze Unterbrechungen erhalten, an denen die
■ Schrauben zum Festhalten der Schiene durch die Schwelle hindurchgehen.
Um die Geleiseschienen auf ihrer Unterlage festzuhalten, werden Winkelplatten angewendet, deren aufrechte Theile g sich gegen den Schienensteg legen, während die unteren Stücke /i über den Schienenfufs greifen und auf der Schwelle aufliegen; dabei wird die Winkelplatte durch Schraubbolzen unverrückbar festgehalten. Diese Winkelplatten sind auf der UnterflSche des Theiles h mit einem Steg i, Fig. 12, von einem dem Schienenfufs entsprechenden Profil, sowie mit einem Steg oder einer Leiste 2 versehen, welche in die Oeffnung G hineinpafst, durch die der Bolzen tritt, wie die Fig. 6 und 12 zeigen. \
Die Schwelle hat aufser dem winkligen Aus-, ' schnitt G noch je ein Bolzenloch H auf jeder Seite des Schienenbettes. Die Aussparungen G sind etwas aufserhalb des Schienenbettrandes angebracht und die Bolzenlöcher reichen von diesen Oeffnungen bis an den Rand des Schienenbettes.
Unter dem inneren Bolzenlochende befindet sich an der Unterfläche J der Schwelle, wie Fig. j zeigt, eine winklige Erweiterung /, welche zur Aufnahme des Bolzenkopfes passend gestaltet ist und nur etwas tiefer ausgespart ist, als es die Dicke des Bolzenkopfes erfordert.
Die Bolzen K' sind mit einem kantigen Kopf versehen und besitzen je zwei Längsnuthen k, Fig. 7, welche von dem Schraubenende nach dem Kopf hin laufen; an ihrem unteren Ende communiciren diese beiden Nuthen mit einander durch eine Bohrung i in dem Bolzen, wie aus Fig. 7 und 1 3 ersichtlich.·
Wenn die Schienen richtig liegen und befestigt werden sollen, so wird der Bolzenkopf durch die Aussparung G hindurchgesteckt, bis er unter die Unterflä'che der Schwelle gelangt, und dann durch das Bolzenloch if geschoben, bis er an der Innenseite desselben anliegt. Damit der Bolzen nicht durchfällt, wird' eine Schnur oder ein Draht durch die Bohrung i gezogen, dessen Enden über den Bolzcnkopf verbunden werden und durch das Bolzenloch in der Winkelplatte und Mutter gehen und dazu dienen, den Bolzen festzuhalten, während er mit der Mutter befestigt wird. Die Schnur liegt so lange . in den Nuthen Ar, bis die Schraubenmutter genügenden Halt bekommen hat. Nach dem vollständigen Anziehen liegt der Bolzenkopf in der Aussparung /, welche die Form des Kopfes hat, um ein Mitdrehen des Bolzens beim Anziehen der Mutter zu vermeiden. Die Schwellen werden unterstopft, ohne dafs sie aufsen mit dem Bettungsmaterial bekleidet werden.
Die bezeichneten Schwellen bilden für das Geleise continuirliche Längsunterzüge, halten die Spurweite des Geleises aufrecht und sind dort am tragfähigsten, wo die Last angreift. Infolge des Zusammenhanges der Schwellen werden Schienenstuhle, sowie Nägel- und Laschenverbindungen entbehrlich, und durch die Schwellenconstruction wird eine grofse Stetigkeit in der Bewegung der Züge erreicht.
Das Verlegen der Schienen geschieht zweck-'mäfsig derart, dafs die Schienenstöfse auf die Schwelle gelegt werden, weil^hier die Enden beider Schienen mittelst der Winkelplatten angebolzt werden können; es kann jedoch der Stofs auch an eine andere Stelle gelegt werden, da er überall Unterstützung findet.
In Curven, wo die Schwellen winklig gegen einander angeordnet werden müssen, kann die Länge der Feder C etwas geändert oder die Kanten derselben abgerundet werden. Es können die Flantschen F ganz wegbleiben; die Schienen werden dann auf ihrer Unterlage einfach durch die Befestigungsvorrichtungen festgehalten.
. Fig. 8 und 9 zeigen eine etwas modificirte Anordnung meiner Schwelle, welche zur Verwendung bei Schienen mit elliptisch geformtem Fufs oder Doppclkppfschienen bestimmt ist. In diesem Falle werden an den Schwellen Unterlagsplatten 3 mit Rillen 4 zur Aufnahme und' Festlegen des Schienenfufses 5 befestigt. Die Platten 3 haben Schlitze 6, welche mit entsprechenden Oeffnungen oben in der Schwelle zusammenpassen, durch welche die Verbindung der Theile geschieht.
Fig. ι ο und 11 stellen eine andere Modification einer Schwelle dar. Bei dieser Anordnung sind die seitlichen und Endflantschen' der Schwelle weggelassen und statt dessen eine Rippe 7 angebracht, die sich in der Mitte unter der Schwelle von einem Ende zum anderen hinzieht, sowie eine weitere Rippe 8, welche unter den Seitenarmen B der Schwelle entlang läuft. Auch an dieser Schwelle ist eine Rille 9 in die Auflagerfläche eingearbeitet, die zur Aufnahme einer Schiene mit elliptisch geformtem Fufs dient.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine Winkelplatte und einen Keil, wie sie zur Festlegung von Schienen mit elliptischem Fufs verwendet werden. Die Winkelplatten haben danach ein aufrechtes Stück 10 und ein horizontales 11; dies letztere Stück hat wieder eingearbeitete Schlitze 12, welche rechtwinklig vom aufrechten Theil 10 bis zum Aufsenrand des Theiles 11 reichen. Von der Unterseite des horizontalen Stückes 11 . ragen, an die
Schlitze 12 sich anschliefsend, zwei · hakenartige Ansätze 13 hervor, welche nach Aufbringen der Platten durch Ausschnitte 14 der Schwelle hindurchgehen und den in der Mitte stehenbleibenden Theil 15, auf dem die Schiene aufruht, umfassen, Fig. 9 und 11.
Diese Winkelplatten werden ihrerseits an der Schiene und Schwelle durch Keile 16 befestigt, welche hinter die Haken 13 durch die Oeffnungen 12 (in der Winkelplatte) und diejenigen 14 (der Schwelle) eingetrieben werden. Wenn diese Winkelplatten mit den Unterlagsplatten 3 in Verwendung kommen, Fig. 8 und 9, so kommt der horizontale Theil 11 auf diese Flantschcn zu liegen und die Haken 13 gehen durch entsprechende Oeffnungen in der Platte und der Schwelle hindurch, ebenso wie der Keil, der zur Befestigung der Winkelplatten dient.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vereinigte Quer- und Langschwelle für Eisenbahn-Oberbau, bestehend aus der Querschwelle/^/ mit den seitlichen Armen (B), deren Flantschen^i^ die Schienen aufnehmen und welche continuirliche Unterzüge der Geleiseschienen bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51042D Vereinigte Quer- und Langschwelle für Eisenbahn-Oberbau Expired - Lifetime DE51042C (de)

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DENDAT51042D Expired - Lifetime DE51042C (de) Vereinigte Quer- und Langschwelle für Eisenbahn-Oberbau

Country Status (1)

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DE (1) DE51042C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654534A (en) * 1950-11-21 1953-10-06 William C Van Meter Mailbox indicator
WO2001079610A1 (en) * 2000-04-17 2001-10-25 Composite Damping Material N.V. In Het Kort 'cdm' Sleeper and railway built by means of the latter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654534A (en) * 1950-11-21 1953-10-06 William C Van Meter Mailbox indicator
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