DE508792C - Koksofen - Google Patents

Koksofen

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DE508792C
DE508792C DEB109203D DEB0109203D DE508792C DE 508792 C DE508792 C DE 508792C DE B109203 D DEB109203 D DE B109203D DE B0109203 D DEB0109203 D DE B0109203D DE 508792 C DE508792 C DE 508792C
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Germany
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crossing
channels
coke oven
heating
crossings
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DEB109203D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofen Das Hauptpatent umfaßt auch eine solche Mehrfachanordnung von Übergangskanälen, bei der die Zugvergleichmäßigung in dem waagerechten Sammelkanalstrang jeder Heizwand an mehr als den zwei in der Zeichnung dargestellten Stellen erfolgt.
  • Dadurch erfährt aber die schon durch doppelte Anordnung von überquerungskanälen erzielte Verbesserung der Zugverhältnisse noch eine ganz erhebliche Vervollkommnung.
  • Vorliegende Zusatzerfindung nutzt weitere in einer Erhöhung der Anzahl der Kammerüberquerungen liegende Möglichkeiten aus.
  • DieErfindung besteht darin, daßdieAbstände zwischen den über die Heizwandlänge verteilten Überquerungskanälen im wesentlichen gleich lang sind und jeder Überquerungskanal im wesentlichen nur die Gasströmung von und zu etwa der Hälfte derjenigen senkrechten Heizzüge aufnimmt und zuführt, die sich zwischen dem betreffenden Überquerungskanal und den beiden beiderseits von ihm liegenden gleichartigen Überquerungskanälen befinden, die gegen die Heizwandenden zu liegenden überquerungskanäle aber einen im Sinn dieses Verhältnisses verkürzten Abstand von den Heizwandenden haben.
  • Mit den im vorstehenden gebrauchten Ausdrücke#n »im; wesentlichen« und »etwa« sollangedeutet werden, daß am Wesen der Erfindung natürlich nichts geändert wird, wenn geringe Abweichungen von den betreffenden genauen Abmessungen und Lagen von vornherein vorhanden sind oder sich infolge des Betriebes herausbilden.
  • Die Kammerüberquerungen überhaupt und erst recht die vielfachen Überquerungen wurden zunächst als technisches Wagnis empfunden, zumal die praktischen Verhältnisse der Entwicklung des Koksofens vielseitige Rücksichten zu vereinigen hatte. Man stand zunächst noch im Banne der Vorstellung, daß die Durchbrechungen der Kammerdecken durch die Querkanäle trotz vermehrter Einheiten aus Querkanälen und Sammelkanalabschnitten möglichst zusammenzufassen seien, und eine solche Einstellung des Sachverständigen war entsprechend den ganzen Verhältnissen des Koksofenbaues die nächstliegende. Der vorliegenden Erfindung gingen zahlreiche Versuchsausführungen voraus mit vielfachen, mehr oder weniger ungleich langen Sammelkanälen und vielfachen überquerungen, die nicht in gleichen Abständen voneinander, sondern zu je zweien hart nebeneinander lagen. Diese Entwicklung fand durch die Erfindung einen Abschluß, der endlich vollen Erfolg brachte.
  • Man konnte sich ferner von der fest wurzelnden Vorstellung nicht leicht losreißen, dal'# von laufender Bedienung der Regelungsschieber im Sammelkanalstrang bei den Zugwechseln auch bei großer Vergleichmäßigung der Zugverhältnisse nicht abgesehen werden dürfe. '-Nun hat sich herausgestellt, daß tatsächlich erst infolge einer möglichst gleichmäßigen Verteilung vielfacher Kammerüberquerungen eine solche regelmäßige Bedienung der Schiebersteine überflüssig wird. Allerdings ist es nicht unzweckmäßig, von vornherein Regelungsschieber vorzusehen. Damit sind gewisse Kosten verknüpft. Diese Kosten verschwinden aber gegenüber den laufenden großen Ausgaben, welche die bisher für nötig gehaltene Schieberbedienung durch geschulte Leute .erfordert.
  • Der Wegfall dieser laufenden Schieberbedienung ist aber nicht der einzige außerordentliche Fortschritt, der sich als mit der vorliegenden Erfindung verknüpft herausgestellt hat. , Ein weiterer schwerwiegender Fortschritt ist noch, daß die Querwände im Sammelkanalstrang fortfallen können. Denn es hat sich gezeigt, daß in einem ungeteilten Sammelkanalstrang bei der erfindungsgemäßen Verteilung der Querkanäle die Zugverhältnisse sich von selbst richtig einstellen. Etwaige Hemmungen durch Querkanäle sind ausgeschaltet.
  • Vorteilhaft sind die Kammerüberquerungen im obigen Sinne in ungerader Zahl, mindestens aber zu dreien, vorhanden.
  • Vorteilhaft läuft die Batterielängsachse durch :eine Kammerüberquerung.
  • Die Abbildungen entsprechen denen des Hauptpatents, abgesehen von der in den beiliegenden Abbildungen dargestellten Neuerung.
  • Der senkrechte Querschnitt nach Abb. i geht in der Längsrichtung durch eine Kokskammer und ein Regeneratorenpaar in einer Ebene gemäß der Linie A-A in Abb.2.
  • Abb. z ist ein zusammengesetzter senkrechter Längsschnitt durch eine Koksofenbatterie gemäß den Linie D-D und E-E in Abb. i und F-F in Abb.3.
  • Abb.3 ist ein zusammengesetzter Querschnitt durch eine Koksofenbatterie in Ebenen nach den Linien B-B und C-C in Abb. 2. i i sind die Heizwände mit den Heizzügen 17, 12 die Kokskammern, 13 die Pfeilerwände und 22 die dazwischenliegenden Wände sowie 18 die Regeneratoren, beiderseits der mittleren Trennungslängswand i g.
  • Die Vergrößerung der Zahl der Kammerüberquerungen hat noch den weiteren Vorzug, daß durch die einzelnen Strecken des Sammelkanalstranges weniger Gasmedium hindurchzuleiten ist und deshalb ein geringerer Kanalquerschnitt ausreicht.
  • Diesen Vorteil nutzt zwar das Hauptpatent bereits aus, insbesondere durch geringere waagerechte Bemessung der dort vorgesehenen Sammelkanalabschnitte und zum Teil auch durch Niedrigerhaltung dieser Abschnitte.
  • Wenn man nun aber, wie dargestellt, die Sohle des Samnielkanalstranges näher gegen seine Decke heranzieht und die Verteilung der Kammerüberquerungen in einem entsprechenden und mit Bezug auf die je zu bewältigende Gasmenge richtigen Verhältnis vornimmt, wie dies aus den Zeichnungen ohne weiteres hervorgeht, so ergeben sich außerdem die Vorteile, daß die Beheizung der Kokskammern noch höher hinaufgezogen werden kann, ohne daß jedoch die wirksame Mauerwerkverstärkung zu geiten des obersten Teiles der Kokskammer und darüber beeinträchtigt zu werden braucht.
  • Man könnte sogar ohne Erhöhung des Ofens selbst die Höhe der Kokskammern vergrößern, so daß man letztere gewünschtenfalls enger machen kann, was die Verkokung sehr flüchtiger Kohlen erheblich erleichtert.
  • Jeder der mindestens zu dreien zwischen zwei benachbarten Heizwänden vermittelnden Überquerungskanäle arbeitet nur mit einer gewissen Strecke des waagerechten Sammelkanalstranges einer Heizwand zusammen, ob diese Strecken nun durch Scheidewände voneinander getrennt sind oder nicht; denn die Gasdruckverhältnisse werden durch die entsprechende Vielfachanordnung von überquerungskanälen derart vergleichmäßigt, daß sich eine natürliche Unterteilung des waagerechten Sammelkanalstranges ergibt. Ganz von selbst grenzen sich die Einheiten des Systems mit Bezug auf den waagerechten Sammelkanalstrang gegeneinander ab. Jede Einheit besteht aus einem Überquerungskanal und den ihn abwechselnd beherrschenden und von ihm beherrschten einander gegenüberliegenden Sammelkanalstrecken.
  • Im dargestellten Beispiel ist deutlicherer Veranschaulichung halber der Sammelkanalstrang als durch Querwände abgeteilt dargestellt, und zwar ist er fünfmal in gleichen Abständen unterteilt. Daraus ergeben sich drei mittlere Abschnitte 25R und zwei seitliche Abschnitte 25v, die alle im wesentlichen gleich lang und einerseits je mit etwa einem Fünftel der Heizzüge 17 durch die Übertrittsöffnungen 24 und andererseits je in ihrer Mitte mit einem Überquerungskanal 26a bzw. 261, verbunden sind.
  • Die von der Oberseite der Ofendecke 15 aus durch die Arbeitsöffnungen 28 zugänglichen Schieber 27 können, wie gesagt, fehlen, da die Notwendigkeit von Einstellungen der nffnungen 24 bei der sowieso vorhandenen vorzüglichen Strömungsverteilung meistens kaum auftritt.
  • Immerhin kann es vorteilhaft sein, den Betrieb des neuen Koksofens so zu führen, daß der Zug in dem mittleren Teil des Sammelkanalstranges bzw. in dem oder in den mittleren Sammelkanalabschnitten, den zugehörigen Heizzügen und Kammerüberquerungen im wesentlichen unabhängig von der Zugregelung in den seitlichen Teilen des Sammelkanalstranges bzw. in den seitlichen Sammelkanalabschnitten nebst zugehörigen Heizzügen und Kammerüberquerungen geregelt wird. Die Gaszufuhrkanäle 29, 3o, die Verbindungskanäle 31 zu den Heizzügen und die Düsen 32 sind im wesentlichen in der gleichen Weise angeordnet wie beim Hauptpatent.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Koksofen nach Patent 454259 Mit vielfacher Überquerung der Kammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den über die Heizwandlänge verteilten Überquerungskanälen im wesentlichen gleich lang sind und jeder Überquerungskanal im wesentlichen nur die Gasströmung von und zu etwa der Hälfte derjenigen senkrechten Heizzüge aufnimmt und zuführt, die sich zwischen dem betreffenden überquerungskanal und den beiden beiderseits von ihm liegenden gleichartigen überquerungskanälen befinden, die gegen die Heizwandenden zu liegenden überquerungskanäle aber einen im Sinn dieses Verhältnisses verkürzten Abstand von den Heizwandenden haben.
DEB109203D 1920-11-08 1923-04-06 Koksofen Expired DE508792C (de)

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DE508792C true DE508792C (de) 1930-10-02

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ID=21937810

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB101846D Expired DE454259C (de) 1920-11-08 1921-10-09 Regenerativkoksofen
DEB109203D Expired DE508792C (de) 1920-11-08 1923-04-06 Koksofen

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DEB101846D Expired DE454259C (de) 1920-11-08 1921-10-09 Regenerativkoksofen

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DE (2) DE454259C (de)

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DE454259C (de) 1928-01-05

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