DE50860C - Verfahren zur Herstellung von Bälgen für Ziehharmonikas und ähnliche Instrumente - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Bälgen für Ziehharmonikas und ähnliche InstrumenteInfo
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- DE50860C DE50860C DENDAT50860D DE50860DA DE50860C DE 50860 C DE50860 C DE 50860C DE NDAT50860 D DENDAT50860 D DE NDAT50860D DE 50860D A DE50860D A DE 50860DA DE 50860 C DE50860 C DE 50860C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D11/00—Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
CLEMENS BECKER in AUE,
in LÖSSNITZ.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden die Bruchstellen zur Bildung der Balgfaltenecke
nicht zu leicht abnutzbaren Spitzen, sondern zu breiten Kanten geformt, welche
einen sicheren Zusammenschlag und einen leichten Gang des Balges bedingen sollen.
Um dies zu erreichen, bedarf es besonderer Gestaltung der Balgpappen. Dieselbe wird, wie
Fig. ι bis 4 zeigen, an den Stellen, welche
die Ecken bilden sollen, ausgeschnitten, und zwar so,' dafs der Theil α in der Mitte bezw.
an der Eckstelle bleibt. . Die aus der Pappe ausgeschnittenen oder gestanzten Theile b
werden mit weichem Stoff al, dünnem festen
Papier, Leder oder Zeug u. s. w. überklebt, so dafs das Stück α steif und die aus der
Pappe herausgeschnittene Stelle b weich und nachgiebig wird. Es kann derselbe Erfolg erreicht
werden, wenn das ganze Stück bl ausgeschnitten wird und hierauf auf das über den
Ausschnitt b1 geklebte dünne Papier oder den Stoff steife Eckstücke c aufgeklebt werden,
s. Fig. 5 bis 8.
Um diese Balgconstruction bezw. die Pappe hierzu in entsprechender Weise zu bearbeiten,
werden hierzu geeignete Vorrichtungen zur Anwendung gebracht.
Die Pappe, aus welcher der Balg hergestellt werden soll, mufs in Falten gelegt und hierauf
die Bildung der Eckstücke sowie das Umbiegen der Balgpappe in viereckige Formen bewirkt
werden. Die gefaltete Pappe wird mittelst geeigneter Vorrichtung -an den Eckstellen
in der Weise ausgestanzt, wie Fig. 1 bis 8 erkennen lassen. Alsdann wird die
Ueberklebung des dünnen Eckstoffes bewirkt und das Eckenbiegen der Pappe vorgenommen,
zu welchem Zweck die in Fig. 13 bis 16 dargestellte
Einrichtung Verwendung finden soll. Diese Einrichtung ist im wesentlichen wie folgt zusammengesetzt. Auf einem sattelartigen
Stück befindet sich ein Auflagerücken mit Flächen G, Fig. 13, 15 und 16, auf welch
letzteren die Stellen des Balges gelegt werden, welche die Eckfalten bilden sollen. Ueber
diese Auflage an einem auf- und abwärtsbeweglichen Stück befindet sich die Gegenlage
H, welche genau auf den Theil G pafst, so dafs also die steifen Eckstücke a, Fig. 1,
des Balges zwischen G und H festgehalten werden, sobald der obere Theil H auf
die Unterlage G gedrückt und gehalten wird, Fig. 15. Ist auf solche Weise die Eckstelle
des Balges festgeklemmt, so gelangen die Umbieger JJ zur Wirkung. Diese Umbieger sind
Druckleisten, welche mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind, wie solche den
Falten des Balges entsprechen. Diese Druckleisten stimmen mit den am Satteltheil befindlichen
Erhöhungen und Vertiefungen derartig überein, dafs zwischen beiden Theilen die Balgfalte eingeklemmt werden kann, ohne
ihre Form zu verlieren. Durch Umschlagen und Niederdrücken der Druckleisten J J wird
ein Eckbiegen der Balgpappe erreicht. Gleichzeitig werden den Eckfalten K durch Zu-
sammenwirken der Eckunterlagestücke H und G und der Ecke der Druckleisten die richtige
Form und Lage gegeben, Fig. 3, 7 und 11.
Nach erfolgtem Umlegen der Druckleisten ist die Balgpappe um die Ecke gebogen und
die Eckfalte K gebildet, wobei vermöge der Zusammenwirkung von den Unterlagen H
und G nebst den Ecken der Druckleisten J gar nicht nothwendig ist, dafs die Pappe
vorher an den Eckstellen, wie in Fig. 1 und 5 gezeigt, ausgestanzt ist, sondern die Eckfalten
bilden sich auch ohne jeden Ausschnitt aus der Pappe, Fig. 9 bis 12. Das solcher
Art vorbearbeitete Pappstück wird nunmehr in geeigneter Weise an seinem Ende verbunden
oder der Balgkörper geschlossen und das Ganze durch einen Ueberzug von Schmuckpapier
fertig gemacht, worauf nach Anbringung der Holzrahmen der Balg vollendet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Bälgen für Harmonikas und ähnliche Instrumente, dadurch gekennzeichnet, dafs die Balgecke gebildet wird aus einem steifen Eckstück a, welches in eine Kante K gebrochen ist und mit der Balgpappe durch das dünne, leicht bewegliche, den Ausschnitt b b1 überdeckende Stück α1 verbunden ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50860C true DE50860C (de) |
Family
ID=325674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50860D Expired - Lifetime DE50860C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bälgen für Ziehharmonikas und ähnliche Instrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50860C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3245736A1 (de) * | 1982-12-10 | 1984-06-14 | VEB Klingenthaler Harmonikawerke Betrieb des VEB Kombinat Musikinstrumente, DDR 9650 Klingenthal | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von musikinstrumentenbaelgen |
-
0
- DE DENDAT50860D patent/DE50860C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3245736A1 (de) * | 1982-12-10 | 1984-06-14 | VEB Klingenthaler Harmonikawerke Betrieb des VEB Kombinat Musikinstrumente, DDR 9650 Klingenthal | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von musikinstrumentenbaelgen |
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