DE508549C - Steckvorrichtung - Google Patents

Steckvorrichtung

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Publication number
DE508549C
DE508549C DEA55169D DEA0055169D DE508549C DE 508549 C DE508549 C DE 508549C DE A55169 D DEA55169 D DE A55169D DE A0055169 D DEA0055169 D DE A0055169D DE 508549 C DE508549 C DE 508549C
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DE
Germany
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contacts
terminals
cap
plug
partition
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Expired
Application number
DEA55169D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Gruenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/38Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2103/00Two poles

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. SEPTEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 508 KLASSE 21 c GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Steckvorrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1926 ab
Bei Steckdosen mit konzentrisch angeordneten Kontakten, bei denen zwei lichtbogen beim Unterbrechen des Stromkreises entstehen, besteht die Gefahr, daß die Lichtbögen der einzelnen Stromkreise zusammenschlagen oder auf die stromführenden Teile anderer Polarität, z. B. auf die Anschlußklemmen, überspringen und dadurch einen Kurzschluß in der Steckdose hervorrufen.
ίο Um dieser Gefahr zu begegnen, wurden bisher die Kontaktbuchsen in Isoliermaterial eingebettet, so daß innerhalb der Steckdose ein Lichtbogen sich nicht ausbreiten konnte. Der Unterbrechungslichtbogen mußte dann jedoch außerhalb der Albdeckung auftreten und konnte bei größeren Strömen dem Bedienenden gefährlich werden. Auch ist es bei konzentrischen Steckern bekannt, zwischen den Kontakten eine trennende Isolierhülse anzuordnen, die aber allein nicht ein Überspringen des Lichtbogens z. B. auf die Anschlußklemmen verhindern kann.
Man hat auch schon, um das Überspringen der Lichtbögen von den Kontakten auf die Anschlußklemmen zu verhindern, auf dem Sockel Trennwände angeordnet, die jedoch den Nachteil haben, daß sie oben an der Kappe einen Raum frei lassen, durch den ein Überschlag erfolgen kann. Außerdem werden derartige Teile, da sie frei in die Kappe hineinstehen, leicht mechanisch beschädigt oder auch durch den Lichtbogen, der beim Heiausziehen des Steckers zwischen den zugehörigen Kontakten immer etwas zur Ausbildung kommt, verschmort. Wenn dann Teile dieser Trennwände abbrechen, wird nicht nur der Schutz durch sie wirkungslos, sondern die abgebröckelten Teile bilden in der Steckvorrichtung ein Hindernis, das einen guten Kontaktschluß verhindert. Schließlich ist auch noch die Herstellung derartiger Steckvorrichtungen teuer, und der Anschluß der Zuleitungsdrähte an die Anschlußklemmen wird durch die Trennwände sehr erschwert. Man hat weiterhin vorgeschlagen, die Trennwände an Steckvorrichtungen vom Boden bis über die Kappe hinausstehend anzuordnen. Eine solche Ausbildung hat jedoch den Nachteil, daß sie dadurch, daß die Trennwände über die Kappe hinausragen, sehr leicht Beschädigungen ausgesetzt sind, wodurch dann das erstrebte Ziel, nämlich das Verhüten des Überschlagens des Lichtbogens von Kontakten verschiedener Polarität, hinfällig wird. Außerdem entstehen zwischen der Kappe und den Isolierwänden Trennfugen.
Im Gegensatz hierzu wird erfindungsgemäß das Überschlagen des Lichtbogens auf Teile anderer Polarität dadurch verhindert, daß die die einzelnen Stromkontakte voneinander
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eduard Grünwald in Annaberg, Er\geb.
trennenden senkrechten Isolierwände mit der Kappe der Dose in fester Verbindung stehen und bis zum Boden herabreichen.
In den Abb. ι und 2 ist im Längs- und Querschnitt eine konzentrische Steckvorrichtung dieser Art dargestellt. Die beiden Kontakte α und b, welche mit den Anschlußklemmen d und c leitend verbunden sind, werden durch eine bekannte Isolierhülse ο
ίο voneinander getrennt und sind ferner nach der Erfindung von einer rohrförmigen Trennwand in, welche am Dach der Kappe e befestigt ist und bis zum Sockel herabrcicht, umgeben, so daß der beim Herausziehen des Steckers entstehende Unterbrechungslichtbogen nicht zu den Anschlußklemmen c und d gelangen kann. Der Raum oberhalb der Kontakte α und b ist derart bemessen, daß hier der Unterbrechungslichtbogen erlöschen kann, ohne daß er aus der Kappe heraustritt.
In den Abb. 3 und"4 ist ebenfalls eine konzentrische Steckvorrichtung dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der nach den Abb. 1 und 2 dadurch, daß die Kontakte α und b nicht von einer ringförmigen Trennwand umgeben sind, sondern daß lediglich durch eine ebene Trennwand η das Innere der Kappe in zwei ungleiche Teile zerlegt wird, wobei sich eine der Anschlußklemmen c in -dem kleineren Raum befindet, während in dem größeren Raum sich die andere Anschlußklemme ei mit den Steckkontakten a, b befindet. Wenn beim Herausziehen des Stekkers der Unterbrechungslichtbogen sich bildet, so kann er lediglich mit der Anschlußklemme d in Berührung kommen, was aber nicht zum Kurzschluß führt, da diese Klemme an denselben Polen angeschlossen ist wie der Kontakt b. Ein Herausschlagen des Unterbrechungslichtbogens, welcher sich an dem inneren Kontakt α bildet, wird auch hier durch den bekannten hochgeführten Isolierring ο verhindert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Steckvorrichtung, welche mit konzentrischen Kontakten und mit einer Einrichtung zur Verhinderung des überschlagens von Unterbrechungslichtbogen auf stromführende Teile anderer Polarität versehen ist, bei welchen zwischen den Kontakten und den Anschlußklemmen senkrechte Trennwände vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (m, n) an der Abdeckkappe der Vorrichtung befestigt und bis zum Boden herabgeführt sind, wrodurch die Kontakte ia, V) und die Anschlußklemmen ic, d) voneinander getrennt sind, so daß Lichtbögen zwischen ihnen nicht zur Ausbildung kommen können.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Kontakte ia, b) umgebende rohrförmige Trennwand im), welche die Kontakte ia, b) und die Anschlußklemmen ic, d) voneinander trennt.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Kappe ie) angebrachte obere Trennwand (n), welche zwei Kammern bildet, von denen die eine die -Anschlußklemme (c), die andere die Anschlußklemme· (d) sowie die konzentrisch angeordneten Kontakte («, b) enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA55169D 1926-03-04 1926-03-04 Steckvorrichtung Expired DE508549C (de)

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