DE50798C - Verschlufsvorrichtung für Reiseeffecten u. s. w - Google Patents

Verschlufsvorrichtung für Reiseeffecten u. s. w

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Publication number
DE50798C
DE50798C DENDAT50798D DE50798DA DE50798C DE 50798 C DE50798 C DE 50798C DE NDAT50798 D DENDAT50798 D DE NDAT50798D DE 50798D A DE50798D A DE 50798DA DE 50798 C DE50798 C DE 50798C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking device
lock
bracket
travel
travel effects
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50798D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. A. LUNDBÄCK in Stock-Klasse : holm, Lundtmakaregatan 13
Publication of DE50798C publication Critical patent/DE50798C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die auf beiliegender Zeichnung Fig. 1 bis 17 dargestellte und nachfolgend beschriebene Einrichtung stellt einen Verschlufs dar, welcher bezweckt, Oberkleider, Reisesachen und sonstige Gegenstände gegen Verwechselung oder Diebstahl zu schützen. Dies geschieht durch Festkuppeln eines oder mehrerer Gegenstände an einem festen Punkt oder durch Zusammenkupplung mehrerer Gegenstände an einander.
Der Verschlufs kann z. B. einen Rock an einem Kleiderhaken befestigen oder er kann nebst zugehöriger Kettenkupplung Reisetaschen, Reisemantel, Shawl, Schirm u. dergl. zusammenhalten, wodurch dem Verlieren einzelner Gegenstände während einer Reise vorgebeugt wird.
Die Zeichnung zeigt den Verschlufs. Derselbe, Fig. ι und 2, besteht aus einer Klammer A und einem Bügel B. Fig. 3 bis 6 stellen die Klammer A in Vorder-, geöffneter Seitenansicht und Schnitten dar, Fig. 7 bis 9 den eigentlichen VerschlufsbUgel B und Fig. 10, 11, 13 und 14 das Schlofs mit seinen Theilen, welches zum Aneinanderschliefsen der Klammerschenkel in denselben untergebracht ist. Fig. 12 zeigt den Schlüssel. Fig. 1 5 bis 17 zeigen die Kettenkupplung, welche zum Zusammenschlingen mehrerer oder Einschlingen einzelner Theile dient. Die Klammer, aus zwei geprefsten Stahlblechen bestehend, oben durch ein Scharnier c vereinigt, unten zur Versteifung mit vorstehenden Riffeln b versehen, hat an den Seiten einwärts gebogene Kanten a, den Einkerbungen d des' Bügels entsprechend, so dafs, wenn dieser eingeschoben, die Klammer geschlossen wird.
Der eine der oben erwähnten Blechschenkel der Klammer ist unten mit Nadeln e versehen, die in den Stoff eines Rockes, eben unter der Kragennaht oder sonst an passender Stelle, einzudrücken sind, und dieser und der entgegengesetzte Blechschenkel sind mit weichen Zeuglappen gefüttert, um z. B. einen Sammetkragen nicht zu beschädigen. Eine zwischen den Blechen oben angebrachte Feder treibt die Klammerschenkel aus einander, wenn der Bügel B ausgezogen wird.
Der Bügel B ist mit mehreren Einschnitten/ zur Einlage für die Riegel des Schlosses versehen, damit er an Kleiderhaken oder Kleiderrechenknöpfen beliebiger Stärke (6 bis 25 mm) fest angeschlossen werden kann.
Das Schlofs, Fig. 10 und 11, hat zwei durch die Leisten i geführte Riegel g, die durch eine doppelbärtige Nufs h, Fig. 14, und einen in diese Nufs mit zwei kleinen Zapfen η greifenden Schlüssel, Fig. 12, geöffnet und geschlossen werden können (durch eine Vierteldrehung). Diese Construction des Schlosses ist gewählt, um dem Eindringen von Staub ins Innere des Verschlusses vorzubeugen, und erlaubt eine hinreichende Menge Variationen des Schlüssels, um Nachschliefsen durch fremde Schlüssel zu verhindern. Das Schlofs kann ohne Schlüssel geschlossen, aber nicht aufgemacht werden.
Die Kettenkupplung, Fig. 15 bis 17, besteht aus zwei durch eine in den Löchern k und k befestigte, beliebig lange Kette verbundenen
flachen Stahlblechen, die wie ein Paar Zangenhälften gestaltet sind, von denen die eine mit einem länglichen Loch ο und die andere mit einem entsprechenden Zapfen ρ mit länglichem Kopf versehen ist. In der Lage Fig. 17 können die beiden Hälften aus einander genommen oder zusammengefügt und geschlossen werden, wie eine Zange (s. Fig. 1 5). Soll beispielsweise ein Schirm gekuppelt werden, so wird die Zange aus einander genommen, die Kette um den Gegenstand gedreht, die Zange aus der offenen Stellung Fig. 17 in die geschlossene Fig. 15 zusammengeführt, vorher das Ueberflüssige der Kette einem der Haken / angehängt und der Schlofsbügel B durch die Oesen m eingesteckt und somit die Kupplung verschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Verschlufsvorrichtung für Reiseeffecten u. s. w., bestehend aus einer zweitheiligen, um c aufklappbaren Klammer A, die mit Haken oder Stiften versehen ist und durch einen mit Schlitzen d versehenen Schliefsbügel B zusammengehalten wird, wobei die schliefsende Stellung des letzteren durch die beweglichen Nasenriegel g gesichert oder gelöst wird.
    In Verbindung mit der in 1. bezeichneten Vorrichtung ein am Bügel B anzubringendes Kuppelstück, bestehend aus zwei Zangenhälften, die mit Oesen m zur Aufnahme des Bügels B und den Oeffhungen k zur Durchbringung einer Schliefskette oder Schnur versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50798D Verschlufsvorrichtung für Reiseeffecten u. s. w Expired - Lifetime DE50798C (de)

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