DE282939C - - Google Patents

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DE282939C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 282939 -KLASSE 68«. GRUPPE 107.
MAX STOLL in LEIPZIG.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken, die auch für Hüte, Schirme und Stöcke geeignet ist und die man »sichern« kann, so daß die sogenannten Paletotmarder und Vertauscher von Kleidungsstücken sich der Gegenstände nicht bemächtigen können.
Die Vorrichtung unterscheidet sich von den vielen bekannten Einrichtungen dieser Art ίο durch ihre Einfachheit, praktische Brauchbarkeit und durch die von ihr gewährleistete absolute Sicherheit.
Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden
Zeichnung veranschaulicht. Sie besteht aus einer am Kleidungsstück angebrachten Kette in der Form einer laufenden Schleife, die in Fig. ι und 2 dargestellt ist.
Zu der Vorrichtung kann man Schlösser nach Belieben wählen. Man verwendet soso wohl einfache, wie kompliziertere Schlösser, auch Vexier- und Buchstabenschlösser, Schnappschlösser u. dgl,, und kann gegebenenfalls auch Federschlösser brauchen, bei denen der Öffnungshebel sich am Schlosse befindet und in einer gewissen, nicht ohne weiteres zu erkennenden Weise bewegt werden muß, um das Schloß oder die Klammer zu öffnen, so daß ein Dieb viel zu lange Zeit brauchen und sich auffällig machen würde. Im allgemeinen dürfte bei dieser Vorrichtung ein einfaches Schloß bevorzugt werden, da sich dieses klein und leicht genug herstellen läßt und Sicherheit bietet.
Am Kragen des Kleidungsstückes sind zwei Löcher vorgesehen, die mit Metallösen ausgerüstet sind und die z. B. an einem dem Schneider fertig zu liefernden Gazestück oder Stahlfederstück o. dgl. angebracht sein können. Durch die Löcher ist eine gute Kette 1 (Stahl) gezogen, derart, daß eine laufende Schleife gebildet ist. Das heißt, das eine Ende der Kette ι hat einen Ring 2, durch den das andere Kettenende gezogen ist und dieses hat vor dem Ring 2 einen Knopf 3, so daß der Ring 2 nicht abschlüpfen kann. Hinter dem Knopf 3 soll die Kette 1 noch eine Verlängerung haben, um sie genügend lang zu erhalten. Die laufende Schleife, die so groß gewählt wird, daß man den Kragen des Kleidungsstückes nicht unnötig zusammenzüschieben braucht, kann also ohne weiteres als Aufj hängsei benutzt werden, wenn man das Kleidungsstück nicht besonders gegen unbefugte Fortnahme zu sichern nötig hat.
Will man aber z. B. in einem Restaurationslokal die Sicherung anwenden, so hängt man das Kleidungsstück ebenso an der Schleife auf, zieht aber diese entsprechend mehr zusammen, so daß man das noch freie Kettenende um den Hutbügel schlingen kann. Die beden Kettenteile legt man nebeneinander und klappt ein Schloß über sie und schließt dieses ab. Alsdann ist die Sicherung vollzogen.
Bei Aufhängehaken aus offenen Drahtbügeln, wie ein solcher in Fig. 2 gezeichnet ist, kann man die Kette durch den Bügel ziehen und braucht dann mit dem Schloß nicht ganz an den Bügel heranzugehen. Bei anderen Haken geht man mit dem Schloß möglichst dicht an den Haken heran, so daß ein Abziehen der mit dem Schloß gebildeten Kettenschleife unmöglich ist. Selbst bei dem aus einem Holz-
pflock gebildeten Kleiderhaken, wie man sie noch in ländlichen Wirtsstuben findet, kann man die Sicherung durch genügendes Herangehen mit dem Schloß erzielen.
Auch für Hüte kann die Aufhängevorrichtung mit Sicherung angewendet werden. Hierbei wird die Kette am Schweißleder oder auch unter dem Hutband (mit Hilfe zweier, nicht sehr weit voneinander entfernter Löcher) nach
ίο innen durchgezogen und oben am Hutfutter leicht lösbar befestigt.
Die Art der Aufhängung und Sicherung ist dann gerade wie beschrieben. Sie wird nur von oben nach unten vollzogen. Bei Schirmen und Spazierstöcken' braucht die Kette nicht so lang zu sein. Bei Handtaschen, Muffen, Fächern u. dgl. kann man eine entsprechende Aufhängevorrichtung ebenfalls anordnen.
Anstatt einer Kette kann man feine Stahl-
ao schnüre. o. dgl. verwenden.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Gazestücke, Tuchstücke oder Lederflecken, die dem Schneider mit der Kette geliefert werden, mit eingenähten oder einge- webten Widerständen versehen sein sollten, damit ein Dieb nicht etwa durch Aufschneiden oder Herausschneiden die Sicherung illusorisch machen kann. Die Widerstände bestehen z. B. Stahldraht oder schmalen Stahlstreifen,
die entweder zusammenhängen oder einzeln angebracht sind, und die das Herausschneiden oder das Durchschneiden von Loch zu Loch verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gegen Fortnahme sicherbare Aufhängevorrichtung für Kleidungsstücke u. dgl, gekennzeichnet durch eine am aufzuhängenden Stück angeordnete, nicht zu öffnende, laufende Schleife, die einerseits das Aufhängsei bildet, deren Enden nach dem Aufhängen aber um den Haken (durch den Bügelhaken zu ziehen) schlingbar sind und durch ein sie umfassendes . und aus der geraden Richtung drückendes Schloß unverrückbar zusammengehalten sind, wobei zwischen den Löchern zum Befestigen der Kette im Stoff Widerstände in Gestalt von zusammenhängenden oder einzelnen Stahldrähten oder -streifen angeordnet sind, um das Herausschneiden oder Durchschneiden von Loch zu Loch zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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