DE507041C - Vorrichtung zur Foerderung von Faellungsmitteln in ungeloester Form in einen Reaktionsbehaelter oder in zu reinigendes Wasser - Google Patents

Vorrichtung zur Foerderung von Faellungsmitteln in ungeloester Form in einen Reaktionsbehaelter oder in zu reinigendes Wasser

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DE507041C
DE507041C DEN29979D DEN0029979D DE507041C DE 507041 C DE507041 C DE 507041C DE N29979 D DEN29979 D DE N29979D DE N0029979 D DEN0029979 D DE N0029979D DE 507041 C DE507041 C DE 507041C
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drum
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/687Devices for dosing solid compounds

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zur Förderung von Fällungs- und Neutralisationsmitteln in ungelöster Form in einen Reaktor oder in zu reinigendes Wasser bekannt, die eine unter dem Vorratsbehälter für das feste Reagens angeordnete, mit axial gerichteten Nuten versehene Trommel besitzen. Da häufig hygroskopische Chemikalien, z. B. fein gemahlenes Kalkhydratpulver, zugegeben ίο werden müssen, kommt es vor, daß die Chemikalien in den Nuten klebenbleiben, wodurch die Genauigkeit der Zuführung leidet. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird der Erfindung gemäß die Trommel mit einem Klopf werk versehen. Bei den durch das Klopfwerk erzeugten Erschütterungen fällt das Material einwandfrei heraus, wenn die Nuten sich in den unteren Stellungen befinden. Letztere können in den oberen Stellunao gen wieder mit der Materialmenge gefüllt werden, die dem Reaktionsbehälter oder dem zu reinigenden Wasser zugeführt werden soll.
Zweckmäßig wird das Klopfwerk im Inas nern der Trommel angeordnet. Es besteht aus einem oder mehreren auf der Trommel drehbar gelagerten zweiarmigen Hebeln, deren einer Arm je einen Hammer trägt. Dieser kann auf einen im Innern der Trommel Vorgesehenen Ansatz fallen, nachdem der Ansatz beim Anschlag an den anderen Hebelarm den Hammer in die obere Gleichgewichtslage gebracht hat. Da das Klopfwerk im Innern liegt, wirkt es nicht weiter störend auf die übrigen Teile der Vorrichtung.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung.
Unter dem Vorratsbehälter α, der etwa einen Monatsbedarf an Chemikalien fassen kann, ist eine Trommel b gelagert, deren Mantel mit axial gerichteten Nuten c versehen ist. Die Trommel b wird durch einen Elektromotor angetrieben, dessen Drehzahl leicht zu regulieren ist.
Beim Drehen der Trommel b füllen sich die Nuten c mit Chemikalien, die sich im Vorratsbehälter α befinden und dem zu reinigenden Wasser zugegeben werden sollen. Das in den Nuten c sich befindende Material wird bei der Weiterdrehung in das Wasser abgeworfen.
Zwischen dem Vorratsbehälter α und der Trommel b ist ein Schieber d (Abb. 2) vorgesehen, durch den die Nuten c so abgedeckt werden können, daß sie sich entweder ganz, zum Teil oder überhaupt nicht mit Chemikalien füllen. Durch Einstellen des Schiebers d können die dem Reaktor zuzuführenden Che-
mikalien in einer für das zugeleitete Wasser erforderlichen Menge zugegeben werden.
Auf der Trommelwelle h sind mehrere zweiarmige Hebel f drehbar gelagert. Die einen Arme der Hebel / tragen Hammer g, die auf Ansätze e fallen können, welche im Innern der Trommel b vorgesehen sind. Die Ansätze e nehmen bei der Drehung der Trommel b die freien Arme der Hebel f so lange
ίο mit, bis die Hammer g in die obere Gleichgewichtslage gebracht sind, aus der sie dann auf die Ansätze e fallen können. Zweckmäßig sind die Ansätze e für die Hämmer g versetzt zueinander angeordnet, so daß bei jeder Teildrehung ein Schlag ausgeführt wird. Die Stärke des Schlages läßt sich durch Verstellen des Winkels zwischen den Armen der Hebel verändern.
Der Schieber d wird mit dem Wasserzu-
ao führungsventil oder mit dem Wasserabführungsventil in der Weise verbunden, daß bei geschlossenem Ventil der Schieber d die Nuten c vollständig abschließt und bei geöffnetem Ventil die Nuten freigibt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Förderung von Fällungs- und Neutralisationsmitteln in ungelöster Form in einen Reaktionsbehälter oder in zu reinigendes Wasser mit einer unter dem Vorratsbehälter für das feste Reagens angeordneten, mit axial gerichteten Nuten versehenen Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (b) mit einem Klopfwerk versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Klopfwerk im Innern der Trommel angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trommelwelle QC) drehbar ein oder mehrere zweiarmige Hebel (/) gelagert sind, deren einer Arm je einen Hammer (g) trägt, der auf einen im Innern der Trommel Qf) vorgesehenen Ansatz (e) fallen kann, nachdem der Ansatz (e) beim Anschlag an den anderen Hebelarm den Hammer (g) in die obere Gleichgewichtslage gebracht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN29979D 1929-02-21 1929-02-21 Vorrichtung zur Foerderung von Faellungsmitteln in ungeloester Form in einen Reaktionsbehaelter oder in zu reinigendes Wasser Expired DE507041C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4742197A1 (de) 2024-11-08 2026-05-13 Hebdómada Unipessoal, Lda Optische zeichenerkennung und computervision-verfahren

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