DE506970C - Transportwagen fuer Grosstransformatoren - Google Patents
Transportwagen fuer GrosstransformatorenInfo
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- DE506970C DE506970C DEA57304D DEA0057304D DE506970C DE 506970 C DE506970 C DE 506970C DE A57304 D DEA57304 D DE A57304D DE A0057304 D DEA0057304 D DE A0057304D DE 506970 C DE506970 C DE 506970C
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- 239000003351 stiffener Substances 0.000 claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/16—Wagons or vans adapted for carrying special loads
- B61D3/166—Wagons or vans adapted for carrying special loads for carrying very heavy loads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Description
Die Grenzleistung moderner Transformatoren ist nicht, wie bei den meisten elektrischen
Maschinen, festgelegt durch Fragen elektrischer, technologischer und mechanischer
Art, sondern durch die Rücksicht auf die Transportfähigkeit auf der Eisenbahn. Um die Grenzleistung möglichst hochzutreiben,
hat es daher nicht an Bestrebungen gefehlt, durch geeignete Ausbildung besonderer
Transportwagen das vorgeschriebene Bahnprofil bis auf das äußerste auszunutzen. Man hat verschiedene Mittel gefunden, um
diesen Zweck zu erreichen.
So ist es beispielsweise bekannt, den aus
•.5 zwei Drehgestellen und einer den Transformator tragenden Brücke bestehenden Transportwagen
für das Durchfahren von Krümmungen dadurch besonders geeignet zu machen, daß die Brücke auf einem oder auf
beiden Drehgestellen seitlich verschiebbar angeordnet und durch Führungsräder gegen die
Schiene geführt ist. Eine solche Konstruktion ist erlaubt, da die Transformatoren auf
der Eisenbahn für sich allein befördert werden und die Beförderungsgeschwindigkeit
keine Rolle spielt.
Bei einer weiteren bekannten Ausbildung des Transportwagens bildet das Mittelstück
der Brücke einen Käfig, in welchen der Transformator ohne feste Verbindung hineingestellt
wird. Bei dieser Anordnung war mehr die Rücksicht auf Schonung des Transformators
beim Transport als die äußerste Ausnutzung des Bahnprofils maßgebend.
Wieder eine andere bekannte Anordnung zeigt deutlich das Bestreben, einen möglichst
großen Transformatorquerschnitt in dem Bahnprofil unterzubringen. Speziell wird mit
dieser Anordnung, bei der unter Vermeidung einer eigentlichen Brücke zwei Drehgestelle
durch Organe mit dem Transformatorkasten gekuppelt sind, eine größere zulässige Bauhöhe
des Transformators erreicht, da die Balkenhöhe der Verbindungsbrücke in Wegfall kommt. Da der Transformator aber
durch die seitlich neben ihm vorbeilaufenden Fachwerkträger getragen wird und diese entsprechend
kräftig konstruiert werden müssen, ist die Breitenausnutzung des Bahnprofils notwendigerweise
weniger günstig.
Die neue erfindungsgemäße Anordnung geht von der Erwägung aus, daß die Leistung
eines Transformators annähernd proportional mit der ersten Potenz der Schenkellänge, dagegen
ungefähr proportional mit der zweiten Potenz der Breite des aktiven Eisens wächst.
Dies hängt damit zusammen, daß man bei allen modernen Transformatoren, um runde Spulen verwenden zu können, quadratische
Schenkelquerschnitte verwendet. Es ist deshalb von Vorteil, in erster Linie die Breite
des Bahnprofils möglichst vollständig auszunutzen und die Ausnutzung der Höhe dieser
Rücksicht unterzuordnen. Erfindungsgemäß wird dieser Gedanke dadurch verwirklicht,
daß man die Längsträger der die beiden Drehgestelle verbindenden Tragbrücke über den
Transformator hinwegführt und den Trans-
Claims (5)
- formator von unten an ihnen befestigt. Durch die so erzielte vollständige Ausnutzung der Profilbreite für den Transformatorkasten ist der Bahntransport von Transformatoren bedeutend größerer Leistung möglich.In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für den neuen Transportwagen dargestellt, und zwar zeigen:Fig. ι und 2 einen solchen mit Ober- und ίο Untergurt,Fig. 3 und 4 einen solchen nur mit Obergurt, dagegen mit leichten Seitenwangen.In den Figuren bedeutet α den Transformator und b die beiden Drehgestelle. Diese sind gemäß Fig. 1 und 2 durch eine Brücke verbunden, welche sich in einen Obergurt c und einen Untergurt d gabelt; zwischen beiden Gurtungen c und d ist der Transformator α gefaßt, während er seitlich das volle, in Fig. 2 gestrichelt angedeutete Bahnprofil ausfüllen kann.Nach Fig. 3 und 4 fehlt die untere Gurtung, der Transformator hängt somit an dem Obergurt c. Um ein seitliches Ausschwingen des unteren Teiles des Transformators zu verhindern, genügen verhältnismäßig schwache Bauelemente, beispielsweise einfache Blechwangen e, die nur ein Mindestmaß an Profilbreite beanspruchen.Während nach Fig. 2 als Obergurt zwei durch horizontale Quer- oder Diagonalbalken f versteifte Längsträger dienen, ist in Fig. 4 gezeigt, daß man bei ausreichender Profilhöhe auch mit einem einzigen durchgehenden Mittelträger c als Obergurt auskommen kann, der mit einigen Querbalken g für die Seitenversteifung ausgerüstet ist. Wenn ein seitlicher Abschluß gewünscht wird, ist natürlich auch eine mehr oder weniger geschlossene Blechwand an den Längsseiten des Transformators anwendbar, da diese nur einen geringen Breitenraum beanspruchen.Es ist nicht notwendig, daß für den Transport der betriebsmäßige ölkasten verwendet wird; es kann daher auch ein behelfsmäßiger Blechkasten sein, der nur für den Transport verwendet wird und bei welchem gleichfalls durch Fortfall der Versteifungen auf beiden Seiten noch Platz gespart wird, der im Sinne der größtmöglichen Breitenausnutzung liegt.Patentanstrüche:ι. Transportwagen für Großtransformatoren mit zwei Drehgestellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (c) der die Drehgestelle verbindenden Tragbrücke unter Vermeidung seitlich am Transformator (α) vorbeilaufender Versteifungsträger über den Transformator hinweggeführt und oben an ihm befestigt ist.
- 2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsträger (c) von einem unter dem Transformator (α) hingeführten Längsträger (<i) unterstützt ist.
- 3. Transportwagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Bauteile (V), die lediglich ein seitliches Ausweichen des Transformators (α) verhindern.
- 4. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über den Transformator (α) hinweggeführte Längsträger (c) aus zwei parallelen Einzelträgern besteht, die in üblicher Weise durch horizontale Quer- oder Diagonalträger (f) miteinander verbunden sind,
- 5. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsträger (c) an seiner unteren Seite mit Querbalken (g) für die Seitenversteifung versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA57304D DE506970C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Transportwagen fuer Grosstransformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA57304D DE506970C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Transportwagen fuer Grosstransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506970C true DE506970C (de) | 1930-09-13 |
Family
ID=6941018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA57304D Expired DE506970C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Transportwagen fuer Grosstransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506970C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933243C (de) * | 1939-11-17 | 1955-09-22 | Karl Kaessbohrer Wagen U Karos | Schwerlastfahrzeug |
-
1929
- 1929-03-31 DE DEA57304D patent/DE506970C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933243C (de) * | 1939-11-17 | 1955-09-22 | Karl Kaessbohrer Wagen U Karos | Schwerlastfahrzeug |
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