DE506607C - Schiffskoerper - Google Patents

Schiffskoerper

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DE506607C
DE506607C DER76094D DER0076094D DE506607C DE 506607 C DE506607 C DE 506607C DE R76094 D DER76094 D DE R76094D DE R0076094 D DER0076094 D DE R0076094D DE 506607 C DE506607 C DE 506607C
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DE
Germany
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hull
ship
water
disengagement
behind
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Expired
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DER76094D
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CHRISTOF RUTHOF FA
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CHRISTOF RUTHOF FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description

  • Schiffskörper Bei Radschiffen bilden sich hinter den Schaufelrädern starke Wellen, welche, wie durchModellversuche festgestellt, denSchiffswiderstand bedeutend erhöhen. Ursache dieser Erscheinung ist die Beschleunigung des Wassers durch die Schaufelräder. Zur überwindung des Schiffswiderstandes müssen die Radschaufeln mit einer größeren Geschwindigkeit, als die entsprechende Geschwindigkeit des Schiffes, gegen das Wasser bewegt werden. Das dem Schaufelrad etwa mit der Geschwindigkeit des Schiffes zufließende Wasser wird also durch dieses beschleunigt und verläßt das Schaufelrad mit einer entsprechend größeren Geschwindigkeit. Hierdurch entsteht hinter dem Schaufelrad eine Kontraktion des abfließenden Wassers, welche zur Bildung eines leeren Raumes an der Schiffswand führt, in den von unten Wasser mit großer Geschwindigkeit einströmt und so eine Aufwärtsbewegung der Wassermassen verursacht. Die oben angeführte Wellenbildung und die Erhöhung des Schiffswiderstandes finden darin ihre Erklärung.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schiffskörper, der so ausgebildet ist, daß dieser leere Raum hinter dem Rad nicht entstehen kann und somit eine Vermehrung der Wellenbildung und Erhöhung des Schiffswiderstandes nahezu vermieden wird. Zu diesem Zweck ist die Seitenwand des Schiffskörpers hinter jedem Rad so weit nach außen gerückt, daß der leere Raum hierdurch ausgefüllt wird. Modellversuche haben gezeigt, daß durch eine derartige Anordnung der Gesamtwiderstand des Schiffes bei der gleichen Geschwindigkeit um 8 bis io v. H. vermindert wird.
  • Die Ausrückung der Seitenwand kann auch durch einen besonders angesetzten Teil ersetzt werden, der ihr entspricht, was namentlich bei schon vorhandenen Schiffen zweckmäßig erscheint.
  • An Stelle oder neben dieser Ausrückung bzw. dieses Ansatzes können auch in einiger Entfernung von der Schiffswand parallel zu ihr Flossen angeordnet werden, die den Wasserquerschnitt an dieser Stelle verringern und dadurch auch bewirken, daß der leere Raum im Wasser nicht entstehen kann. Diese Flossen können tropfenförmig oder ähnlich ausgeführt sein und werden zweckmäßig an der zu den Radkasten führenden Seitengalerie befestigt.
  • Man kann eine oder mehrere solcher Flossen nebeneinander anordnen.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen einer derartigen Einrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt, von oben gesehen, den Schiffskörper a mit den beiden Rädern, b. Unmittelbar hinter den Rädern ist auf jeder Seite die Seitenwand um ein Stück c nach außen gerückt, wodurch der sonst an dieser Stelle entstehende leere Raum im Wasser, der die Veranlassung zur Entstehung einer Welle an dieser Stelle ist, ausgefüllt wird. Zweckmäßig ist die Ausrückung mit einer schrägliegenden Fläche d an der Schiffswand angesetzt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. z ist an Stelle der Ausrückung an jeder Seite eine besondere Auflage e an der Schiffswand befestigt, die, soweit sie vom Wasser berührt wird, dieselbe Gestalt hat wie die Ausrückung nach Abb. i. Diese Ausführungsform kommt in erster Linie dann in Frage, wenn es sich um schon fertige Schiffe handelt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind außer der Ausrückung c noch zwei Flossen f, g auf jeder Seite parallel zur Schiffswand angeordnet, die mit dem Radkasten bzw. mit der zu ihr führenden Seitengalerie verbunden sind. Diese Flossen haben Tropfenform oder annähernde Tropfenform und dienen auch dazu, den leeren Raum im Wasser zu vermeiden: Die Flossen können an Stelle der Ausrückung oder gleichzeitig mit ihr vorhanden sein. Unter Umständen genügt auch nur eine Flosse, gegebenenfalls kann man auch mehr als zwei benutzen. bis auf die Kiellinie des Schiffes heruntergehen, können aber auch nur einen Teil der Seitenwand des Schiffes einnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiffskörper für Radschiffe, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Rädern die Seitenwand des Schiffes um das Maß der Zusammenziehung des Wasserstrahls hinter dem Rad nach außen gerückt ist. a. Ausführungsform des Schiffskörpers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung des Schiffskörpers durch eine besondere Auflage auf die Seitenwand ersetzt ist. 3. Ausführungsform des Schiffskörpers nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Ausrückung oder auch neben ihr eine oder mehrere zweckmäßig tropfenförmige Flossen in bestimmtem Abstand parallel zur Schiffswand angeordnet sind.
DER76094D 1928-10-31 1928-10-31 Schiffskoerper Expired DE506607C (de)

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