DE50603C - Heizvorrichtung für Vacuumkochapparate - Google Patents
Heizvorrichtung für VacuumkochapparateInfo
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- DE50603C DE50603C DENDAT50603D DE50603DA DE50603C DE 50603 C DE50603 C DE 50603C DE NDAT50603 D DENDAT50603 D DE NDAT50603D DE 50603D A DE50603D A DE 50603DA DE 50603 C DE50603 C DE 50603C
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
- C13B25/005—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices with heating coils
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Heizvorrichtung besteht aus einer Anzahl concentrischer Rohrgruppen. Jede Gruppe
besteht aus einer mehr oder minder grofsen Zahl mit geeignetem Zwischenraum über einander
geschichteter Kreisrohre, welche an einer Stelle an ein gemeinsames Dampfzuleitungsrohr
und an einer zweiten diametral gegenüberliegenden Stelle an ein gemeinsames Condensationswasserableitungsrohr
angeschlossen sind. Bei der zweiten Rohrgruppe liegen das Dampfzuleitungsrohr und Condensationswasserabflufsrohr
versetzt zu der Anordnung bei der ersten Gruppe. Bei der dritten, fünften, siebenten
u. s. w. Rohrgruppe entspricht die Lage des Dampfzuleitungsrohres und des Condensätionswasserabflufsrohres
der ersten Gruppe, bei der vierten, sechsten, achten u. s. w. Gruppe entspricht die Lage derjenigen der zweiten Gruppe.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι einen Verticalschnitt1 durch den .unteren
Theil eines Vacuumkochapparates mit der neuen Heizvorrichtung; Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt
nach x-x, Fig. 1. Der Heizdampf vertheilt sich aus dem gemeinsamen Zuleitungsrohr D in die Rohre I, II, III . . ., an welche
je eine Gruppe der Kreisrohre -R angeschlossen ist und welche, entsprechend der Heizfläche
der betreffenden Rohrgruppe, verschieden grofsen Querschnitt haben. Die Rohre I, II, III...
sind unten geschlossen bis auf ein kleines Loch v, welches für fortwährendes Aus- und
Durchblasen einer geringen Menge Dampf sorgt, damit keine Luft- oder Gasansammlungen
innerhalb der Rohre eintreten können.
Wie bereits oben erwähnt, sind die Dampfrohre I, II, III und die Condensationsrohre
in versetzter Lage an die Rohrgruppen R angeschlossen. In jeder Gruppe
steht dem Dampfzuleitungsrohr das Condensationswasserabflufsrohr gegenüber. Letztere
Rohre 1, 2, 3 ... münden unten frei aus, und zwar in denselben Kanal, dasselbe Rohr oder
denselben Doppelboden, wo die Löcher ν aus-münden. Condensationswasser und Abdampf ■
verlassen den Apparat bei W, Fig. 1.
Die Rohre R sind zweckmäfsig Halbkreisrohre , welche mit dem einen Ende an das
Dampfzuleitungsrohr, mit dem anderen Ende an das Condensationswasserableitungsrohr angeschlossen
sind. Diese Halbkreisrohre brauchen sich nicht in derselben Höhe gegenüber *zu
liegen und gleichsam zu vollen Kreisrohren zu ergänzen, sondern können in der Höhenlage
gegen einander versetzt sein, so dafs die Rohre I, Π. . . und 1,2... an den Anschlufsstellen
nicht zu stark geschwächt sind. Bei grofsen Ausführungen kann jedes Halbkreisrohr,
aus zwei oder drei Theilen zusammengesetzt sein, oder es können, bei entsprechender Vermehrung
der Dampfzuleitungs- und Condensationswasserableitungsrohre überhaupt nur
Viertelkreisrohre zur Anwendung kommen. Die Rohre werden an geeigneten Zwischenpunkten
mittelst Stützen 5, Fig. 2, abgestützt.
Uebrigens müssen die Zuleitungsrohre I, II, III . . . und die Condensationswasserabflufsrohre
1,2,3... keineswegs unter allen Umständen versetzt sein. Vielmehr können, wenn
der Dampf z. B. durch einen Condensationstopf bei W gespannt wird und reichlicher
Dampfzuflufs vorauszusetzen ist, die Dampfrohre I, II, III . _ . auf einer, die Wasserrohre
ι, 2, 3 . . . auf der gegenüberliegenden Seite
stehen. Die Construction wird dann noch einfacher und die gleichartigen Rohre I, II, III...
und 1,2,3... können dann sogar jeseitig zu je einer taschenförmigen Vereinigung ausgebildet
werden. Der ganze Apparat kann ein- oder mehretagig ausgeführt werden.
Die Heizwirkung bei vorliegender Heizeinrichtung ist eine sehr gleichmäfsige. Die
sich an den Heizrohren bildenden Dampf-■ Waschen lösen sich leicht von den horizontal
oder nahezu horizontal liegenden Rohren ab, treffen zunächst theilweise noch das nächsthöhere
Rohr, werden hier zur Seite gedrängt und steigen dann, die Füllmasse aufwirbelnd,
in die Höhe. Die um die Heizrohre herum sich immer wieder schliefsende, sinkende Füllmasse
wird hierdurch und durch die Ablenkung der dieselbe durchdringenden Dampfbläschen in einer Weise durch einander geworfen
, wie es zur Bildung eines harten Krystalles erwünscht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Heizvorrichtung für Vacuumkochapparate, bestehend aus concentrisch angeordneten Schichtungen von Rohren (R), welche Theile eines Kreises (Halbkreis, Viertelkreis u. s. w.) bilden und mit dem einen Ende an je eine der Heizfläche der betreffenden Rohrgruppe entsprechende gemeinsame Dampfzuleitung I, II, III..., mit dem anderen Ende an je eine gemeinsame Condensationswasserableitung 1, 2, 3 ... angeschlossen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50603C true DE50603C (de) |
Family
ID=325438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50603D Expired - Lifetime DE50603C (de) | Heizvorrichtung für Vacuumkochapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50603C (de) |
-
0
- DE DENDAT50603D patent/DE50603C/de not_active Expired - Lifetime
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