DE202127C - - Google Patents

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DE202127C
DE202127C DE1906202127D DE202127DA DE202127C DE 202127 C DE202127 C DE 202127C DE 1906202127 D DE1906202127 D DE 1906202127D DE 202127D A DE202127D A DE 202127DA DE 202127 C DE202127 C DE 202127C
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scaffolding
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brackets
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Expired - Lifetime
Application number
DE1906202127D
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Publication of DE202127C publication Critical patent/DE202127C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/02Containers for fluids or gases; Supports therefor
    • E04H7/04Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of metal
    • E04H7/06Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of metal with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 202127-KLASSE 37/. GRUPPE
in NÜRNBERG.
gelagertem Führungsgerüst.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von solchen Gasbehältern, bei denen das Führungsgerüst unabhängig von der Beckenwandung gelagert ist, und es bezweckt, das in sich tragfähige Führungsgerüst zum Aufstellen der übrigen Bauteile zu benutzen und besondere Hilfsgerüste, wie sie bisher erforderlich waren, entbehrlich zu machen.
ίο Dies wird dadurch erreicht, daß der auf einem leichten Baugerüst genietete Behälterboden an dem obersten Glockenschuß und dem über diesem zusammengestellten Kuppelgespärre der Glocke lösbar aufgehängt und mit beiden mittels an Auslegern der Führungsstiele angreifender Schraubenspindeln abgelassen wird, an denen nach Versetzung der Ausleger in geeignete Höhenlage das Kuppelgespärre mit dem obersten Glockenschuß entsprechend der fortschreitenden Herstellung der folgenden Glockenschüsse hochgezogen wird.
Die bei Ausübung des Verfahrens zur Herstellung eines Teleskopbehälters mit Flachbodenbecken aufeinanderfolgenden Maßnahmen und die hierzu erforderlichen Hilfsmittel sind aus den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung ersichtlich.
Fig. ι zeigt einen Führungsstiel mit Ausleger in den zum Ablassen des Behälterbodens und zum Einstellen der einzelnen Glockenschüsse erforderlichen Lagen
Die Fig. 2 bis 5 stellen Einzelheiten dar, welche die Art der Verbindung .des Bodens mit dem Kuppelgespärre und dem Ausleger des Führungsgerüstes näher veranschaulichen.
Zur Erläuterung der nachstehend in Betracht kommenden Begriffe sei zunächst darauf hingewiesen, daß unter dem Begriff »Hubteil« im allgemeinen sowohl die Tassen als auch die Oberglocke verstanden werden sollen, welch' letztere aus der Glockendecke und dem Glockenmantel zusammengesetzt ist. Mit Glockenschuß werden die den Glockenmantel bildenden Ringzonen der Mantelbleche bezeichnet.
Die das Verfahren bildenden einzelnen Maßnahmen gehen in folgender Weise vor sich.
Beim Beginn der Aufstellung des Führungsgerüstes wird zunächst der Behälterboden b auf einem leichten Lehrgerüst in der üblichen Weise fertig genietet. Nachdem die zum Aufsetzen der Hubteile in der Ruhelage dienenden U-Eisenbänke c am Boden b befestigt sind, wird der oberste Schuß der Oberglocke, der zugleich ein Teil des Eckringes ist, unmittelbar auf den Bänken c zusammengenietet und mit den Winkeleisenstücken d lösbar auf diesen befestigt, worauf das Kuppelgespärre f im Anschluß an den Eckring zusammengestellt wird. Auf der Oberseite des Bodens sowie an der Unterseite des Kuppelgespärres sind an lotrecht übereinanderliegenden Stellen in
ihren Stegen mit Löchern versehene kurze T-Eisenstücke g angenietet, in die durch ein Spannschlqß h verbundene Stangen i eingehängt werden. Die Länge der letzteren kann durch die Spannschlösser 72 so geregelt werden, daß der Boden an allen Stellen gleichmäßig von dem Kuppelgespärre getragen wird. Um den Boden samt dem Gespärre nach Entfernung des Bodengerüstes niederlassen zu können, werden zunächst in der Höhenlage A an den Stielen / des inzwischen bis über diese Höhe hinauf fertiggestellten Eührungsgerüstes trägerartig nach innen ragende, aus zwei U-Eisen bestehende Ausleger m befestigt, die nahe ihrem Ende durch schräge, mit den Stielen / verankerte Zugstangen η erfaßt werden. Zwischen den beiden Formeisen der Ausleger m geht je eine Schraubenspindel 0 hindurch, die an ihrem unteren Ende an einen Zapfen ρ der Bänke c angelenkt ist und nahe ihrem oberen Ende eine gegen die Oberseite der Ausleger sich stützende Mutter q trägt. Durch Drehen der letzteren wird der Boden mit dem Glockenschuß e und dem Kuppelgespärre so weit angehoben, daß das unter dem Boden befindliche Baugerüst entfernt werden kann. Hierauf werden die Muttern gleichmäßig im andern Sinne gedreht, und dadurch wird der Boden so weit abgelassen, bis er auf dem Sohlenmauerwerk aufruht. Sobald dies geschehen, werden die Spindeln 0 und Winkeleisenringe d von den Bänken c gelöst. Die Spindeln ' werden nun an Laschen r, die an dem obersten Glockenschuß oder dem Kuppelgespärre (Fig. 4) sitzen, befestigt, und dann wird der Schuß von den an seinem unteren Ende noch sitzenden Winkeleisenringen d befreit. Mittels der Schraubenspindeln wird dann, nachdem die Ausleger aus der Lage A etwa in die Stellung B gebracht worden sind (Fig. 1 ge- - strichelt), das Kuppelgespärre samt Eckring und anschließendem Glockenschuß e entweder um die ganze Höhe des Glockenmantels hochgezogen; dann werden die Glockenmantelbleche, vom untersten anfangend, nach oben hin angenietet, oder aber das Kuppelgespärre wird absatzweise hochgezogen, und dann werden die Mantelbleche, vom obersten beginnend, nach unten hin angesetzt.
Darauf werden die Ausleger m an den Stielen abermals so weit nach oben versetzt, daß sie sich ungefähr in einer der doppelten Höhe der Hubteile der Glocke entsprechenden Entfernung über dem Behälterboden in der Stellung C befinden. Ähnlich wie der obere Hubteil werden dann die Hubteile s und t hergestellt und hierauf mittels der Schraubenspindeln in ihre Ruhelage auf die Bänke c des Bodens abgelassen.
Durch das beschriebene Verfahren zur Herstellung von Gasbehältern wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß nicht nur die hohe kostspielige Unterrüstung für die Aufstellung des Kuppelgespärres gespart wird, sondern es werden auch die bisher zum Ablassen des Bodens in großer Anzahl üblichen Druckspindeln durch eine geringe Anzahl von auf Zug beanspruchten Schraubenspindeln ersetzt, die, da bei ihnen keine Knickung zu befürchten ist, erheblich kleinere Abmessungen als erstere erhalten können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Gasbehältern mit unabhängig von der Beckenwandung gelagertem Führungsgerüst, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einem Baugerüst in bekannter Weise fertig genietete Boden (b) an dem Glockenschuß (e) und dem über diesem zusammengestellten Kuppelgespärre (J) der Glocke lösbar aufgehängt und mit beiden mittels an Auslegern (m) der Führungsstiele (I) angreifender Schraubenspindeln (o) nach Entfernung des Baugerüstes auf das Grundmauerwerk herabgelassen wird, worauf mittels der Schraubenspindeln nach Versetzung der Ausleger an den Stielen das Kuppelgespärre (J) mit anschließendem Glockenschuß (e) so emporge-zogen wird, daß die folgenden Glockenschüsse nacheinander angenietet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906202127D 1906-05-23 1906-05-23 Expired - Lifetime DE202127C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38332D AT38332B (de) 1906-05-23 1908-09-18 Verfahren zur Herstellung von Gasbehältern mit unabhängig von der Beckenwandung gelagertem Führungsgerüst.

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Publication Number Publication Date
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ID=464635

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DE1906202127D Expired - Lifetime DE202127C (de) 1906-05-23 1906-05-23

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