DE505633C - Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels - Google Patents

Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels

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DE505633C
DE505633C DED52998D DED0052998D DE505633C DE 505633 C DE505633 C DE 505633C DE D52998 D DED52998 D DE D52998D DE D0052998 D DED0052998 D DE D0052998D DE 505633 C DE505633 C DE 505633C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/26Folding in combination with unpiling

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels Die Erfindung bezieht sich auf jene Art von Einzugvorrichtungen, bei denen mittels zweier sieh gegeneinander drehender `,Talzen das unterste oder oberste Blatt eines Papierstapels unter gleichzeitigem einmaligen Falzen entnommen wird und wobei der Umfang dieser Einzugwalzen geringer gehalten ist als die von ihnen beim größten Format zu fördernde Papierlänge.
  • Derartige Einzugwalzen dürfen nur absatzweise zur Wirkung kommen, wenn zwischen den einzelnen eingezogenen Blättern bestimmte Abstände erzielt werden sollen, die notwendig sind, um im weiteren Verlauf der Verarbeitung an genau bestimmten Stellen jedes Blattes durch Arbeitswalzen oder sonstige Werkzeuge Arbeiten vorzunehmen. Bei den bekannten Einrichtungen werden deshalb die Einzugwalzen absatzweise mit dem Papierstapel in Berührung gebracht, und zwar entweder durch entsprechendes Heben und Senken der Walzen selbst oder aber des Papierstapels. In beiden Fällen ergeben sich bei Verarbeitung bestimmter Papiersorten schädliche Wirkungen. So entstehen Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von feinen, empfindlichen wie auch von rauhen oder farbigen Papieren, weil bei diesen das stoßweise Ansetzen der Walzen an das zu entnehmende Blatt leicht Abzeichnungen oder Eindrücke hen@orruft, die das Aussehen der fertigen Werkstücke beeinträchtigen. Ebenso lassen sich sehr glatte Papiere mit den bekannten Einzugwalzen nur sehr schwer z-erarbeiten, weil dabei die für ein sicheres und gleichmäßiges Erfassen erforderliche Reibung zwischen Papier und Walzen zu stark vermindert ist. Schließlich ergibt sich, wenn es sich um die jeweilige Entnahme des untersten Blattes von einem Stapel handelt, bei sehr dünnen Papieren der Übelstand, daß diese trotz des durch den geringen Walzendurchmesser sich ergebenden kleinen Walzenspaltes sehr leicht dazu neigen, in den letzteren hinein durchzuhängen, so daß häufig zwei oder mehr Blätter gleichzeitig eingezogen werden. Begünstigt wird dieser Übelstand bei den vorwiegend angewandten heb- und senkbaren Einzugwalzen noch dadurch, daß hierbei die seitlichen Stapelhalter nicht tief genug in den Walzenspalt hineingeführt werden können, um im gesenkten Zustand der Walzen den Stapel bis zum untersten Blatt zu halten.
  • Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung werden alle aufgezählten, auf die Verarbeitung der verschiedenen kritischenPapiersorten bezüglichen Schwierigkeiten behoben. Das Entstehen von Abzeichnungen oder Eindrücken auf empfindlichen Papieren wird dadurch vermieden, daß die Einzugwalzen, die ortsfest gelagert sind, dauernd am Papierstapel anliegen, jedoch nur absatzweise zwangsläufig angetrieben werden und mit Freilaufeinrichtung ausgerüstet sind. Der zwangsläufige Antrieb der Einzugwalzen geschieht nur so lange, bis das zu entnehmende Blatt zwischen ein dicht bei den EinzugWalzen angeordnetes, dauernd umlaufendes Walzenpaar gelangt ist, von dem es dann vollends gänzlich vom Stapel abgezogen wird. Dabei dreht das ablaufende Blatt die Einzugwalzen infolge ihrer Freilaufeinrichtung weiter und läßt sie dabei so sanft auf das nächstfolgende Blatt übergehen, daß keinerlei Abzeichnungen entstehen können. Sofort nach ihrem Übergang auf das nächste Blatt beginnen die Einzugwalzen, dieses ebenfalls noch während ihres Freilaufes aufzubauschen, und sie kommen erst zuin Stillstand, wenn das vorhergehende Blatt.aus ihnen leerausgelaufen ist.
  • Um beim Beginn der nächsten zwangsläufigen absatzweisen Drehung der Einzug walzen ein anfängliches Gleiten und ein solches überhaupt während des ganzen Entnahmevorganges zu vermeiden, wodurch ebenfalls Abzeichnungen und außerdem auch Ungenauigkeiten in der Blattlage entstehen können, sind erfindungsgemäß neben den Einzugwalzen endlose Gummibänder angeordnet, die von den Einzugwalzen selbst und daher ebenfalls absatzweise angetrieben werden. Der Stapel ruht teilweise auf diesen Gummibändern, und die Reibung zwischen ihnen und dein abzunehmenden Blatt ist infolge der großen Angriffsfläche so stark, daß ein Gleiten mit voller Sicherheit vermieden wird. Die. von den Einzugwalzen abgewandten Führungsrollen der Gummibänder werden im Takt des Blatteinzuges abwechselnd angehoben und gesenkt, damit die Gummibänder nicht zu früh mit dem nächstfolgenden Blatt in Berührung kommen.
  • Auch bei der Verarbeitung sehr glatter Papiere ist durch die Anwendung der endlosen Gummibänder die Gefahr des teilweisen Gleitens und der dadurch hervorgerufenen Ungenauigkeiten in zuverlässiger Weise beseitigt.
  • Die Gummibänder können entweder über Rollenpaare geführt werden, deren eine Rolle dicht neben den Einzugwalzen und deren andere von diesen weiter entfernt angeordnet ist, die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß die Gummibänder auf der einen Seite unmittelbar über die Einzugwalzen geleitet sind.
  • Die bei sehr dünnen Papieren bestehende -Neigung zum Durhhängen in den Walzenspalt hinein wird erfindungsgemäß dadurch gemindert, daß der Papierstapel an seinen vier Ecken durch Untersetzen kleiner Rollen o. dgl. leicht angehoben wird, so daß eine Versteifung des Papiers eintritt, die dem natürlichen Durchhängen entgegenwirkt. In der Zeichnung, sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsg'egen@tahdes darge#fgf. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht und teilweisen .senkrechten Schnitt mit neben den Einzugwalzen über besondere Rollen geführten Gummibändern.
  • Abb. 2 dasselbe in Draufsicht, Abb. 3 eine Seitenansicht und teilweisen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung mit unmittelbar über die Einzugwalzen geführten Gummibändern und mit Unterstützungsrollen für die vier Stapelecken, Abb. d. dasselbe in Vorderansicht.
  • Auf der Platte i (Abb. i) ruht der Blätterstapel 2, gehalten durch die Papierhalter 3, d., 5, 6, 7, B. Durch Schlitze in der Platte i hindurchragend, ist das Guininiwalzenpaar g, g' an dieser gelagert. Auf der Achse der Walze g' ist das Sperrad io verstiftet, während daneben ein Zahnrad i i, welches in das Sperrad io eingreifende Sperrklinken 12, 12' trägt, lose aufgesteckt ist. Ein von der Rollenscheibe 14 bewegtes Malteserkreuz 13 trägt ein Zahnrad 15, welches in das Zahnrad i i eingreift. Der Antrieb dieses Malteserkreuzgetriebes erfolgt von der Hauptwelle 16 mittels Kette 17. Die Einzugwalzeng, g' sind miteinander durch Zahnräder verbunden, in welche die Zwischenräder 18, 18' eingreifen und so die Bewegung der Einzugwalzen g, g' unter Vermittlung von auf den Achsen der Gummituchantriebsrollen ig, ig' befestigten Zahnrädern auf die endlosen Gummitücher 2o, 2o' übertragen. Auf den Achsen der Antriebsrollen ig, ig' sitzen lose aufgesteckt die Hebelpaare 2i, 21', in welchen Gummibandfiihrungsrollen22, 22' gelagert sind-. Durch die im Maschinentakt umlaufenden Kurvenscheiben 2d., 24' werden unterVermittlung der an den senkrechtenArmen der Hebelpaare 21, 21' befestigten Rollen 23, 23' die endlosen Gummibänder 2o, 2o' gehoben und gesenkt, so daß die Berührung der laufenden Gummibänder mit dem Stapel dann unterbrochen wird, wenn das Blatt von den Förderwalzen 25, 25' gefaßt ist. Von der Hauptwelle 16 (Abb. i) wird die Bewegung mittels Kette 17 auf die Rollenscheibe 14. übertragen. Durch das von der Rollenscheibe 14 betätigte Malteserkreuz 13 wird die rotierende Bewegung in eine periodische umgewandelt und mittels der Zahnräder 15 und i i über die Sperrzähne 12 und Sperrad io auf die Einzugwalzen g, g' übertragen.
  • Die ständig am Stapel anliegenden Einzuggummiwalzen g, g' bauschen durch ihre Reibung das unterste Blatt des Stapels derart auf, daß sich die Bauschung in den von ihnen gebildeten Walzenspalt hinein entwickelt, bis das Blatt von den Walzen erfaßt, eingezogen und an das naheliegende, sich ständig drehende Walzenpaar 25, 25' abgegeben wird.
  • Nachdem das Blatt von den Walzen 25, 25' ergriffen wurde, ist die zwangsläufige Schaltbewegung beendet. Die Walzen 9, 9' drehen sich infolge ihrer Freilaufvorrichtung nur noch durch die Reibung des einlaufenden Blattes, solange sie mit demselben in Berührung bleiben; dann stehen sie bis zur n iiehsten Schaltung still.
  • In den Abb. 3 und d ist eine Ausführungsform dargestellt, wie sie für die Verarbeitung widerstandsloser Papiersorten gebraucht wird. Die Gummitücher laufen hier umnittelbar über die Einzugwalzen, und der Stapel liegt an den vier Ecken etwas erhöht auf Rollen. Im übrigen ist die Ausführung der in den Abb. i und 2 dargestellten gleich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels unter Anwendung zweier sich gegeneinander drehender, ortsfest gelagerter und zwangsläufig angetriebener Einzugwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugwalzen (9, 9') mit einer Freilaufeinrichtung (io, 1i, 12) versehen sind und absatzweise angetrieben werden, und daß neben den Einzugwalzen (9. 9') zwangsläufig von diesen angetriebene endlose Gummibänder (20, 2o') derart angeordnet sind, daß sie durch absatzweises Heben und Senken der von den Einzugwalzen abgewandten Bandrollen (22,22) abwechselnd völlig oder nur teilweise am Stapel anliegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummibänder (20, 20') unmittelbar über die Einzugwalzen (9, 9') geführt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Rollen (32, 33. 32', 33') oder sonstigen geigneten Mitteln, die den Stapel an seinen vier Ecken hochhalten.
DED52998D 1927-05-04 1927-05-04 Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels Expired DE505633C (de)

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DE505633C true DE505633C (de) 1932-01-21

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DED52998D Expired DE505633C (de) 1927-05-04 1927-05-04 Vorrichtung zum Entnehmen und gleichzeitigen einmaligen Falzen des untersten oder obersten Blattes eines Papierstapels

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DE (1) DE505633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076149B (de) * 1956-08-04 1960-02-25 Falz Und Heftmaschinenwerk Lei Falzmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1076149B (de) * 1956-08-04 1960-02-25 Falz Und Heftmaschinenwerk Lei Falzmaschine

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