DE50552C - Vorrichtung zum Feststellen von Lüftungsfenstern, Dachtheilen u. dergl - Google Patents
Vorrichtung zum Feststellen von Lüftungsfenstern, Dachtheilen u. derglInfo
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- DE50552C DE50552C DENDAT50552D DE50552DA DE50552C DE 50552 C DE50552 C DE 50552C DE NDAT50552 D DENDAT50552 D DE NDAT50552D DE 50552D A DE50552D A DE 50552DA DE 50552 C DE50552 C DE 50552C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
- E05F11/32—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with rotary bars guided in the frame
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Vorliegende Construction besteht im wesentlichen aus einer Einrichtung, vermittelst welcher
Ventilations-Fenster, oder vor den Fenstern angebrachte Lichtreflectoren u. dergl., oder sogar
ganze Dachtheile von einer passend gewählten Stelle aus in jede beliebige Stellung gebracht
und in dieser festgehalten werden können. Aufserdem ist die Anordnung getroffen, dafs
die Glastafeln in die Rahmen nicht eingekittet zu werden brauchen, sondern durch einen
Druckrahmen gehalten werden. Endlich ist für derartig ausgestattete Fenster oder Dachtheile
eine Einrichtung vorgesehen, dafs das ablaufende Regenwasser nicht in die Mauern
einzudringen vermag und diese daher beständig trocken gehalten werden.
Auf der Zeichnung sind diese Einrichtungen beispielsweise an einem Ventilations - Fenster
dargestellt. Das Fenster f, welches in seinem Rahmen r um die Scharniere c c bewegt werden
kann, enthält eine der Anzahl der Fenstertafeln entsprechende Anzahl kleinerer Rahmen T1,
welche um Scharniere C1 C1 drehbar sind und
die Glastafeln festhalten, und welche durch Vorreiber ν festgehalten werden. Diese Einrichtung
bietet den Vortheil, eine gebrochene Glastafel sofort durch eine im Vorrath gehaltene
ersetzen zu können, ohne sie einkitten zu müssen. An dem Fenster / ist ein Stehbolzen
b (bei gröfseren Fenstern auch mehrere) angeordnet, mit welchem der passend gekrümmte
Hebel h drehbar verbunden ist. Ein weiterer Stehbolzen b1 ist beiläufig in der
Höhe der Scharniere c c vorgesehen, in welchem bei i drehbar ein Kreuzhebel k gelagert
ist, der einerseits mit dem Hebel /?, andererseits durch die Gelenkstange g mit der Zugstange
\ verbunden ist. Letztere, welche bei fj geführt wird, mündet mit ihrem unteren
Ende am besten in einem Gehäuse n, welches einerseits als Führung, andererseits zur Aufnahme
eines Gegengewichts m dient, welches vortheilhaft das Gewicht des zu bewegenden
Fensters ausgleicht.
Es geht aus dem Gesagten bereits hervor, dafs durch das Höher- oder Tieferstellen des
Gewichtes m das Fenster f geöffnet oder geschlossen
wird. Durch die Ausgleichung wird in präciser, auf andere Art nicht erreichbarer
Weise eine Verstellung des Fensters um Bruchtheile eines Centimeters ermöglicht. Es ist
jedoch überdies ein federnder Hebel d mit einem Arretirstift s vorgesehen, welcher in der
höchsten oder tiefsten Stellung oder auch in Zwischenstellungen des Gewichtes in entsprechende
Bohrungen des Gehäuses η einschnappt. Nicht unerwähnt soll bleiben, dafs
man mit Vortheil das ganze Gestänge \ vom untersten' bis zum obersten Stockwerke in die
Mauer einläfst bezw. durch Langthüren abschliefsbar macht, und dafs die Feststellung
der Gegengewichte m auch in anderer als der angedeuteten Weise erfolgen kann.
Die eingangs erwähnte Einrichtung der Ableitung des Regenwassers und der sich an die
Fenster anlegenden Feuchtigkeit ist aus der Zeichnung ersichtlich und besteht aus einer
geneigten Rinne α, welche einen Ablauf at besitzt,
der entweder ins Freie oder zu einem untergesetzten Gefäfs im Innern führt. Bei Verwendung gufseiserner Fenster können die
Falze der Fensterrahmen so angeordnet werden, dafs ein beinahe luftdichter Abschlufs des geschlossenen
Fensters gewährleistet ist.
Aehnlich wie für Fenster wird die Einrichtung für Lichtblenden oder für Dachtheile
durchgeführt, so dafs hierüber eine nähere Erklärung unnöthig erscheint. Besonders vortheilhaft
ist diese Anordnung der Verstellung für Shet-Dächer, weil sie eine gründliche
Lüftung ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Für verstellbare Fenster, Lichtblenden, Dachtheile u. dergl. die Anordnung von Stehbolzen b und b17 mit welchen passend gekrümmte Hebel h und k und Gelenke g und Zugstangen \ derart in drehbarer Verbindung stehen, dafs der zu verstellende Theil in jeder Lage durch an den Zugstangen befindliche Gegengewichte m ausbalancirt wird und von einer beliebigen Stelle bethätigt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50552C true DE50552C (de) |
Family
ID=325391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50552D Expired - Lifetime DE50552C (de) | Vorrichtung zum Feststellen von Lüftungsfenstern, Dachtheilen u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50552C (de) |
-
0
- DE DENDAT50552D patent/DE50552C/de not_active Expired - Lifetime
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