DE503300C - Verfahren zur Herstellung von Armaturen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Armaturen

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DE503300C
DE503300C DEE37178D DEE0037178D DE503300C DE 503300 C DE503300 C DE 503300C DE E37178 D DEE37178 D DE E37178D DE E0037178 D DEE0037178 D DE E0037178D DE 503300 C DE503300 C DE 503300C
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DE
Germany
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fittings
metal
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pipe
manufacture
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DEE37178D
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H D Eichelberg & Cie GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Ventilen, Hähnen, Rohrstutzen, Verbindungsstücken und ähnlichen Armaturen, welche dem korrodierenden Angriff der durchgeleiteten Stoffe besonders hohen Widerstand bieten sollen. Derartige Armaturen, Rohr- und Verbindungsstücke aller Art werden insbesondere in der chemisch-technischen Industrie, in der Lebensmittelindustrie und für Koch-
to anlagen gebraucht. Man stellt sie bisher für gewöhnlich aus Reinnickel oder aus hochnickelhaltigen und chromhaltigen Legierungen her, doch sind diese Metalle und Legierungen bekanntlich sehr teuer und vielfach auch schwer zu gießen, so daß sich der Preis für derartige Armaturen außerordentlich hochstellt.
Um die Kosten zu senken, ist versucht
worden, in der Weise zu verfahren, daß die Armatur unter Innehaltung von Abmessungen, welche ein nachträgliches Einsetzen eines Futters gestatten, aus billigem und leicht gießbarem Material gefertigt und aus korrosionsfestem Material bestehende Futterstücke in das Gußstück eingesetzt und darin geeignet befestigt wurden.
Dieses Verfahren weist jedoch in doppelter Beziehung Nachteile auf. Einmal ist das nachträgliche Einfügen der Futterstücke nur bei solchen Armaturen ausführbar, deren Hohlräume einfache, z. B. zylindrische oder mit dem weiteren Ende frei nach außen zu mündende, konische Form aufweisen. Das Verfahren ist daher überhaupt nur bei Armaturen von verhältnismäßig sehr einfachen Formen anwendbar. Zweitens ist bei diesem Verfahren ein dichter Schluß der Fugen, in welchen die nachträglich eingesetzten Futterstücke aneinanderstoßen, ausgeschlossen, da nur ein loser stumpfer Zusammenstoß stattfindet. Es besteht daher ohne weiteres die Möglichkeit, daß die durch die Armatur geleitete Flüssigkeit oder Gase durch die Fugen hindurch mit dem nicht korrosionsfesten Armaturmaterial in Berührung treten, dasselbe mehr oder minder zerstören und schließlich zwischen dem Gußmaterial und der Außenwandung der Futterstücke ins Freie treten.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, durch welches unter Beibehaltung einer Ausbildung, bei der nur die innere Auskleidung aus korrosionsfestem Material besteht, sämtliche vorgenannten Mängel beseitigt werden. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die innere Auskleidung zunächst aus einzelnen Rohr- und Blechstücken aus hoch Widerstandsfähigen Metallen zusammengesetzt und dann umgössen wird.
Bei der Herstellung' der neuen Armaturen, Rohr- und Verbindungsstücke wird erfindungs-, gemäß derart verfahren, daß die entsprechend der Form der angegriffenen Wandungen gebogenen Blechmäntel aus widerstandsfähigem Material als Kernmäntel in die Gießform der Armatur eingesetzt und mit dem billigeren Metall umgössen werden. Die eingesetzten Kernmetallhüllen erreichen bei dem Guß eine genügende Hitze, um untrennbar fest mit dem umgössen en Metall verbunden zu werden. Auch
werden infolge der beim Erstarren des Außenmetalles auftretenden Schwindung die Ränder der eingesetzten Blechrohre, Blechkonusse o.dgl. so dicht aufeinandergepreßt, daß sie für den praktischen Gebrauch ohne voraufgegangenes Verlöten oder sonstigen Nahtverschluß genügend dicht sind, um der durchgeleiteten Flüssigkeit kerne Berührung mit dem Umgußmetall zu gestatten. Die eingesetzten Kernhüllen
ίο können dabei aus einem beliebigen hoch widerstandsfähigen Metall oder entsprechenden Metallegierungen bestehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem als Ausführungsbeispiel für die neuen Armaturen gewählten Hahn mit Küken veranschaulicht.
Der eigentliche Hahnkörper 1 mit Rohransatz 2 besteht aus billigem, leicht gießbarem Metall, z. B. Messing, Eisen, Aluminium o. dgl. Beim Gießen dieses Hahnkörpers i, 2 werden die beispielsweise aus Reinnickelblech gebogenen Rohrstücke 3 und 4 sowie der als Kükensitz dienende Konus 5 als Kernhüllen in die Gießform eingesetzt und von dem minderwertigen Metall umgössen. Man erhält auf diese Weise einen Hahnkörper, welcher an allen mit der durchgeleiteten Flüssigkeit in Berührung kommenden Flächenteilen eine hinreichend starke Wandung aus hoch widerstandsfähigem Material aufweist.
Das Hahnküken 8 ist in ähnlicher Weise ausgebildet. Hier weist der Kükenkörper eine Außenhülse 6 aus widerstandsfähigem Material auf, in welche das billigere Metall eingegossen ist. Die Durchtrittsöffnung im Küken besteht wiederum aus einem aus Blech gebogenen Rohr 7 aus hoch widerstandsfähigem Material, welches in das Umgußmetall 8 eingebettet ist.
In der gleichen Weise lassen sich Ventile, Rohrstutzen, Verbindungsstücke und sonstige Armaturen aller Art billig und auf einfache Weise herstellen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Armaturen, deren mit dem Leitungsmittel in Berührung tretende Wandungen sämtlich mit korrosionsfestem Material bekleidet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Bekleidung aus einzelnen Rohr- und Blechstücken aus hoch widerstandsfähigen Metallen zusammengesetzt und dann umgössen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE37178D 1928-03-24 1928-03-24 Verfahren zur Herstellung von Armaturen Expired DE503300C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742527C (de) * 1942-01-25 1943-12-06 Armaturenfabrik Leipzig Richar Verfahren zum Herstellen von Zapfarmaturen
DE900501C (de) * 1940-02-01 1953-12-28 Charlotte Heylandt Geb Wachter Walzenfoermiger Drehschieber
DE3608554A1 (de) * 1986-03-14 1987-09-24 B & S Metalpraecis Gmbh Absperr- und regelarmatur fuer korrosive und/oder abrasive stoffstroeme
DE19612678A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-02 Audi Ag Verfahren zum Herstellen eines Gußstückes

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