DE503296C - Drehventil - Google Patents

Drehventil

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Publication number
DE503296C
DE503296C DESCH85436D DESC085436D DE503296C DE 503296 C DE503296 C DE 503296C DE SCH85436 D DESCH85436 D DE SCH85436D DE SC085436 D DESC085436 D DE SC085436D DE 503296 C DE503296 C DE 503296C
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DE
Germany
Prior art keywords
rotary valve
closure body
housing
closing body
interchangeable
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Expired
Application number
DESCH85436D
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English (en)
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MAXIMILIAN SCHWARTZ
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MAXIMILIAN SCHWARTZ
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/16Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
    • F16K5/162Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. JULI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 g^GRUPPE
Maximilian Schwartz in Witten, Ruhr
Drehventil Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1928 ab
Für die Absperrung größerer Leitungen sind Hähne mit konischem Küken in normaler Ausführung unbrauchbar. Größere Hahngehäuse sind nicht absolut starr; sie verziehen sich auch bei sorgfältigstem Einbau; infolgedessen dichtet das Küken, ohne in das Gehäuse eingepreßt zu sein, nicht ab, wird es aber eingepreßt, ist es nicht mehr zu verdrehen.
Diese auch bei kleinen Hähnen bekannte
ίο unerwünschte Erscheinung führte zu einer Reihe von Hahnkonstruktionen mit Lüftevorrichtung des Kükens (vgl. die deutschen Patentschriften 352 572, 352617, 353512, 383388), welche aber sämtlich die charakteristische Eigenschaft des normalen Hahns, das Küken in abdichtender Lage im Hahngehäuse sitzend umzuschalten, beibehalten.
Für große Ausführungen ist dies aber aus den im Absatz 1 angegebenen Gründen undurchführbar." Es wird vielmehr erforderlich, vor jedem Umschalten das Küken aus dem Sitz zu heben, um es nach dem Umschalten wieder in den Sitz zu pressen. Durch diese Doppelbewegung verliert das Absperrorgan den Hahncharakter und nähert sich dem Wesen des Ventils; es wird daher auch korrekter Drehventil benannt.
Absperrorgane dieser Art sind auch bekannt geworden (vgl. z. B. das amerikanische Patent 838 433), wenngleich es als grundsätzlich verfehlt anzusehen ist. Das britische Patent 218 861 macht die Axialbewegung vom Flüssigkeitsdruck abhängig, der aber z. B. bei Betriebsunfällen verlorengehen kann und damit die Betriebssicherheit in Frage stellt. Das französische Patent 357 144 legt den gesamten Schaltmechanismus in das Gehäuse und dürfte, von anderen Mängeln abgesehen, schon aus diesem Grunde die notwendige Betriebssicherheit vermissen lassen. :
Voraussetzung einer betriebssicheren Ausführung eines Drehventils ist die Verlegung sämtlicher Teile der Antriebsmechanismen außerhalb des Gehäuses, um sie dem Angriff der Flüssigkeit zu entziehen, sie während des Betriebes zu warten und im Bedarfsfalle auch Einzelteile auch ohne Betriebsstörung auswechseln zu können; daß die Umschaltung einschl. der erforderlichen Axialbewegungen unter Vermeidung jeglichen Undichtwerdens zu erfolgen hat, ist als selbstverständliche Betriebsforderung außerdem zu erfüllen.
Diesen Bedingungen entspricht etwa das britische Patent 26 848 A. D. 1902. Als Nachteil dieser Konstruktion ist jedoch der indirekte Angriff des axialen Verstellmechanismus anzusehen, denn gerade diese Bewegung bietet den größten Widerstand und sollte daher als wichtigste nur direkt angreifend ausgeführt werden.
Nachstehend werden einige Ausführungsformen eines Drehventils beschrieben, welche auch für große Abmessungen nach jeder Richtung befriedigen.
i. In dem Ausführungsbeispiel 1 nach Abb. 1 wird der Abschlußkörper α durch zwei gleichzeitig als Führung dienende, durch Stopfbüchsen
abgedichtete Spindeln δ und c bewegt und hängt α einerseits in dem Spurlager d an der Spindel δ und im Vierkantgleitlager e an der Spindel c.
Die Spindel b, durch das Vierkant f an der Drehung verhindert, wird durch den Mechanismus M, und zwar durch Drehung des Schneckenrades g, welches mit Flachgewinde auf ihr sitzt, in axialer Richtung verstellt. Diese Bewegung wird durch das Spurlager d auf den Abschlußkörper α übertragen, der entsprechend in oder aus dem Sitz gehoben wird. Die Umschaltung des angehobenen Abschlußkörpers wird durch Verdrehen der Spindel c bewirkt, welche ihn durch das Vierkantgleitlager e mitnimmt; Spindel c wird durch Mechanismus Af2 betätigt.
2. Im Ausführungsbeispiel 2 nach Abb. 2 ist der Abschlußkörper a mit einer durchgehenden Achse, oder, was in der Wirkung das gleiche ist, mit zwei starr gekuppelten Achsenden b und c
so versehen. Abgesehen von der gegenüber 1 hierdurch verbesserten Führung des Abschlußkörpers wird durch direktes Erfassen der Achsenden b und c und damit des Abschlußkörpers a, durch die Mechanismen M1 und M2 eine nicht unwesentliche Vereinfachung erzielt.
3. Da bei der Ausführungsform 2 der aus dem Sitz gehobene Abschlußkörper, im Mechanismus Ai1 hängend, auch von diesem umgeschaltet werden könnte, falls er vom Mechanismus M2 freigegeben wird, läßt sich Mechanismus M2 zu einer schaltbaren Sperrvorrichtung vereinfachen, welche den Abschlußkörper für die Axialbewegung in beiden Richtungen an der Drehbewegung hindert, ihn aber zum Umschalten freigibt. In Abb. 3 ist diese Variante zu 2 dargestellt, wobei zur weiteren Vereinfachung beide Mechanismen auf die gleiche Seite des Abschlußkörpers verlegt sind.
Der Mechanismus M2 besteht beispielsweise aus einem Hebel 0 und einer Klinke f, welche in eine Rastg- des Schneckenkastendeckels eingreift. Hebel ο sitzt mit Vierkant verschieblich auf der Achse δ und hindert δ an der Verdrehung, solange p in der Rast q eingeklinkt ist. Erst nach Ausklinkung von fi kann die Umschaltung ausgeführt werden. Die Ausführungsform der Mechanismen mit Schneckenrad und Schnecke, desgleichen derSperrvorrichtungmitzweiHebeln, ist nur beispielsweise gewählt, sie könnten auch durch andere Elemente ersetzt werden, wenn sie nur den gleichen Zweck erfüllen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drehventil mit axial verschieblichem Abschlußkörper, insbesondere für große Abmessungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bewegungsmechanismen, der eine für die Umschaltung, der andere für Lüftung des Abschlußkörpers, außerhalb des Gehäuses auf einandergegenüberliegenden Seiten des Abschlußkörpers angeordnet sind, deren sämtliche Glieder dem Flüssigkeitsdruck völlig entzogen, während des Betriebes zugänglich und auswechselbar sind.
2. Drehventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den gleichen, außerhalb des Gehäuses angeordneten Mechanismus, dessen sämtliche Glieder dem Flüssigkeitsdruck völlig entzogen, während des Betriebes zugänglich und auswechselbar sind, beide Bewegungen des Abschlußkörpers bewirkt werden, versehen mit einer für Lüftung des Abschlußkörpers einrückbaren, für die Umschaltung ausschaltbaren Arretiervorrichtung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH85436D 1928-02-16 1928-02-16 Drehventil Expired DE503296C (de)

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DESCH85436D DE503296C (de) 1928-02-16 1928-02-16 Drehventil

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DE503296C true DE503296C (de) 1930-07-25

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