DE502007C - Reklamevorrichtung - Google Patents

Reklamevorrichtung

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DE502007C
DE502007C DER76928D DER0076928D DE502007C DE 502007 C DE502007 C DE 502007C DE R76928 D DER76928 D DE R76928D DE R0076928 D DER0076928 D DE R0076928D DE 502007 C DE502007 C DE 502007C
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DE
Germany
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hollow body
impeller
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frame
blade
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DER76928D
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OTTO RUEHL
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OTTO RUEHL
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Reklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Reklamevorrichtungen, bei denen ein außen mit Werbeaufdruck versehener Hohlkörper aus Karton durch ein über einer Wärmequelle leicht drehbar aufgehängtes, nach Art eines Schraubenventilators ausgebildetes Flügelrad in Drehung versetzt wird, derart, daß die verschiedenen Schauflächen des Hohlkörpers sich nacheinander in dauerndem Wechsel dem Beschauer darbieten.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der Hohlkörper durch eine sowohl oben wie unten offene, durch nach innen umgeschlagene Ränder versteifte Faltschachtel gebildet ist, in die oben ein zu diesem Zwecke vorteilhafterweise mit zargenartig umgelegten Randteilen versehenes, das Flügelrad bildendes Blatt eingesetzt ist. Bei zum Verpacken und Versenden von Waren bestimmten Faltschachteln ist die Versteifung des Schachtelkörpers durch an den Enden vorgesehene, nach innen umgeschlagene Ränder bekannt. Diese Maßnahme wird nicht an sich, sondern in Verbindung mit den sowohl oben wie unten offenen Hohlkörpern bei Reklamevorrichtungen der gekennzeichneten Art unter Schutz gestellt, wo die nach innen umgeschlagenen Ränder einerseits für die Versteifung des Hohlkörpers von besonderer Bedeutung sind und wo sie anderseits dem besonderen Zwecke der Aufnahme des das Flügelrad bildenden Kartonblattes dienen.
  • Weitere Verbesserungen beziehen sich auf die besondere Art der Verbindung des das Flügelrad bildenden Blattes mit dem Hohlkörper sowie auf die Aufhängung des Flügelrades mit dem Hohlkörper auf seinem als Drehzapfen dienenden Träger.
  • In den Zeichnungen, die die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise veranschaulichen, zeigt Abb. i eine erste Ausführungsform in halbfertigem Zustand in schaubildlicher Darstellung: Abb. 2 zeigt den Zuschnitt des zu dieser Ausführung gehörigen Flügelrades.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung in verkleinertem Maßstabe. Abb. 4. zeigt in der gleichen Darstellungsweise eine zweite Ausführungsform.
  • Abb. 5 veranschaulicht den zu dieser Ausführungsform gehörigen Zuschnitt für das Flügelrad, während Abb. 6 den Zuschnitt eines Versteifungsrahmens für den betreffenden Hohlkörper darstellt.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 besteht der den Reklameaufdruck tragende Hohlkörper i aus einem nach Art einer Faltschachtel hergestellten vierseitigen Kartonprisma, dessen Seitenwände mit fensterartigen Durchbrechungen z versehen sind. An die Seitenwände schließen sich oben und unten je zwei in Knifflinien zusammenhängende Leisten 3, q. an, die bei Fertigstellung der Reklamevorrichtung in der in Abb. i oben angedeuteten Weise derart nach innen umgeschlagen werden, daß die Leisten 3 sich von innen an die betreffenden Seitenwände anlegen, während die Leisten 4. in eine gemeinsame waagerechte Ebene zu liegen kommen. Mit Hilfe von an einzelnen der Leisten q. vorgesehenen Schlitzen 5 können diese Leisten untereinander verriegelt werden. Auf diese Weise wird eine wirksame Versteifung des Hohlkörpers, der aus verhältnismäßig schwachem Karton hergestellt werden kann, erzielt.
  • Die Verbindung des Hohlkörpers mit dem die Drehung bewirkenden Flügelrad erfolgt durch Einsetzen des in Abb.2 dargestellten Kartonblattes 6, das mit Randleisten 7 versehen ist, die befm Einsetzen rechtwinklig nach oben abgebogen werden und beispielsweise mit Hilfe von Druckknöpfen 8 mit den betreffenden Seitenwänden des Schachtelkörpers i, die die entsprechenden Gegenteile der Druckknöpfe aufweisen, verbunden werden können. Der mittlere Teil des Blattes 6 ist in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise mit radialen Einschnitten 9 und an deren Enden sich anschließenden, mehr in der Umfangsrichtung verlaufenden Einschnitten i i versehen. Die Enden der Einschnitte i i sind durch radial verlaufende Knifflinien 12 miteinander verbunden. Durch die gruppenweise- zusammenhängenden Schnittlinien werden Lappen 13 gebildet, die, nachdem sie um die Knifflinien nach oben oder unten aus der Blattebene herausgebogen sind, die wirksamen Schrägflächen des Flügelrades abgeben.
  • In der Mitte des Blattes 6 ist ein Lagerhütchen 14 befestigt, das beispielsweise aus dem Oberteil eines Druckknopfes bestehen kann. Mit diesem Hütchen wird das Flügelrad zusammen mit dem mit ihm verbundenen Hohlkörper i in der in Abb. 3 veranschaulichten Weise auf das obere, mit einer Nadel 15 versehene Ende eines Ständers 16 aufgebracht, so daß das Ganze sich leicht um die senkrechte Ständerachse drehen kann. An den Ständer ist im dargestellten Falle eine aus einer elektrischen Glühlampe bestehende Wärmequelle i 7 befestigt. Durch den Auftrieb der von der Glühlampe erwärmten Luft wird das Flügelrad und damit der Hohlkörper 2 in Drehung versetzt. Um die aufsteigende warme Luft den besonders wirksamen Teilen des Flügelrades zuzuführen, ist auf dem Ständer oberhalb der Wärmequelle eine Pappscheibe 18 angebracht.
  • Die Fenster 2 des Hohlkörpers werden zweckmäßig mit durchsichtigem oder durchscheinendem Material abgedeckt. Dies Material kann außerhalb oder innerhalb des Hohlkörpers angebracht sein. Zweckmäßig wird es in Form eines den ganzen Hohlkörper einschließenden symmetrischen Kleides aus durchscheinendem Papier über den Hohlkörper gezogen. In diesem Falle trägt das Kleid den Werbedruck, während im arideren Falle der Aufdruck auf den Wänden des Hohlkörpers vorgesehen ist. Man kann auch, besonders bei Ausführungen, bei denen der Hohlkörper nicht die dargestellte prismatische oder eine sonstige regelmäßige Umrißform zeigt, bei Wegfall des Kleides die Wandungen des Hohlkörpers selbst durchsichtig oder durchscheinend halten.
  • Die in den Abb. q. bis 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen hauptsächlich durch die besondere Art, in der die Versteifung des Hohlkörpers sowie die Verbindung des das Flügelrad enthaltenden Blattes mit dem Hohlkörper erfolgt.
  • Der Hohlkörper besteht wieder aus einer Art ' Faltschachtel von parallelepipedischer Form. Die oberen und unteren Ränder ao und 21 des Schachtelkörpers sind nach innen umgeschlagen. In die auf diese Weise gebildeten, nach unten bzw. oben offenen Falze werden von unten bzw. von oben das das Flügelrad enthaltende Kartonblatt 6 bzw. ein besonderer Versteifungsrahmen 22 mit entsprechenden zargenartigen Randteilen 23 bzw. 24 eingeschoben. Der Versteifungseinsatz 22 besteht, wie Abb. 6 erkennen läßt, aus einem rahmenartigen Kartonstück, an dessen Seitenränder die erwähnten Leisten 2q. angelenkt sind, die vor dem Einschieben in den Hohlkörper i rechtwinklig umgelegt werden.
  • Die Ausbildung des Flügelrades in dieser Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß die die wirksamen Flächen bildenden Lappen 25, 25a hier paarweise zu beiden Seiten der stehenbleibenden Stege 26 angeordnet sind. Von den Lappen jedes Paares wird der eine nach oben, der andere nach unten umgebogen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß die radialen Schnittlinien von dem das Lagerhütchen 1 4. aufnehmenden Nebenteile nach unten bis zu den Randlinien 27 verlaufen, in denen das Blatt 6 im fertigen Zustand (Abb. q.) an den Seitenwänden des Hohlkörpers i anliegt. Es wird dadurch erreicht, daß die Schrägflächen des Flügelrades bis zum äußersten Rande wirksam sind. Der Zusammenhang der die Flügellappen 25 und 25a tragenden radialen Stegteile 26 untereinander wird durch die zargenartigen Randteile 23 vermittelt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reklamevorrichtung, bestehend aus der Verbindung eines nach Art eines Schraubenventilators ausgebildeten Flügelrades mit einem außen mit Werbeaufdruck versehenen Hohlkörper aus Karton und mit einer Einrichtung zur leichtdrehbaren Aufhängung über einer Wärmequelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper durch eine sowohl oben wie unten offene, durch nach innen umgeschlagene Ränder (3, 4) in an sich bekannter Weise versteifte Faltschachtel (i) gebildet ist, in die oben ein zu diesem Zwecke vorteilhafterweise mit zargenartig umgelegten Randteilen (7) versehenes, das Flügelrad bildendes Blatt (6) besonders eingesetzt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des das Flügelrad bildenden Blattes mit dem Hohlkörper mit Hilfe von Druckknöpfen (8) erfolgt, von denen die Oberteile beispielsweise an dem Flügelradblatte, insbesondere an den vom eigentlichen Blatte vorspringenden Randteilen, die Unterteile am Hohlkörper, insbesondere an dessen Versteifungsrändern (3, 4), angebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig aus einer einheitlichen Faltschachtel gebildete Hohlkörper auf der Innenseite am oberen und unteren Rande offene, nach unten bzw. oben gerichtete Falze aufweist, in die von unten bzw. von oben her der Träger für das Flügelrad (6) bzw. ein Versteifungsrahmen (22) mit aus seiner Ebene rechtwinklig abgebogenen Zargenteilen (23 bzw. 24) eingeschoben ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Flügelrades mit dem Hohlkörper auf einer Nadel, Spitze o. dgl. mittels einer Druckknopfschale (i4) erfolgt.
DER76928D 1929-01-19 1929-01-19 Reklamevorrichtung Expired DE502007C (de)

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