DE501508C - Auftaugeraet fuer Schaufenster und andere grosse Scheiben mit einer elektrisch beheizten Roehre - Google Patents

Auftaugeraet fuer Schaufenster und andere grosse Scheiben mit einer elektrisch beheizten Roehre

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DE501508C
DE501508C DEL72730D DEL0072730D DE501508C DE 501508 C DE501508 C DE 501508C DE L72730 D DEL72730 D DE L72730D DE L0072730 D DEL0072730 D DE L0072730D DE 501508 C DE501508 C DE 501508C
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Germany
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electrically heated
shop windows
thawing device
heated tube
large panes
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Expired
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DEL72730D
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WILHELM LUMPE
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WILHELM LUMPE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L1/00Cleaning windows
    • A47L1/16Devices for defrosting window-panes

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf stab- und röhrenförmige, durch einen elektrischen Widerstand erhitzte Auftaugeräte, die mit einem darumliegenden Zylinder, vorzugsweise aus Metall, umgeben sind, durch dessen Mantelöffnungen im unteren Teil kalte Luft eintritt, um, erhitzt und verteilt, durch andere Öffnungen im oberen Teil aufwärts auszuströmen. Diese Geräte, die auch zur Verhütung des
ίο Beschlagens dienen, wirken bekanntlich durch natürliche Luftbewegung unter dem Einfluß der Schwerkraft.
Bisher war es schwierig, solche Vorrichtungen für breite Schaufenster, die ganz besondere Betriebsbedingungen besitzen, sicher zusammenzubauen. Vor allem erfordert es besonderer Maßnahmen, die langen, zerbrechlichen Röhren oder Stäbe aus feuerfestem Stein für die Heizwiderstände gegen Verbie-
ao gung und Stöße sicher zu lagern. Der Abstand des Außenzylinders vom Heizrohr und damit der nützliche Luftraum wurden bisher durch Nasen an den feuerfesten Rohrstücken bestimmt, die mit diesen aus einem Stück zu sein pflegten. Abgesehen davon, daß diese Nasen Nachteile für die Lagerung und den Zusammenbau besaßen, konnten sie nicht über eine bestimmte Breite ausgeführt werden, weil sie sich sonst verzogen. Der nützliche Luftheizraum hatte also eine bestimmte Höchstgröße. In vielen Fällen reichte die erhitzte Luftmenge für den Gebrauchszweck nicht aus, während die äußere Hülle, meist ein Metallzylinder, sich stark erhitzte, so daß sie eine Gefahr für benachbarte brennbare Gegenstände im Schaufenster darstellte. Der Auftauapparat konnte im Betrieb ferner nicht angefaßt werden, weil der Zylinder sich auf mehrere ioo° erhitzte. Auch lief er infolge der Hitze an und wurde unansehnlich, störte also beim Anblick des Schaufensters.
Der Erfinder hat nun festgestellt, daß es möglich ist, durch einfache Mittel die geschilderten Mängel zu beheben und dadurch den Auftauapparat für zahlreiche neue Anwendungsfälle nutzbar zu machen.
Die Erfindung besteht nun darin, lange, verhältnismäßig dünne Rohre oder Stäbe aus feuerfestem Stein waagerecht federnd zentrisch in einer Metallhülle von wesentlich größerem Durchmesser zu lagern. Dadurch wird erreicht, daß mit gleichem Aufwand an elektrischem Strom wie bisher eine größere Luftmenge erhitzt, also die Leistung erhöht wird. Der äußere Metallzylinder bleibt dabei verhältnismäßig kühl. Die nachgiebige Lagerung mittels Federn nach der Erfindung gestattet, einerseits die Nasen zu vermeiden und anderseits den Luftraum zu vergrößern. Diese Vergrößerung ist so erheblich, daß der Außen- 6c mantel höchstens 100 bis 1200 C warm wird, während er früher Wärmegrade von mehreren 1000C annahm. Infolgedessen kann der erfindungsgemäße Auftauapparat ohne Beden-
ken in Schaufenstern oder 'an anderen Orten in der Nähe feuergefährlicher Gegenstände verwendet werden. Im gleichen Maße ist gegen früher die Gefahr des Zerspringens der Schaufenster durch örtliche Überhitzung und eine Verletzung der Bedienung gesunken. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Auftaugerät nach der Erfindung,
Abb. 2 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. i,
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. ι in vergrößertem Maßstab und Abb. 4 bis 9 Einzelheiten.
Die Rohrteile a1, a2, a5 usw. aus feuerfestem Stein sind an den Enden durch Ineinanderstecken oder in einer anderen üblichen Weise zur Erzielung der jeweils gewünschten ?.o Länge verbunden und bilden insgesamt ein einziges Rohr oder einen Stab von der Breite des aufzutauenden Schaufensters. Zwei gegenüberliegende Kanäle b, b1 der Rohrteile dienen zur Aufnahme des Heizdrahtes c, der a5 in der einen Bohrung hin- und in der anderen zurückgeführt wird. Ein Heizdrahtende führt zur Klemme d1, das andere Ende zur Klemme d2. Die beiden Klemmen sitzen fest in einer Fassung oder Kopf ex, der knopf- oder stopfenartig den Umfangszylinder / an einer Seite abschließt. Die Klemmen d1, dwerden an eine Lichtleitung oder an eine andere Stromquelle, die als unwesentlich für die Erfindung nicht dargestellt ist, angeschlossen. Zwischen den Kanälen h, b1 lie-• gen in den Rohrteilen noch weitere Kanäle zur Aufnahme von Stützstangen aus Eisen oder ähnlichem Stoff. Meist werden zwei Stangen g*, g2 verwendet (Abb. 2). Diese Stangen ragen an einer Seite ein Stück aus dem letzten Rohrteii heraus und lagern lose in entsprechenden Bohrungen h1, h2 des Kopfes e1. Am entgegengesetzten Ende ist das Rohr mit einer Fassung oder Kopf«2 fest verbunden, z. B. verkittet. Auf den Fassungen e1, e2 sitzt ein dünnwandiger Zylinder /, am besten aus Metall, mit Löchern k1, k2 usw. im oberen und P-, I2 usw. im unteren Mantelteil. Dieser Zylinder umfaßt das Heizrohre, a1, a2 usw. konzentrisch. Je nach der freitragenden Länge des Heizrohres ist es gegen die innere Wandung des Zylinders/ durch eine oder mehrere Spiralfedern tn abgestützt. Infolge dieser nachgiebigen mittleren Lagerung der losen Endlagerung g1, g2 in e1, ekann das Heizrohr bei Stößen federn, ohne den Zusammenhalt zu verlieren, wodurch die Bruchgefahr erheblich verringert wird.
Die Abb. 4 zeigt im Schaubild eine Endstütze. Zum Aufstellen des Auftaugerätes wird die Hülse/ in dem rohrartigen Teil// in einer oder mehrerer derartiger Stützen gelagert, die vorteilhaft aus dem gleichen Stoff, z. B. aus vernickeltem Messing, bestehen wie die Hülse/. Das Eigenartige der Stützen ist, daß sie einen nach innen und einen nach außen abgebogenen Schenkel 0 bzw. ρ besitzen. Beide Schenkel der Stützen sind mit Schraubenlöchern versehen, so daß bei teilweisem Abtrennen der Schenkel der Rest der Stützen noch befestigt werden kann. Gestrichelt sind in der Abb. 4 einige Trennmöglichkeiten angegeben.
Durch geeignete Abtrennung, die jedem Fachmann geläufig ist, kann die Stütze den verschiedensten Verwendungszwecken des Auftauapparates angepaßt werden. Die Abb. 5 bis 9 zeigen im Schema verschiedene Verwendungsmöglichkeiten der Stützenstücke.
Durch die erfindungsgemäße Lagerung ist es möglich, die Heizrohre' a1, a2 usw. dünner als bisher auszuführen. Daher braucht durch den Widerstandsdraht nicht mehr so viel Steinzeug wie bisher erhitzt zu werden. Der Wärmeübergang vom Glühdraht an die Luft steigt, damit also die Heizwirkung.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Auftaugerät für Schaufenster und andere große Scheiben, bestehend aus go einer elektrisch beheizten 'Röhre, einem diese umgebenden, oben und unten für den Luftdurchzug mit Löchern versehenen Metallzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhre (a1, a2, a3) an den -95 Enden und in der Mitte im Metallzylinder (/) nachgiebig gelagert ist.
2. Auftaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Lager (m) für das Heizrohr 1, α2, αΆ) im Metalizylinder (/) aus Spiralfedern bestehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL72730D 1928-08-26 1928-08-26 Auftaugeraet fuer Schaufenster und andere grosse Scheiben mit einer elektrisch beheizten Roehre Expired DE501508C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840429C (de) * 1950-09-26 1952-06-09 Rudolf Schankat Fensterklarhalter
DE859934C (de) * 1949-07-04 1952-12-18 Fritz Carl Rupp Vorrichtung zum Beheizen von Fenstern, insbesondere von Schaufenstern
DE955373C (de) * 1954-09-15 1957-01-03 Iseli & Co Transportable elektrische Forstschutzheizung, insbesondere fuer Treibbeetkaesten undTreibhaeuser in Gaertnereien
DE1042785B (de) * 1953-08-24 1958-11-06 Gen Electric Infrarotstrahlenerzeuger
DE3627916A1 (de) * 1986-06-20 1988-01-28 Preussag Ag Vefahren zur regelung verbrennungsabhaengiger funktionslaeufe in fuellschachtkesseln

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