AT257249B - Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser - Google Patents

Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser

Info

Publication number
AT257249B
AT257249B AT465865A AT465865A AT257249B AT 257249 B AT257249 B AT 257249B AT 465865 A AT465865 A AT 465865A AT 465865 A AT465865 A AT 465865A AT 257249 B AT257249 B AT 257249B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heating device
housing
heating
thermostat
greenhouses
Prior art date
Application number
AT465865A
Other languages
English (en)
Inventor
Thusnelda Schuler
Original Assignee
Thusnelda Schuler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thusnelda Schuler filed Critical Thusnelda Schuler
Priority to AT465865A priority Critical patent/AT257249B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT257249B publication Critical patent/AT257249B/de

Links

Landscapes

  • Greenhouses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Heizvorrichtung für   Gewächskulturen,   insbesondere
Treibbeetkasten und Treibhäuser 
Die in Gärtnereibetrieben bestehenden Warmwasser-Heizanlagen haben den Nachteil, dass sie ortsgebunden sind und ausserdem nur im Winter einen wirtschaftlichen Betrieb erlauben. Für eine Teilbeheizung von besonders gefährdeten Treibbeetkasten in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) sind diese bekannten Heizanlagen unrentabel. 



   Für solche Teilbeheizungen werden bereits durch Thermostaten kontrollierte elektrische Heizröhren verwendet, welche zwar transportabel sind, jedoch infolge ihrer starren Rohre und unpassenden Längen nicht überall an den Beeten so verlegbar sind, dass eine wärmetechnisch günstige Heizung erreicht werden kann. Die starren Heizrohre können nur an den Längsseiten der Treibbeetkasten verwendet werden, während an den Breitseiten derselben die Verlegung solcher festen Rohre nicht geeignet ist. 



   An sich sind biegsame, elektrische Heizkörper bekannt, welche durch einen Heizdraht mit Isolierperlen gebildet sind, der in einem Metallschlauch liegt. Für Gewächskulturen ist ein solcher heizbarer Metallschlauch nicht ohne weiteres verwendbar, da die Anordnung in sehr feuchter Umgebung nicht nur eine wasserdichte Ausbildung des Ganzen, sondern auch des Anschlusses vom Metallschlauch an das Schaltaggregat erfordert. Zur Vermeidung einer unzulässigen Erwärmung des Schaltaggregates sowie des Thermostaten durch den Metallschlauch musste eine besondere Aufhängung und ein die Wärme nicht übertragender Anschluss geschaffen werden. Vorsorge   müsste   ebenfalls für eine leichte Demontierung des Metallschlauches vom Schaltaggregat zwecks Vornahme von Servicearbeiten und Reparaturen getroffen werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesondere Treibbeetkasten und Treibhäuser, die einen biegsamen elektrischen Heizkörper in Form eines mit Isolierperlen verkleideten, von einem flexiblen, wasserdichten Metallschlauch umgebenen Widerstandsdrahtes sowie ein von einem Thermostaten gesteuertes Schaltaggregat verwendet. Gegenüber dem Bekannten zeichnet sich die Heizvorrichtung erfindungsgemäss dadurch aus, dass der Metallschlauch mit seinem einen Ende an ein das Schaltaggregat enthaltendes Gehäuse angeschlossen und an seinem freien Ende wasserdicht abgeschlossen ist und dass der Widerstandsdraht in den Metallschlauch bifilar eingezogen ist. 



   Der als Heizkörper dienende Metallschlauch kann beliebige Form aufweisen und in der Erde von Treibbeetkasten und Treibhäusern verlegt werden. Die Kulturen in den Treibbeetkasten und Treibhäusern werden durch direkte Heizung der Erde und indirekte Wärmeabgabe an die Umgebung bzw. an die Innenräume gegen das Eindringen der Kälte geschützt. 



   In den Zeichnungen sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 eine Ansicht der Heizvorrichtung, Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. l in grösserem Massstab und Fig. 3 den Endteil des Heizschlauches, teilweise gebrochen und teilweise im Schnitt in noch grösserem Massstab, Fig. 4 die Anordnung einer zweiten Ausführungsform der Heizvorrichtung in einem Treibbeetkasten, Fig. 5 die Heizvorrichtung nach Fig. 4 in einem Längsschnitt, teilweise gebrochen. 



   Die dargestellte Heizvorrichtung weist einen Heizkörper auf, der aus einem flexiblen, wasserdichten, je nach Verwendung beliebig form- und verlegbaren Metallschlauch 1 und einem mit Isolier- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 perlen 2 verkleideten Widerstandsdraht 3 besteht. Das eine Ende des Metallschlauches 1 ist durch eine Abschlusskappe 4 aus Metall wasserdicht abgeschlossen, während das andere Ende des Metallschlauches in ein Gehäuse 5 eingeführt ist. Das Gehäuse 5 enthält ein an sich bekanntes, durch einen Thermostaten 6 gesteuertes   Kontroll-und Schaltaggregat   7. Die Wärmegrenzen sind vermittels einem durch einen Drehknopf 8 gebildeten, aussenseitig am Gehäuse 5 angeordneten Tem- 
 EMI2.1 
 Temperaturgrenze im Treibbeetkasten, wird der Heizstromkreis durch den Thermostaten 6   unterbro-   chen.

   Nach Absinken der Raumtemperatur im Treibbeetkasten unter die eingestellte Temperaturgrenze wird der Heizstromkreis durch den Thermostaten 6 wieder geschlossen. An einem Lageransatz 11 des Gehäuses 5 ist ein Einführungsrohr 12 befestigt, in welchem der Metallschlauch 1 abgedichtet und in das Gehäuse 5 eingeführt ist. Am äusseren Ende des Einführungsrohres 12 sitzt ein Halter 13, in welchem eine Lagerhülse 14 befestigt ist. In dieser Lagerhülse 14 ist das äussere Ende des Temperaturfühlers 6 des Thermostaten geführt. Das innere Ende des Thermostatenfühlers 6 ist durch eine Stopfbüchse 15 an der Einführungsöffnung abgedichtet.

   Der Thermostat wirkt in bekannter Weise auf ein in den Zeichnungen nicht besonders dargestelltes, mit dem durch einen Drehknopf 8 gebildeten Temperatureinsteller in Bewegungsverbindung stehendes Schaltorgan, das einen den Heiz stromkreis beherrschenden Schalter betätigt. Das Innere des Gehäuse 5 ist durch Abnahme eines, mittels Schrauben befestigten Gehäusedeckels   51 zugänglich.   Die Einführung des Stromzuführungskabels 16 erfolgt durch eine Öffnung im Gehäusedeckel   51,   welche durch eine Stopfbüchse 17 abgedichtet ist. 



   Der verhältnismässig grosse Spielraum des mit den Isolierperlen 2 versehenen Widerstandsdrahtes 3 im Schlauchinneren und die bekannte Art der Form der aufgereihten Isolierperlen 2, die kugelartig ineinandergreifen, ermöglichen es, dass der Schlauch 1 beliebig gebogen werden kann, ohne dass dadurch die Gefahr eines Kurzschlusses entsteht. 



   Um eine unerwünschte Erwärmung des Gehäuses 5 und der an diesem angeschlossenen Teile, inklusiv dem Thermostat und eine Beeinflussung des letzteren zu vermeiden, werden die beiden Enden des Widerstandsdrahtes im Bereich des Einführungsrohres 12 als sogenannte kalte Enden ausgeführt, was durch Vergrössern des Leitungsquerschnittes oder durch Anlöten eines besseren Leiters erreicht wird. Da Metallschläuche, wie sie in der Erfindung vorgesehen sind, in den verschiedensten Durchmessern und Längen im Handel erhältlich sind, ist es möglich, für jede beliebige Treibbeetkastenlänge einen entsprechend langenHeizschlauch herzustellen und die Temperatur durch einen Thermostaten automatisch zu steuern. Bei Nichtgebrauch kann der Heizschlauch aufgerollt werden. 



   Nach der zweiten Ausführungsform der Heizvorrichtung ist der Thermostat in ein Kontroll- und Schaltaggregat 7 eingebaut, das vom ersteren gesteuert wird und auf jede gewünschte Schalttemperatur einstellbar ist. Das Kontroll- und Schaltaggregat 7 ist in einem, unten offenen Schutzgehäuse 5 angeordnet, das mit einem allseitig geschlossenen Gehäuse   5" für   die Aufnahme der Verdrahtung zusammengebaut ist. 1 ist der flexible, wasserdichte Metallschlauch, der zusammen mit dem in ihm doppelt geführten, von Isolierperlen 2 verkleideten Widerstandsdraht 3 den Heizkörper bildet. Das eine Ende des Metallschlauches 1 ist durch einen Einführungsstutzen 12 in das Gehäuse   5"eingeführt,   während das andere Ende durch eine Abschlusskappe 4 wasserdicht verschlossen ist. 



   Wie Fig. 5 veranschaulicht, kann die Heizvorrichtung so in einen Treibbeetkasten 18 eingelegt werden, dass der Heizschlauch nicht nur der Längsseite des Treibbeetes, sondern auch den Stirnseiten desselben entlang verläuft. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesondere Treibbeetkasten und Treibhäuser, die einen biegsamen elektrischen Heizkörper in Form eines mit Isolierperlen verkleideten, von einem flexiblen, wasserdichten Metallschlauch umgebenen Widerstandsdrahtes sowie ein von einem Thermostaten gesteuertes Schaltaggregat umfasst, dadurch   gekennzeichnet, dassderMetallschlauch (l) mitsei-   nem einen Ende an ein das Schaltaggregat (7) enthaltendes Gehäuse (5) angeschlossen und an seinem freien Ende wasserdicht abgeschlossen ist und dass der Widerstandsdraht (3) in   den Metallschlauch (l)   bifilar eingezogen ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Heizvorrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostat (6) in <Desc/Clms Page number 3> einem rohrförmigen Temperaturfühler angeordnet ist.
    3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d ur ch ge k e nnze i chne t, dass der Thermostat (6) bzw. dessen Temperaturfühler ausserhalb des Gehäuses (5) angeordnet ist. EMI3.1 einem zugleich als Träger des Metallschlauchanschlusses dienenden Lageransatz (11) des Gehäuses (5) befestigt ist.
    5. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung einer Erwärmung des Gehäuses (5) die Anschlussenden des Widerstandsdrahtes (3) als kalte Enden ausgebildet sind.
    6. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (5) ein mit einem Drehknopf (8) versehener, mit dem Schaltaggregat (7) und dem Thermostat (6) in Wirkverbindung stehender Temperatureinsteller (9,10) angeordnet ist.
AT465865A 1965-05-21 1965-05-21 Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser AT257249B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT465865A AT257249B (de) 1965-05-21 1965-05-21 Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT465865A AT257249B (de) 1965-05-21 1965-05-21 Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT257249B true AT257249B (de) 1967-09-25

Family

ID=3566740

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT465865A AT257249B (de) 1965-05-21 1965-05-21 Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT257249B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1922728B2 (de) Thermostatisches dehnstoffarbeitselement
AT257249B (de) Heizvorrichtung für Gewächskulturen, insbesodere Treibbeetkasten und Treibhäuser
DE737656C (de) In Form eines Kreises, einer Spirale oder einer Wendel gebogener Rundstabheizkoerper, der aus einer in gepresstem Isolierpulver eingebetteten Heizdrahtwendel innerhalb eines Metallmantels besteht, mit einer Einrichtung zur Temperaturregelung
CH475685A (de) Heizvorrichtung, insbesondere für Gewächskulturen
DE1615370A1 (de) Vorrichtung zum Schutze gegen UEberlastung eines elektrischen Heizelementes
DE1640197A1 (de) Bimetallschalter
AT251127B (de) Elektrischer Durchflußerhitzer für vorzugsweise unter Druck stehende strömende Medien
CH220465A (de) Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Flüssigkeitsleitungen, insbesondere von Wasserleitungen.
DE3703889C2 (de)
DE955373C (de) Transportable elektrische Forstschutzheizung, insbesondere fuer Treibbeetkaesten undTreibhaeuser in Gaertnereien
DE1844075U (de) Elektrischer durchlauferhitzer mit heizwiderstand aus keramik.
DE1515216A1 (de) Heizelement
DE828423C (de) Elektrisches Heizgeraet
DE2628735A1 (de) Durchlauferhitzer
AT231584B (de) Elektrisch beheizter Warmwasserbereiter mit Wärmefühler
AT154767B (de) Indirekt geheizte Kathode für elektrische Entladungsröhren.
CH253430A (de) Elektrischer Durchlauferhitzer.
DE7924293U1 (de) Elektrisch beheiztes Bügeleisen
AT140197B (de) Elektrischer Ofen mit Graphitwiderstand.
AT162273B (de) Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Tauchsieder
AT86092B (de) Elektrischer Tauchheizer.
DE632601C (de) Elektrische Kirchenbeheizung mit unter den Fussrasten angeordneten Heizkoerpern
DE486975C (de) Elektrischer Heizkoerper
DE627287C (de) Elektrischer, zum Einsetzen in Gefaesse bestimmter Fluessigkeitserhitzer
AT354619B (de) Ueberhitzungssicherung fuer elektrische heizein- richtungen