DE500720C - Waelzlager fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen, insbesondere Foerderwagen - Google Patents

Waelzlager fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen, insbesondere Foerderwagen

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DE500720C
DE500720C DEH118112D DEH0118112D DE500720C DE 500720 C DE500720 C DE 500720C DE H118112 D DEH118112 D DE H118112D DE H0118112 D DEH0118112 D DE H0118112D DE 500720 C DE500720 C DE 500720C
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Germany
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bearing
longitudinal
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rolling bearings
wheel sets
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/04Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being rigidly attached to solid axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. JUNI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
Anton Hani in Bismarekhütte, Polnisch Oberschlesien
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1928 ab
Bekanntlich haben die Lager der Radsätze von Schienenfahrzeugen nicht nur die vertikal gerichtete, aus Eigengewicht und Nutzlast bestehende Normalbelastung sowie die beim Kurvenfahren auftretenden, ax'ial gerichteten Kräfte aufzunehmen, sondern es treten auch vertikal und axial gerichtete Stöße auf, welche insbesondere beim Rauhbetrieb der Gruben von erheblicher Größe
ίο sind. Zur Aufnahme dieser Belastungen und gleichzeitig zur \"erminderung der Reibung sind daher die Radsätze gewöhnlich mit einem Längs- und einem Ouerrollen- bzw. Kugel· spurlager ausgestattet", wobei zweckmäßig die Seitenfläche eines Lagerringes 'des Längslagers gleichzeitig als Lauffläche für die Rollen oder Kugeln dies Ouerlagers dient. Die Schmierung erfolgt gewöhnlich durch Fett. Da diese Art der Schmierung zuviel Kraft
ao verbraucht, hat man bereits versucht, dieselbe durch ölschmierung zu ersetzen. Der billigen Anschaffungskosten wegen werden zur Aufnahme der Vertikalbelastung häufig Rollenlager verwendet, bei welchen die Radachsen und das Gehäuse selbst als Lauffläche für die Rollen dienen. Derartige Lager werden jedoch verhältnismäßig rasch abgenutzt. Da die Kugeln oder Rollen der Lagerungen infolge der auftretenden Stöße häufig zu Bruch gehen und die im Lager verbleibenden Bruchslücke erhebliche Beschädigungen des Lagers hervorrufen, welche zu kostspieligen Reparaturen Anlaß geben, hat man bereits Lagerungen hergestellt, in welchen »ich Federn befinden, welche die axialen Stöße in ihrer Wirkung mildern. Die bekannt gewordenen Bauarten derartiger Lager sind aber sehr vielteilig und daher teuer in der Herstellung und für den Grubenbetrieb ungeeignet.
Diese Nachteile sind bei dem Wälzlager gemäß vorliegender Erfindung, vermieden. Das neue Wälzlager ist grundsätzlich in be- kannter Weise mit einem großen Aufnahmeraum für das Öl der kraftsparenden Ölschmierung eingerichtet, damit das Lager möglichst lange Zeit ohne Nachfüllen des ölvorrats betrieben werden kann. Die Wälzkörper und ihre Laufbahnen bestehen wie üblich aus gehärtetem Werkstoff. Der äußere Laufring des Ouerlagers ist erfindungsgemäß gleichzeitig als Lauffläche für die Kugeln oder Rollen des Längslagers verwendet, dessen zweite Lauffläche aus einer federnden Ringscheibe aus gehärtetem Material besteht. Der axiale Druck wird vom Laufrad aber nicht unmittelbar auf diejenige Stelle dieser Scheibe übertragen, an welcher sich die Kugeln oder Rollen des Längslagers befinden, sondern gemäß der Erfindung durch eine Stoßhülse möglichst nahe der Achse. Infolgedessen werden die axialen Stöße durch die federnde Ringscheibe gemildert. Um das seitliche Ausfließen des Öles zu verhindern, wird eine öldicht im Lagergehäuse eingeschliffene Dichtungsscheibe mit kegeliger Sitzfläche verwendet, welche durch beliebige Mittel, beispielsweise Sprengringe, schräg gestellte Stellschrauben gegen diese gedrückt
wird. Zur völligen Abdichtung ist in der Tnnenbohrung der Dichtungsscheibe eine Ringnut angebracht, in welche ein F.ilz- oder Asbestring eingesetzt wird. Das neue Lager ist in seiner Bauart übersichtlich und besteht aus sehr wenigen Teilen. Daher sind die Anschaftungskosten gering. Die Auswechselung schadhafter Teile geht infolge der zweckmäßigen Bauart des Lagers sehr rasch vor ίο sich, so daß Wagenstillstände nach Möglichkeit vermieden werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbaispiel dargestellt, und'zwar zeigt die einzigeAbbildung einen senkrechten Schnitt durch die Achsmitte eines Laufrades samt Achslagerung.
Auf der Achse α ist das Laufrad b ,in üblicher Weise befestigt. Das Lagergehäuse c ist nach unten hin ausgebaucht und bildet bier
zo einen ülsiurnpf. In das Lagergehäuse c ist der äußere Laufring d eingelegt, welcher zur Aufnahme der Walzen e dient. Auf der am Ende abgesetzten Achse α befindet sich der innere Laufring /. Der AußenJaufring d dient gleichzeitig als Laufscheibe für das Längslager, dessen Kugeln oder Rollen g ebenso wie die Walzen e des Wälzlagers in einem Käfig bekannter Art festgehalten werden. Die zweite Laufbahn des Längslagers wird durch die ebenfalls aus gehärtetem Stahl bestehende, federnde Ringscheibe h gebildet, gegen welche sich die Druckhülse i stützt, welche andererseits in die Nabe des Laufrades b hineinragt. Die seitlichen Stöße werden somit durch die Stahlhülse i vom Laufrade b in unmittelbarer Nähe der Achse α auf die Ringscheibe h und von dieser erst über die Kugeln bzw. Rollen g auf den äußeren Laufring d des Querlagers und das Gehäuse übertragen. Zum öldichten Abschluß des Ölsumpfes nach außen hin dient die eingeschliffene Dichtungsscheibe k, welche in ihrer Lage entweder durch einen Sprengring / oder aber durch Preßschrauben m u. dgl. festgehalten wird. Um zu verhindern, daß beim Betriebe des Wagens das öl des Vorratsbehälters durch den schmalen Ringspalt zwischen der Hülse i und der Dichtungsscheibe k nach außen dringt, ist in der Bohrung der letzteren in bekannter Art eine Nut η eingedreht, welche mit einem geeigneten Dichtungsmittel, wie Filz, Asbest u. dgl. ausgefüllt ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist durch das in der vorstehenden Beschreibung erläuterte und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern umfaßt auch alle übrigen Ausführungsformen, welche auf dem durch den Patentanspruch gekennzeichneten Grundgedanken der Erfindung beruhen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wälzlager für Radsätze von Schienenfahrzeugen, insbesondere von Förderwagen, mit. Längs- und Oiverlager und in axialer Richtung federnd nachgiebiger Stoßfangvorrichtung, bei welchem beide Lager einen gemeinsamen Laufring haben und das Gehäuse als Ölbehälter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Axialschub übertragende dünne Hülse (/) auf der Achse (α) zwischen dem Radkörper (b) und einer federnd ausgebildeten Laufscheibe (h) des Längskugellagers angeordnet ist, der Außenlaufring (d) des Querlagers als zweite Laufscheibe für das Längslager (g) dient und eine die Hülse (i) mit einer Filz- oder Asbesteinlage umschließende und gegen eine kegelige Sitzfläche im Achsbuchsgehäuse (c) gedrückte Dichtungsscheibe (k) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH118112D 1928-09-07 1928-09-07 Waelzlager fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen, insbesondere Foerderwagen Expired DE500720C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112721538A (zh) * 2021-02-01 2021-04-30 上海工程技术大学 一种低磨耗轮对及应用于多小半径曲线轨道的轨道车辆

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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