DE500671C - Rad mit abnehmbarem Felgenrand - Google Patents

Rad mit abnehmbarem Felgenrand

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DE500671C
DE500671C DEF66166D DEF0066166D DE500671C DE 500671 C DE500671 C DE 500671C DE F66166 D DEF66166 D DE F66166D DE F0066166 D DEF0066166 D DE F0066166D DE 500671 C DE500671 C DE 500671C
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rim edge
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/14Locking means for flange rings or seat rings
    • B60B25/20Arrangement of screws, bolts, or shouldered pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Rad mit abnehmbarem Felgenrand Die Erfindung bezieht sich auf Räder für Luftreifen unr1 m,it abnehmbarem Felgenrand, und zwar insbesondere auf solche Räder dieser Art, bei denen mehrere an Bolzen oder Achsen drehbare Anschläge den Felgenrand in seiner Arbeitsstellung festhalten.
  • Die wichtige Aufgabe, ein zweckmäßiges Hilfsmittel zur Stützung eines abnehmbaren Felgenranides zu schaffen, hat bereits zahlreiche Lö sungsvorschlägegezeitigt. Einfache $-förmige Klauen, die in Flanschlöchern oder hinter Vorsprüngen an der Felge ihr Widerlager finden sollen, bieten so gut wie keine Betriebssicherheit. Axiale Verbindungsbolzen mit schlüssellochartigen Schlitzen, nach Art eines Bajonettverschlusses durch einen drehbaren Ring gesperrt, sind verwickelt, überaus unbequem in der Handhabung und haben lose Teile, die beim Ab- und Anbau sehr lästig sind und verlorengehen können. Winkelhebel all einem besonderen abnehmbaren Ring und hinter einen umgebogenen Rand an der Felge greifend haben dieselben Nachteile. Das gleiche gilt für lose Vorstecker, die durch einen federnden Spreizring mit Spannschloß gestützt werden. Besonders primitiv und unhandlich sind einschiebbare Vorstecker mit Sicherungsschrauben, gerade oder winkelförmige drehbare Finger mit Stützung durch Exzenter o. dgl., einfache Haken und anzuschraubende Klauen. Schließlich hat man bei Rädern mit kegeliger fester Felge und U-förmigem Felgenrand auch schon sogenannte Federschnappbolzen vorgesehen. Lose Teile sind hier nicht vorhanden, aber die Federn müssen kräftig sein, wenn genügende Betriebssicherheit erzielt werden soll. Das Zurückziehen der Bolzen entgegen dem Federdruck und mittels kleiner umbequemer Knebelgriffe ist daher insbesondere bei Kälte schlecht ausführbar. CTberd@es werden die Bolzen ebenso wie die meisten obenerwähnten Anschläge auf Biegung beansprucht, worin ein besonders bedenklicher Mangel liegt.
  • Zusammenfassend kann gesagt werden, claß die bisher bekannten Anschläge entweder verwickelt oder ungünstig beansprucht oder unbequem in der Handhabung oder betriebsunsicher sind oder mehrere dieser Nachteile oder alle besitzen sowie überwiegend lose Teile aufweisen, über deren Ungeeignetheit kein Zweifel bestehen kann. Demgegenüber schlägt die Erfindung eine neue Vorrichtung vor, welche mit einer überlegenen Einfachheit im Bau und in der Handhabung, sowie günstiger Beanspruchung eine bisher nicht erreichte Betriebssicherheit verbindet.
  • Die neue Vorrichtung besitzt einett Anschlagblock, welcher nach Art einer Spreize zur Wirkung gebracht, also im wesentlichen lediglich auf Druck beansprucht wird. Er ist einseitig an einer in ihrer Lage verschwenkbaren Achse aufgehängt und besitzt an seinem äußeren Ende eine schräge Stützfläche, die sich auf eine entsprechend geformte Rast in einer Blocköffnung des Radkörpers stützt. Gegen das innere Ende des Blockes legt sich der Felgenrand, und der Druck der aufgeblühten Luftreifen auf den Block wird von diesem spreizenähnlich aufgenommen. Der Block ist auf seiner Unterseite mit einem.vorspringenden Rand versehen, der es verhindert, daß der Block etwa infolge von Erschütterungen aus seiner Arbeitsstellung herausrutschen kann.
  • Lose Teile, welche ganz abgenommen werden müssen, sind nicht vorhanden. Nach dem Entleeren der Luft aus dem Reifen läßt sich der Felgenrand zurückschieben. Darauf kann der Block durch einen mäßigen Druck auf sein äußeres Ende in das Radinnere hineingeklappt werden. Auch in die Arbeitsstellung gelangt der Block durch einfaches Zurückklappen bei zurückgeschobenem Felgenrand.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. ' Abb. i zeigt das ganze Rad im Schnitt. Abb. 2 ist eine Seitenansicht eines Teils des Rades.
  • Abb. 3 und 4. veranschaulichenden Block in größerem Maßstabe.
  • Die Radscheiben i -und die Felge 2 sind beispielsweise Blocken- oder haubenförmig gestaltet. Der dem Fahrzeug zugekehrte Felgenrand 3 ist fest, der Felgenrand .l ist lose und abnehmbar.
  • In dem schrägen Übergang von der Felge 2 zur Radscheibe i befinden sich rechteckige Löcher 5, die Blöcke 6 aufnehmen, welche quer zur Felge etwas kürzer als die Löcher 5 sind. Das innere Blockende 7 steht genügend über dein Radkörper vor, um eine Anlage für den Felgenrand .4 zu bieten.
  • Jeder Block ist mittels einer in ihrer Lage vierschwenkbaren Achse 8 am Radkörper i aufgehängt. Sie kann aus einem Draht oder Metallkabel bestehen und in einfacher Weise gemäß Abb. 2 oder .I mittels einer Schleife befestigt sein.
  • Ein zweckmäßig U-förmig verlaufender Rand 9 umschließt den Anschlagblock 6 an seiner äußeren I-ante und an den beiden Seitenkanten. Der Rand 9 legt sich in der Arbeitsstellung des Blockes gegen die Innenfläche des Radkörpers und verhindert, daß der Block bei den Erschütterungen der Fahrt aus der Blocköffnung 5 nach außen heraustreten kann.
  • Wenn der Felgenrand 4 abgenommen werden soll, so entleert man den auf der Felge 2 sitzenden Luftreifen und schiebt den Rand etwas zurück. Ein mäßiger Druck auf <las äußere Ende des Anschlagblockes 6 (volle Linien, links in Abb. 3) genügt dann, um den Block in die gestrichelt gezeichnete Stellung nach Abb. 3 zu bringen, bei welcher der Felgenring .I sofort abgezogen werden kann. Ist derReifen ausgewechselt, aber noch nicht aufgepumpt, so schiebt man den Felgenrand 4. ,wieder etwas zurück und klappt den Anschlagblock 6 zurück. Ein mäßiger Druck auf sein inneres Ende 7 genügt, um ihn in seine Arbeitsstellung zu bringen.
  • Die Achse 8 bildet keinen Drehbolzen im gewölhnlichen Sinne, sondern nur eine nachgiebige bzw. lose Aufhängung, welche auch durch andere Hilfsmittel als durch nachgiebigen Draht oder Metallseil bewirkt werden kann. Beispielsweise würden sich auch federnde Zungen oder mit genügendem Spielraum ausgestattete Scharniere o. dgl. dazu eignen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rad mit einem durch mehrere an Achsen drehbar aufgehängte Anschlagblöcke gehaltenen abnehmbaren Felgenrand, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlagblock einseitig an einer in ihrer Lage vierschwenkbaren Achse aufgehängt ist und das entgegengesetzte Blockende sich auf eine entsprechend geformte Rast in der Blocköffnung des Radkörpers stützt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende der Anschlagblöcke (6) abgeschrägt ist und sich auf eine dazu passend geneigte Rast in der Blocköffnung des Radkörpers sowie in Sperrstellung mittels eines U-förmigen vorspringenden Randes (9) von innen her gegen den Radkörper (i) stützt.
DEF66166D 1928-03-07 1928-06-07 Rad mit abnehmbarem Felgenrand Expired DE500671C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT500671X 1928-03-07

Publications (1)

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DE500671C true DE500671C (de) 1930-06-24

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DEF66166D Expired DE500671C (de) 1928-03-07 1928-06-07 Rad mit abnehmbarem Felgenrand

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