DE50019C - Garnhaspel - Google Patents
GarnhaspelInfo
- Publication number
- DE50019C DE50019C DENDAT50019D DE50019DA DE50019C DE 50019 C DE50019 C DE 50019C DE NDAT50019 D DENDAT50019 D DE NDAT50019D DE 50019D A DE50019D A DE 50019DA DE 50019 C DE50019 C DE 50019C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reel
- axis
- axle
- bolt
- carrier
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H49/00—Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
- B65H49/18—Methods or apparatus in which packages rotate
- B65H49/20—Package-supporting devices
- B65H49/30—Swifts or skein holders
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES Ξ
PATENTAMT.
Bei Vorrichtungen und Apparaten zum Aufwickeln von Garn oder Fäden treten die Uebelstände
auf, dafs zum Abnehmen der fertigen Docken ein gröfserer Zeitaufwand erforderlich
ist, und dafs aufserdem bei der Umständlichkeit dieser Ausführung die Gefahr nahe liegt,
die Docken oder die Strähne durch OeI oder sonstiges Schmiermaterial zu beschmutzen. Bei
dem vorliegenden Garnhaspel sind obige Uebelstände beseitigt und gestattet derselbe ein leichteres
und schnelleres Entfernen der fertigen Docken, als dies bei den bis jetzt bestehenden
Haspeln der Fall ist.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer der zweckmäfsigsten Formen veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht, welche die einzelnen Theile in der Stellung zeigt, in der sie
sich befinden, nachdem die Arbeit beendet und das Garn aufgewunden ist, dar.
Fig. 3 zeigt ebenfalls eine Vorderansicht, theilweise im Schnitt gesehen.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht, welche den Haspel nach Abnahme der fertigen Docken in
zurückgeschobener Stellung zeigt.
Fig. 5 ist eine obere Ansicht des Haspelrahmens und der Träger.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Lagerung der Achsenden in der Achsbüchse.
Die Erklärung der vorliegenden Erfindung geschieht am besten nach den Fig. 2 und 4.
Der Haspelrahmen α ist zur Aufnahme des Haspels mit den beiden Ansätzen oder Trägern b
und c versehen. Zu beiden Seiten des Trägers b befinden sich die Ansatztheile b1 b2, welche in
hakenförmige Enden b3 b* auslaufen und zur
Lagerung und Führung der Achsbüchse e dienen, in welcher die Haspelachse d läuft.
Die Achse d bezw. Achsbüchse e greift mit ihrem Zapfen in einen Ausschnitt/1 des Querriegels
(Wendestückes) /. Letzterer trägt an seinen beiden Enden die Zapfen/2/3 xaidjj1,
welche in entsprechende Aushöhlungen g g1 des Trägers b und h h1 des Trägers c passen.
Ist das aufzuwickelnde Garn auf den Haspel aufgewunden, so werden, um die Docken von
dem Haspel abzunehmen, entweder die Stäbe d2 d3 der Achse d genähert oder der Haspel
wird auf irgend eine andere passende Weise (indem alle Stäbe nach der Mitte bewegt werden)
geschlossen, so dafs die Docken oder das aufgewundene Garn in losen Buchten, wie
durch die punktirte Linie A1 angedeutet, auf den Haspelstäben liegen. Hierauf werden die
Docken von dem Haspel abgestreift und über den Träger b des Rahmens α geschoben, so
dafs sie auf letzterem hängen, wie dies durch B in Fig. 4 gezeigt ist. Der Arbeiter bewegt
dann die Achse d des Haspels in Richtung des Pfeiles C. Die Achse d drückt gegen die
rechte Seite des Schlitzes f1 oder gegen entsprechende
Theile, welche sich auf dem Querriegel / befinden, falls die Achsbüchse nicht
in einem Schlitz geführt wird, und bezweckt dadurch eine Drehung des Querriegels / in
Richtung des Pfeiles D, bis die Zapfen jjl in
die Aushöhlungen h h1 des Trägers c greifen.
Bei weiterer Bewegung der Haspelachse in Richtung des Pfeiles C gleitet dieselbe nach
der entgegengesetzten Seite des Schlitzes f1 über die zwischen den Trägern b und c be-
findliche Oeffnung E hinweg und zwingt den Riegel f, sich aufzurichten und sich gegen die
gebogenen Enden c1 c2 des Trägers c zu legen,
so dafs der Riegel / schliefslich die Stellung einnimmt, wie solche in Fig. 4 angedeutet ist.
Nachdem hierauf die Docken oder das aufgewundene Garn von dem Rahmen α entfernt
sind, wird die Achse d in entgegengesetzter Richtung zurückbewegt, wodurch der Riegel /
sich um die Zapfen jjl dreht, bis die Zapfen
f2f3 in die Ausschnitte g gl fassen. Bei
weiterer Zurückbewegung der Achse bezw. Achsbüchse gleitet dieselbe über die Oeffnung E
hinweg und richtet den Querriegel / wieder auf, indem sich letzterer um die Zapfen /2/3
dreht, bis er gegen die Lager b3 bl stöfst und
wieder dieselbe Stellung erhält wie in Fig. 2. Die Stäbe d2d3 werden in Arbeitsstellung zurückbewegt
oder sämmtliche Stäbe des Haspels in passender Weise ausgedehnt, worauf das Aufwinden des Garnes von neuem beginnen
kann.
Um ein Beschmutzen der Achse und des Garnes durch das Schmiermaterial zu vermeiden,
ist das Ende der Haspelachse d in einer Achsbüchse e gelagert. Die Achsbüchse e
ist durch die Fig. 6 und 7 noch besonders veranschaulicht. Durch die Anordnung des
Riegels /, welcher ein passendes Lager für die Achse bezw. Achsbüchse des Haspels bildet,
wird eine bequeme und schnelle Ueberführung der Achse von dem Träger b nach dem
Träger c und umgekehrt ermöglicht. Diese Umstellung der Achse kann auch mittels der
Hand erfolgen; ebenso können auch die Träger b und c an Stelle des Riegels f mit
Zapfen versehen sein, welche ihrerseits in passende Lager des Riegels fassen. Auch kann
die Büchse e mit passenden Vorrichtungen versehen sein, durch welche dieselbe nicht in,
sondern auf dem Riegel gehalten und bewegt wird. Die Achsbüchse e kann bei allen Haspeln
angewendet werden, bei denen ein Beschmutzen" der Achse und des Garnes durch das Schmiermaterial
zu befürchten ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Garnhaspel, bei welchem ein sicheres Abnehmen der Strähne dadurch bewirkt wird, dafs man nach dem Abwerfen eines Strähnobertheiles über das Lager der Haspelwelle unter Benutzung eines den Gestellausschnitt (E) zeitweilig überbrückenden geschlitzten Wendestückes (f) dieses Lager selbst horizontal verschiebt, wonach der ganze Strähn in den Ausschnitt (E) abfällt. : · :Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50019C true DE50019C (de) |
Family
ID=324906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50019D Expired - Lifetime DE50019C (de) | Garnhaspel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50019C (de) |
-
0
- DE DENDAT50019D patent/DE50019C/de not_active Expired - Lifetime
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