DE49992C - Neuerung an Zeigerwaagen - Google Patents

Neuerung an Zeigerwaagen

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DE49992C
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Germany
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pointer
shaft
spring
hub
scales
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49992D
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English (en)
Original Assignee
A. RlEKMANN in London, 59 Knightrider Street
Publication of DE49992C publication Critical patent/DE49992C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung tfildet eine Federwaage, deren Anordnung es ermöglicht, dafs jedes einzelne Gewicht mehrerer nach ^einander auf die Waagschale gelegter Gegenstände vollkommen unabhängig von den schon auf der Waage befindlichen Gewichten sofort auf der Anzeigescheibe durch den Zeiger angezeigt wird, ohne irgend welche Berechnung der das Wiegen ausführenden Person. ,
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung zur Veranschaulichung gebracht. Fig. 1 zeigt die Federwaage in ihrer äufseren Vorderansicht, Fig. 2 dieselbe nach Entfernung des äufseren Schutzkastens; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Waage, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie χ (Fig. 3) in vergröfsertem Mafsstabe, Fig: 5 ein solcher nach Linie _y (Fig. 3) und Fig. 6 ein Schnitt durch das Gehäuse der Waage nach Linie % (Fig. 1). Fig. 7 veranschaulicht eine Federwaage in etwas veränderter Form und Anordnung der Hebel und Feder, sowie der Uebertragungsvorrichtung auf den; Zeiger; Fig. 8 zeigt eine derartige Waage im Verticalschnitt; Fig. 9 und 10 sind Querschnitte gemäfs den Linien χ und y (Fig. 7).
Die gleichartigen Theile sind in den Fig. 1 bis 10 durch dieselbe Bezeichnung gekennzeichnet.
Zur Aufnahme des Mechanismus der Waage und zum Schütze desselben gegen Staub und andere schädliche äufsere Einwirkungen dient das Gehäuse a, welches gleichzeitig auf seiner Vorderseite an einem seitlichen Ansatz a- die mit Eintheilung versehene Anzeigescheibe a1 trägt. Der Rahmen des Mechanismus selbst besteht aus den U-förmig angeordneten Seitentheilen b b1 und dem Bodenstück b2. An dem Schenkel b des Rahmens sind die beiden Hebel c und d drehbar , befestigt. Dieselben umfassen mit ihren gabelförmigen Enden den Waagebalken e und sind mit letzterem ebenfalls drehbar verbunden. Auf seiner oberen Seite trägt der fl-förmige Wiegebalken den Schalenträger f, der seinerseits als Unterlage und zur Befestigung einer Waagschale g von beliebiger Form und Gröfse dient. Infolge der Anordnung der Hebel c und d und des Wiegebalkens e ist die ve/ticale Stellung des letzteren sowie des Schalenträgers f bei der Auf- und Niederbewegung gesichert. Die Aufwärtsbewegung des Balkens e wird durch den Hemmungsriegel e1 begrenzt.
Die unteren Enden des Wiegebalkens e greifen über die Enden eines Querriegels h (Fig. 3 und 5), der an den untersten Windungen , der Feder i befestigt ist, welche letztere durch ihre Elasticität das zu verwiegende Gewicht trägt und balancirt und durch ihre Ausdehnung ein Mittel zum Messen des betreffenden Gewichts gewährt. Das andere Ende der Feder i ist mittelst des Kopfstückes A:2 mit dem oberen Ende der in dem Bodentheil έ2 befestigten verticalen Welle k verbunden. Die Höhe der Welle k. und infolge dessen die Spannung der Feder i kann durch die Stellschraube k1 (Fig. 5) geregelt werden. Die Welle k, um welche die Windungen der Feder laufen, sitzt lose in dem Kopfstück k2, so dafs eine Adjustirurig der Spannung der Feder durch Verkürzen oder Verlängern der Welle k
erfolgen kann, ohne dafs die Feder eine Torsionsspannung erleidet.
Um die durch die Einwirkung einer auf der Waagschale liegenden Last erfolgte Verlängerung der Feder i und damit das Gewicht der betreffenden Last auf eine Anzeigevorrichtung zu übertragen, ist die Verlängerung d1 des Hebels d drehbar mit der Zahnstange m verbunden. Letztere steht in Eingriff mit dem auf der Zeigerwelle ο befindlichen Getriebe n. Die lothrechte Führung der Zahnstange m geschieht durch das 'Führungsstück b3 (Fig. 4), welches auch gleichzeitig den Eingriff mit dem Getriebe η sichert. Die Drehung der Welle ο wird durch den Zeiger ρ auf der Theilscheibe α1 angezeigt.
Die Verbindung des Zeigers ρ mit der Welle 0 geschieht auf die in Fig. 4 angedeutete Weise. Das äufsere Ende der Welle 0 ist mit Schraubengewinde ο1 versehen, auf welches die auf der Aufsenfläche geriffelte konische Mutter o2 fest aufgeschraubt ist. Der Zeiger ρ befindet sich auf der Nabe j?1 aufgekeilt, welche der konischen Mutter o2 entsprechend ausgehöhlt und an ihrer Innenfläche ebenfalls rauh gemacht ist. Die Nabe ρ1 wird vermittels der durch die Schraube p3 gehaltenen Feder p2 auf die Mutter o2 geprefst und infolge der Reibung auf derselben festgehalten. Die Schraube p3 ist auf das äufsere Ende der Welle 0 aufgeschraubt und bildet mit ihrem Kopf das Drucklager für die Feder p2. Die Nabe ρl trägt auf ihrer Aufsenfläche Auskehlungen und. ist zum bequemeren Anfassen und besseren Festhalten mit den Fingern mit Fischhaut versehen. Durch diese Anordnung kann der Zeiger durch Zurückziehen leicht von der konischen Mutter o2 gelöst und auf den Nullpunkt der Scheibe et1 gestellt werden, in welcher Stellung auch immer derselbe sich vorher befunden haben mag.
Zum Feststellen der Waage während des Zurückstellens des Zeigers auf den Nullpunkt dient der Bremshebel r. Derselbe ist um den Bolzen r1 drehbar und trägt an seinem oberen Ende eine Bremsklaue, welche durch Verstellen der in der Seitenwand b1 angebrachten Bremsschraube r8 gegen das Getriebe geprefst wird und letzteres fest gegen den Rahmen b1 oder das Führungsstück b3 drückt, wodurch ein Bremsen und Feststellen der Welle 0 erreicht wird.
Das Ermitteln der Gewichte und Verstellen des Zeigers geschieht nun auf folgende Weise. Soll z. B. das Einzelgewicht mehrerer Gegenstände hinter einander ermittelt oder ein vorher bestimmtes Gewicht von denselben abgewogen werden, ohne dieselben von der Waagschale oder aus ihrem Behälter wieder zu entfernen, -so wird, nachdem das Gewicht des ersten Gegenstandes bestimmt ist, die Waage durch Anziehen der Bremsvorrichtung festgestellt, sodann der Zeiger, nachdem die Nabe pl gelockert ist, auf den Nullpunkt der Scheibe zurückgestellt und die Bremsvorrichtung wieder gelöst. Hierauf wird der zweite zu wiegende Gegenstand auf die Waage gelegt und,' nachdem sein Gewicht abgelesen, in derselben Weise die Waage gebremst und der Zeiger auf Null gestellt, und so fort, bis schliefslich alle Gegenstände gewogen sind bezw. die äufserste Gewichtsgrenze der Waage erreicht ist. Auf diese Weise werden Irrthümer, wie sie bei anderen Waagen infolge des Zusammenzählens leicht vorkommen können, vermieden.
Da die inneren Theile der Waage vollkommen unabhängig von dem äufseren Gehäuse sind, so können je nach der Tragkraft der Waage für gröfsere und kleinere Lasten verschieden grofse Scheiben mit entsprechender Eintheilung angewendet werden. Zur Befestigung der gröfseren Scheiben befindet sich auf dem Ansatz α2 ein Vergröfserungsring as (Fig. 6), auf welchem die betreffende Scheibe mit gröfserem Durchmesser in passender Weise durch Schrauben α4 befestigt wird.
Bei der Ausführung ;der Erfindung nach Fig. 7 und 8 sind die einzelnen Theile der Waage in anderer und etwas vereinfachter Form angeordnet. Der die Waagschale a tragende Träger ß1 ruht auf einem Zapfen α2 des Wiegebalkens b. Letzterer ruht zwischen den gabelförmigen, an dem Rahmen d1 befestigten Hebeln//1 (Fig. 9 und 10), durch welche er gehalten und lothrecht geführt wird. Der Rahmen d besteht aus dem Fufsstück d*, den Seitenstützen d1 </2 und dem Bogenstück dB. Zur Befestigung des unteren Endes der Feder c dient der Ansatz b^ des Wiegebalkens b, während das obere Ende vermittels des Hakens e an dem Bogenstück d3 des Rahmens angebracht ist. Der Schaft des Hakens e ist zum Einstellen der Spannung der Feder c mit' Gewinde versehen. Um eine freie Bewegung . des Wiegebalkens zu gestatten, trägt der Rahmen bei de einen Ausschnitt. Die Auf- und Niederbewegung des Wiegebalkens wird durch die Ansätze bs und b4 begrenzt und dadurch einer Ueberlastung der Feder vorgebeugt.
Das Gewicht einer Last ist abhängig von dem Mafs, um welches die Feder c durch den Balken b aus einander gezogen wird. Die Uebertragung dieser Bewegung geschieht wieder vermittels eines Getriebes h und einer Zahnstange g, welche durch die Verlängerung /2 mit dem Hebel f1 in Verbindung steht. Die das Getriebe h tragende Zeigerwelle h1 ist in dem Rahmenstück d2 und in einer in dem seitlichen Ansatz Hi3 befindlichen Querstütze in.* gelagert. Auf dem äufseren Ende trägt die
"Welle h1 die bereits oben beschriebene Vorrichtung zum Befestigen und Verstellen des Zeigers fc2, welcher das Gewicht des zu wiegenden Gegenstandes auf einer auf dem Ansatz ms befestigten und entsprechend eingetheilten Scheibe i anzeigt. Die Führung und freie Bewegung der Zahnstange g wird durch das Führungsstück k und den Ausschnitt d1 des Verbindungsstückes ds erreicht.
Zum Schutz des ganzen Mechanismus vor Beschädigungen u. s. f. ist derselbe mit einem passenden Gehäuse m m1 m2 umgeben, in welchem der Rahmen des von unten eingeführten Mechanismus durch die Schrauben η η gehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Zeigerwaagen behufs Ermittelung der Einzelgewichte mehrerer zu wiegenden Gegenstände, sowie zur Feststellung des Gesammtgewichtes derselben die Anordnung eines verstellbaren Zeigers, dessen Befestigung auf der Zeigerwelle dadurch erfolgt, dafs die den Zeiger tragende Nabe durch eine Federvorrichtung auf eine mit der Welle fest verbundene konische Mutter geprefst und auf derselben infolge der Reibung festgehalten wird, in der Weise, dafs durch Zurückziehen der Nabe von der Mutter ein Drehen der Nabe und damit ein- Verstellen des Zeigers auf der Zeigerwelle ermöglicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49992D Neuerung an Zeigerwaagen Expired - Lifetime DE49992C (de)

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