DE49938C - Spitzenmikrophon - Google Patents
SpitzenmikrophonInfo
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- DE49938C DE49938C DENDAT49938D DE49938DA DE49938C DE 49938 C DE49938 C DE 49938C DE NDAT49938 D DENDAT49938 D DE NDAT49938D DE 49938D A DE49938D A DE 49938DA DE 49938 C DE49938 C DE 49938C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R21/00—Variable-resistance transducers
- H04R21/02—Microphones
- H04R21/021—Microphones with granular resistance material
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF'
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1889 ab.
Im. wesentlichen besteht das Mikrophon aus dem in Fig. 1 und 2 ersichtlichen, und in Fig. 4
vergröfsert dargestellten Kohlenkörper k und der ihm gegenüberstehenden dünnen Kohlenmembran
p. Der Körper k wird am vortheilhaftesten rund hergestellt, könnte jedoch
auch aus einem regelmäfsigen Vieleck bestehen. Die der Membran ρ zugekehrte Seite des Körpers
k ist mit konischen, sich kreuzenden Nuthen c versehen, wodurch viele spitz zulaufende
Pyramiden entstehen, jedoch könnten diese Spitzen auch kegelförmig hergestellt werden.
Jede der Spitzen trägt einen kleinen, mittelst eines Klebstoffes befestigten Pinsel i, welcher,
aus Schafwolle-, Baumwolle- oder Seidenfasern, Flachs- oder Hanfdaunen besteht. Beim
Zusammensetzen des Mikrophons wird darauf geachtet, dafs der Körper k so nahe der
Membranfläche ρ gegenübersteht, dafs die elastischen Fasern der Pinsel i dieselbe berühren,
ohne jedoch die Membran in ihren Vibrationen zu beeinträchtigen. "Die Vertiefungen
c des Körpers k werden mit. Kohlenkörperchen angefüllt, die in der verticalen
Stellung des Mikrophons, Fig. 1, eine leitende Verbindung zwischen der geriffelten Oberfläche
des Körpers k und der inneren Fläche der Membran ρ herstellen. Den Kohlenkörperchen
wird dadurch nach der Seite des Körpers k eine sehr grofse Oberfläche geboten. Ein
Ring ν aus WoIl-, Baumwoll- oder Seidenfasern, Flachs- oder Hanfdaunen, der in einer
kreisförmigen Vertiefung der Büchse b liegt, legt sich gleichfalls elastisch gegen die Membran
p, welche mittelst der aus Holz, Hartgummi, Metall oder Horn bestehenden Sprechmuschel
m und dem Tuch- oder Flanellring t gegen die Büchse b festgeschraubt ist.
.Sowohl der Ring ν als die Pinselchen 2 verhindern
ein Festklemmen der Kohlenpartikelchen zwischen Körper k und Membran p, wodurch
letztere unelastisch werden möchte oder ein kurzer Schlufs entstehen könnte. Ferner
nimmt der Ring ν den Kohlenstaub auf, der durch längeren Gebrauch des Mikrophons sich
bildet. Eine Haupteigenschaft der elastischen Auflage des Ringes ν und der Pinsel i gegen
die Membran ρ besteht in der Dämpfung der letzteren, wodurch eine laute, reine und getreue
Wiedergabe der Stimme erzielt wird.
Die Stellung des Kohlenkörpers k wird durch die Schraube s vermittelt, die fest in den
Körper k eingeschraubt ist und in dem Metallstück u sich verschrauben läfst. Eine Feder r,
die sich einerseits gegen die Rückwand des Körpers k, andererseits gegen den Boden der
Oeffhung in b legt, verhütet eine Lockerung der einzelnen mit einander in Verbindung
stehenden Theile.. Durch eine Oeffnung in der Scheibe/ gelangt man mittelst Schraubenziehers
zur Metallschraube s. Auch . könnte diese Schraube aus der Scheibe f hervorragen und
einen geränderten Kopf haben, so dafs sie mit den Fingern gestellt werden könnte.
Von der Contactfeder g führt der eine Draht eines Doppelkabels h an die Metal·
scheibe u, von g' der andere Draht des Kabels
an die Membran p, wie in der Zeichnung punktirt angegeben. Die metallische Verbindung ist
mittelst untergelegter Kupferdrähte hergestellt.
Das Doppelkabel h ist biegsam, damit es eine Drehung der Büchse b um einen halben
Kreis zuläfst. Die Drehvorrichtung zeigt Fig. 3. Durch eine halbkreisförmige Oeffnung α sieht
man die Rückwand der Büchse b, in welche die etwas hervorstehenden Anschlagschrauben χ
und x' geschraubt sind. Diese Schrauben verhindern, wie aus der Zeichnung deutlich ersichtlich,
eine gröfsere Drehung der Büchse b mit dem Mikrophon als um die Hälfte eines
Kreisbogens. Das Kabel h, welches in einem Loch zwischen den Schrauben xx' verschwindet,
macht die Drehung der Büchse b mit. Die Drehung des Mikrophons bezweckt, nach langem
Gebrauch desselben die Kohlenkörperchen zwischen k und ρ in eine andere Lage zu einander
zu bringen und denselben neue Contactpunkte zu bieten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Kohlenmikrophonen die Anordnung eines Kohlenkörpers k mit vielen zickzackförmig zu einander versetzten, in Spitzen auslaufenden Erhöhungen, auf deren Spitzen kleine elastische Pinsel oder Hüte angeordnet sind, zum Zwecke, das Sacken der zwischen den genannten Erhöhungen befindlichen, den Contact mit der Membran vermittelnden Kohlenkörperchen zu verhindern, sowie die Isolirung der Spitzen des Kohlenkörpers k von der Membran zu sichern und eine klare und reine k Wiedergabe der Stimmen zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49938C true DE49938C (de) |
Family
ID=324827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49938D Expired - Lifetime DE49938C (de) | Spitzenmikrophon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49938C (de) |
-
0
- DE DENDAT49938D patent/DE49938C/de not_active Expired - Lifetime
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