DE707779C - Schalldaempfende und erschuetterungsmindernde Unterlage - Google Patents

Schalldaempfende und erschuetterungsmindernde Unterlage

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Publication number
DE707779C
DE707779C DEM145523D DEM0145523D DE707779C DE 707779 C DE707779 C DE 707779C DE M145523 D DEM145523 D DE M145523D DE M0145523 D DEM0145523 D DE M0145523D DE 707779 C DE707779 C DE 707779C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
sound
shock
sound absorbing
pad
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Expired
Application number
DEM145523D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Mackel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mackel & Co Ges Zur Isolierung
Original Assignee
Mackel & Co Ges Zur Isolierung
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Publication date
Application filed by Mackel & Co Ges Zur Isolierung filed Critical Mackel & Co Ges Zur Isolierung
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Application granted granted Critical
Publication of DE707779C publication Critical patent/DE707779C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Unterlage für Maschinen und Bauteile, die gegen Schall und Erschütterungenisoliertaufgestelltwerden sollen.
Die bisher für diesen Zweck verwendeten Schalldämmstoffe, wie Kork, Filz, Gummiu. dgl., die einzeln oder in mehreren Schichten in verschiedener Kombination angewendet werden, bringen nicht den gewünschten Erfolg, wenn es sich um Schwingungen aus einem Gemisch von niedrigen Frequenzen großer Amplitude und Frequenzen im Hörbarkeitsbereich handelt. Schalldämmstoffe, wie Filz, die in starker Schichtung eine gute Isolierung gegen Schallschwingungen zeigen, verlieren diese Eigenschaft bei starker Pressung und sind daher zur Isolierung schwerer Maschinen und Bauteile ungeeignet. In diesen Fällen werden Schwingungsdämpfer mit starken Zylinderfedern benutzt, die zwar die Erschütterungsschwingungen niedriger Frequenz dämpfen aber dem Schalldurchgang infolge des großen Querschnittes der Federn nur geringen Widerstand bieten. Aus diesem Grunde werden häufig die Federschwingungsdämpfer auf eine schalldämmende Unterlage aus Kork ο. dgl. gesetzt. Dies läßt sich jedoch nicht immer durchführen, da die Bauhöhe der Unterlage zu groß wird, wenn man eine wirksame Isolierung erreichen will.
Durch die Erfindung soll eine Unterlage niedriger Bauhöhe mit großem Schallwiderstand und starker Dämpfung der Erschütterungsschwingungen geschaffen werden, die für die Aufnahme größerer Belastungen geeignet ist.
Zu diesem Zweck ist die Dämpfungsschicht aus einer in Bürstenform gebrachten Vielzahl dünner, federnder Drähte oder Borsten ge-
bildet, deren Längsrichtung mit der Belastungsrichtung der Schicht übereinstimmt. Durch die Auflösung der Dämpfungsschicht in eine_j Vielzahl kleiner dünner Körper, deren 6| ein Vielfaches ihres Durchmessers ist, dem Schalldurchgang ein sehr großer Wi(Si stand entgegengesetzt, da bekanntlich die Schalleitfähigkeit eines Körpers nicht nur von seinen Stoffeigenschaften, sondern auch von ίο seiner Masse und Formgebung abhängt. Die Schalleitfähigkeit eines dünnen Drahtes ist wesentlich geringer als die Schalleitfähigkeit in einem Stab aus gleichem Werkstoff, jedoch größeren Durchmessers, da die Schwingungen in dem • 5 dünnen Draht sich nicht voll ausbilden können. Die einzelnen Drähte können gewellt sein, damit gefährliche Knickbeanspruchungen vermieden werden. Um eine besonders wirksame Schalldämmung zu erzielen, können zwei der so erfindungsgemäßen Dämmschichten hintereinandergeschaltet werden, wobei zweckmäßig die die freien Enden der Drähte aufweisenden Seiten wie zwei mit ihren Borstenseiten aufeinandergelegte Bürsten aufeinanderzulegen sind. Auf diese Weise kommt eine innige Berührung der Drähte der beiden Dämmschichten zustande, die dem aus den beiden Dämmschichten gebildeten Körper die notwendige Festigkeit verleihen. Da jedoch die obere und untere Dämmschicht nicht in starrer Verbindung miteinander stehen, bilden die Berührungsstellen der Drähte eine besonders wirksame Sperre für die Schallfortleitung, weil bekanntlich die Schallfortleitung in einem festen 3.s Körper schon durch einen Haarriß sehr stark gehemmt wird.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Dämpf . gskörpers,
Fig. 2 ist eine Draufsicht,
Fig. 3 zeigt die Form der einzelnen Drähte, Fig. 4 u. 5 zeigen Anwendungsmöglichkeiten, Fig. 6 zeigt einen aus zwei Dämmschichten zusammengesetzten Schalldämmkörper.
In einer Platte 1 aus Holz oder einem
anderen geeigneten Werkstoff ist eine Vielzahl dünner Gußstahldrähte 2 befestigt, die zweck-
^-"mäßig gruppenweise nach Art der Befestigung
ü Borsten einer Bürste eingesetzt sind. An S der Gußstahldrähte können bei geringeren Belastungen andere Mestalldrähte oder Borsten pflanzlichen oder tierischen Ursprungs verwendet werden. Die Drähte 2 sind, wie Fig. 3 erkennen läßt, leicht gewellt, so daß der Draht in seiner Längsrichtung federt und die Knickgefahr vermindert ist.
Der aus der Platte 1 und den Drähten 2 gebildete Dämmkörper kann nun in verschiedener Weise zwischen dem zu isolierenden Maschinen- oder Bauteil 3 angeordnet werden. In Fig. 4 stützen sich die freien Enden der Drähte auf dem Untergrund ab, während bei der Anordnung nach Fig. 5 zwischen Bauteil 3 und Dämmkörper 1, 2 eine Hilfsplatte 4 gelegt ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 sind zwischen dem zu isolierenden Bauteil 3 und dem Untergrund zwei Dämmkörper 1, 2 und 1', 2' vorgesehen, die mit ihren Borstenseiten aufeinandergelegt sind.
Erwähnt sei, daß im Bedarfsfall die Drähte 2 mit einer schmier fähigen Schicht, wie z. B. Vaseline, umhüllt sein können, um den durch das Aneinanderreihen der Drähte bedingten Verschleiß herabzumindern.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schalldämpfende und erschütterungsmindernde, druckfeste Unterlage für Maschinen und Bauteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus einer in Bürstenform gebrachten Vielzahl dünner, federnder Drähte oder Borsten besteht, deren Längsrichtung mit der Belastungsrichtung der Unterlage übereinstimmt.
2. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus mehreren Bürsten gebildet ist, deren Bürsten einander zugekehrt sind. g0
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
EKRUN. GEDRrOKT IN' HER
DEM145523D 1939-07-08 1939-07-08 Schalldaempfende und erschuetterungsmindernde Unterlage Expired DE707779C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2393198A1 (fr) * 1977-03-28 1978-12-29 Hitachi Ltd Procede de fabrication de materiau metallique absorbant les vibrations et materiau obtenu, a l'aide de ce procede
EP1795781A4 (de) * 2004-09-03 2009-02-25 Aichi Steel Corp Schwingungsdämpfungsglied für maschinenteil und herstellungsverfahren dafür

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