DE49848C - Platten - Zählvorrichtung an photographischen Cameras - Google Patents
Platten - Zählvorrichtung an photographischen CamerasInfo
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- DE49848C DE49848C DENDAT49848D DE49848DA DE49848C DE 49848 C DE49848 C DE 49848C DE NDAT49848 D DENDAT49848 D DE NDAT49848D DE 49848D A DE49848D A DE 49848DA DE 49848 C DE49848 C DE 49848C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/26—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE S7: Photographie.
Patentirt im deutschen Reiche vom 24. April 1889 ab.
Die Erfindung besteht in der Anordnung eines Mechanismus an Apparaten zur Herstellung
von Moment-Photographien, welcher dazu dient, auf einem an der Aufsenwand des
Kastens befindlichen Zifferblatt die Zahl der aus dem Vorrathsraum verbrauchten Platten
selbstthätig anzuzeigen und somit den Photographirenden über die Zahl der darin noch
vorräthigen Platten beständig zu Orientiren.
Die in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Camera α ist in vier
Abtheilungen b cde getheilt. b ist der Vorrathsraum für die Platten, aus welchem dieselben
vermittels des Transporteurs f durch einen Schlitz in dem Boden in den unteren
Raum c hinabgedrückt werden.
Sobald dies geschieht, stöfst die Plätte auf
das abgeschrägte obere Ende zweier Riegel n, welche in der Mitte zwischen den Räumen d
und c an den beiden Seitenwänden des Kastens, bei m drehbar, befestigt sind. Von
vorn im Raum d werden diese Riegel durch die Federn ο gestützt und an dem Hinüberfallen
in den hinteren Raum c durch die in Einschnitte greifenden, in den Seitenwänden
angebrachten Zapfen ρ gehindert. Die Tiefe der Einschnitte ist darauf berechnet, dafs die
Platte, sobald sie am Boden angekommen ist, durch den Druck der Riegel η in eine genau
senkrechte Lage gebracht wird. .
Beim Zurücktreten der Riegel infolge des Druckes, der durch die Platte bei ihrem Hinabgleiten
auf sie ausgeübt wird, drückt der Kopf des einen dieser Riegel auf das untere Ende
des bei g in der entsprechenden Seitenwand befestigten Hebels h, welcher oben durch die
Feder t nach vorn gedrängt wird und auf seiner Spitze einen federnden Sperrhaken i
trägt, der in das Steigräd k greift und letzteres um einen Zahn weiterdreht. Zur Sicherung
der Stetigkeit des Steigrades k in seinen Drehungen um je einen Zahn dient die federnde
Gegenklinke /.
Starr befestigt auf der durch die Seitenwand des Kastens hindurchgehenden Achse q des
ebenfalls auf letzterer festsitzenden Steigrades ist an der Aufsenseite der Kastenwand in einer
kleinen Vertiefung die Scheibe r, Fig. 2, angebracht, und zwar mit Nummern, deren Anzahl
derjenigen der Zähne des Steigrades k genau entspricht und auf welcher (infolge der
Drehung des Rades wie der Scheibe) der Pfeil s die Zahl der verbrauchten Platten anzeigt.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung als an der linken Wand des Kastens angebracht dargestellt;
sie kann jedoch auch ebensogut an der rechten Wand angebracht werden.
Zum Ausgleich der Neigung der Riegel n, sich beim Hinabgleiten der Platte um mehr als
um die Dicke der letzteren zurückzubeugen, ist in dem Schlitz des Bodens zwischen den
Räumen b und c etwas Spielraum gelassen; um der Platte zu gestatten, in etwas schräger
Richtung hinabzugleiten, und um jedem Zufall vorzubeugen, der die Riegel veranlassen könnte,
sich trotz des verhältnifsmäfsig starken Druckes
der Federn ο weiter zurückzulegen, als die Drehung des Steigrades um einen Zahn erfordert,
werden dieselben vorkommenden Falles durch die in den Seitenwä'nden angebrachten
Stifte χ gestützt.
Sobald die Platte unten auf dem Boden angekommen ist, treten die Riegel η und der
Hebel h in die mit punktirten Linien angedeutete Ruhestellung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :An photographischen Cameras die Anordnung eines selbstthä'tigen Mechanismus behufs Feststellung der Zahl der verbrauchten bezw. der noch vorräthigen unverbrauchten Platten, bestehend aus den beiden Riegeln η sammt Federn ο und Stiften ρ und x, ferner dem Hebel h mit Sperrhaken i, dem Steigrad k und Zifferblatt r.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49848C true DE49848C (de) |
Family
ID=324744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49848D Expired - Lifetime DE49848C (de) | Platten - Zählvorrichtung an photographischen Cameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49848C (de) |
-
0
- DE DENDAT49848D patent/DE49848C/de not_active Expired - Lifetime
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