DE498331C - Vorrichtung fuer die Aufnahme kinematographischer Filme von veraenderlichen Gesichtspunkten aus - Google Patents

Vorrichtung fuer die Aufnahme kinematographischer Filme von veraenderlichen Gesichtspunkten aus

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DE498331C
DE498331C DEL67133D DEL0067133D DE498331C DE 498331 C DE498331 C DE 498331C DE L67133 D DEL67133 D DE L67133D DE L0067133 D DEL0067133 D DE L0067133D DE 498331 C DE498331 C DE 498331C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Vorrichtung für die Aufnahme kinematographischer Filme von veränderlichen Gesichtspunkten aus Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für die Aufnahme von kinematographischen Filmen von veränderlichen Gesichtspunkten aus, bei welcher die Hauptteile der Kamera, d. h. das Objektiv und der Rahmen, in welchem sich die aufeinanderfolgenden Bilder des Filmbandes einstellen, während der Filmaufnahme verschoben werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das zur Erzeugung der Verschiebungen dienende Getriebe derart beschaffen ist, daß einerseits in an sich bekannter Weise die diesen Teilen mitgeteilte Geschwindigkeit in jedem Punkte des zurückgelegten Weges und etwaiges Stillstehen in beliebigen Punkten stets nur durch die freie Wahl des Operateurs in jedem Augenblick während des Abrollens des Films regelbar ist, und andererseits derart, daß in selbsttätiger Weise während der Bewegung der Kamera eine optische Linie oder optische Achse, die durch den optischen Mittelpunkt des Objektivs bestimmt wird, und durch einen mit Bezug auf den Rahmen feststehenden Punkt, der sich in der Ebene des Rahmens befindet, beständig im Raume derart gerichtet wird, daß sie sich dort auf zwei feststehende Geraden stützt, die vorzugsweise aufeinander senkrecht stehen und in zwei Ebenen hintereinander im Raume liegen, wobei die Lage ,dieser Ebenen zwischen dem Unendlichen und der nächsten gewählten Stellung sowie die Entfernung dieser beiden Ebenen von Null bis ins Unendliche in jedem Augenblick nur durch die freie Wahl des Operateurs bestimmt werden.
  • Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der durch die Kamera zurückgelegte Weg nicht frei durch den Operateur gewählt wird und nur in einer Ebene verläuft, welche parallel zur optischen Achse verläuft, wobei diese optische Achse an eine einfache Schwingungsbewegung in einer Ebene gebunden ist, die parallel zu derjenigen liegt, in welcher sich die die Kamera tragende Platte befindet. Bei diesen bekannten Vorrichtungen kann nur die Größe und die Richtung der Bewegung in einer Ebene frei durch den Operateur gewählt werden.
  • Es sind ebenfalls Vorrichtungen bekannt, bei welchen die Kamera gezwungen wird, einem vorgeschriebenen Weg zu folgen und wo die optische Achse beständig durch einen gleichen Punkt im Raume während. des Abrollens des Films hindurchgeht, welche Achse also einen Kegel erzeugt, dessen Bodenlinie eine geschlossene Kurve bildet, deren Gestalt unveränderlich ist und dem Operateur im voraus vorgeschrieben wird.
  • Gegenüber jenen bekannten Vorrichtungen bietet diejenige gemäß der Erfindung den Vorteil, daß der Operateur die Kamera ganz nach seinem Belieben bewegen kann und dabei die optische Achse auf einen Punkt richtet, den er ebenfalls ganz nach Belieben wählen und beständig verändern kann, um den Bewegungen oder Veränderungen des Hauptgegenstandes folgen zu können. Eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist als Beispiel auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i und 2 sind schematische Darstellungen, die zur Erklärung des Grundgedankens der Vorrichtung dienen.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie 3-3 der Abb. 4 und von hinten gesehen.
  • Abb. 4 ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie 4-4 der Abb. 3.
  • Abb.5 zeigt in Ansicht Einzelteile des Getriebes von vorn gesehen.
  • In der Beschreibung wird als »Rahmen« derjenige bewegliche Teil i bezeichnet, durch welchen die aufeinanderfolgenden Bilder gleiten, d. h. das Fenster, welches sich in der Kammer befindet und- wo das Filmband absatzweise hindurchgeht und zum Stillstand kommt, um die aufeinanderfolgenden `Bilder aufzunehmen.
  • Der »feste Punkt« ist der Punkt I (Abb. i und 2), der mit Bezug auf den Rahmen unbeweglich ist und sich in der Ebene dieses Rahmens befindet. Dieser Punkt wird beständig mit dem Bilde der Punkte P1 und FZ übereinstimmen, die durch den Operateur frei gewählt werden, wie dies weiter oben erwähnt worden ist, und zwar auf zwei Geraden des Raumes (dieser feste Punkt I wird gewöhnlich der Mittelpunkt des Rahmens sein, Abb. i und 2).
  • »Feldachse« X-X ist die feste ideale Gerade des Raumes, auf welcher der Operateur die veränderlichen Schnittpunkte X1 und X2 nach Belieben wählen kann, wo diese Achse von den beiden Ebenen geschnitten wird, die die Stützlinien enthalten, die unter sich senkrecht verlaufen, wie dies oben erwähnt worden ist. Die Feldachse steht zu diesen Ebenen senkrecht.
  • Die »optische Linie« ist die optische Achse des Objektivs, die in jedem Augenblick verändert werden kann und durch den festen Punkt I hindurchgeht und beständig die beiden senkrecht aufeinanderstehenden Geraden H und V des Raumes schneidet, die durch die Feldachse hindurchgehen, welche Geraden selbst als »Stützgeraden« bezeichnet werden.
  • Die Lage der Feldachse X-X im Raume wird wie folgt bestimmt: Die Bewegung der Kamera wird derart beschaffen sein, daß wenigstens ein geometrischer Punkt I dieser Kamera sich in einer Ebene bewegen wird, die gewöhnlich senkrecht steht.
  • Für eine ganz bestimmte Feldachse X-X wird die Lage dieser Ebene und diejenige der Feldachse selbst während der Arbeit unbeweglich bleiben mit Bezug auf den Boden, auf welchem die Vorrichtung in gewünschter Höhe ruht. Die Feldachse wird dadurch bestimmt, daß man durch die optische Mitte C des Objektivs eine zu dieser Ebene Senkrechte zieht, sobald der geometrische Punkt I der Kamera durch :die Mitte des begrenzten Weges hindurchgeht, in dessen Innern sie sich frei bewegen kann. Mit Bezug auf die bewegliche Kamera bildet auf diese Weise diese Gerade X-X oder Felldachse eine feststehende Achse, die gewöhnlich waagerecht liegt, und sich im aufgenommenen Raume befindet.
  • Die Kamera kann in zwei verschiedenen Weisen gebaut werden, ohne daß dadurch irgend etwas an dem gesuchten Ergebnisse geändert wird.
  • Die Hauptachse des Objektivs., die beständig senkrecht zur- Ebene des Rahmens i verläuft, wird entweder beständig (während der ganzen Dauer der Aufnahme des Films) mit der optischen Linie übereinstimmen, welche den optischen Mittelpunkt C mit dem festen Punkt I des Rahmens verbindet, oder die Hauptachse, welche stets senkrecht zur Ebene des Rahmens i verläuft, wird sich frei aus der Mitte rücken können, und zwar nach allen Richtungen hin mit Bezug auf den festen Punkt I, und- dann wird die optische Linie durch eine Nebenachse bestimmt.
  • Man versteht unter diesen Bedingungen, daß, damit in jedem Augenblick die optische Linie I-C die beiden Stützgeraden H und V schneidet, die Kamera zwei verschiedene Bewegungen ausführen muß, je nachdem man sich in einem oder dem anderen Ausführungsfalle der Kamera befindet.
  • Im ersten Falle wird die Kamera während ihrer Verschiebungen einer Drehung folgen müssen., deren Ausschlag um einen Aufhängungsmittelpunkt veränderlich ist (Mittelpunkt, mit welchem beispielsweise in der Kamera .der bewegliche geometrische Punkt übereinstimmen wird, der sich in der zur Feldachse normalen Ebene bewegen kann).
  • Im zweiten Falle können die verschiedenen Teile der Kamera eine Bewegung ausführen, die nur. eine Verschiebung ist, wobei alle Punkte sich in einer senkrecht zur Feldachse stehenden Ebene bewegen.
  • Jedoch werden die Projektionen der Verschiebungen des Objektivs mit Bezug auf die Projektionen der Verschiebungen der Kamera oder des Rahmens gemäß einer gleichen, senkrecht zur Stützgeraden H verlaufenden Richtung in einem Verhältnis vermindert werden, welches gleich ist während sie in einem Verhältnis gemäß einer senkrecht zur Stützlinie P verlaufenden Richtung vermindert werden. Man sieht, daß in beiden Fällen, sobald der optische Mittelpunkt C des Objektivs durch die Achse X-X hindurchgeht, Übereinstimmung zwischen der optischen Linie (Hauptachse) und der Feldachse vorliegt. Liegen jedoch die Stützgeraden im Unendlichen, so liegt fortlaufender Parallelismus vor zwischen der Feldachse X-X und der optischen Linie I-C oder Hauptachse, welche dann zusammenfallen.
  • Die Ausführungsform, welche als Beispiel in den Abb. 3 und 4. dargestellt ist, entspricht dem zweiten Falle. ' 2 bezeichnet einen Kasten, der die gesamte Vorrichtung enthält. Ein Schlitten 3 ist derart angeordnet, daß er in diesem Kasten nur eine geradlinige Bewegung in einer bestimmten Ebene mit Bezug auf diesen Kasten ausführen kann, welche bei Befestigung des Kastens auf einem Tisch oder einem standfesten Fuß zur Feldachse X-X senkrecht verlaufend eingestellt wird.
  • Die Führung des Schlittens in dieser Ebene wird beispielsweise durch Schienen 4 gesichert, welche in Führungsnuten des Schlittens eingreifen.
  • Diese Ebene, in welcher sich auf diese Weise der Schlitten bewegen kann, ist auch diejenige, in welcher entsprechend der Ausführungsform der Kamera sich eine Ebene der Kamera oder nur einer ihrer Punkte verschieben wird.
  • Die Genauigkeit der Lage, welche man für die optische Linie zu erzielen sucht, wird dazu führen, daß die Führung des Schlittens mit der größten Genauigkeit ausgeführt werden muß, die praktisch erreicht werden kann. Zu diesem Zwecke können die Führungsschienen 4 fest auf einem Gestell angeordnet werden, auf welchem sich der Kasten befindet.
  • DiesKamera 5 ist im Schlitten derart angeordnet, daß sie mit Bezug auf diesen nur eine geradlinige Bewegung ausführen kann, und zwar durch eine Führung dieser Kamera im Schlitten, welche Führung derjenigen des Schlittens im Kasten nachgebildet ist.
  • Die beiden Führungen werden vorzugsweise senkrecht zueinander verlaufen, wobei die Führung des Schlittens waagerecht und diejenige der Kamera senkrecht verlaufen wird.
  • Da auf diese Weise die Kamera in der Lage ist, in einem rechteckigen Umriß gemäß der beschriebenen Führungsart eine beliebige Lage einzunehmen, so wird die richtige Einstellung der optischen Linie wie folgt gesichert: Auf einer mit Bezug auf die Kamera festliegenden Achse D-D befindet sich der Scheitel eines Gelenkparallelogrammes, das vorzugsweise eine Raute 7, 8, 9, io bildet. Der Scheitel dieser Raute, der der Achse D-D gegenüberliegt, befindet sich auf einer Achse Y-Y, die mit Bezug auf den Kasten festliegt und parallel zur Achse D-D verläuft.
  • Diese große Raute bestimmt durch deren Formveränderungen die Lage der Kamera im Kasten, da ein einziges Aussehen dieser Raute einer jeden Lage der Kamera im Kasten entspricht.
  • Zwei kleine Schenkel 12, 13, die in Punkten E, F gelenkig angeordnet sind und zu den Schenkeln 7, 9 oder zu Teilen 7', g' gehören, die in Abb. 3 mit den Schenkeln 7, 9 zusammenfallen, und jeweils mit den Schenkeln 7, 9 durch eine Büchse 7" und eine Achse g", welche koaxial zur Achse D-D durch die Kamera hindurchgeht, verbunden sind, werden mit diesen Teilen der Schenkel 7, 9 ein weiteres Parallelogramm mit den Scheiteln D, E, H, F bilden, das dem Parallelogramm 7, 8, 9, io nachgebildet ist.
  • Die Gelenkachse H, welche den kleinen Schenkeln r2, 13 gemeinsam ist, befindet sich in einer Entfernung von der -Achse D-D, welche der Richtung, Größe und Lage nach mit Bezug auf die Kamera bestimmt wird. Man wird aus obenerwähntem verstehen können, daß mit Hilfe eines Knopfes 14, der auf der Achse H schwingt, die gewünschte Wirkung auf den Halter des Objektivs 16 ausgeübt werden kann, um die richtige Einstellung der optischen Linie zu erzielen. Dieser Knopf 14 selbst oder, entsprechend den jeweiligen Lagen der verschiedenen Teile der Kamera, ein Teil 17 (Abb.5), der die gleichen Bewegungen ausführt, wird den richtigen Angriff des Halters bewirken. In Abb. 5 wird gerade mit Hilfe dieses Teiles 17 die gewünschte Bewegung ausgeführt. Zu diesem Zwecke wird man beispielsweise ein Parallelogramm mit den Scheiteln K, L benutzen, das dem Parallelogramm D, H genau nachgebildet ist, wobei der Scheitel K in einem festen Punkt der Kamera 5 schwingt.
  • Dieses Parallelogramm oder kleine Raute mit den Scheiteln K, L bleibt beständig der Raute mit den Scheiteln D, H gleich, d. h. der Raute mit den Scheiteln D, Y, wobei jeder der Schenkel parallel zum Schenkel der großen Raute bleibt, der ihm entspricht, dies wegen der Anordnung einer mechanischen Verbindung, die durch die Teile 7', 9', 12, 13 gebildet ist und in passender Weise beispielsweise durch Lenker i8 und ig vervollständigt wird.
  • Man wird verstehen, daß der Scheitel L der kleinen Rauten mit Bezug auf die Kamera und eine feststehende gegebene und verkleinerte Einteilung die Bewegungen der Kamera selbst im Kasten bestimmt. Damit sich die optische Linie beständig auf die beiden Stützgeraden H und V im Raume stützt, von denen die -eine waagerecht und die andere senkrecht angeordnet ist, werden die Bewegungen des führenden Teiles 17 dem Halter 15 des Objektivs übertragen, und zwar durch Vermittlung von Vorrichtungen, welche die Projektionen dieser Bewegungen nach zwar senkrecht aufeinanderstehenden Richtungen H und V umwandeln und in denn gewünschten Verhältnis für eine jede -dieser Richtungen.
  • Zur Erzielung dieses Ergebnisses wird der Halter 15 des Objektivs mit Hilfe eines Schiebers 2o, der in einer Führung 2I der Kamera gleitet und eine Führungsnut 22 besitzt, in welcher der Halter 15 geführt werden kann, oder durch ein gleichwertiges Hilfsmittel derart geführt, daß er sich nur mit Bezug auf die Kamera 5 verschiebt, wobei die Ebene, in welcher diese Bewegung erfolgt, senkrecht zur optischen Achse des Objektivs steht.
  • Die Richtungen der Nuten 2r und 22 stehen senkrecht aufeinander und zu den Stützgeraden im Raume. Zwei ebene Flächen 22' und 23 des Halters i 5, die vorzugsweise aufeinander senkrecht stehen, werden durch zwei Hebel 24 und 25 angegriffen, die selbst durch den Teil 17 betätigt werden. Federn 26 und 27 drücken beständig den Halter gegen die Hebel und die Hebel gegen den Teil 17.
  • Der Teil 17 besitzt zwei ebene Flächen 28 und 29, die jeweils parallel zu den Flächen 22' und 23 des Halters verlaufen und durch eine Führung mit zwei Nuten der Achse z der Kamera gehalten werden, welche der Führung des Halters 15 nachgebildet ist und auf der Zeichnung nicht sichtbar ist, wodurch der Teil 17 starr mit der Achse r verbunden ist. Die Hebel 24 und 25, welche auf zylindrischen Zapfen oder auf Messern 30 und 31 schwingen, greifen die ebenen Flächen dies Halters mit Nocken von kreisförmigem Querschnitt 32,33 an und wenden selbst durch ähnliche Nocken 34,35 und die ebenen Flächen des Teiles 17 derart angegriffen, daß alles verlaufen wird, wie wenn die Hebel 24 und z5 in den Mittelpunkten der Nocken durch den vergrößerten Teil 17 angegriffen würden und andererseits der vergrößerte Teil 15 durch die Mittelpunkte der Nocken 32, 33 betätigt würde. Die Lage dieser Hebel mit Bezug auf die Kamera wird beispielsweise durch Zapfen 36 und 37 gesichert, welche auf der Kamera selbst sitzen und in Führungsschlitze eingreifen, welche sich in diesen Hebeln befinden. Das Verhältnis der Verminderung zwischen den ' Bewegungen der Punkte C und L wird durch das Verhältnis der Abstände gesichert, welche vorzugsweise auf einer Geraden die Mittelpunkte der Nocken voneinander trennen von der Lage der Messer oder Zapfen 30 und 31 auf der Kamera.
  • Diese Achsen können gleichzeitig um gleiche Strecken oder in einem abhängigen oder unabhängigen- Verhältnis verschoben werden, um die beiden Verminderungsverhältnisse zu ändern, und zwar um ein durch den Operateur gewünschtes Maß.
  • Die Achsen 30 'und 31 können beispielsweise gleichzeitig mit Hilfe von Hebeln 38, 39, die bei 40, 41 auf der Kammer schwingbar angeordnet sind, verschoben werden. welche Hebel einerseits mit diesen Achsen durch Lenker 42, 43 und andererseits mit einem gemeinsamen Antrieb 44 durch Lenker 45, 46 verbunden sind. Dieser Teil 44 muß von außen betätigt wenden können, und zwar entweder unmittelbar oder durch Vermittlung von formveränderlichen Übertragungsmitteln. Die Lage dieser Teile, sobald sie einanal eingestellt ist, muß von der Lage der Kamera unabhängig sein.
  • Der Schieber 44 kann in jedem Augenblick verschoben werden, ungeachtet der Bewegungen der Kamera 5, und zwar beispielsweise mit Hilfe einer gelenkigen 2Jbertra-gungsvorrichtung, die sich aus Ketten82, $3 zusammensetzt, die über Räder 84, 85, 86, 87 laufen, wobei das Rad 84 auf einer Betätigungswelle 88 sitzt, welche mit Bezug auf den Kasten feststeht, und das Rad 87 auf einem Halter 89 angeordnet ist, der durch die Kamera 5 in Bewegung gesetzt wird, und die beiden Räder 85, 86 sich hintereinander auf einer beweglichen Welle go befinden, die durch Lenker gr, 92 in unveränderlichen Abständen von den Achsen der Räder 84 und 87 gehalten wenden. Letzteres treibt wihrend seiner Umdrehung eine Kurvenscheibe mit spiralförmiger Nut 93 an, welche auf einen Zapfen 94 einwirkt, der auf dem Schieber 44 derart befestigt ist, daß letzterer in seiner Führung in einer oder der anderen Richtung verschoben wird, je nach der Drehrichtung, welche der Welle 88 durch den Operateur gegeben wird. Der Wert des Verhältnisses zwischen den beiden Hebeln 38, 39 wird beispielsweise durch die Lage geregelt, welche einer oder mehreren Gelenkachsen der Lenker 42, 431 45 und 46 gegeben wird. Selbstverständlich sind die dargestellten Antriebe nur als Beispiel angegeben und können durch gleichwertige Hilfsmittel ersetzt werden, ohne daß dadurch vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.
  • Falls an der Grenze die zylindrischen Achsen 3o-und 31 tangential zu den Hebeln 24 und 25 zu liegen kommen und dabei ihre Achsen sich in den Mittelpunkten der Nocken 32 und 33 einstellen, welche den Halter 15 angreifen, so wird letzterer auf der Kamera 5 unbeweglich verbleiben, welches auch deren Bewegungen seien und welche Bewegungen der Punkt L ausführt. Der Schnittpunkt der Stützgeraden mit der Feldachse liegt sodann im Unendlichen.
  • Falls die Gleichheitsverhältnisse, welche durch die Hebel 24 und 25 in die beiden Bewegungsprojektionen des Halters 15 eingeführt werden, einander gleich sind, welches auch der Wert dieses Verhältnisses- sei, so werden die Bewegungen des Halters 15 denjenigen des Teiles 17 gleich sein, und die beiden Stützgeraden der optischen Linie werden sich somit im gleichen Punkte auf der Feldachse in einer Entfernung von der Vorrichtung schneiden, die vom Wert dieses Verhältnisses abhängt.
  • Ist der Rahmen i mit Bezug auf die Kamera beweglich, während dann das Objektiv auf dieser festsitzt, so werden die vorstehenden Erklärungen sich auf den Rahmen i beziehen, der die Ränder eines jeden Bildes begrenzt, welcher Rahmen mit der Führung 47 fest verbunden bleibt, in welcher das Filmband gleitet und der mit Bezug auf die Kamera in Bewegung versetzt wird.
  • Sind beide Teile, d. h. der Rahmen und der Halter des Objektivs, fest mit der Kamera verbunden, so ergibt sich aus weiter oben befindlichen Erklärungen, daß die optische Linie beständig mit der Hauptachse oder optischen Achse des Objektivs zusammenfällt. In diesem Falle wird die Kamera durch einen Schlitten ersetzt, der im Schlitten 3 gleitet, und alles oben über die Kamera und die Parallelogramme mit den Scheiteln D, Y und K, L Gesagte trifft für diesen Schlitten zu. In diesem Schlitten wird die Kamera mit einem Kardangelenk aufgehängt, damit sie nach allen Richtungen hin ausschwingen kann, und die Hebel 24 und 25, welche in passender Weise auf dem Schlitten angeordnet sind, werden nicht mehr den Halter des Objektivs sondern einen Fuß angreifen, welcher mit den beiden Flächen versehen ist, die den Flächen 22 und 23 entsprechen und fest mit der Kamera verbunden sind, derart, daß die Kante der beiden Flächen dieses Fußes, die parallel zur optischen Achse verläuft, durch den Aufhängungspunkt des Kardangelenkes hindurchgeht oder in der Nachbarschaft dieses Punktes.
  • In allen Fällen wird die Bewegung des Verschlusses der Kamera, der die Bewegung der Antriebsvorrichtung für das Filmband bewirkt, von außen erzeugt, und zwar mit , Hilfe einer Kurbel 48 oder durch einen Motor und durch Vermittlung einer formveränderlichen Verbindung, wie z. B. von Rädern 49, 5o und 51, 52, die paarweise einander gleich gestaltet sind und derart durch Gallsche Ketten 53, 54 miteinander verbunden sind, daß das Rad 52 die gleiche Drehbewegung als das Rad 49 ausführt. Ein Zahnradvorgelege 55, 56, welches sich zwischen der Kurbel 48 und dem Rade 49 befindet, sowie ein anderes Vorgelege 57, 58, 59 oder eine andere Verbindung durch Kette zwischen dem Rade 52 und der Achse 6o des Verschlusses wird dabei zwischen der Kurbel und dem Verschluß für das prassende Übersetzungsverhältnis sorgen.
  • Schließlich wird die beliebige Bewegung der Kamera von außen in beliebiger Weise erzeugt, beispielsweise und vorzugsweise dadurch, daß man die beiden Schenkel 8, io des Parallelogrammes D, Y jeweils mit der Achse 8o und mit einer Büchse 81 der gleichen Achse Y-Y starr verbindet, wobei diese beiden Teile den Kasten 2 durchdringen und mit den Schenkeln 62 und 64 eines Parallelogrammes 61, 62, 63, 64 starr verbunden sind, das dem Parallelogramm 7, 8, 9, 1o nachgebildet ist und derart, daß die senkrechte Projektion der Abb. 2 diese beiden Parallelogramme übereinanderliegend zeigt. In diesem Falle wird der Knopf 65, der von Hand betätigt werden wird, die gleiche Bewegung erhalten als diejenige, welche die Kamera erhalten soll, oder der Schlitten, der diese Kamera ersetzen soll. Das Abrollen des Filmbandes 66 (welches in üblicher Weise in Kästen 67 angeordnet ist, die durch dichte Türen in den Kasten eingeführt werden) und das Aufwickeln dieses Filmbandes nach Durchgang durch die Führung 47 der Kamera werden in üblicher Weise erfolgen und durch mechanische Antriebe erzielt, die nicht dargestellt worden sind, und durch die gleiche Kurbel 48 betätigt werkten unter der Bedingung, daß die erforderlichen Vorsichtsmaßregeln getroffen werden, damit das Filmband die für die Bewegungen der Kamera erforderliche Schleife erhält.
  • Um zu vermeiden, daß das Filmband während der Bewegung der Kamera in der Führung gleitet, falls es infolge der Trägheit dieser Gefahr ausgesetzt ist, kann man eine Bremsvorrichtung vorsehen, die mit dem Verschluß verbunden ist und das Filmband feststellt während der Zeit, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stößen des Filmbandes verfließt. Der Halter 15 oder auch unmittelbar die Kamera 5 können mit einem Sonnenschutz 68 verbunden werden, der mit 1 einer nachgiebigen Membrane 69 formveränderlicher Art verbunden ist, die das Licht nicht durchläßt, den Bewegungen der Kamera folgt und andererseits mit den Rändern einer Öffnung- genügender Breite verbunden ist, die in die Wand des Kastens 2 eingeschnitten ist.
  • Wünscht man, daß für jeden Standpunkt die Kamera eine gewisse Anzahl von Bildern aufnimmt, so wird es möglich sein, beispielsweise mit Hilfe einer Bremse die Achse 8o und die Büchse 81 festzustellen, welche Bremse sich unter dem Einfluß der Kurbel 48 derart befindet, daß sie jedesmal losgelassen wird, sobald die Kurbel eine Winkeldrehung ausgeführt hat, welche dieser Anzahl von Bildern entspricht, und während einer Dauer, die entweder der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern oder einer längeren Zeit entspricht.
  • Man kann beispielsweise eine Bremse 70 benutzen, welche. auf Sektoren 71, 72 der Achse 8o und der Büchse 81 einwirkt, wobei diese Bremse durch einen Hebel 73 betätigt wird, der bei 74 schwingbar gelagert ist und durch Kurvenscheiben 75 betätigt wird, die sich auf dem Zahnrad 55 in regelmäßigen Abständen befinden.
  • Die Kurbel 4.8 wird vorzugsweise unter die Bedienung eines Gehilfen oder eines Motors gestellt, während der Knopf 65 und die Betätigung für die Einstellung der Achsen 30 und 31 unmittelbar von der Kontrolle des Operateurs abhängen.
  • Um die Kamera in einer gegebenen Lage festzustellen, wird man beispielsweise den Knopf 65 mit einem Keil oder einem Riegel beliebiger Art versehen können, mit dessen Hilfe er in der gewünschten Lage festgestellt werden kann mit Bezug auf den Boden des Kastens.
  • Um die Handhabung zu erleichtern, können Federn oder Gegengewichte derart angeordnet werden, daß sie das Gewicht der beweglichen 'feile ausgleichen, wie z. B. des Rahmens, des Objektivs, der Gelenkparallelogramme usw.
  • Gemäß der Erfindung wird, welches auch die Bauart der Kamera sei, die optische Linie I-G gezwungen, in der Nähe der Feldachse eine zusammengesetzte, einstellbare Fläche zu umschreiben, deren Gestalt in jedem Augenblick vom Operateur beliebig geändert werden kann. Der feste Punkt des Rahmens ist dann, bei jedem auf dem Filmband aufgenommenen Bilde, das Bild aller Punkte veränderlicher Art von einem Bilde zum anderen, die durch die optische Linie getroffen werden.
  • Man wird verstehen, daß bei Projektion dieses Filmbandes der feste Punkt, der auf den nacheinanderfolgenden Bildern des Filmbandes die gleiche Lage mit Bezug auf die Ränder eines jeden Bildes einnimmt und infolgedessen auf dem Schiirne einen bestimmten Punkt wiedergibt, der stets mit Bezug auf die Schirmränder der gleiche bleibt, die Projektion aller Punkte des aufgenommenen Raumes sein wird, die durch die optische Linie in jeder Lage getroffen worden sind.
  • Mit Bezug auf die feststehenden Ränder des Schirmes wird man dann verstehen, daß alle Punkte, welche das auf den Schirm geworfene Bild bilden, während der Projektion des Filmes lebend erscheinen und zusammengesetzte Bewegungen auszuführen scheinen, deren Art und Größe von den Verschiebungen der optischen Linie durch den Operateur während der Aufnahme mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung abhängen.
  • Es ist gerade die Auffindung und Verwirklichung dieser geeignetsten Bewegungen der optischen Linie während der Aufnahme durch den Operateur, welche dem Beschauer die beste Empfindung des auf den Schirm geworfenen Filmes und der im Raume befindlichen Gegenstände verschaffen wird.
  • Falls die Stützgeraden sich während einer gewissen Dauer der Aufnahme schneiden, w=ird die Ebene des Raumes, welche sie enthält, wie feststehend erscheinen, sobald der Film auf den Schirm geworfen wird.
  • Man kann die Vorrichtung unbeweglich feststellen und sie wie eine gewöhnliche Kamera benutzen.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Bewegungen der Kamera um so größer sein werden und da:ß die Stützgeraden um so weiter von der Vorrichtung abstehen werden, als man von weiter .abstehenden- Ebenen Wirkungen zu .erzielen wünscht und umgekehrt, ohne daß man jedoch an diese Vorgänge irgendwie gebunden sei. Schließlich .werden die Bewegungen der Kamera beispielsweise denjenigen der aufgenommenen Gegenstände im Raume folgen, oder diese Bewegungen, welche vorzugsweise zahlreiche Richtungsänderungen besitzen werden, werden $- oder. Z-förmige Wege beschreiben oder auch zickzackförmig nach allen Richtungen hin sich verschieben, wobei die zurückgelegten Wege nach Belieben des Operateurs ineinander übergehen.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung für die Aufnahme von kinematographischen Pilmen von veränderlichen Gesichtspunkten aus, bei welcher die Hauptteile der Kamera, d. h. das Objektiv und der Rahmen, in welchem sich die aufeinanderfolgenden Bilder des Filmbandes einstellen, während der Filmaufnahme verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Erzeugung der -Verschiebungen dienende Getriebe derart beschaffen ist, daß einerseits in an sich bekannter Weise die diesen Teilen mitgeteilte Geschwindigkeit in jedem Punkte des zurückgelegten Weges und etwaiges Stillstehen in beliebigen Punkten stets nur durch die freie Wahl des Operateurs in jedem Augenblick während des Abrollens des Filmes regelbar ist und andererseits derart, daß in selbsttätiger Weise während der Bewegung der Kamera eine optische Linie, die bestimmt wird durch den optischen Mittelpunkt des Objektivs und durch einen mit Bezug auf den Rahmen feststehenden Punkt in der Ebene des Rahmens, im Raume derart gerichtet wird, daß sie stets zwei feststehende Geraden schneidet, die vorzugsweise aufeinander senkrecht stehen und in zwei Ebenen hintereinander im Raume liegen, wobei die Lage dieser Ebenen zwischen dem Unendlichen und der nächsten gewählten Stellung sowie die Entfernung dieser beiden Ebenen von Null bis ins Unendliche in jedem Augenblick frei wählbar sind.
  2. 2. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Kasten (2) zur Aufnahme der gesamten Vorrichtung ein Schlitten (3) derart angeordnet ist, daß er in diesem Kasten nur eine geradlinige Bewegung in einer zum Kasten festgelegten Richtung und Ebene ausführen kann, welche Bewegung bei Befestigung dieses Kastens auf einem Tisch oder einem Stativ normal zur Feldachse (X-X," Abb. i und 2)- verläuft, welch letztere im Raume feststeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera (5) derart im Schlitten angeordnet ist, daß sie sich mit Bezug auf letzteren nur in gerader Richtung verschieben kann, und zwar durch Führung dieser Kamera in dem Schlitten nach Art der Führung des Schlittens im Kasten, wobei die beiden Führungen vorzugsweise senkrecht. zueinander angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit Bezug auf die Kamera feststehenden Achse (D-D) sich der Scheitel eines Gelenkparallelogrammes (7, 8, 9, io) befindet, wobei der gegenüberliegende Scheitel sich auf einer Achse (Y-Y) befindet, der mit Bezug auf den Kasten (2) feststeht und parallel zur Achse (D-D) verläuft, wobei eine andere Achse (K), welche fest mit der Kamera verbunden ist und parallel zur Achse (D-D) liegt, die Anordnung eines zweiten Parallelogrammes (K, L) ermÖglicht, das dem Parallelogramm.(7, 8, 9, 10) nachgebildet ist und in jedem AugenblicL durch eine zwangsläufige Verbindung die gleiche Gestalt annimmt, wobei der Scheitel (L) dieses zweiten Parallelogramme einen Teil (17) trägt, der am Halter (15) des Objektivs angreift, um die Richtung der optischen Linie (I-C-P) zu bewirken,
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formveränderungen des Parallelogrammes (7, 8, 9, io) mit Hilfe eines gleichen Parallelogrammes (61, 62, 63, 64) erzielt werden, welches sich außerhalb des Kastens befindet und einen Knopf (65) trägt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übertragen der Bewegungen des Teiles (17) auf den Halter des Objektivs und zur Umwandlung der Bewegungen nach zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen (H und V) hin und in einem für jede Richtung gewünschten Verhältnisse der Halter (15) des Objektivs an einem in einer Nut (21) der Kamera gleitenden Schlitten (2o), in dessen Nut (22) der Halter (15) geführt wird, derart angeordnet ist, daß er sich nur mit Bezug auf die Kamera (5) verschieben kann, wobei die Ebene, in welcher diese Verschiebung stattfindet, senkrecht zur optischen Hauptachse des Objektivs steht und die Richtungen der Nuten (21 und 22) jeweils senkrecht zu den Richtungen der Stützgeraden im Raume stehen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ebenen Flächen (22' und 23) des Halters (15), die vorzugsweise senkrecht zueinander liegen, durch zwei Hebel (24, 25) angegriffen werden, die selbst durch den Teil (17) angegriffen werden, wobei Federn (26, 27) vorgesehen sind, um beständig den Halter gegen die Hebel und die Hebel gegen den Teil (17) zu drücken. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (24, 25) die ebenen Flächen des Halters mit Hilfe von Nocken kreisförmigen Querschnittes (32, 33) angreifen, und daß diese Hebel selbst mit Hilfe ähnlicher Nocken (34, 35) durch die ebenen Flächen des Teiles (17) angegriffen werden.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (30, 31), auf welchen die Hebel (32, 33) schwingen, gleichzeitig mit Hilfe von Hebeln (38, 39) verschoben werden, welche an der Kamera (bei 4o, 41) gelenkig gelagert sind und einerseits mit diesen Achsen durch Lenker (42, 43) und andererseits durch Lenker (45, 46) mit dem gleichen Antriebsteil (44) verbunden sind, der von außen durch einen formveränderlichen Antrieb (82 bis 92) betätigt wird. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil (44) trotz der Bewegungen der Kamera (5) und unabhängig von diesen Bewegungen in jedem Augenblick mit Hilfe einer Gelenkübtrtraggungsvorrichtung verschiebbar ist, und zwar durch Drehung der Welle (88). i i .
  11. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher das Objektiv und der Rahmen fest mit der Kamera verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera mit Hilfe eines Kardangelenkes in dem Schlittenrahmen aufgehängt ist, wobei die richtige Einstellung der optischen Linie, die hier stets mit der optischen Achse des Objektivs zusammenfällt, mit der gleichen Anordnung der beiden Gelenkparallelogramme erzielt wird, die in Anspruch 4 gekennzeichnet worden ist, wobei jedoch der Scheitel (D) auf dem Rahmen gelenkig gelagert ist, während der Teil (17) eine feststehende Verlängerung der Kamera angreift I.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch b kenuzpichnet, daß der Halter (15) oder auch unmittelbar die Kamera (5) mit einem Sonnenschutz (68) fest verbunden sind, der mit einer nachgiebigen Membrane (69) in Verbindung steht, die das Licht nicht durchläßt, den Bewegungen der Kamera folgt und andererseits mit den Rändern einer genügend breiten Öffnung in der Wand des Kastens (2) verbunden ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme einer gewissen Anzahl Bilder von einem gleichen Standpunkte aus die Achse (8o) und die Büchse (81) mit Hilfe einer Bremse feststellbar sind, die sich unter der Einwirkung des antreibenden Teiles befindet, derart, daß sie jedesmal gelöst wird, sobald dieser Teil eine Winkelbewegung ausgeführt hat, der dieser Anzahl Bilder entspricht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Kamera in einer gegebenen Lage der Knopf (65) mit einem Splint oder einem Riegel beliebiger Art versehen ist, welcher es gestattet, den Knopf .in der gewünschten Lage mit Bezug auf den Boden des Kastens festzustellen.
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