DE49809C - Griffbefestigung für Fensterverschlufsstangengetriebe - Google Patents

Griffbefestigung für Fensterverschlufsstangengetriebe

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DE49809C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49809D
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W. STEPHAN in Mainz
Publication of DE49809C publication Critical patent/DE49809C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/042Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with pins engaging slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
WILHELM STEPHAN in MAINZ. Griffbefestigung für Fensterverschlufsstangengetriebe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1889 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Fensterverschlufs mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Griffbefestigung in Fig. 1 im Verticalschnitt und in den Fig. 2, 3 und 4 in Hinteransicht dargestellt. Die letzteren drei Figuren zeigen die einzelnen Theile des Verschlusses in verschiedenen Stellungen zu einander. Die Fig. 5 bis 8 stellen Einzelheiten desselben dar.
Die Hin- und Herbewegung der beiden Riegel A und B geschieht mittelst einer Drehscheibe b, deren Befestigung an dem inneren Ende des Zapfens al des Drehgriffes α den Gegenstand der Erfindung bildet. Die Scheibe b, Fig. 5, ist mit einem runden Loch h und einem sich daran anschliefsenden Schlitz i versehen und der Zapfen a1, Fig. 6, mit zwei einander gegenüberstehenden Nuthen k, welche zwischen sich einen Steg <z2 lassen. Der Durchmesser des Loches h ist gleich demjenigen des Zapfens a1 und die Breite des Schlitzes i gleich der Dicke des Steges a1. Der Griff wird mit seinem Kopf durch das Loch h der Scheibe b gesteckt und sodann die letztere zur Seite geschoben, wobei der Steg α2 in den Schlitz i zu liegen kommt, Fig. 2 bis 4. Zwischen der Scheibe b und der Vorderwand des Gehäuses / ist auf den Zapfen a1 ein Führungsstück g lose aufgeschoben, Fig. 1 und 7.
Die fernere Einrichtung des dargestellten Verschlusses ist folgende:
Die Scheibe b trägt vier seitlich vorstehende Stifte cc und dd, welche in zwei geradlinig und parallel auf- und abverschiebbare Schubstangen e1 und e2 eingreifen, Letztere werden einerseits von den Seitenwandungen des Gehäuses / und andererseits von dem Mittelstück g geführt, greifen mittelst Zapfen e° in die Riegel A bezw. B ein und sind (Fig. 8) mit je zwei Einschnitten ex und eT versehen, in welche die Stifte c und d der Scheibe b abwechselnd eintreten.
Fig. 2 zeigt die Lage der einzelnen Theile, wenn die Schubstangen e1 und e2 mit den Riegeln A und B nach aufsen geschoben sind, also das Fenster verschlossenr ist; in dieser Stellung befinden sich die beiden Stifte c in den Einschnitten ex. Soll nun das Fenster geöffnet werden, so wird der Griff α und mit ihm die Scheibe b in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, gedreht. Hierbei schieben zunächst die Stifte c c die Schubstangen e1 e2 nach innen und sodann treten die Stifte dd in die Einschnitte e? ein. Nun nehmen die Theile die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein. Bei Weiterdrehung des Griffes α und der Scheibe b in der angegebenen Richtung treten die Stifte c c aus den Einschnitten ex heraus und die Stifte d d bewirken das vollständige Zurückschieben der Schubstangen und Riegel, so dafs nun das Fenster geöffnet ist, Fig. 4. "Beim Schliefsen des Fensters ist die Wirkungsweise ganz dieselbe; die Stifte dd bewirken die erste Hälfte der Bewegung der Schubstangen und Riegel und sodann die Stifte c c die zweite Hälfte. Damit die Stifte c c und d d ungehindert in die Einschnitte ex und ey hinein- und aus denselben heraustreten können, ist der zwischen diesen Einschnitten befindliche Steg m auf der Innenseite entsprechend abgerundet.
Zum vollständigen Herausschieben bezw. Zurückziehen der Riegel A und B ist nur eine

Claims (1)

  1. Drehung des Griffes α um 90° erforderlich; um diese Bewegung nach beiden Seiten zu begrenzen, ist die Scheibe b mit einer rechtwinkligen Ecke ^ versehen, welche sich in beiden Endstellungen gegen eine der Seitenwandungen des Gehäuses / anlegt.
    Der Fensterverschlufs wird zweckmä'fsig noch mit einer Zunge versehen, welche bei geschlossenem Fenster in den anderen Fensterflügel eingreift. Eine solche Zunge C ist in Fig. 3 punktirt und in Fig. 4 in vollen Linien gezeichnet; dieselbe wird am besten mit der Scheibe b aus einem Stück hergestellt und so an derselben angeordnet, dafs sie bei herausgeschobener Lage der Riegel A B rechtwinklig zum Gehäuse I aus demselben hervorragt, dagegen beim Zurückziehen der Riegel in das Gehäuse / hineintritt (Fig. 4).
    .·■- Patent-Anspruch:
    An Fensterverschlufsstangengetrieben die Verbindung des Drehgriffes α mit dem Getriebe b in der Weise, dafs letzteres mittelst Loches h und Schlitzes i auf den mit gegenüberliegenden Nuthen k k versehenen Zapfen a1 des Drehgriffes lose aufgeschoben ist, so dafs es ohne Weiteres von demselben wieder abgenommen werden kann.
    ■ Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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