DE313586C - - Google Patents

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DE313586C
DE313586C DENDAT313586D DE313586DA DE313586C DE 313586 C DE313586 C DE 313586C DE NDAT313586 D DENDAT313586 D DE NDAT313586D DE 313586D A DE313586D A DE 313586DA DE 313586 C DE313586 C DE 313586C
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DENDAT313586D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 14. JULI 1919
• KLASSE 68 ä GRUPPE
VICTOR SPIEGEL in BERLIN.
Sicherheitstürriegelschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1918 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Sicherheitstürriegelschloß gehört derjenigen Gruppe an, bei welcher der Riegel auf der Innenseite von Hand, auf der Außenseite durch einen am Ende mit Klauenkupplung versehenen Schlüssel bewegt wird. Gemäß der Erfindung ist dem Riegel auf dem Grunde des Schlüsselrührungsrohres eine Schließscheibe vorgelagert, die außer einer Verzahnung noch mit
ίο einem unter Federwirkung stehenden, die Scheibe mit dem Schlüsselführungsrohr kuppelnden Dübel ausgestattet ist, wobei die Anwendung eines Nachschlüssels durch eine Mehrzahl segmentförmiger, im Schlüsselrohr um 900 hintereinander versetzt liegender Stege verhindert wird. Infolge Anordnung eines rechtwinkligen Schlitzes am Riegel, in den ein Zapfen der Schließscheibe eingreift, bleibt die letztere. unbeeinflußt, wenn der Riegel von innen von Hand verschoben wird.
■Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Sicherheitstürriegelschlosses in der Offenstellung.
Fig. 2 zeigt den Riegel in der Geschlossen-, stellung, wobei der Riegel durch Abschneidung der Riegelführungsplatte in Richtung der Linie A-A der Fig. 3 freigelegt gedacht ist. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die Schlüsseleinführungsöffnung.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht der mit einem Zapfen in einen Winkelschlitz des Riegels eingreif enden Schließscheibe, wobei das Schlüsselführungsrohr nach» ..Linie C-C der Fig. 3 durchschnitten gedacht ist. .
Fig. 6 ist eine Ansicht, Fig. 7 eine Draufsicht, und
Fig. 8 eine Stirnansicht des für die Bewegung des Riegels von außen notwendigen Schlüssels.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Riegel α auf der Hatte b gelagert und durch die aufgeschraubten Platten c und d entsprechend geführt. Durch die Platte c ist ein unter dem Drucke der Feder e stehender, achsial verschiebbarer Bolzen f hindurchgeführt, welcher in der Schließstellung des Riegels (Fig.: 2 und 3) mit dem Bund g. in eine gleichgestaltete Aussparung h des Riegels α eingreift und diesen an einer Verschiebung hindert. Der Riegel α steht in der Offenstellung Unter der Wirkung der Schraubenfeder i und wird in dieser durch den in die Rast I1 einklinkenden Sperrhebel I festgehalten. Soll der Riegel von innen in die Schließstellung gebracht werden, so wird der Sperrhebel I aus der Rast I1 gehoben, worauf der Riegel α dem Drucke der Feder i folgend, "selbsttätig vorschnellt. Die Sicherung des Riegels erfolgt in dieser Stellung gleichzeitig vollständig selbsttätig, indem der unter dem Druck der Feder e stehende Bolzen f mit seinem Bund g in die1 im Riegel a , vorgesehene Aussparung h einschnappt. In derv Schließstellung kann der Riegel durch Hineindrücken des um den Schraubenbolzen k drehbaren Hebels I in die Rast P- noch besonders gesichert werden. Ist dies geschehen, dann ist ein Öffnen von außen auch dann nicht möglich, wenn der richtige Schlüssel benutzt wird.
Die Öffnung des Riegels erfolgt von innen durch Zurückziehung des Bolzens f mittel; des Knopfes f1 und gleichzeitige Zuriickschiebung des Riegels α mittels der Handhabe a1.
5, Auf der anderen, d. h. der nach außen gerichteten Seite der Platte b ist das Schlüsselführungsrohr m befestigt. In diesem Rohre sind eine Anzahl, bei der gezeichneten Ausführungsform z. B. vier, segmentförmige, in
ίο gewissen Abständen voneinander entfernt versetzt zueinander liegende Stege m1,m2,ms,mi angeordnet. Außer diesen, die Einführung falscher Schlüssel u. dgl. erschwerenden Hindernissen durchragt der am Bolzen f sitzende Dorn jTa das Schlüsselrohr fast in seiner gesamten Länge. Am Ende des Schlüsselrohres ist die Schließscheibe η zwischen dem Schlüsselrohrflansch und dem Riegel α gelagert. " Diese Scheibe η besitzt auf der Außenseite eine aus der Ebene des Absatzes n1 hervorspringende Verzahnung 0 (Fig. 5). Außer diesen festen mit der Scheibe η aus einem Stück bestehenden Zähnen ist noch ein besonderer,, auf einer Druckfeder p achsial verschiebbarer Dübel p1 vorgesehen. Dieser Dübel greift in eine Rast q des Schlüsselrohrendes ein und hindert die Schließscheibe an einer unerwünschten Drehung. Auf der nach innen zugekehrten Seite der Schließscheibe ist der in den Schlitz «2 eingreifende Zapfen r vorgesehen.
Bei der Bewegung des vorstehend beschriebenen Türriegels mittels des aus den Fig. 6 bis 8 ersichtlichen Schlüssels spielen sich die folgenden Vorgänge ab:
Bei Einführung des Schlüssels s erreicht er zufolge der Anordnung der segmentförmigen Vorspränge m1 bis mi im Schlüsselführungsrohre, sowie seiner eigenen Ausgestaltung wegen, nach viermaliger Vierteldrehung unter gleichzeitiger Zurückdrängung des Dornes f 2 . und Aushebung des Bundes β aus der Aussparung h des Riegels α die am Ende des Schlüsselführungsrohres vorgelagerte Schließscheibe η und kommt mit deren Verzahnung 0 in Eingriff. Dabei wird der unter dem Druck . der Feder p stehende Dübel p1 zurückgedrückt und dadurch außer Eingriff mit der am Stirnende des Schlüsselführungsrohres vorgesehenen Rast q gebracht. Die Schließscheibe ist nunmehr entkuppelt und kann.. nun erst der Drehung des Schlüssels folgen. Die Drehbewegung der Schließscheibe η übt nun zufolge des an ihr befestigten, in den Schlitz a2 ein-.greifenden Zapfens r eine Hin- und Herbewegung auf den Riegel aus. Rechtwinklig zu dem Schlitz α2 ist noch der Schlitz «3 vorgesehen, um eine Verschiebung des Riegels mit der Hand von innen vornehmen zu- können, ohne daß die Schließscheibe zurückgedreht werden muß. Durch die geschilderte Ausgestaltung wird das Schloß ein zuverlässiges Sicherungsmittel, denn es ist ohne weiteres einleuchtend, daß, selbst wenn der Dorn f1 von unberufener Seite mit einem Nachschlüssel oder sonstigem Werkzeug zurückgedrängt wird, zwar eine Aushebung des Bundes g aus der Aussparung h erreichbar, dadurch aber die Möglichkeit einer gewaltsamen Zurückschiebung des Riegels. noch nicht gegeben ist. Eine Zurückschiebung des Riegels von außen ist nur durch Drehung der Schließscheibe möglich und diese kann-•wiederum erst dann erfolgen, ■ wenn der die Kupplung der Schließscheibe η mit dem Schlüsselführungsrohr m bewirkende Dübel p1 um das der Zahntiefe des Schlüsselbartes entsprechende Maß zurückbewegt ist.. Diese Entkupplung ist aber durch Unberufene weder mittels Nachschlüssels, noch durch gewaltsamen Eingriff durchführbar, da der Dübel p1 infolge der segmentförmigen, hintereinander versetzt liegenden Stege m1 bis ml unerreichbar ist. . .
Es sei noch bemerkt, daß der Riegel a in der Offenstellung selbst auch dann von außen mittels Schlüssels in die Geschlossenstellung bewegt werden kann, wenn der Hebel in der Rast I1 aufruht. Dieses kann erreicht werden durch die Anordnung des Hebeldrehpunktes in der Nähe des Sperrpunktes und teine entsprechende Abschrägung der in. Berührung stehenden Flächen der Rast I1 und der Hebelnase Is. Wird' nämlich ein den Druck der Feder i -übersteigender Zug auf den Riegel a ausgeübt, so gleitet die Hebelnase aus der Rast, und der Verschiebung des Riegels steht kein Hindernis mehr im Wege.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitstürriegelschloß, dadurch.gekennzeichnet, daß dem in bekannter Weise auf der Innenseite von Hand, auf der Außenseite durch einen Schlüssel mit einem zu einer Klauenkupplung ausgebildeten Ende zu, bewegenden Riegel (a) auf dem Grunde des Schlüsselführungsrohres (m) eine Schließscheibe (n) vorgelagert ist, die außer einer Verzahnung (0) noch mit einem unter Federwirkung (p) stehenden, die Scheibe (n) mit Schlüsselrohr (m) kuppelnden und dadurch gegen unerwünschte Drehung sichernden Dübel (p1) ausgestattet ist, ' wobei die Anwendung eines Nachschlüssels oder die gewaltsame Entkupplung des Dübels durch eine Mehrzahl segmentförmiger, im Schlüsselführungsrohr (m) um 90 ° hintereinander versetzt liegender Stege (m1, m2, ηιΆ,ψηι) erschwert oder verhindert ist.
2. Sicherheitstürriegelschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegung des Riegels mittels Schlüssels
von außen die Drehbewegung^ der Schließscheibe (n) zufolge · des an ihr befestigten und in einen Schlitz (α2) des Riegels (a) eingreifenden Zapfens (r) eine Vor- bzw. Rückbewegung auf den Riegel (a) ausübt, dabei aber eine gleiche Bewegung des Riegels mittels Hand von innen infolge Anordnung seines rechtwinklig anschließenden Schlitzes (a3) ohne Einfluß auf die Schließscheibe ist. i
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4669282A (en) * 1984-12-04 1987-06-02 Hoyt Carmi I Stud mounted door lock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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