DE497232C - Geteilte Schraempicke mit in der Stange verbleibendem Schaft und einer loesbar eingesetzten Spitze - Google Patents

Geteilte Schraempicke mit in der Stange verbleibendem Schaft und einer loesbar eingesetzten Spitze

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DE497232C
DE497232C DEM100019D DEM0100019D DE497232C DE 497232 C DE497232 C DE 497232C DE M100019 D DEM100019 D DE M100019D DE M0100019 D DEM0100019 D DE M0100019D DE 497232 C DE497232 C DE 497232C
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WESTFALIA AG MASCHF
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

  • Geteilte Schrämpicke mit in der Stange verbleibendem Schaft und einer lösbar eingesetzten Spitze Bei den für Schrä nstangen von Schräniinaschinen in der Regel benutzten Schrämpicken, den sogenannten Hakenpicken, besitzt die Picke außer der Pickenspitze, welche die 'Schrämarbeit verrichtet, einen etwa senkrecht dazu gerichteten Pickenschaft, mit welchem die Picke in eine entsprechende Ausnehmung der Schrämstange eingesetzt wird. Diese bekannte Schrämpicke hat zunächst den Nachteil, daß nach eingetretenein Verschleiß der Pickenspitze die gesamte Picke samt Schaft ausgewechselt und dann in besonders vorgerichteten Gesenken nachgeschmiedet werden muß.
  • Derartige Schrämpicken sind aber erfahrungsgemäß nicht in der Lage, ein häufigeres Nachschärfen im Gesenk auszuhalten, so daß bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit die Pickenspitze derart ausgeschlossen ist, daß die Picke unbrauchbar wird, wobei dann der im Pickenschaft sitzende Hauptteil des teueren Stahles für die Schrämarbeit wertlos geworden ist und nur noch als Schrott Verwendung finden kann.
  • Es sind nun zwar bereits geteilte Schrämpicken bekannt geworden, bei welchen ein -besonderes Schneidwerkzeug lösbar mit dein in die Schrämstange einzusetzenden Pickenschaft verbunden ist. Doch handelt es sich hierbei um Bauarten, die wegen ihrer Nachteile längst wieder verlassen sind, und die entweder sehr kompliziert sind, indem sie zur Befestigung des eigentlichen Schneidkörpers in dem Halter besondere Hilfsmittel erfordern, oder bei denen der Schneidkörper eine unzweckmäßige Form besitzt, beispielsweise mit einem breiten, tellerartigen, mit schrägen Schneidkanten versehenen Schneidkopf ausgerüstet ist, so daß Dreh- und Biegungskräfte auftreten können, welche zu übermäßigen Beanspruchungen des Schneidkörpers und der Haltelöcher und so zu baldiger Lockerung der ersteren führen. Außerdem ist die Herstellung derartiger Schneidkörper naturgemäß sehr teuer.
  • Demgegenüber soll gemäß der Erfindung eine .geteilte Schrämpicke benutzt werden, bei welcher die Spitze als ein schlanker konischer Schrämstift mit Kegelspitze ausgebildet ist, welcher in den zur Schrämseite hin vorgezogenen, sich verjüngenden Kopf des Halters unter einem Winkel von etwas mehr als go° eingesetzt ist. Hierbei sind schlanke konische Schrämstifte an sich bekannt, jedoch lediglich in der Weise, daß sie unmittelbar in die Schrämstange eingesetzt werden.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß nach eintretendem Verschleiß nunmehr der die Spitze bildende leichte Schrämstift ausgewechselt werden braucht, der zu diesem Zwecke durch einen Hammerschlag von dem in der Schrämstange verbleibenden Schaft getrennt werden kann. Da der die Schrämmaschine bedienende Arbeiter infolge des leichten Gewichtes und der glatten Form der Stifte eine größere Anzahl derselben mit sich führen kann, wird auf diese Weise stets eine rechtzeitige Auswechselung verschlissener Picken und dadurch wieder. eine Erhöhung der Schrämleistung erzielt.
  • Ferner kann der Schrämstift aus viel hochwertigerem Stahl hergestellt werden, als dies bei der gebräuchlichen Hakenpicke möglich war, weil bekanntlich derartiges Material die bei den Hakenpicken erforderliche Nachschärfung im Gesenk nicht aushält und vorzeitig bricht.
  • Infolge ihrer einfachen Form ist die Picke leicht und billig herzustellen, so daß- eine Nachschärfung der Spitze wegen des geringen Wertes nicht notwendig ist, sondern der verschlissene Stift einfach durch .einen neuen ersetzt wird.
  • Die kegelige Spitze des Schrämstiftes bringt ferner noch den besonderen Vorteil mit sich, daß sie nach allen Seiten vollkommen in die Kohle eindringt.
  • Es ist bereits bei Handschrämkeilhauen vorgeschlagen, eine auswechselbare, pyramidenartige Spitze vorzusehen. Doch handelt es sich hierbei um Handwerkzeuge von ganz anderer Arbeitsweise, wobei die Verwendung von Einsatzspitzen lediglich zum Erleichtern des Schärfens dienen soll, indem nur die Spitze zur Schmiede gebracht zu werden braucht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Pickenschaft, Abb.2 die Pickenspitze.
  • Abb.3 veranschaulicht die Vereinigung beider. Die Teilung der Picke ist gemäß der Erfindung in der Weise vorgenommen, daß die Grundform der. bekannten Hakenpicke im wesentlichen beibehalten wird, und zwar besteht die Schrämpicke aus dem in bekannter Weise in die Stange einzusetzenden Halter i mit Kopf 3 und dem schlanken konischen Schrämstift 2, der mit einer kegelförmigen Spitze versehen ist, und welcher in eine Bohrung q. des Kopfes 3 lösbar eingesetzt wird. Die Achse des eingesteckten Schrämstiftes bildet mit der Halterachse einen Winkel von etwa mehr als go°. Der Kopf 3 des Halters i ist nach der Schrämseite hin vorgezogen, so daß die freie Länge des Stiftes 2 möglichst kurz gehalten werden kann und gleichzeitig für eine genügend lange Führung des Stiftes im Kopf Sorge getragen ist. Wie aus Abb. i und 3 ersichtlich, verjüngt sich der Kopf 3 nach der Schrämseite zu, so daß die Größe der vorderen Stirnfläche auf das geringst mögliche Maß beschränkt wird, um eine Stauung des Kohlenkleins auf dieser Fläche zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geteilte Schrämpicke mit in der Stange verbleibendem Schaft und einer lösbar eingesetzten Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze als ein schlanker konischer Schrämstift mit Kegelspitze ausgebildet ist, welcher in den zur Schrämseite hin vorgezogenen, sich verjüngenden Kopf des Halters unter einem Winkel von etwas mehr als go° eingesetzt ist.
DEM100019D 1927-06-04 1927-06-04 Geteilte Schraempicke mit in der Stange verbleibendem Schaft und einer loesbar eingesetzten Spitze Expired DE497232C (de)

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DE (1) DE497232C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220813B (de) * 1963-04-02 1966-07-14 Poudres Metalliques Et Des All Werkzeug fuer Kohlenhobel und sonstige Abbaugeraete des Bergbaus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220813B (de) * 1963-04-02 1966-07-14 Poudres Metalliques Et Des All Werkzeug fuer Kohlenhobel und sonstige Abbaugeraete des Bergbaus

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