DE49671C - Neuerung in dem Verfahren der Herstellung von Cementverblendern - Google Patents

Neuerung in dem Verfahren der Herstellung von Cementverblendern

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DE49671C
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DENDAT49671D
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W. DEISS-NER in Gohlis bei Leipzig, Obere Blumenstr. 23 III
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/04Portland cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00034Physico-chemical characteristics of the mixtures
    • C04B2111/00068Mortar or concrete mixtures with an unusual water/cement ratio

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verblendsteine, welche man bisher bei Erbauung besserer Häuser verwendet, bestehen gröfstentheils aus Thon. Diese Verblendsteine aus-Thon haben aber die unangenehme Eigenschaft, dafs sie mit der Zeit von Moos bewachsen und durch Schwamm zerstört werden, sowie auch die ihnen gegebene Färbung sich durch den Einflufs der Witterung verändert und theilweise verschwindet.
Nach dem vorliegenden Verfahren sollen nun Cementverblendsteine hergestellt werden, welche diese Uebelstände nicht besitzen und allen Anforderungen entsprechen, welche man nur an einen schönen, dauerhaften und durch WTitterungseinflüsse unzerstörbaren Verblendstein stellen kann.
Dieses Verfahren besteht in folgendem:
Der zur Herstellung der Verblendsteine zu verwendende Cement, guter Portlandcement, wird mit feinem Sand, und zwar im Verhältnifs von 1 Theil Cement und 3 Theilen Sand, innig gemischt, diese Mischung mit Wasser angefeuchtet (nicht zu Brei gerührt) und in den Dimensionen der herzustellenden Verblendsteine entsprechenden Formen stark und kräftig eingeprefst. Sofort nach der Pressung werden diejenigen Seiten des so hergestellten Steines, welche eine Färbung erhalten sollen, mit einer eisernen oder stählernen Ziehklinge abgezogen und geglättet, hierauf der Farbstoff trocken aufgesiebt und mit einer Ziehklinge auf- bezw. eingerieben. Der Farbstoff, welcher hierbei zur Verwendung kommt, besteht aus käuflich zu erhaltender Erdfarbe, sogenannter Cementfarbe, welche aber vor der Auftragung auf die geprefsten und abgezogenen Verblendsteine mit zwei Volumentheilen feinen Portlandcements vermischt worden ist.
Dieses Mischen des Farbstoffes mit Cement ist wesentlich; es saugt die gemischte Farbe das durch die Anfeuchtung der Cement- und Sandmischung eingebrachte Wasser auf, wodurch sowohl der Cement in dem Sande, als auch der Cement in dem Farbstoff gleichzeitig und gemeinsam abbinden; es müssen deshalb auch die verschiedenen Manipulationen, nämlich: das Anfeuchten der Cement- und Sandmischung, das Pressen und das Abziehen der Verblendsteine, sowie das Aufsieben und das Einreiben des Farbstoffes auf dieselben unmittelbar auf einander folgen. Die Farbe ist durch dieses Verfahren auf den so hergestellten Verblendsteinen festhaltend und frost- und wetterbeständig, so dafs sie sich selbst durch Abreiben mit Salzsäure nicht verändert.
Nachdem die Verblendsteine so weit, wie bisher angegeben, fertig gestellt sind, werden dieselben aus der Form genommen, in vor Frost und Luftzug geschützten Räumen aufgestellt und ca. 10 bis 14 Tage lang periodisch mit Wasser übernetzt, wodurch sie nun vollständig noch abbinden und hart und fest werden. Die so hergestellten Verblendsteine sollen ziemlich dasselbe Gewicht und mindestens dieselbe Festigkeit haben, wie die bisher gebräuchlichen, aus Thon gefertigten; sie sollen wetter- und frostbeständig sein, durch Schwamm
nicht zerstört werden, die Farbe nicht verändern und verlieren und ca. 20 pCt. billiger herzustellen sein wie Thonsteine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neuerung in dem Verfahren der Herstellung von Cementverblendern, darin bestehend, dafs auf die zu färbenden Seiten der Steine sofort nach dem Pressen und Glätten und während dieselben noch feucht sind eine trockene Mischung von 1 Theil Farbstoff und 3 Theilen Cement aufgesiebt und mit einer Ziehklinge auf- bezw. eingerieben wird, wonach die Steine unter zeitweiligem Benetzen mit Wasser ι ο bis 14 Tage vor Frost und Luftzug geschützt aufgestellt werden;
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