DE182283C - - Google Patents
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- DE182283C DE182283C DENDAT182283D DE182283DA DE182283C DE 182283 C DE182283 C DE 182283C DE NDAT182283 D DENDAT182283 D DE NDAT182283D DE 182283D A DE182283D A DE 182283DA DE 182283 C DE182283 C DE 182283C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B14/00—Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
- C04B14/02—Granular materials, e.g. microballoons
- C04B14/30—Oxides other than silica
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
182283 KLASSE 806. GRUPPE
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines dem Schiefer
ähnlichen Kunststeins, welcher überall anstatt des natürlichen Schiefers verwendet
werden soll.
Die den Wert des Schiefers bedingenden Eigenschaften sind vor allem seine außergewöhnliche
Dichtigkeit und infolgedessen völlige Undurchlässigkeit für Feuchtigkeit,
ίο welche ihn ganz besonders zur Dachbedeckung,
zur Wandbekleidung in Aborten und dergl. geeignet machen. Diese Eigenschaften
des Schiefers im Verein mit seiner schwarzen Farbe sind ferner die Ursache, weshalb er besser als irgend ein anderer
Kunststein geeignet ist, um darauf mit Kreide oder Griffel zu schreiben. Einer ausgedehnteren
Verwendung des Schiefers zur Dachbedeckung und ähnlichen Zwecken steht jedoch sein verhältnismäßig hoher Preis entgegen.
Man hat deshalb statt des Schiefers Zementziegel verwendet, welche aber nicht annähernd imstande sind, ihn zu ersetzen,
weil sie viel zu porös und infolgedessen für Feuchtigkeit in hohem Grade durchlässig
sind. Die Zementziegel saugen die Feuchtigkeit auf und infolge der dadurch hervorgerufenen
Gewichtszunahme erfährt das Dach eine unnötige Belastung, während die Dichtigkeit
nicht gewährleistet wird.
Nach vorliegendem Verfahren wird nun aus dem Zement ein Kunststein hergestellt,
welcher in bezug auf seine Dichtigkeit und Undurchlässigkeit, sowie auch hinsichtlich
seiner Farbe annähernd dem Schiefer gleichkommt. Zu diesem Zweck werden 100 Teile
Zement mit 20 bis 25 Teilen Braunstein in geeigneter Weise versetzt. ' Man hat zwar
schon versucht, Zement mit Braunstein zu mischen. Dies geschah in der Absicht, den
Zement zu färben. Der Zusatz betrug dabei indessen nur bis zu 12 Prozent Braunstein,
und man beobachtete, daß die Festigkeit des Zements durch eine solche Beimischung
geschwächt wird. Der Erfinder hat nun ge- 4-5 funden, daß der Zement bei einem höheren
Zusatz von 20 bis 25 Prozent Braunstein seine Festigkeit wiedergewinnt, daß der Zement in dieser Mischung seine Porosität
verliert und ein völlig dichtes und undurchlässiges Gefüge erhält. Man verwendet am
besten ein Gemisch aus 4 Teilen Zement und ι Teil Braunstein, welche fein gemahlen und
trocken gemischt werden. Durch Zusatz von Wasser zu der Mischung wird ein dünner
Brei hergestellt, welcher in Formen aus Glas ausgegossen wird. Man läßt die Masse alsdann
langsam und allmählich trocknen. Die in den Glasformen erhärteten Tafeln besitzen
bekanntermaßen eine spiegelglatte, glänzende Oberfläche. Man kann die Glasformen auch
mit Fett bestreichen, welches dann beim Erhärten der Masse teilweise von dieser aufgenommen
wird und die Undurchlässigkeit
für Feuchtigkeit noch erhöht. Bei der Herstellung ist es wesentlich, daß die Stoffe
ganz fein gemahlen sind und daß genügend Wasser verwendet wird, um einen dünnen
Brei zu erhalten.
Man kann auf diese Weise Platten von beliebiger Größe und Dicke herstellen, welche
dieselbe Dichte und Festigkeit aufweisen wie Schieferplatten, deren Herstellung aber
bedeutend weniger Kosten verursacht als die Beschaffung des natürlichen Schiefers.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :■ Verfahren zur Herstellung von künstlichem Schiefer aus Zement und Braunstein, dadurch gekennzeichnet, daß dem gemahlenen Zement 20 bis 25 Prozent Braunstein in fein gemahlenem Zustande zugemischt und die Mischung mit Wasser zu einem dünnen Brei angerührt wird, der in Formen zu Platten von beliebiger Größe und Stärke ausgegossen wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182283C true DE182283C (de) |
Family
ID=446397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182283D Active DE182283C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182283C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0105154A1 (de) * | 1982-08-25 | 1984-04-11 | Fulgurit GmbH & Co. Kommanditgesellschaft | Mit anorganischen Bindemitteln gebundene Bauteile |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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