DE49644C - Elektrode - Google Patents

Elektrode

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DE49644C
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DE
Germany
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sponge
tube
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liquid
electrode
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49644D
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English (en)
Original Assignee
S. V. LINDSTRÖM in Stockholm, Johannesgatan 26
Publication of DE49644C publication Critical patent/DE49644C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/0404Electrodes for external use
    • A61N1/0472Structure-related aspects

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3.0: Gesundheitspflege.
Elektrode.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die zur Mittheilung von Elektricität an den menschlichen Körper bestimmten Elektroden so einzurichten, dafs das Eintauchen der den Körper berührenden leitenden Platte oderdes Schwammes vermieden wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der Apparat aus dem eigentlichen Handgriff A, welcher aus einem nicht leitenden Stoffe, z. B. Ebonit, gemacht ist und in welchen ein Rohr C eingesetzt ist, das am Ende einen Schwamm D trägt. Dieses Rohr steht vermittels einer .Metallhülse N in leitender Verbindung mit der Klemmschraube B. Der Handgriff A dient gleichzeitig als Behälter für die zum Feuchten des Schwammes verwendete Flüssigkeit und kann durch seine Schraubenverbindungen in drei Theile zerlegt werden: den eigentlichen Behälter E, den Deckel F und den für den Durchgang des Rohres C durchbohrten.Deckel G. Um den Behälter E mit Flüssigkeit füllen zu können, ist derselbe an dem einen Ende mit einem Saugrohr H versehen, das durch den Deckel F geschlossen wird. Um die Flüssigkeit nach dem Schwamm D hin zu drücken, ist das Rohr C innen mit einem dicht anschliefsenden Kolben versehen. Dieser Kolben schliefst einen halbsphärischen Raum ein, welcher vermittels des Kanals O mit dem Schwamm D in Verbindung steht und durch ein Loch in der ebenen Wandfläche des halbsphärischen Hohlraumes mit dem Behälter E verbunden wird. Dieser halbsphärische Raum enthält eine Kautschukplatte L, welche bei gewöhnlichem Druck im Behälter das Loch in der Wand abschliefst. Wird der Kolben im Rohr E verschoben, so wird der Druck auf die Platte L so grofs, dafs sie sich durchbiegt und die Flüssigkeit durchtreten läfst, welche alsdann durch kleine, an den Kanten der Platte L vor-, gesehene Ausschnitte M durch den Kanal O nach dem Schwamm D geprefst wird. Bei jeder Eindrückung des Kolbens kann nur eine geringe Quantität Flüssigkeit ausgepreist werden, weil die Kautschukplatte L in der schalen-, förmigen Vertiefung sehr bald heruntergedrückt wird und die Oeffhung zum Kanal O schliefst. Sobald der Druck aufhört, verschliefst die Kautschukplatte das Loch wieder. Die Klemmschraube B wird während der Benutzung des Apparates mit dem einen Pol der Batterie etc. verbunden. Um den Behälter zu füllen, wird der Deckel F abgeschraubt, das Rohr C in den Behälter E hineingedrückt, die Saugspitze H in die Flüssigkeit gehalten und das Rohr C wieder ausgezogen und der Deckel angeschraubt. Der ringförmige Raum R hat den Zweck, diejenige Flüssigkeit, die nach dem Aufschrauben des Deckels sonst zwischen den Schraubengängen des Deckels hindurch nach aufsen treten würde, aufzunehmen. Das Anfeuchten des Schwammes geschieht in der Weise, dafs der Schwamm, welcher gegen den Körper gedrückt wird, zugleich den Kolben gegen die im Behälter befindliche Flüssigkeit prefst und dadurch das Oeffnen des Ventils L für einen Augenblick veranlafst, so dafs eine kleine Quantität Flüssigkeit durch das Rohr C nach dem Schwamm D gelangt. Dauert der Druck fort, so schliefst die Ventilscheibe die Oeffnung des Kanals O, hört dagegen der Druck auf, so nimmt das Ventil wieder seine frühere
Lage ein, d. h. schliefst die Oeffnung nach dem Behälter E zu.
Als eine Vereinfachung der vorher beschriebenen Elektrode kann die. in Fig. 2 gezeigte Construction angesehen werden, · insofern hier der Füllungsröhrenansatz, sowie das Ventil in dem Kolben fortfällt. Bei dieser Construction wird die Befeuchtungsflüssigkeit durch, den Schwamm und das zu demselben leitende Rohr sowohl aufgezogen, um in den Hohlraum des Handgriffes zu gelangen, als wieder in kleinen Mengen ausgedrückt, um die Befeuchtung zu bewirken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbstbefeuchtende Elektrode, bestehend aus dem mit der elektrischen Leitung verbundenen, den Schwamm D tragenden Rohr C und einem in dem Behälter verschiebbaren, dicht schliefsenden Kolben, mit dessen Hülfe der Behälter E durch den Rohransatz H mit Flüssigkeit gefüllt wird, während bei Anwendung der Elektrode durch Ausübung eines Druckes auf den Schwamm D die Abgabe von . Flüssigkeit an den Hohlraum des Kolbens bezw. an das Rohr C zur Befeuchtung des Schwammes D durch die Oeffnungen M der biegsamen Ventilscheibe L erfolgt, welche beim Nichtgebrauch der Elektrode die Verbindung nach dem Behälter E und bei Anwendung starken Druckes den Kanal O abschliefst (Fig. 1).
  2. 2. Bei der im Anspruch 1. erwähnten selbstbefeuchtenden Elektrode die Abänderung, dafs sowohl der Ansaugerohransatz, wie das Ventil im Kolben wegfällt, so dafs die Befeuchtungsflüssigkeit durch den Schwamm
    . sowohl aufgezogen, als bei Benutzung wieder ausgedrückt wird (Fig. 2).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49644D Elektrode Expired - Lifetime DE49644C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257300B (de) * 1959-12-23 1967-12-28 Achille Auger Einrichtung zur Lokalanaesthesie zur Verwendung bei Zahn- oder Kieferbehandlung

Cited By (1)

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