DE49630C - Neuerung an Centrifugen - Google Patents

Neuerung an Centrifugen

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Publication number
DE49630C
DE49630C DENDAT49630D DE49630DA DE49630C DE 49630 C DE49630 C DE 49630C DE NDAT49630 D DENDAT49630 D DE NDAT49630D DE 49630D A DE49630D A DE 49630DA DE 49630 C DE49630 C DE 49630C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
centrifuge
cross
piece
recess
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49630D
Other languages
English (en)
Original Assignee
LEOP. ZIEGLER in Berlin N., Reinickendorferstrafse 22
Publication of DE49630C publication Critical patent/DE49630C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
LEOP. ZIEGLER in BERLIN. Neuerung an Centrifugen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1888 ab.
Die nachfolgend erläuterte Construction bei den mit stehender Welle arbeitenden Centrifugen, welche eine gleichmäfsige Beschickung des Schleudergefäfses der zu trocknenden Wäsche, Wolle etc. halber erschweren bezw. unmöglich machen, bezweckt, den Einflufs der durch die ungleichmäfsige Beschickung des Schleudergefäfses hervorgerufenen Verlegung des Schwerpunktes. auf die arbeitenden Theile aufzuheben und die Wirkung, bestehend in Seitendruck, welcher sowohl auf die Lager, als auch auf die Achse schädlich wirkt, abzuschwächen. Gleichzeitig erreicht die Construction durch einfache Mittel einen ruhigen, infolge dessen leichten Gang der Centrifuge und ist die Maschine leichter und billiger im Stande zu halten.
Auf das obere abgesetzte Ende der Welle a, Fig. 3, welche in bekannter Weise mit einem Kugellager versehen ist und unterhalb des Schleudergefäfses eine bekannte Lagerung erhält, um ein kegelförmiges Ausweichen der Welle zu gestatten, wird, mit dieser fest verbunden, ein kreuzförmiger, unten mit einem Teller versehener Körper b aus Metall aufgesetzt, welcher oben in seiner Mitte eine centrale Ausbohrung c zur Aufnahme des am eingebauten Cylinder d des Schleudergefäfsbodens angeordneten Zapfens f hat. Um den kreuzförmigen Körper b liegt ein Gummistück g, Fig. 4, welches aufsen so geformt ist, dafs der Körper b von einer überall gleich starken Gummischicht umgeben ist. Dieses Gummistück geht mit seiner äufseren Form genau in den oberen Theil des im. Gefäfsboden eingebauten Cylinders, so dafs durch das Gummistück g die Welle α mit dem Schleudergefäfs gekuppelt wird.
Die durch Fig. 1 und 2 dargestellte Construction unterscheidet sich von der ersten dadurch, dafs hier eine Verdoppelung des Constructionsprincips ausgeführt ist.
Der kreuzförmige Körper b ist auch hier von einem Gummikörper g umgeben, dessen äufserer Umfang von einem zweiten kreuzförmigen Körper h aus Metall mit überall gleicher Wandstärke umgeben ist. Der verticale Schnitt dieses Körpers h ist ein doppeltes T, Fig. i, und dient der Steg des Doppel-T einerseits zur Aufnahme des Zapfens/", andererseits dient er der am Kreuzstück b angeordneten Erhöhung i zum Auflager. Um dieses zweite Kreuzstück h legt sich wiederum ein Gummistück k, welches^ die Kupplung zwischen Welle und Cylinder d bildet, wie bei Fig. 3 und 4.
Bei' beiden Constructionen ist die Verbindung der W7elle mit dem Schleudergefäfs derart hergestellt, dafs letzteres die durch die Aettderung seines Schwerpunktes hervorgerufene geneigte Lage gegen die Rotationsachse einnehmen kann, ohne von 'der Schwere des gefüllten Schleudergefäfses beeinflufst zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Um bei Centrifugen für das Schleudergefäfs ein seitliches Ausweichen rechtwinklig zur Längsachse der stehenden Welle ermöglichen zu können, eine nachgiebige Verbindung der senkrechten Welle mit dem Schleudergefäfse, bestehend aus kreuz-
    förmigem Körper b, welcher fest mit der Welle α verbunden ist und zur Aufnahme des Zapfens_/ eine Ausbohrung von gröfserem Durchmesser als der des Zapfens hat, und aus einer im Innern des im Boden des Schleudergefäfses eingebauten Cylinders d angeordneten kreuzförmigen, den Körper b derartig umgebenden Aussparung, dafs ein zwischen dem Körper b und der Aussparung eingelegtes Gummistück g die nachgiebige Verbindung bewirkt.
    Bei der unter ι. gekennzeichneten Verbindung die Abänderung, dafs über den Gummikörper g ein zweites Kreuzstück h, Fig. ι und 2, angeordnet wird, welches mittelst eines zweiten Gummikörpers k die Verbindung mit der im Innern des Cylinders d angeordneten Aussparung herstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49630D Neuerung an Centrifugen Expired - Lifetime DE49630C (de)

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