DE496002C - Einrichtung zur Zuleitung von Lade- oder Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen zur Brennkammer von Brennkraftturbinen - Google Patents

Einrichtung zur Zuleitung von Lade- oder Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen zur Brennkammer von Brennkraftturbinen

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DE496002C
DE496002C DEH115178D DEH0115178D DE496002C DE 496002 C DE496002 C DE 496002C DE H115178 D DEH115178 D DE H115178D DE H0115178 D DEH0115178 D DE H0115178D DE 496002 C DE496002 C DE 496002C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Zuleitung von Lade- oder Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen zur Brennkammer von Brennkraftturbinen Zur Vermeidung der gefährlichen Auswirkungen von Frühzündungen in Gaswegen, die zur Aufnahme von Drücken, wie sie sich bei derartigen Frühzündungen einstellen, nicht geeignet sind, hat man bei Iiolbenbrennkraftmaschinen vor die gefährdete Stelle ein oder mehrere Rückschlagv entile geschaltet. Einer Übertragung dieser bekannten Maßnahme auf die Gaswege der Brennkraftturbine, wie sie insbesondere der Zuführung von Lade- und Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen (Iiohlenstaubluftgernischen) zur Brennkaininer dienen, stände nichts im Wege, wiese nicht das Rückschlagventil die Nachteile auf, daß es verhältnismäßig träge anspricht und als Ventil, dessen Wirksamkeit stets von der Bewegung einzelner Teile abhängt, keine unbedingte Sicherheit gewährt.
  • Durch vorliegende Erfindung sollen diese hbelstände beim Brennkraftturbinenbetriebe vermieden werden. Die Erfindung besteht darin, daß in den Gasweg in der Strömungsrichtung sich verjüngende Düsen geschaltet «-erden. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die durch die Düsen strömenden Gase in der einen Richtung keinen nennenswerten Widerstand finden, bei umgekehrter Strömungsrichtung aber, wie sie bei Früliziindung auftritt, insbesondere bei scharfkantiger Nusführung der Düsenmündung eine so beträchtliche Stauung erfahren, daß die Strömung der Gase verzögert und gebremst wird, wodurch der Gaszufuhrraum vor zu hohen Drücken geschützt wird. Diese Bremswirkung ist um so stärker, j e größer die Geschwindigkeit der durch die Düsen strömenden Gase ist.
  • Durch Hintereinanderschalten mehrerer sich verjüngender Düsen in der Strömungsrichtung kann die Bremswirkung gesteigert werden. Es bilden in diesem Falle die zwischen den Düsen eingeschlossenen Räume Bremskammern, da diese Räume dem Querschnitt der sie abschließenden Düse gegenüber ein starke Erweiterung darstellen, in der eine Verringerung der in der vorgeschalteten Düse in Geschwindigkeitsenergie umgesetzten Druckenergie durch Wirbelungen eintritt. Schließt sich eine Düsenwandung unmittelbar an die der folgenden Düse an, so weisen beide Düsen vorteilhaft eine gemeinsame, in der Strömungsrichtung liegende Achse auf, so daß die nachgeschalteten Düsenräume selbst Bremskammern darstellen.
  • Um durch die Düseneinbauten den freien Gasstrom nicht unnötig zu behindern, werden zweckmäßig mehrere Düsen nebeneinander angeordnet, ohne daß die Erfindung auf diese N ebeneinanderschaltung mehrerer Düsen beschränkt bleibt. So können die Düsen reihenweise in einer oder mehreren unter sich konzentrisch angeordneten Büchsen vorgesehen sein, welche den Ventilkorb des Einlaßventils zur Brennkammer bilden; eine derartige Anordnung beansprucht wenig Platz. Wie schon oben ausgeführt wurde, können durch Hintereinanderschalten mehrerer Diisen in Strömungsrichtung beliebig viele Bremsstellen und Bremskammern gebildet werden: es steht aber auch nichts im Wege, im Gasstrom vor die Düse oder die Düsen zur weiteren Sicherung ein Rückschlagventil züi schalten, welches den Vorteil gewährt, daß es die im Gasstrom vor ihm gelegenen Zufuhrräume bei seiner Betätigung abriegelt, ohne daß der \l achteil entsteht, daß die wirksame Druckwellendämpfung allein von ihm abhängig ist. Immerhin wird es zweckmäßig sein, den vor den Düsen im Turbinengehäuse liegenden Gaszufuhrraum durch kreisförmigen oder annähernd kreisförmigen Querschnitt drucksicher auszugestalten. In den Fällen, in denen sich diese kreisförmige Ausgestaltung nicht ohne Überwindung von Schwierigkeiten oder ohne Eintritt von Nachteilen Jurchführen läßt, kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Gasleitung außerhalb des tragenden Turibinengehäuses als' besondere, zweckmäßig schmiedeeiserlie Rohrleitung verlegt ist und die Verbindung zwischen Rohrleitung und Verwendungsstelle durch kurze Rohrstutzen hergestellt wird. Diese Anordnung gewährt den Vorteil drucksicherer Querschnitte in den Gaszufuhrräumen, ohne die durch andere Rücksichten bestimmte' Formgebung derselben stören zu müssen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens, und zwar gibt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch (las Ladeventil und die zu ihm führenden Luftzufuhrwege einer Brennkraftturbine wieder, Abb. z stellt dieselbe Anordnung mit Verlegung des Luftweges in Rohre, Abb. 3 eine ähnliche Anordnung mit Vorschaltung eines Rückschlagv entils und Abb. .I schließlich die Wirkung von Düsen und Düsenkammern dar.
  • In allen Abbildungen bezeichnet a die Brennkammer der Brennkraftturbine, in die mittels des gesteuerten Ladeventils b Luft eingeladen werden soll. Im ungeöffneten Zustand des Ventils werden die vor ihm liegenden Zufuhrräume durch Schluß des Ventiltellers b' im Ventilsitz c von der Brennkaminer a abgeschlossen. Üblicherweise soll dieser Schluß beim Beginn der Verbrennung durchgeführt sein. Es kann jedoch vorkommen, (laß der Ventilteller b' aus den verschiedensten Gründen beim Beginn der Verbrennung noch nicht schließend an seinem Ventilsitz c anliegt, so daß der Zünddruck in die Zufuhrräume gelangt. Um die schädlichen Auswirkungen dieses Zündstoßes, der insbesondere auch bei Frühzündungen auftreten kann, für die zur Aufnahme der ihn begleitenden Druckwelle nicht geeigneten Teile des Luftweges zu beseitigen, ist der Ventilkörper b konzentrisch von mehreren ineinandergeschachtelten Büchsen dj, dz korbartig umgeben. In den Büchsen sind Düsen (1, ', d.; vorgesehen, die sich in Strömungsrichtung der Zufuhrluft verjüngen und in Al,-b. 4 eine vergrößerte Darstellung erfahren haben. Diese Abbildung zeigt in ihrer linken Hälfte, daß der durch die Düsen streichende Gasstrom kein nennenswertes Hindernis erfährt; insbesondere kann durch die in Abb. i gezeigte reihenweise Nebeneinanderschaltung der Düsen der Dur chtrittsquerschnitt sämtlicher Düsen so groß gehalten werden, daß er dem Eintrittsquerschnitt des zum Ventilkasten f führenden Luftstutzens e entspricht. Anders aber liegen die Verhältnisse, wenn eine Druckwelle über das geöffnete Ventil b in die Luftzufuhrräu.me gelangt. Abb.-I zeigt in_ der Darstellung- rechts, daß die scharfen Kanten d," .der Düsen dj' zunächst eine kräftige Zusammenziehung der auftreffenden Gaswelle vornehmen; die geringe, mit großer Geschwindigkeit in die Düsenkammer du gelangende Gasmenge prallt gegen die vorstehenden Wandungen der Büchse d" so daß Wirbelungen einsetzen, welche die Geschwindigkeitsenergie der in die Kammer di gelang-ten- Gasmenge zum Teil vernichten. Soweit die Geschwindigkeitsenergie nicht vernichtet worden ist, hat sie sich durch Ausdehnen in der Erweiterung di wieder in Druckenergie umgesetzt und diese Druckenergie findet eine zweite Umsetzung in Geschwindigkeitsenergie beim Eintritt in den Düsenraum d,'. Durch Zusammenziehung an den scharfen Kanten d2" findet wieder ein weiterer Energieverlust statt, so daß der in der Erweiterung d,' in Druckenergie umgewandelte Energierest so gering ist, daß er zur Entfaltung schädlicher Auswirkungen nicht mehr ausreicht. Werden diese Auswirkungen aber durch Wahl sehr hoher Verbrennungsdrücke in der Brennkammer zu kräftig, um sie bei der üblichen Ausführung der Gaszufuhrwege von diesen aufnehmen zu lassen, so steht nichts im Wege, eine dritte und vierte Bremsstelle und Br einskammer durch in Strömungsrichtung sich verjüngende Düsen vorzusehen oder auch nach Abb. 3 beispielsweise ein Rückschlagventil g zur weiteren Rückschlagsicherting vorzuschalten. Soweit die Luftzufuhrwege in tragende Gehäuseteile 1a verlegt sind, können sie, wie Abb. i zeigt, durch annähernd kreisförmigen Querschnitt 1ä so ausgestaltet sein, daß sie der über die Dämpfungseinrichtung dl, d#, d,', dj, d,", d=" in die Luftzufuhrräume gelangten, stark abgedämpften Druckwelle gegenüber genügend Drucksicherheit aufweiseil. Ergeben sich bei dieser kreisförmigen Ausgestaltung Nachteile, oder stellen sich ihr sonstige Hindernisse entgegen, so -wird nian die Anordnung nach Abb. -2 so treffen, claß die Luftzuführung in ein besonderes schmiedeeisernes Rohr i verlegt ist, das über kurze Rohrstutzen k mit dem Ventilkasten f in Verbindung stellt. In üblicher `'eise wird durch bekannte Mittel, wie Stopfbüchsen. 1, für gas-(-lichte Führung der Luft gesorgt. Eine ähnlicl]e Anordnung -wie Abb. 2 zeigt auch Abb. 3; durch Verkleidungen -in können die Rohrleitungen i nach außen hin abgedeckt seil].

Claims (3)

  1. PATEN TANTSPRÜCII E: i. Einrichtung zur Zuleitung von Ladeo0er Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen zur Brennkammer voll Brennkraftturbinen, dadurch gekennzeichnet, claß in den Gasweg in der Strömungsrichtung sich verjüngende Düsen geschaltet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich verjüngende Düsen in der Strömungsrichtung mehrfach bintereinandergeschaltet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinandergeschalteten -Düsen bei unmittelbarem Anschluß einer Düsenwandung all die der folgenden Düse eine gemeinsame, in der Strömungsrichtung liegende Achse aufweisen. d.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen zweckmäßig reihenweise in einer Büchse oder in mehreren konzentrisch ineinandergeschachtelten Büchsen vorgesehen sind, welche das in den Gasweg geschaltete Einlaßventil zur Brennkammer korbartig umgeben.
DEH115178D 1928-02-11 1928-02-11 Einrichtung zur Zuleitung von Lade- oder Aufladeluft oder Brennstoffluftgemischen zur Brennkammer von Brennkraftturbinen Expired DE496002C (de)

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